Die Prinzessin von Clèves

Roman

Hardcover
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Liebe und Intrige am französischen Hof

Die Prinzessin von Clèves ist schön und wohlhabend, der Hof Heinrichs II. liegt ihr zu Füßen. Warum widersteht die junge Witwe dem diskreten, aber aufopfernden Werben des allseits begehrten Herzogs von Nemours? In einem Umfeld voller Machtkämpfe, Eitelkeiten und Affären strebt sie nach einer anderen Art von Glück, dessen höchste Ideale innere Ruhe und Loyalität über den Tod hinaus sind. Madame de La Fayette lässt uns Empfindungen und Absichten ihrer Figuren unmittelbar erleben. Mit vornehmer Zurückhaltung schildert sie widerstreitende Gefühle wie Vernunft und Leidenschaft und verknüpft sie zu einem virtuos verdichteten Erzählrhythmus. «Die Prinzessin von Clèves» ist ein wahrhaft aristokratischer Roman – und das nicht nur wegen des hohen Stands seiner Protagonisten.

»Trotz der eher spröden Sprache der Autorin sehr lesenswert – auch heute noch!«

Hellweger Anzeiger, 17.12.2011

Aus dem Französischen von Ferdinand Hardekopf
Originaltitel: La princesse de Clèves
Mit Nachwort von Alexander Kluge
Hardcover, Leinen mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 9,0 x 15,0 cm
ISBN: 978-3-7175-2224-9
Erschienen am  19. September 2011
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Vita

Madame de La Fayette

Comtesse Marie-Madeleine de La Fayette (1634–1693) lebte nach der Geburt zweier Söhne getrennt von ihrem Ehemann in Paris. Sie verkehrte am königlichen Hof und gründete einen literarischen Salon. 1662 begann sie selbst zu schreiben. Nach einem intellektuell und gesellschaftlich ausgefüllten Dasein zog sie sich gegen Ende ihres Lebens aus der königlichen Entourage zurück.

Zur AUTORENSEITE

Alexander Kluge

Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, Jurist, Filmemacher und Schriftsteller. Er lebt in München. Seine letzten Bücher: »Kongs große Stunde. Chronik des Zusammenhangs« und - mit Georg Baselitz - »Weltverändernder Zorn. Nachricht von den Gegenfüßlern«.

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Pressestimmen

»Große Liebesliteratur, die den Jahrhunderten standgehalten hat.«

Neue Zürcher Zeitung (CH), 21.02.2012

»Ein eleganter, unsentimentaler Klassiker, der moderner anmutet als so manches „Schoßgebet“.«

bn – bibliotheksnachrichten, 1/12