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Wer's findet, dem gehört's Meine Tagebücher und ich

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18983-9

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Erschienen: 18.09.2017
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»Wer anderer Leute Tagebücher liest, der bekommt, was er verdient.« David Sedaris

In Wer's findet, dem gehört's gewährt Sedaris der Welt zum ersten Mal Einblick in seine privaten Aufzeichnungen - eine persönliche Erzählung davon, wie ein drogensüchtiger Schulabbrecher mit einer Schwäche für billige Pfannkuchen und dem Talent, jeden Job zu verlieren, zu einem der lustigsten Menschen auf dem Planeten wurde. Die meisten Tagebücher - sogar die großer Schriftsteller - sind unvorstellbar dröge, weil sie von Gefühlen, Träumen, dem Innenleben handeln. Sedaris' Tagebücher sind einzigartig, weil sie sich nach außen wenden. Er erklärt uns nicht, wie sich die Welt für ihn anfühlt, er zeigt uns die Welt, und damit auch, was ihn wirklich ausmacht.

Wer's findet, dem gehört's belegt, dass Sedaris - mit seinem scharfen Blick und offenen Ohr für das Bizarre, das Schöne und das Unbequeme und mit seiner Großherzigkeit, die nicht einmal sein misanthrophischer Sinn für Humor ganz verbergen kann - zu einem unserer besten Beobachter gehört.

David Sedaris im Interview zu »Wer's findet, dem gehört's« Zum Interview auf radionews.de

»David Sedaris setzt großartige Pointen, das weiß jeder, der schon einmal ein Buch von ihm gelesen hat.«

Johanna Adorjan, Süddeutsche Zeitung (14.10.2017)

David Sedaris (Autor)

David Sedaris, geboren 1956 in Johnson City, New York, aufgewachsen in Raleigh, North Carolina, lebt in England. Er schreibt u. a. für den New Yorker und BBC Radio 4. Mit seinen Büchern Naked, Fuselfieber, Ich ein Tag sprechen hübsch und Schöner wird's nicht wurde er zum Bestsellerautor. Zuletzt erschienen im Blessing Verlag Das Leben ist kein Streichelzoo. Fiese Fabeln (2011) und Sprechen wir über Eulen - und Diabetes (2013).

»David Sedaris setzt großartige Pointen, das weiß jeder, der schon einmal ein Buch von ihm gelesen hat.«

Johanna Adorjan, Süddeutsche Zeitung (14.10.2017)

»Wie in seinen Romanen ist auch hier sein feiner Humor tonangebend, der Nachdenkliches nicht übertüncht, sondern unterstreicht. Perfekte Bettlektüre: einfach irgendwo aufschlagen und genießen.«

Martina Ochs, Gala (12.10.2017)

»Kaum einer schreibt so komische Bücher wie David Sedaris.«

Thomas Bodmer, Züritipp (21.09.2017)

»Das neue Werk vom leidenschaftlichen Geschichtenerzähler Sedaris ... Humorvoll, intim und mit einer Prise Misanthropie.«

Patrick Wollner, Kurier (14.10.2017)

»Mit der typischen Beobachtungsgabe Sedaris'. We like!«

Wienerin (01.10.2017)

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Aus dem Amerikanischen von Georg Deggerich
Originaltitel: Theft by Finding. Diary
Originalverlag: Little, Brown

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18983-9

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Verlag: Blessing

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Erschienen: 18.09.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Tagebuch der Beobachtungen

Von: StMoonlight Datum: 03.12.2017

https://gedankenteiler.blog

Ein Tagebuch kennt wohl jeder – und auch diesen Reiz, in fremden Tagebüchern zu blättern. David Sedaris versteckt seine Beobachtungen nicht, sondern veröffentlicht sie ganz einfach. Ich rechnete damit, „normale“ Tagebucheinträge vorzufinden. Eben über Dinge, die der Autor erlebt hat, die ihn bewegen.
Aber nein, dieses Tagebuch ist wesentlich spannender. Statt langweiliger Gefühlsduselei hat Sedaris seine Beobachtungen aufgeschrieben. Egal, ob er mitbekommen hat, wie die Bedienung im Restaurant belästigt wurde, einem Relefongespräch in der U-Bahn gelauscht hat oder sein Nachbar sich die Scheibe an seinem Wohnzimmerfenster platt gedrückt hat. Eine tolle bunte Mischung, die nicht nur sehr interessant ist, sondern mir, durch den flüssig-bildlichen Schreibstil, immer das Gefühl gab, direkt dabei zu sein.
Interessanterweise schreibt der Autor hier nicht auf humorvolle Art, sondern nüchtern und trocken. (Vermutlich denkt man beim Tagebuchschreiben auch eher nicht daran, dass das mal jemand anderes liest. ;)), dennoch tut es dem Werk keinen Abbruch. Das Stöbern macht Spaß, denn die Beiträge (chronologisch sortiert und mit Datumsangabe versehen) lassen sich in beliebiger Reihenfolge lesen. Einfach irgendwo aufschlagen und sehen, was der Tag so brachte.

Ein ungewöhnliches Tagebuch

Von: Regilang Datum: 22.11.2017

https://relacra.blogspot.de/

Tagebuch schreiben ist nichts Neues – im Gegenteil. Die Art und Weise seine Aufzeichnung im Tagebuchformat (Selbstzeugnis in chronologischer Form) verändert und entwickelt sich ständig. Und wie sehr sich Tagebücher auch voneinander unterscheiden mögen, so steht doch stets das Motiv/der Wunsch des Tagebuchschreiber im Vordergrund: Erinnerungen so unverfälscht und ehrlich wie möglich aufzuschreiben und zu bewahren.
Wie das Schreiben von Tagebüchern der persönlich Entwicklung und Selbsterforschung dient, mag man auch an David Sedaris‘ Tagebüchern sehen, allerdings auf eine Art, die sich von Tagebüchern großer Schriftsteller unterscheidet. Wie er selbst in der Einleitung schreibt, mag er nicht über seine Gefühle schreiben (die kennt er ja und die verändern sich auch ständig). Er schreibt lieber über die der Anderen und was er in seiner Umwelt wahrnimmt – das ist viel interessanter für ihn.
Ein wirklich ungewöhnliches Buch, in dem der Autor den Lesern einen sehr persönlichen Einblick in sein Leben gibt. Auf gut 600 Seiten schreibt er über die Phasen, die er in den Jahren von 1977 bis 2002 in Raleigh, Chicago, New York und Paris durchlaufen hat. Von den rund acht Millionen Wörtern, die er seit 1977 in seinen Tagebüchern gesammelt hat, ist das vorliegende umfangreiche Werk aber nur ein kleiner Teil. Die Jahre 2003 bis 2017 wird es vielleicht in einem zweiten Teil geben.
Seiner eigenen Empfehlung folgend: „Abgesehen davon erwarte ich nicht, dass irgendwer alles von Anfang bis Ende liest. Es ist eher die Sorte Buch, die man mal hier und mal dort aufschlägt, wie das College-Jahrbuch eines Freundes oder eine Witzesammlung." (Zitat Seite 13) wird das Buch seinen Platz auf meinem Nachttisch für längere Zeit behalten. Am Stück kann man den sehr nüchternen und trockenen Schreibstil, dem es stellenweise nicht am entsprechenden Humor fehlt, kaum verkraften.
Den ungewöhnlichen Titel gab Sedaris seinem Werk übrigens aufgrund einer „Fundunterschlagung“. Die Erklärung dazu bekam er von seiner Freundin Pam in London als er einen Fünf-Pfund-Schein fand und ausgegeben hatte.
Ich empfehle dieses Buch Leserinnen und Lesern, die ungewöhnlichen und trockenen Humor mögen.

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