Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

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Wem gehört der mächtigste Mann der Welt?

Ihr Codename ist Eisvogel. Ihre Mission: einen wohlhabenden, politisch einflussreichen Mann zu heiraten.

Oktober 2016: In Amerika stehen die Wahlen an. Die Journalistin Grace Elliott ist einem Knüller auf der Spur, der zum Sprungbrett ihrer Karriere werden könnte. Ein Pornostar ist bereit, über die Affäre mit dem Mann auszupacken, der der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden könnte. Aber niemand will das heikle Thema anfassen. Stattdessen schickt man Grace auf Reportage nach Europa. Dort stößt sie auf eine noch größere Story, die so explosiv ist, dass sie die Präsidentschaftswahlen entscheiden könnte. Wenn Grace lange genug am Leben bleibt, die Story an die Öffentlichkeit zu bringen.

Spione, Mord und eine der größten Verschwörungen der Gegenwart – um die Quelle zu schützen, die den Thriller motiviert hat, bleibt der Autor anonym.

»... Codename Eisvogel ist ein zwar konventioneller, aber sehr spannender Politthriller. Man fühlt sich plötzlich, als wäre der Kalte Krieg nie wirklich zu Ende gegangen.«


Originaltitel: The Kingfisher Secret
Originalverlag: McClelland & Stewart
Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27217-0
Erschienen am  19. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Fesselnd, schockierend und enthüllend.

Von: If I read

31.03.2019

Inhalt: Grace, eine Journalistin, hat sich ihr Leben irgendwie anders vorgestellt. Sie fühlt sich immer noch ein wenig auf der Wartebank abgesetzt und konnte bisher im Journalismus nicht wirklich Fuß fassen. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie für die Boulevardzeitschrift dem National Flash in Montreal. Als sich ihr eine Chance bietet, macht sie sich auf eigene Faust daran das Rätsel um die Ex-Frau des amtierenden Präsidenten der USA, Elena Craig, zu lösen. Dabei gerät sie nicht nur einmal in Lebensgefahr. Kann sie es trotzdem schaffen ein Buch darüber zu veröffentlichen? Meine Meinung: Das Buch ist in der 3.Person verfasst und wechselt immer wieder zwischen Graces Gegenwart und Elenas Vergangenheit. Es lässt sich flüssig lesen auch wenn ich ein paar Pausen gebraucht habe, um das Gelesene zu verdauen. Grace ist ein Charakter, der einen sofort mit sich nimmt. Man begleitet sie durch ihr Leben und wie sie versucht sich selbst irgendwie zu finden und sich nicht von der ganzen Welt nur als Instrument benutzen zu lassen. Sie möchte schon lange aus ihrem Alltagstrott ausbrechen, aber so richtig gelingt es ihr nicht. Ihre Chance bietet sich ihr, als sie geschäftlich auf Dienstreise nach Prag fährt und dort einen Hinweis bekommt, der sie nicht mehr loslässt. Damit bringt sie scheinbar jeden gegen sich auf und muss immer wieder üblen Gestalten entkommen. Die osteuropäischen Geheimdienste haben in den letzten Jahren alle Informationen vertuscht, die Grace mit ganzer Willenskraft wieder an die Oberfläche holen will. Grace scheint naiv und unsicher. Zu Beginn ist sie das meiner Meinung nach auch. Jedoch entwickelt sich ihre feinsinnige und unnachgiebige Art erst im Laufe der Geschichte. Elenas Figur ist zuerst sehr präzise und undurchdringbar. Aber je mehr man von ihr erfährt, sei es über die Kapitel, die Rückblicke in ihre Vergangenheit gewähren sind oder die Informationen, die Grace ausgräbt, desto mehr sieht man hinter ihre Fassade. Ihre Jugend, die so plötzlich einfach endet, als sie aus ihrem Leben gerissen wird und für zwielichtige und nicht immer so nette Gestalten arbeiten muss. Und ihre abgehärtete Schale, unter der sich nur eine Frau mit dem Wunsch nach einem normalen Leben verbirgt. Die Parallelen, die absichtlich auf die Exfrau von Trump verweisen, sind nur allzu spürbar und haben mir nicht nur einmal vorgeführt, was hinter dieser Geschichte alles stecken und vor allem wahr sein könnte. Natürlich ist das Fehlen des Autornamen ein klarer Aufhänger, aber eben auch nur das. Ich sag nur Marketing. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen und es hat mich mal in ein anderes Genre geführt. Denn Mystery und Politthriller habe ich vorher nicht sonderlich oft beachtet. Dabei gefällt mir vor allem die Priese Wahrheit, die darin steckt. Auch dass in der 3.Person geschrieben wurde, hat der Geschichte die wichtige Portion Seriosität gegeben, auch wenn mich das meist ja nicht so anspricht. Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten. Ich gebe dem Buch deshalb 4 von 5 Sternen. Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Interessanter Roman, der teilweise wirklich spannend war. Bleibt zu hoffen, dass es sich nur um Fiktion und nicht um die Wahrheit handelt.

Von: miissbuch

08.02.2019

INFOS ZUM BUCH Titel: Codename Eisvogel Autor: Anonym Seiten: 386 Verlag: Heyne Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2018 Informationen: ISBN: 978-3-453-27217-0 20,00€ [D] (Hardcover) Handlungsort: Montreal, Kanada | New York City (New York); Miami (Florida); USA | Prag; Mladá Boleslav, Tschechien | Straßburg; Paris, Frankreich | Sotschi; Moskau, Russland | London, England INFOS ZUM AUTOR Der Autor bleibt anonym, um die Quelle zu schützen, die den Roman motiviert hat (Zitat aus dem Buch). REZENSION Dieses Buch habe ich vom Heyne-Verlag und dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle! Meine Meinung wurde hierdurch aber nicht beeinflusst und ist vollkommen subjektiv. Grace Elliott ist Journalistin bei einem kleinen Magazin, ihre Karriere geht nicht voran, Rückschritte macht sie auch keine. Doch eines Tages führt sie ein Interview mit einer Frau, die ein Pornostar ist und gleichzeitig eine Affäre mit dem angehenden Präsidenten der USA hat. Doch die Furcht des Magazins ist zu groß, sodass sie Grace nach Europa schicken, dort stößt sie auf eine noch spannendere Story, doch diese kann sie nur veröffentlichen, wenn sie so lange am Leben bleibt. Das Cover finde ich eher langweilig. Man kann den Titel, den Untertitel, das Genre und den Verlag gut lesen. Die einzige Verzierung ist ein grauer Stern, der nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Der Titel und Untertitel sind hingegen passend zum Inhalt des Buches gewählt. Ich habe echt lange den Namen des Autors gesucht, bis ich im Inneren den oben stehenden Hinweis gefunden habe. Der Einstieg ins Buch findet 2016 statt. Man begleitet Grace Elliott in ihrem beruflichen Alltag. Zunächst in Kanada, wo sie sich mit einem Pornostar trifft, der eine Affäre mit dem künftigen US-Präsidenten hat. Anschließend begleitet man Grace auf ihrer Reise nach Prag, wo sie sich, wie so häufig mit der Ex-Frau von eben diesem Mann Anthony Craig, Elena Craig trifft. Die beiden Frauen verbindet eine „Freundschaft“ und ein Geheimnis. Doch Elena Craig ist alles andere als begeistert, als Grace Nachforschungen zu ihrer Vergangenheit anstellt. Mir fällt es sehr schwer dieses Buch zu rezensieren ohne zu spoilern, denn irgendwie ist in den 350 Seiten so viel passiert, dass man auch gut und gerne 2 Bücher darüber schreiben könnte. Besonders gelungen fand ich aber, die Kapitel, die die Vergangenheit von Elena, ihre Kindheit, ihre Jugend und ihr Erwachsenenalter beschreiben. Ebenso gelungen fand ich, dass Grace durch die Reise von Elenas Vergangenheit die gleichen Städte aufgesucht hat und so die Handlung von damals mit Grace Handlung verständlich und in Zusammenhang war. Besonders erschreckend finde ich die Grundlage auf der das Buch basiert. Mädchen, die von ihren Familien gezogen wurden um sie zu „rekrutieren“, ihren Familien ein besseres Leben zu erkaufen und die mächtige Männer ausspionieren sollten. Schuldgefühle und Druck an der Tagesordnung, der Zwang Perfekt zu sein, seine Eltern, seine Chefs und die Ehemänner nicht zu enttäuschen. All das ist, so hoffe ich Fiktion. Wenn ich allerdings sehe, dass der Autor/die Autorin anonym sein möchte, weiß ich es nicht so sicher. Vielleicht war dies auch einfach die Taktik des Schreibers, aber wenn nicht ist es schon wirklich sehr grauenvoll. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Die Sätze hatten eine gute Länge und Fülle. Nicht zu viele Informationen und nicht zu wenig. Auch die Personen und Orte wurden gut und bildlich beschrieben, sodass ich mir auch die vielen verschiedenen Städte und Handlungsorte gut vorstellen konnte. bekommen konnte, wobei ich das Gefühl hatte, dass er nicht mehr ganz so eigenbrötlerisch war, wie im 1. Teil. Ebenfalls gut gelungen fand ich (auch wenn viele Personen überflüssig waren), die vielen verschiedenen Charaktere. Keiner gleicht dem anderen und dies hat dem Buch eine authentische Seite verliehen. Sehr schade fand ich, dass man (also zumindest ich) schon sehr sehr früh eine Vermutung hatte, wer Jack ist. Dies hat die Spannung sehr weit runtergefahren und machte die Handlungen von Ricky für mich weniger nachvollziehbar. Den Schreibstil fand ich gut. Ich bin tatsächlich ein großer Fan der vielen Aufzählungen, Metaphern und unnützen Wörter. Irgendwie machen diese Worte das Buch authentisch. Auch die unterschiedlichen Formatierungen haben mir nicht immer geholfen, zwischen Gedanken, Geschehen und Kommunikation unterscheiden zu können, dies fand ich schade. Ebenso fand ich es schade, dass mir nicht immer bewusst war, wo sich die Charaktere befinden. Es wäre bei der vielen Reiserei vielleicht angemessen gewesen, die Handlungsorte zu Beginn eines Kapitels zu nennen. Ich vergebe sehr sehr gerne 4 Sterne für dieses Werk. Und ich glaube es ist besonders gut geeignet, für Leser, die noch nicht wissen, ob Thriller etwas für sie sind. Hier kann man sich super harmlos rantasten.

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Pressestimmen

»Spannend, mit witzigen Dialogen und Situationen, temporeich, dabei gut geschrieben.«

»Codename Eisvogel ist ein Roman, der irgendwo zwischen Wahrheit und Fiktion liegt und somit zu einem hochspannenden Polit-Thriller wird.«

»Codename Eisvogel ist ein gut geschriebener spannender Politthriller – und als Präsent perfekt nicht nur für Fans des Genres.«

Stefan Sprang, Hessischer Rundfunk, HR 1 (11. Dezember 2018)

»Der unbekannte Autor liefert hier hervorragende und kurzweilige Unterhaltung ab, und nach der Lektüre denkt man darüber nach, wieviel davon doch wahr sein könnte ...«

»Ein reizvoll konstruierter und spannender Thriller ...«

Morgenpost am Sonntag (18. November 2018)

»Diese Quasifortsetzung des Kalten Krieges werden Verschwörungstheoretiker lieben.«

Ingeborg Sperl, Der Standard (05. Januar 2019)

»Gekonnt spielt der Thriller mit Ähnlichkeiten zu Donald Trump und seiner Exgattin Ivana.«

Hörzu (18. Januar 2019)

»Der Roman liest sich … sehr unterhaltsam, die Sprache ist knackig.«

Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger (04. Januar 2019)

»Der Reiz dieses anonym erschienenen, höchst spekulativen Romans liegt in der Sichtweise, die man ... auf Trump und dessen politische Kapriolen gewinnt.«

Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt (24. Dezember 2018)