Wer Strafe verdient

Ein Inspector-Lynley-Roman 20

(7)
eBook epub
25,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 32,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Die Bürger des englischen Städtchens Ludlow sind zutiefst entsetzt, als man den örtlichen Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und ihn verhaftet. Kurz darauf wird er in Polizeigewahrsam tot aufgefunden. Im Auftrag Scotland Yards versucht Sergeant Barbara Havers Licht ins Dunkel um die geheimnisvollen Vorfälle zu bringen. Zunächst weist tatsächlich alles auf den Selbstmord eines Verzweifelten hin – doch Barbara und mit ihr DI Thomas Lynley trauen dieser Version der Ereignisse nicht. Gemeinsam werfen sie einen genaueren Blick hinter die idyllische Fassade Ludlows – und entdecken, dass fast jeder hier etwas zu verbergen hat …

»Kaum jemand legt Beziehungen so fein frei wie Elizabeth George, nur wenige zeichnen mit ihren Fällen ein so dichtes Gesellschaftsbild, sie tut es unprätentiös und klug.«

Stephan Bartels, Brigitte (26. September 2018)

Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Punishment she Deserves
Originalverlag: Dutton
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-22532-2
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
HÖR DEIN BUCH  Bestseller als Hörbuch - hier entdecken!

Leserstimmen

überzeugende Geschichte

Von: vielleser18

28.12.2018

Ich bin ein Fan von Elizabeth George und ihrer trockenen, sehr gut erzählenden Art. Dies ist der 20. Band um Inspector Lynley und Barbara Havers. Es ist immer auch ein weitere Baustein in deren privatem Leben, aber natürlich steht immer der aktuelle Fall im Vordergrund und jeder Band ist daher auch einzelnd zu lesen. Diesmal geht es um einen toten Diakon, der sich, als er wegen Mißbrauchsvorwurf verhaftet worden ist, in der Polizeidienststelle erhängt hat. Doch dessen Vater glaubt weder an einen Selbstmord noch an die Wahrheit der Vorwürfe und setzt alle Hebel in Bewegung um seinen Sohn zu rehabitilieren. Daraufhin wird Barbara Havers zusammen mi Isabelle Ardery in das kleine Örtchen Ludlow geschickt. Havers steht nach ihrem letzten Fall unter besonderem Augenmerk von Ardery, denn durch ihre bekannte Art Anweisungen nicht zu befolgen und eigenmächtig zu handeln, ist ihr Job in Gefahr. Doch diesmal übersieht Ardery wichtige Einzelheiten, sie selbst steht mit ihrer Alkohlsucht, ihren privaten Problemen, kurz vorm endgültigen Absturz. Die Romane von Elizabeth George sind keine blutrünstigen Thriller, sie sind im Gegenteil meist sehr detailliert, wenn es um menschliche Beziehungen, ausgefeilte und raffinierte Verwicklungen geht. Ihre Protagonisten, ob große oder kleine Rollen, werden sehr überzeugend mit Stärken und vor allem menschlichen Schwächen angelegt. Die Autorin überrascht am Ende, führt die Fäden aber überzeugend zusammen. Auch dieser Roman ist mal wieder ein echter Wälzer, 856 Seiten, zwischendurch, gerade am Anfang hatte ich ein bisschen Ausdauer nötig, um weiter zu lesen, aber irgendwann, ab circa der Mitte, konnte ich es auch wiederum nicht aus der Hand legen. Mich kann George jedesmal mit einer überzeugenden Story fesseln, mit all den Gedanken um menschliche Abgründe, aber vor allem mit den Beweggründen, die überhaupt dazu geführt haben, dass Menschen so und nicht anders gehandelt haben.

Lesen Sie weiter

Der 20. Fall für Lynley und Havers

Von: Harakiri

23.09.2018

Der 20. Fall für Lynley und Havers Barbara Havers steht immer noch auf der Abschussliste ihrer Vorgesetzten bei Scotland Yard. Nun wird sie mit Isabelle Ardery zu einem Fall nach Ludlow gerufen, um zu klären, ob die örtlichen Behörden den Selbstmord eines Priesters korrekt gelöst haben. Barbara muss sich sehr zusammenreißen, damit sie nicht in die von Ardery gestellten Fallen tappt und so wird sie stark an ihren Ermittlungen gehindert. Denn ihr kommt der Selbstmord sehr gestellt vor. Erst als sie mit Lynley erneut nach Ludlow reist, bekommt sie freie Hand um ihrem Verdacht nachzugehen. Und auf einmal sieht alles ganz anders aus… Havers bekommt immer mehr Raum in Georges‘ Büchern, was ich mit gemischten Gefühlen lese. Einerseits mag ich ja Lynley sehr gern, aber auch Barbara ist für mich eine super Polizistin und ihre Wandlung zu verfolgen macht auch einfach Spaß. Der neue Roman von Elisabeth George hat mir wieder besser gefallen als der letzte, in dem ich einfach nie richtig angekommen bin. Dieser Fall hat mich viel mehr gefesselt. Ein Dorf, in dem jeder mauert, keiner die Wahrheit sagt – das ist für mich ein sehr realistisches Szenario. Und so wundert es auch nicht, dass Lynley und Havers anfangs eher auf der Stelle treten. Mühsam setzen sie ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen, aber erst als jemand sein Schweigen bricht kommen die beiden richtig weiter. Ein wenig überhandgenommen hat mir in diesem Buch das Privatleben von Ardery. Ich mochte die Frau eh noch nie, aber nun war sie bei mir dann voll untendurch. Man darf aber hoffen, dass sie sich in Zukunft ändert. Auch das Liebesleben der WG-Gruppe fand ich etwas zu ausschweifend, wohingegen ich Missas Geschichte sehr herzlich fand. Fazit: Sehr gelungener Fall in einer Kleinstadt, der es auf fast 900 Seiten schafft, den Leser gut zu unterhalten.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität »Creative Writing« lehrte, lebt heute in Seattle im Bundesstaat Washington, USA. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen. Ihre Lynley-Havers-Romane wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.

Weitere Informationen unter www.elizabeth-george.de

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Elizabeth George schreibt Winterabend-Krimis, in die man sich hineinkuscheln kann, wie in eine warme Decke.«

Kölner Stadt-Anzieger, Magazin (07. Dezember 2018)

»Ein bis zuletzt spannender Roman.«

Berliner Morgenpost (18. Januar 2019)

»Elizabeth George übertrifft alle!«

Wall Street Journal

»Elizabeth George entwirft anspruchsvolle Romane, die immer wieder wahnsinnig spannend sind.«

The Guardian

»Elizabeth George schreibt brillant. Sie hat eine unglaubliche Fähigkeit, Figuren und Szenen zu kreieren, die einen nicht mehr loslassen.«

Sun