Kroatisches Roulette

Mein zweiter Fall

(8)
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Psychoterror oder Erpressung? Die Spur führt in die alte Heimat.

Wer will Tatort-Kommissar Miroslav Nemec ins Verderben stürzen? Und warum? Miroslav Nemec führt ein glückliches Leben, bis ein vermeintliches Zimmermädchen ihn in eine unangenehme Situation bringt. Geraten jetzt kompromittierende Fotos an die Öffentlichkeit? Ein dummer Scherz? Eine Verwechslung? Erpressung? Nemec muss es ganz allein herausfinden. Die Spur führt in seine alte Heimat. In Rijeka findet er das Zimmermädchen, das in Wahrheit eine Stuntfrau ist, ermordet vor. Leider sprechen alle Indizien dafür, dass ausgerechnet er der Mörder sein muss. Doch das ist erst der Anfang einer Abwärtsspirale, die droht, Nemec ins Verderben zu stürzen. In seinem »zweiten Fall«, der größtenteils in Kroatien spielt, gelingt Miroslav Nemec ein raffinierter Kriminalroman in eigener Sache.

»'Kroatisches Roulette' ist mehr als nur ein originelles Rollenspiel mit der Kunstfigur „Nemec“. Es ist unterhaltsame Krimikost, mit gut dosierter Selbstironie.«


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ISBN: 978-3-641-21747-1
Erschienen am  15. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Kroatien

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

22.02.2019

In seinem zweiten Fall verschlägt es Miroslav Nemec in seine alte Heimat Kroatien. Er soll dort eine Hauptrolle in einem Serienprojekt übernehmen. Nachdem er alles mit dem Produzenten besprochen hat, kehrt er in sein Hotelzimmer zurück. Dort wird er von einem Zimmermädchen in eine sehr kompromittierende Situation gebracht, die auch noch fotografisch festgehalten wird. Das Zimmermädchen und der Fotograf verschwinden, bevor Nemec sie festhalten und zur Rede stellen kann. Jetzt wird er leicht panisch, denn gerade jetzt führt er ein glückliches Leben mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter. Will ihn jemand erpressen, geraten die Bilder an die Öffentlichkeit, oder ist er Teil einer Realityshow geworden. Da Miroslav Nemec vermeiden möchte, dass die Fotos an die Öffentlichkeit kommen, macht er sich auf der Suche nach der jungen Frau. Durch Hilfe von Freunden, die er noch aus seiner Kindheit kennt, macht er das Zimmermädchen, welches in Wahrheit eine Stuntfrau ist, ausfindig. Als Nemec sie in ihrer Wohnung aufsucht, liegt die junge Frau tot auf dem Boden. Da alle Indizien gegen ihn sprechen und natürlich alle ihn für den Mörder halten werden, sucht er Hilfe bei einem alten Freund der bei der hiesigen Polizei in Kroatien arbeitet. Die Situation scheint für Miroslav Nemec immer auswegloser. Wer will ihn und sein Leben zerstören? Fazit: Mit „Kroatisches Roulette“ legt der bekannte Tatort-Kommissar Miroslav Nemec nun seinen zweiten Fall vor. Bereits mit „Die Toten von der Falkneralm“ hatte er mir viel Hörfreude bereitet und so war ich gespannt, was der zweite Fall so mit sich bringt. Erneut ist er hier wieder selber zum Protagonisten geworden und muss einiges durchleben. Herr Nemec erzählt seine Geschichte in einem spannenden und witzigen, sehr sympathischen Plauderton. Dabei streut er immer wieder Anekdoten aus seinem wirklichen Leben, vor allem aus seiner Kindheit in Kroatien, mit ein. Der Plot ist gut durchdacht, hat einen roten Faden und auch überraschende Wendungen. Das ganze spielt im wunderschönen Kroatien, somit auch eine kleine Hommage an seine alte Heimat. Das ganze erinnert auch ein bisschen an ein Roadmovie, da Miroslav Nemec sich immer wieder auf den Weg machen muss, entweder um zu fliehen, unterzutauchen oder irgendwohin zu kommen, um jemanden zu finden. „Kroatisches Roulette“ ist ein abgeschlossener Fall und man braucht nicht den ersten Teil zur Verständigung. Miroslav Nemec hat mir wieder kurzweilige Lesestunden bereitet. Ich bin gespannt auf seinen dritten Fall !!!

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Leider nur so mittelprächtig

Von: Ponine T.

17.01.2019

Wer will Tatort-Kommissar Miroslav Nemec ins Verderben stürzen? Und warum? Miroslav Nemec führt ein glückliches Leben, bis ein vermeintliches Zimmermädchen ihn in eine unangenehme Situation bringt. Geraten jetzt kompromittierende Fotos an die Öffentlichkeit? Ein dummer Scherz? Eine Verwechslung? Erpressung? Nemec muss es ganz allein herausfinden. Die Spur führt in seine alte Heimat. In Rijeka findet er das Zimmermädchen, das in Wahrheit eine Stuntfrau ist, ermordet vor. Leider sprechen alle Indizien dafür, dass ausgerechnet er der Mörder sein muss. Doch das ist erst der Anfang einer Abwärtsspirale, die droht, Nemec ins Verderben zu stürzen. In seinem »zweiten Fall«, der größtenteils in Kroatien spielt, gelingt Miroslav Nemec ein raffinierter Kriminalroman in eigener Sache. Ein Krimi geschrieben von einem altgedienten Tatort-Kommissar, in dem er selbst die Hauptrolle spielt, das klang ja wirklich spannend und mindestens nach einem netten Zeitvertreib. Deshalb habe ich mir das Buch auch als Rezensionsexemplar schicken lassen und wollte mich überraschen lassen. Leider ist diese Überraschung nicht so wirklich geglückt und ich bin von diesem Buch recht wenig beeindruckt. Der Fall an sich ist durchaus spannend und ziemlich actiongeladen. Der arme Miroslav kann einem ganz schön Leid tun, so oft wie er hier verprügelt, bedroht und gejagt wird. Es fehlen eigentlich nur noch mindestens zwei Explosionen und eine Handvoll Verfolgungsjagden mit dem Auto, dann reißt sich Hollywood um die Verfilmung. Insofern doch blendende Unterhaltung, ein garantiertes Popcornspektakel, aber trotzdem hat mich das Buch nicht gepackt. Es ist diese Verquickung mit der Realität, die nervt. Dieses zum Teil schon ein bisschen sehr selbstverliebte „ich, der große Held“-Getue, das man riskiert, wenn man sich selbst zur Hauptfigur macht. Und gleichzeitig dieses irgendwie betulich-kitschige „ich und meine Familie“-Zeigen, das immer so ein wenig belanglos im Raum steht, so als Gegenentwurf zur Action, ohne aber wirlich etwas voran zu bringen. Die Kombination von Krimi und Erinnerungen an die Vergangenheit in Kroatien wäre toll, aber auch das kommt immer nur so kurz, ich kann nicht wirklich eintauchen oder mir irgendetwas davon richtig vorstellen. Ich gesthee, ich habe keinerlei Bezug zu dem Land, weiß weder genau, wie es dort aussieht, noch sonderlich viel über die Geschichte, da wäre es natürlich toll wenn ein Buch es schafft, mir das Land etwas lebendiger vor Augen zu führen als nur mit dem üblichen „Bestechung hilft immer“-Klischee. Auch sprachlich überzeugt mich der Roman einfach nicht, allzu oft wiederholen sich Beschreibungen oder Wörter unmittelbar hintereinander. Das Buch ist nicht direkt ein Reinfall, es ist für Fans sicher ganz nett und für Leute mit Kroatienbezug mag viel mehr zu entdecken sein. Ich würde es für mich selbst aber nicht mehr unbedingt holen.

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Vita

Miroslav Nemec, 1954 in Zagreb geboren, kam mit zwölf Jahren nach Deutschland und ist Schauspieler und zugleich ausgebildeter Fachlehrer für Musik. Von 1981 bis 1986 war er festes Ensemblemitglied am Münchner Residenztheater. Schon damals arbeitete er immer wieder fürs Fernsehen. Die großen Erfolge kamen allerdings erst mit den Krimiserien Tatort, Derrick und Der Alte. 1997 und 2001 wurden er und sein Kommissarkollege Udo Wachtveitl mit dem Goldenen Löwen und dem Bayerischen Filmpreis als beste Darsteller ausgezeichnet, 2011 erhielt Miroslav Nemec den Adolf-Grimme-Preis sowie den Bayerischen Verdienstorden.

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Events

05. Mai 2019

Lesung

10:30 Uhr | Singen | Lesungen & Events
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08. Mai 2019

Lesung

19:30 Uhr | Rehau | Lesungen & Events
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23. Juni 2019

Lesung mit Miroslav Nemec im Rahmen von #LiteraturSommerHellweg

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Pressestimmen

»Der Krimi ist eine echte Leseempfehlung.«

Wetzlarer Neue Zeitung, Verena Napiontek (20. November 2018)

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