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Anna Fischer

Anna Fischer (* 18. Juli 1986 in Ost-Berlin) widmete sich bereits mit elf Jahren der Musik. Sie war Mitglied in der von Kurt Demmler produzierten „Kinder-Girlgroup“ Zungenkuss, engagierte sich bei Musical-Aufführungen und verfasste eigene Klaviergesangsstücke. Bei einem Auftritt 2002 mit einer Freundin in einem Club in Prenzlauer Berg wurde Fischer von dem Regisseur Hans-Christian Schmid für den Film entdeckt, der ihr ein Jahr später eine Nebenrolle in "Lichter" (2003) übertrug. Seit 2003 trat sie in über 30 Film- und Fernsehrollen in Erscheinung. Der Durchbruch als Schauspielerin gelang Fischer 2005 mit der Hauptrolle in Jeanette Wagners "liebeskind".

In der folgenden Zeit spielte Fischer mit Erfolg in deutschen Fernsehproduktionen, die in der jüngeren deutschen Geschichte spielten. Kritikerlob brachte ihr 2008 die Hauptrolle in Hermine Huntgeburths Fernsehproduktion "Teufelsbraten" ein. Ein Jahr später war sie in dem ZDF-Dreiteiler "Die Rebellin" (2009) als Schwester von Alexandra Neldel zu sehen, die als Gesangstalent an der Enge ihres Lebens und ihrer Einsamkeit zu zerbrechen droht. Sowohl diese Nebenrolle, als auch die einer DDR-Offizierstochter, die sich der Dissidentenszene anschließt ("Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen", 2008), brachte ihr den Deutschen Fernsehpreis ein. 2010 war sie gleich in zwei Kinoproduktionen zu sehen: "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" und "Wir sind die Nacht". Neben ihrer Schauspielkarriere tritt Fischer als Leadsängerin und Songwriterin der 2004 gegründeten fünfköpfigen Band Panda auf.

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