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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21494-4

NEU
Erschienen:  23.04.2018
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Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ...

Genki Kawamura stellt in seinem Roman, von dem in Japan über eine Millionen Exemplare verkauft worden sind, die einfache Frage: Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?

»In seinem Debütroman wirft Kawamura die spannende Frage auf, was wir bereit sind zu opfern, um uns selbst zu retten.«

Glamour (07.04.2018)

Genki Kawamura (Autor)

Genki Kawamura, 1979 in Yokohama geboren, ist ein japanischer Filmproduzent und hat mit seinen ersten Roman einen internationalen Bestseller vorgelegt, der auch erfolgreich verfilmt worden ist.

»In seinem Debütroman wirft Kawamura die spannende Frage auf, was wir bereit sind zu opfern, um uns selbst zu retten.«

Glamour (07.04.2018)

»Kawamura entwickelt eine Parabel auf die Frage, was ein Leben lebenswert macht. In Japan bereits ein erfolgeich verfilmter Bestseller, erobert das Buch nun auch Europa.«

Galore (06.04.2018)

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
Originaltitel: If cats disappeared from the world
Originalverlag: Kodansha International Ltd Japan, Tokyo 2012

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21494-4

€ 14,99 [D] | CHF 18,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

NEU
Erschienen:  23.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Mein Fazit für "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden"

Von: Calipa Datum: 24.04.2018

www.calipa.de

Zu Anfang fand ich es befremdlich, das es nicht viele Namen gab auf die der Autor eingeht. Ich hatte etwas Angst, das dieses Buch zu Religiös oder vielleicht ein Stück zu kompliziert wird. Beide Ängste waren völlig unbegründet. Ich habe jeden Charakter in dem Buch in mein Herz geschlossen und mochte die Nachricht die das Buch mir überreicht hat.
Der Gedanke das man diesen Deal vorgeschlagen bekommt, ist fast ein wenig tröstlich auch wenn ich mir bewusst bin, das dass natürlich nicht wahr ist. Allerdings haben wir alle die Möglichkeit jeden Tag zu etwas besonderen und einzigartigen zu machen.
Für eine Ausführlichere Rezension besucht mich gerne auf meinem Blog :)

Wenn alle Katzen verschwinden würden - was wäre dann?

Von: SeekingZamonia Datum: 24.04.2018

www.ofbooksandmen.com

Ein junger Briefträger erfährt, dass seine vermeintliche Grippe ein Hirntumor ist und er nicht mehr lange leben wird.
Zuhause erwartet ihn der Teufel persönlich, der ihm einen Pakt anbietet:
Für jede Sache, die von dieser Welt verschwindet erhält er einen weiteren Tag Leben.
Entscheiden darüber, was verschwindet, wird er, der Teufel.

Der Briefträger willigt ein - und am ersten Tag verschwinden alle Telefone von dieser Welt. Am zweiten Tag lässt der Teufel alle Filme verschwinden, am dritten die Uhren.

Als er am vierten Tag alle Katzen von dieser Welt verschwinden lassen möchte weigert sich der Briefträger und trifft eine überraschende Entscheidung.

-

„Wenn alle Katzen von dieser Welt verschwänden“ ist ein kleines Buch, ein kurzes Buch. Unter 200 Seiten und doch wird wesentlich mehr gesagt, als so mancher dicke Wälzer es schafft.

Was passiert, wenn Dinge von der Welt verschwinden? Was ändert sich für den Einzelnen und die Allgemeinheit?
Wird es besser oder schlechter ohne Telefone, Filme, Uhren für uns?
Was genau bedeuten uns diese Dinge?

Diesen Fragen geht das Buch philosophisch, aber dennoch sehr pragmatisch aus der Sicht des jungen Briefträgers nach.

Er geht den Deal ein - denn sein Leben ist ihm wichtiger als jedes Telefon. Er versucht sich zu erklären, schließlich sind die Menschen doch mehr als abhängig von den Smartphones, stehen wie Zombies in der Gegend rum und starren auf ihre Displays.
Aber er selber, er war immer unfähig, seine Emotionen auszudrücken - ausser am Telefon. Das Verschwinden der Telefone lässt ihn Revue passieren, was damals das Telefon für ihn bedeutet hat. In der Beziehung mit seiner damaligen Freundin, die er als letztes Telefonat noch einmal anruft - und wieder sieht.

Auch die Filme, die lässt er verschwinden. Und die Uhren.
Und spätestens hier geht es philosophisch richtig in die Tiefe, sind die Menschen durch ihre Gebundenheit an Stunden, Minuten und Sekunden doch eigentlich Gefangene der Zeit - und das selbst verschuldet, denn schliesslich haben sie die Uhren erfunden.

Bei den Katzen dann hört der Spaß auf. Wo sich schon bei den ersten verschwundenen Sachen für unseren Briefträger teils sehr persönliche Bezüge aufgetan haben sind es die Katzen - allen Voran Weißkohl, seine eigene Katze - die ihn verbindet, mit seiner verstorbenen Mutter, der sie gehört hat. Die ihn erinnert, an den letzten Urlaub mit seiner Familie, an seinen entfremdeten Vater.
Die Katze ist seine Verbindung zur Liebe, zur Menschlichkeit.
Wie kann er die Katzen verschwinden lassen? Welches Recht hat er zu entscheiden, was auf der Welt gebraucht wird und was nicht?

Er entscheidet sich für die Katzen und damit gegen sein eigenes Leben. Und schreibt einen Brief an seinen Vater, den er Jahre nicht gesehen hat - um am Ende zu verstehen, dass er ihm nicht schreiben, sondern ihn sehen muss.

Und dann endet das kleine Buch. Auf dem Weg zu seinem Vater.
Erreicht er ihn noch? Stirbt er vorher? Stirbt er überhaupt?
Das bleibt offen und ich muss ehrlich gestehen: ich empfinde es als etwas unbefriedigend.

Ähnlich wie die Sprache des Buches. Ich habe mich ab und an schwer getan mit meiner Beziehung zum Protagonisten - denn ich konnte keine aufbauen. Es gab kaum Möglichkeiten für mich, wirklich mitzuempfinden, immer blieb eine Distanz.

Natürlich ist es hier nicht zwingend nötig, sich mit dem Postboten identifizieren zu können, ist er doch eigentlich nur der Aufhänger, um grundlegende philosophische Bezüge der Menschlichkeit besprechen zu können.
Und das hat natürlich gut funktioniert und es ist schlau gemacht, anhand von simplen Dingen wie Filmen oder Telefonen einmal aufzuarbeiten, was sie eigentlich für uns bedeuten und wie sie uns verbinden - oder auseinanderhalten - mit den anderen Menschen.

Ein Buch, das in jedem Fall zum Nachdenken anregt über das Leben, das Miteinander und das „Warum“ hinter so vielen Dingen, die wir für selbstverständlich ansehen.
Auch Katzen.

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