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Eine strahlende Zukunft Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04611-6

Erschienen: 10.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Jung, frisch verheiratet und ehrgeizig, versucht Michael Davenport, als Schriftsteller sein Auskommen zu finden. Das große Privatvermögen seiner Ehefrau Lucy will er nicht angreifen, aus Angst, es würde ihn als Künstler korrumpieren. Lucy, unsicher, was von ihr erwartet wird, stürzt sich in die Schauspielerei, die Malerei, um ihrem Leben so einen Sinn zu geben. Doch die Jahre vergehen, die Misserfolge häufen sich, und hinter den hochtrabenden Erwartungen lauert ein Leben in Durchschnittlichkeit. Und dann setzen die Zweifel aneinander ein …

In seiner Schilderung einer Ehe, die auf gegenseitigen Abhängigkeiten gründet und durch enttäuschte Hoffnungen und Ambitionen von innen zerfressen wird, begibt sich Richard Yates auf für ihn klassisches Terrain. Wie schon in seinem Meisterwerk "Zeiten des Aufruhrs" demonstriert er einmal mehr sein Können als Chronist des Scheiterns, für das er in die Annalen der amerikanischen Literaturgeschichte eingegangen ist.

"Von der ewigen Sehnsucht" - Deutschlandradio Kultur

"Niedergang ohne akuten Schmerz" - Buch der Woche im Deutschlandfunk

Richard Yates - Leben und Werk Zum Special

»Ein großartig ernüchterndes Porträt einer ganzen Generation, die sich selbst als "die zweite Lost Generation" empfindet.«

Süddeutsche Zeitung, Christopher Schmidt (28.03.2014)

Richard Yates (Autor)

Richard Yates wurde 1926 in Yonkers, New York, geboren und lebte bis zu seinem Tod 1992 in Alabama. Obwohl seine Werke zu Lebzeiten kaum Beachtung fanden, gehören sie heute zum Wichtigsten, was die amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts zu bieten hat. Wie Ernest Hemingway prägte Richard Yates eine Generation von Schriftstellern. Die DVA publiziert Yates’ Gesamtwerk auf Deutsch, zuletzt erschien der Roman "Eine strahlende Zukunft". Das Debüt "Zeiten des Aufruhrs" wurde 2009 mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen von Regisseur Sam Mendes verfilmt. „Cold Spring Harbor“, zuerst veröffentlicht 1986, ist Yates‘ letzter vollendeter Roman.


Thomas Gunkel (Übersetzer)

Thomas Gunkel, geb 1956 in Treysa, Erzieher, Studium der Germanistik und Geographie, Übersetzer von u.a. Dermot Bolger, Jon Krakauer, Stewart O'Nan, William Trevor.

»Ein großartig ernüchterndes Porträt einer ganzen Generation, die sich selbst als "die zweite Lost Generation" empfindet.«

Süddeutsche Zeitung, Christopher Schmidt (28.03.2014)

»Es ist diese erbarmungslose Zeichnung seines Personals, die Yates einzigartig macht und das Lesen seiner Bücher so bewegend (einige würden sagen erschreckend).«

DIE WELT kompakt, Philipp Haibach (19.03.2014)

»Richard Yates ist einer der großen Existentialisten und Fatalisten der Moderne.«

Die Zeit

»Richard Yates seziert Lebenslügen - kühl, schnörkellos, herzergreifend.«

Welt am Sonntag

»‹Eine strahlende Zukunft› ist Yates at his best, bietet eine Verdichtung und Verbreiterung seiner Themen.«

Die Welt, 09.08.2014

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Aus dem Englischen von Thomas Gunkel
Originaltitel: Young Hearts crying
Originalverlag: Delacorte Press

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 496 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-421-04611-6

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

Erschienen: 10.03.2014

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Richard Yates' Spiegelbild

Von: Rudi Eifert  aus Langenhagen Datum: 16.02.2014

Michael Davenport, der sich als Schriftsteller mehr recht als schlecht durchschlägt, plagt elementare Versagensängste, während andere, jüngere Autoren weitaus erfolgreicher sind. Seine Bühnenstücke sind alles andere als ein Durchbruch für ihn. Eine strahlende Zukunft sieht anders aus. Der in meinen Augen stark autobiographisch gefärbte Roman reflektiert Yates' eigenen Fatalismus, gepaart mit einem selbstzerstörerischen Alkoholismus, der im Buch praktisch in jeder Szene zum Ausdruck kommt. Keine Handlung kommt in dem Buch ohne Alkoholabusus aus. Die Ausweglosigkeit, die Ziel- und Planlosigkeit in allem Tun, die depressive Lebenskrise, die Michael nach der Scheidung von Lucy befällt und ihn fast bis an den Rand des Wahnsinns bringt, ist symptomatisch für dieses Buch. Sie durchzieht praktisch alle Kapitel. Dennoch ist das Buch in seiner Verzweiflung lesenswert.
Ähnliche Versagensängste sind auch in dem Buch 'Cold Spring Harbor' erkennbar.

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