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Luna Roman

Luna-Reihe (1)

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(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19295-2

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Kampf der Fünf Drachen

Die Zukunft: Schon lange ist der Mond den Menschen zu einer zweiten Heimat geworden. Doch auf dem Erdtrabanten geschieht nichts, ohne dass die dort ansässigen, rivalisierenden Wirtschaftsgiganten – die sogenannten Fünf Drachen – davon erfahren. Einer davon ist die Corta Helio Corporation unter dem Vorsitz der Patriarchin Adriana Corta. Als junge Frau musste sich Adriana in der brutalen Mondgesellschaft nach oben kämpfen – und hat sich dabei eine Menge Feinde gemacht. Feinde, die Adriana und ihren Clan nun zu Fall bringen wollen …

»Der britische Fantasyautor entwirft sehr glaubhaft eine Zukunftsvision - samt den typisch irdischen Machtkämpfen.«

Hörzu (22.12.2016)

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON IAN MCDONALD

Luna-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ian McDonald (Autor)

Ian McDonald, 1960 in Manchester geboren, ist langjähriger Fernsehredakteur und Schriftsteller. Mit 22 veröffentlichte er seine erste Story, seit 1987 lebt er hauptberuflich vom Schreiben. Viele seiner Science-Fiction- und Fantasy-Romane sind mit Genre-Preisen wie dem Hugo, dem Locus und dem Nebula Award ausgezeichnet. Ian McDonald lebt in Nordirland.

»Der britische Fantasyautor entwirft sehr glaubhaft eine Zukunftsvision - samt den typisch irdischen Machtkämpfen.«

Hörzu (22.12.2016)

»McDonald hat eine dramatische Weltraum-Seifenoper für Erwachsene geschrieben, die den Leser atemlos zurücklässt.«

www.deutschlandradiokultur.de (04.01.2017)

»eine faszinierende Mischung aus „Game of Thrones“ und Dynastie-Soap in einem äußert gelungenen, technisch und vor allem soziologisch fein ziselierten Science-Fiction-Gewand«

VIRUS Magazin (17.03.2017)

Aus dem Englischen von Friedrich Mader
Originaltitel: Luna - New Moon
Originalverlag: Gollancz

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19295-2

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.12.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Science-Fiction oder Erotik?

Von: Michelle Yolanda Datum: 19.11.2017

hiddenbookparadise.blogspot.de/

Wieder war es ein Buch, auf welches ich mich sehr freute, denn ist Science Fiction, die sich mit dem Leben der menschlichen Spezies auf anderen Planeten befasst, stets ein interessantes Thema. Was wird wohl in der Zukunft eintreten? Doch obwohl dieses Buch sehr gut klang und gepriesen wurde, konnte es mich nicht ansatzweise überzeugen.

Die Menschheit hat begonnen den Mond zu besiedeln. Dieser kleine Himmelskörper wird von den fünf großen Drachen beherrscht – sich rivalisierende Wirtschaftsgiganten. Einst waren es nur vier und der wird Corta-Clan stets eine Art Außenseiter bleiben. Adriana Corta gründete ihn vor vielen Jahren, doch machte sie sich Feinde, die den Untergang ihrer Familie bedeuten könnten.

Weder der Anfang, die Mitte, noch das Ende haben sich voneinander unterschieden, noch konnten sie mich fesseln. Dies hatte viele Gründe, die jedoch nicht die Grundidee des Buches betrafen, welche wieder eine Möglichkeit der Entwicklung der Menschheit bot. Es war interessant, wie sich die die Zukunft gestalten könnte, wie sich die Sprache und die Menschheit verändert, welche Innovationen es geben könnte und wo die Prioritäten des Lebens auf einem anderen Himmelskörper liegen. Doch leider scheiterte es an allem Anderen.

Ein großes Problem war es, dass das Buch wie eines geschrieben war, das in der Gegenwart spielt und nicht zum Genre des Science-Fiction gehört. Das heißt, es gab zu wenige Informationen und Beschreibungen zur Veränderung der Welt. Da die Handlung wahrscheinlich zu Beginn des 22. Jahrhunderts stattfindet, muss sich sehr viel innerhalb der Gesellschaft, der Technik und allgemein dem alltäglichen Leben geändert haben, zumal der Mond der Handlungsort ist. Unter anderem diese Veränderungen, die Möglichkeiten, die es gibt, sind so faszinierend an diesem Genre. Man möchte eine neue Welt kennenlernen und die Faszination dieser spüren. Das war hier nur nicht der Fall. Es tauchten viele Fragen auf, die nie beantwortet worden sind. Stets wollte ich mehr wissen, mehr erfahren. Ich wollte die Neuheit der natürlichsten Dinge erfahren. Woher zum Beispiel die Lebensmittel oder ganz allgemeine Ressourcen stammen, wie sich das alltägliche Leben außerhalb der Erde verändert hat. Stattdessen bekam ich die Erzählung des Daseins auf dem Mond, das wie etwas Selbstverständliches angesehen wird, obwohl die Menschen ihn erst seit einem halben Jahrhundert bevölkert haben. Wo bleibt die Entwicklung? Wie ist das Leben dort möglich? Wie ist alles aufgebaut? Man bekommt kaum Erklärungen des Denkbarseins der Existenz auf einem lebensfeindlichen Körper. Ich kann nach dem Lesen des Buches nicht sagen, wie die Städte aufgebaut sind, welche Architektur es gibt, woher Menschen ihren Sauerstoff zum Atmen bekommen, ob sie unter einer stabilen Kuppel leben, wie die Farben eines Sonnenaufgang ohne Atmosphäre auf dem Mond entstehen können, wie Regen möglich ist. All jene essentiellen Dinge blieben unbekannt, trotz dass sie derart wichtig sind. So auch die Vertrauten, eine künstliche Intelligenz, die jeder Mondbewohner besitzt. Man erhielt weder erläutert wie sie im groben funktionieren, wie private Kanäle aufgebaut sind, wenn jeder Mensch in der Umgebung eigentlich zuhören könnte, wo sich ein Mikrophon befindet oder ein Chip, ob es eine Modifikation im Gehirn des Nutzers befindet, wie der Skinwechsel vonstattengeht. Es ist als würden wir alles schon kennen, der Grund, weshalb es mir wie ein Buch in heutiger Zeit spielend erschien. Ein Handy müsste nicht erklärt werden, ebenso wenig ein Auto, aber bei der Beschreibung einer zukünftigen Welt ist genau dies nötig. Oder nicht? Sollte sich der Leser fremd fühlen, so bleibt er es tatsächlich über das ganze Buch hinweg. Wenn er schließlich eine Erklärung bekommt, so viel zu spät.

Ein weiterer Aspekt waren die Charaktere. Kurz gesagt, waren sie mehr eine Füllung der Seite ohne große Bedeutung. Kleine Teile des Lebens der Charaktere bildeten die langen Kapitel. Jedoch waren sie weder interessant noch mit vielen Informationen gestaltet, sondern bestanden aus einzelnen Fetzen, die nicht ein komplexes und großes Ganzes formten, vielmehr auf einer Linie ohne Ausschläge blieben und dem gleichen Faden folgten. Dadurch wurde die Welt nicht erweitert. Anstelle dessen las man Seiten über Seiten Irrelevantes, Brocken aus dem Leben der handelnden Personen, die sich nicht miteinander verbanden.

Ganz am Anfang schienen die Charaktere vollkommen divers zu sein, da sie aus anderen Schichten kamen und sich voneinander unterscheidende Sichtweisen hatten, doch im Endeffekt waren sie alle gleich. Armut existierte nicht mehr, mit der Folge, dass die anfangs angesprochenen Probleme der Gesellschaft, zeitig vollkommen außer Acht gelassen und nicht mehr weiter behandelt wurden. Man erlebte jene Menschen, die ohne vergleichsweise große Sorge und Existenzprobleme bezüglich der vier Grundstoffe – Luft, Wasser, Kohlenstoff und Daten – leben können. Es fehlte schlichtweg die Diversität zwischen den Personen, wodurch es wenig spannend war. Hinzu kam, dass Sex das große Thema des Buches war. Nur weil es ein Buch für Erwachsene ist, heißt es nicht, dass jeder in irgendeiner Art sehr den fleischlichen Gelüsten zugetan ist und man konsequent nach wenigen Seiten eine sexuelle Handlung oder Anspielung las. Beispielsweise der siebzehnjährige Lucaniho, der mit jedem ins Bett steigt und ständig auf Partys zugange ist, dann im Widerspruch stehend peinlich berührt fühlt, wenn es um die Sprache des Aktes an sich geht. Es wird genau beschrieben, wie sich eine Frau, die bei dem körperlichen Kontakt mit anderen Menschen nichts Sexuelles empfinden kann, selbstbefriedigt. Man bekommt mehr Beschreibungen sexueller Gelüste, testosterongelandener Luft als Science-Fiction. Es ist schön und gut, dass es verschiedene Sexualitäten gibt, doch gehen diese einfach unter. Wird ein Charakter äußerlich umschrieben, ist es oftmals nur einer, der von sich selbst überzeugt oder hübsch ist oder es sind die äußerlichen Reize, vor allem die der Frauen.

Neben den Handlungsträgern und dem Setting, fehlt es der Handlung an Spannung und allgemein etwas Interessantem. Der Autor konnte mich als Leser nicht packen oder mir etwas mit diesem Buch geben, denn ist nichts passiert, bezogen auf das Geschehen an sich als auch philosophische Aspekte et cetera. Die Geschehnisse hatten überwiegend keine besondere Bedeutung, wie der Einstieg in die Geschichte mittels des Mondlaufes, dessen Sinn nie erläutert worden ist. Zusätzlich gab es mehrere unrealistische und fragwürdige Aussagen, wie die sehr knapp bemessene Zeit, in der das Leben auf dem Mond aufgebaut wurde. Bevor man an die Gründung einer Familie denkt, steht eigentlich die Ermöglichung von Leben im Vordergrund. Mich sehr überraschend war die unglaubhafte Aussage, dass Gold auf dem Mond lediglich ein Schmuckstück sei. Durch seine Eigenschaften wird Gold in der Raumfahrt verwendet, ebenso in der Technik im Allgemeinen, die eine nicht unbedeutend große Rolle in der Zukunft spielen wird. Wenn es ein Element gibt, das Gold ersetzen könnte, eine billigere und effizientere Ergänzung, so wird dies nicht im Buch erwähnt. Außerdem ist die Aussage, dass ein BH nur wegen der Schwerkraft verwendet wird, dezent absurd. Im Alter spielt die Schwerkraft sicherlich eine große Rolle, doch warum sollten Frauen im jungen Alter dann einen BH tragen? Insbesondere, wenn geringere Schwerkraft normalerweise einen bestimmten Einfluss auf die Bewegung der Brüste hat. Es ist eine Aussage, die mich als Frau noch mehr von diesem Buch abgestoßen hat.

Was jedoch nicht zu schlecht war, war einerseits die Gestaltung der Sprache und des Aussehens der Menschen, die sich über die Jahre durch Einflüsse aus verschiedensten Kulturen veränderten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Sprache sich in Zukunft weiterentwickelt und mehr vermischen wird. Doch leider war es verwirrend, oft Fremdwörter zu lesen, die nicht kurz umrissen wurden, man hingegen das Lesen unterbrechen musste, um sie im Glossar am Ende nachzulesen. Obschon sie die Sprache authentischer machten und die einzige Komplexität neben der Überhäufung zahlreicher Namen bildeten, ließ sich ihre Bedeutung nicht im Text erschließen oder konnte man sie sich auch nicht herleiten, wenn man diese Sprache nicht spricht. Noch nervenaufreibender wird es, wenn man ganz Sätze in Portugiesisch vorfindet, die nicht übersetzt werden. Mit ein bisschen Französischkenntnissen konnte man manchmal erahnen, von was die Rede ist. Hierbei war es auch nicht so, dass eine Übersetzung unlogisch gewesen wäre, denn konnte der Charakter sie sprechen und verstehen. Vielleicht waren die einzelnen Sätze nicht bedeutend, aber mich hätte es dennoch interessiert, ihre Übersetzung zu wissen.

Andererseits waren die Kleidung und der Druck dieser als auch anderer Dinge im Ansatz interessant, möglicherweise die Verbindung zu alten Modetrends aus dem 20. Jahrhundert. Ebenso war es die, wenngleich einfache Skizzierung der Veränderung der Erde. Dennoch war es nur ein winziger Teil der Erde, der dargestellt wurde, und auch nur recht grob und einseitig.


Schlussendlich kann man es als Buch beschreiben, das mich als Leser zu keinem Zeitpunkt richtig fesseln konnte mit seiner schwarz-weißen Welt, die nur eine Kontur blieb und sich nie zu einem 3-D-Bild entwickelte. Der Schluss reizte mich ebenfalls nicht, die Reihe fortzusetzen. Manchen gefällt dieses Buch, mit gab es jedoch nichts, da es nur Worte waren, die zusammenfassend nur unzureichend wenig erzählten. Es war ein Baum ohne Wurzeln zu einem Konstrukt allzu typischer Intrigenspiele mit wenig Besonderheiten und ohne Tiefgründigkeit.

Blaues Blut auf dem Mond

Von: ralfreitze Datum: 30.10.2017

https://feinerbuchstoff.wordpress.com/

Schon immer lebt der Mensch auch von Vergleichen. Unbekanntes muss mit Bekanntem gegenübergestellt werden, damit das Unbekannte vertrauter wird. Der Vergleichende wird natürlich auch zu einem Bewertenden, denn schnell können Vergleiche auch die schlechten und guten Eigenschaften des erzeugten Bildes übernehmen. Darum werden liebend gerne positive Vergleiche genommen. Und wenn ich etwas verkaufen will, dann soll es gleich das Beste sein.

Der kleine Baggersee mit Strand wird natürlich nicht gleich zum Palmenstrand in der Südsee, wenn man ihn damit vergleicht, aber so ein bisschen Sonne, Palme und Exotik erhält er schon, wenn er dermaßen aufgewertet wird. So auch im vorliegenden Fall. Ian McDonalds etwas holpriger Anfang eines aristokratisch angehauchten Science-Fiction-Epos auf dem Mond wird nicht gleich zum zwölf-bändigen, begeistert gefeierten und erfolgreich verfilmten Fantasy-Epos eines Ranges Games of Thrones. Doch bleibt beim Leser des Klappentextes erstmal etwas davon hängen. Und nach dem Lesen des ersten Bandes reibe ich mir verwundert die Augen und frage mich, ob meine Vor-Rezensenten entweder keine Fantasie gehabt haben, oder schlichtweg Game of Thones nicht kennen. Denn die Klappentext-Vergleiche hinken. Wie meistens.



Wir befinden uns auf dem Mond, der sich wirtschaftlich selbstständig gemacht hat: nicht der Mond, aber fünf große Häuser (die hierarchisch aufgebaut und Königshäusern nachgebildet sind). Warum jetzt gerade adlige Häuser den Mond beherrschen, war mir auch nach Lektüre des Buches nicht ganz klar. Einzig allein Konzerne haben das Geld, Macht und die Ressourcen, sich in einer lebensfeindlichen Umgebung wie dem Mond zu behaupten. Doch nun gut, es sind halt hier fünf große Familien, die auf dem Mond herrschen. Die Verbindung und Abhängigkeit von der Erde sind gekappt: Menschen die von der Erde kommen, müssen sich nach einiger Zeit entscheiden, ob sie zurückkehren. Ab einem gewissen Punkt verkraftet der Körper die Erdschwerkraft nicht mehr, und man ist auf dem Mond gefangen. Dazu kommt natürlich noch die Entfernung:

„Diese dreihundertachtzigtausend Kilometer zählen. Die zweieinhalb Sekunden Verzögerung bei den Gesprächen mit den Leuten zu Hause schaffen eine Distanz. Diese Kluft kann man nie überwinden. Sie gehört zur Struktur des Universums. Auch die Physik ist hart.“

Auf dem Mond sind die Ressourcen limitiert – nicht aber für die Menschen der fünf Häuser. Diese leben im Überfluss. Wer von der überfüllten Erde kommt, um auf dem Mond sein Glück zu machen, kämpft jeden Tag um sein Leben.

„Ich arbeite bei Corta Helio. Ich dachte, ich wiederhole das noch mal, damit ihr es euch auf der Zunge zergehen lassen könnt. Das heißt zuerst mal keine Sorgen mehr um Sauerstoff, Wasser, Kohlenstoff und Netz. Das ist auch der Grund, warum ich euch das hier schicken kann. Wahrscheinlich kann ich euch gar nicht begreiflich machen, was es bedeutet, wenn man sich nicht mehr um die vier Grundstoffe kümmern muss. Es ist wie der erste Preis in einer Lotterie, nur dass man nicht zehn Millionen Dollar kriegt, sondern einfach weiteratmen darf.“

Der Anfang ist noch recht spannend. Eine Gruppe von Jugendlichen rennt einen sogenannten Mondlauf von Schleuse zu Schleuse. Das unbarmherzige Vakuum wird von McDonald sehr schön beschrieben. Ja nicht die Augen schließen, ansonsten kleben die Lider fest und man sieht nichts mehr. Die Luft aus den Lungen pressen, sonst platzen diese. Nach dem fulminanten Lauf, versorgt uns Ian McDonald mit gefühlten 200 Personen in den nächsten 50 Seiten, von denen nicht alle eine Rolle spielen. Zumal erklärt er nichts, er setzt voraus. Das erleichtert den Einstieg in die als längere Serie geplante Buchreihe nicht. Hilfreich sind das am Ende des Buches abgedruckte Glossar und die Auflistung aller wichtigen Personen der fünf Häuser. Interessant und stimmig sind die Beschreibungen der lebensfeindlichen Mondumgebung, leider kommen die Dialoge und Charaktere etwas hölzern und flach rüber.

Gut lesbar wird das Buch, nachdem man sich an diese Art des Schreibens gewöhnt hat. Bei mir trat dieser Effekt nach etwa 300 von 500 Seiten ein. Dazwischen wollte ich das Buch mindestens sechsmal abbrechen, habe aber aufgrund der relativ positiven Bewertungen durchgehalten. So richtig gelohnt hat sich das Durchhalten aber nicht. Zwar kommt es zu einem schönen Showdown am Ende des Romans, doch das hebt die quälenden Seiten vorher nicht ganz auf. Ein Auftakt einer Reihe, die mir persönlich viel zu wenig GoT hatte. Dort hat sich George Martin viel Zeit und Raum genommen, die einzelnen Charaktere in einzelnen Kapiteln zu Wort kommen zu lassen. Luna ist einerseits mit passenden physikalischen Besonderheiten des Mondes und den Kuppeln ausgestattet, doch die Intrigen der fünf Häuser sind mir zu aufgesetzt.

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