VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Erben des Holocaust Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

Kundenrezensionen (2)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-579-08670-5

NEU
Erschienen: 27.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Termine

  • Links

  • Service

  • Biblio

»Es sind die kleinen Facetten des Furchtbaren, die so erschüttern.« (Andrea von Treuenfeld)

Welche Erfahrungen machten die Kinder jener Menschen, die den Holocaust überlebten? Wie prägend waren die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie? Und was bedeutete deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben?
Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter befragt. Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen.
Ein wichtiges und berührendes Buch!

  • Das Trauma des Holocaust und seine Folgen für die Zweite Generation

  • Die Nachkommen der Opfer brechen ihr Schweigen

  • Mit den Geschichten von Marcel Reif, Nina Ruge u.v.a.

Mehr zum Buch "Erben des Holocaust" lesen Sie hier ...

Andrea von Treuenfeld (Autorin)

Andrea von Treuenfeld hat Publizistik und Germanistik studiert und als Kolumnistin, Korrespondentin und Leitende Redakteurin u.a. bei der Welt am Sonntag gearbeitet. Heute lebt sie in Berlin und schreibt als freie Journalistin Porträts und Biografien.

18.04.2017 | 19:30 Uhr | Hamburg

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem aktuellen Buch "Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Christianeum
Otto-Ernst-Str. 34
22605 Hamburg

20.04.2017 | 20:00 Uhr | Hamburg

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem aktuellen Buch " Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Gemeindehaus der Kriche Nienstedten
Elbchaussee 406
22609 Hamburg

26.06.2017 | 19:30 Uhr | Berlin

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem aktuellen Buch "Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Nicolaische Buchhandlung Borstell & Reimarus Friedenau GmbH
Rheinstraße 65
12159 Berlin

Tel. 030/8524005, info@nicolaische-buchhandlung.de

Weitere Informationen:
Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin-Potsdam

berlin-potsdam@digev.de

04.08.2017 | 19:00 Uhr | Berlin

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Primobuch
Herderstr. 24
12163 Berlin

kontakt@primobuch.de

08.11.2017 | 19:30 Uhr | Clausthal-Zellerfeld

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Evangelische Studentengemiende ESG
Graupenstr. 1a
38678 Clausthal-Zellerfeld

heiner.wajemann@tu-clausthal.de

09.11.2017 | 19:30 Uhr | Verl

Andrea von Treuenfeld liest im Rahmen der Verler Literaturtage aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Heimathaus Verl
Sender Str. 8
33415 Verl

Weitere Informationen:
Stadt Verl
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
33415 Verl

23.01.2018 | 19:30 Uhr | Konstanz

Andrea von Treuenfeld liest aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

VHS
Katzgasse 7
78462 Konstanz

Tel. 07531/598131

25.01.2018 | 19:30 Uhr | Essen

Andrea von Treuenfeld liest auf Einladung der Alten Synagoge und dem Medienforum in Essen aus Ihrem Buch "Erben des Holocaust"

  • add this
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Mehr Infos

Medienforum des Bistums Essen
Zwölfling 14
45127 Essen

Tel. 0201/2204-275

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 38 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-579-08670-5

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

NEU
Erschienen: 27.02.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Großartiges Buch gegen das Vergessen

Von: Lesefieber-Buchpost Datum: 10.03.2017

buchpost.blogspot.de/

Dass der Krieg unzählige von Menschen gezeichnet und sich für immer in ihre Gedächtnisse eingebrannt hat, wissen wir von unseren Großeltern. Doch wir wüssten gar nichts persönliches über den Krieg, wenn sie uns nichts darüber erzählt hätten. Wenn man keine jüdischen Vorfahren hat, kann man sich gar nicht genau vorstellen, welches Leid diese Menschen im Holocaust
durchgemachten.
In diesem Buch geht es um die Nachkommen der Menschen, die den Holocaust überleben. Die meisten dieser Opfer brechen erst viel später ihr Schweigen, manche auch nie. Vielen fiel es leichter erst ihren Enkeln davon zu erzählen. Andrea von Treuenfeld hat verschiedene Persönlichkeiten aus der Öffentlichkeit zu diesem Thema befragt und ihre Geschichten aufgeschrieben.

Dabei spiegelt jede Geschichte die Persönlichkeit der einzelnen Schicksale deutlich wider. Es wird erzählt, wie ihre Eltern den Krieg erlebt, überlebt und einen Neuanfang wagen. Interessant ist vor allem die Zeit nach dem Krieg. Oftmals wurde in Opfer und Täter unterteilt, denn wenn man als Jude nach Deutschland zurückgekehrte, lebte man teilweise zwischen den Menschen, die einen vor ein paar Jahren noch umgebracht hätten. Einige Juden lebten ihren Glauben offen und gaben diesen auch aktiv an ihre Kinder weiter. Andere hielten sich in ihrem Glauben zurück.
Ich fand es spannend in diese Geschichten einzutauchen. Dieses Buch befasst sich sehr persönlich mit diesem Thema. Man lernt die einzelnen Schicksale ohne nette Umschreibung kennen, fast so als hätte sie uns die Oma oder der Opa aus erster Hand erzählt. Die Menschen müssen unglaublich stark gewesen sein, um all das zu verarbeiten und ausgerechnet in Deutschland ihr Leben neu aufzubauen. Dabei ist die Sicht aus den Augen den Nachkommen sehr wichtig, denn sie haben teilweise ein ganz anderes Deutschland erlebt. Aber auch in der Zeit nach dem Krieg gab es Nazis, die diesen Menschen das Leben schwer machten.
Die Aufarbeitung dieses Themas ist heute wichtiger denn je, die Zeitzeugen sterben und die nachfolgende Generation darf nicht vergessen. Damit so etwas wie im zweiten Weltkrieg nie wieder passiert.

Das Unerzählbare erzählen - wichtiger denn je!

Von: Koreander.net Datum: 05.03.2017

www.koreander.net

Für viele Deutsche ist der Holocaust Geschichte. Vergangenheit mit der man nicht mehr belästigt werden will. Diese Perspektive auf die Erinnerung des Holocaust, ist die Perspektive der Täter bzw. der Nachfolgegenerationen der Täter. Es ist eine Verweigerung der Erinnerung und eine Abwehr der Auseinandersetzung mit der eigenen (familiären) Schuld. Während den Tätern das Schweigen leicht fällt, ist es bei den Opfern ein tödliches Schweigen. Die Erinnerung an den Holocaust ist hier keine Tradition oder Pflichtübung, sondern täglich erfahrenes Leid. Die Generation, die den Holocaust überlebt und erlebt hat, gibt ihre Traumata an die zweite und dritte Generation weiter. Ob unausgesprochen oder offen kommuniziert, ist der Holocaust das prägendste Thema.

Andrea von Treuenfeld hat mit Menschen der zweiten Generation gesprochen. Und zwar mit Menschen, die in das Land der Täter zurückgekehrt sind. Ausgerechnet. Wie, wenn überhaupt, wurde in den Familien über den Holocaust geredet? Wie wirken Flucht, Vertreibung und Massenmord auf das kollektive Gedächtnis? Wie erinnern Familien Auschwitz und Massenvernichtung? Was bedeutet es für die Kinder zu wissen, dass die eigene Familie potenziell von den Nachbarn vertrieben und ermordet wurde. Von Treuenfeld hat mit prominenten Persönlichkeiten über diese schwierige und intime familiäre Erinnerungskultur gesprochen.

Marcel Reif, Jakob Hessing, Sharon Brauner, Andrew Ranicki, Robert Schindel, Nina Ruge, Doron Rabinovici, Andreas Nachama, Ruth Brauer-Kvam, Martin Moskowicz, Abraham Josef Lehrer, Sandra Kreisler, Norman Nathan Gelbart, Ilja Richter, Sarah Singer, Josef Schuster, Gert Rosenthal und Rachel Salamander erzählen vom Unerzählbarem und erinnern das Unerinnerbare. Das Buch bietet dadurch einen Zugang zu einer kaum kommunizierten Perspektive der deutschen Geschichte. Der Holocaust ist keine Frage einer abgeschlossenen Vergangenheit, er ist Teil der Familienerzählung der Täter wie der Opfer. Und von Treuenfeld gelingt es die Erzählungen so zu verdichten, dass dem Leser deutlich wird, wie sehr der NS-Terror nachwirkt, wie sehr er die zweite Generation geprägt hat, die wiederum die dritte Generation prägt. Das Buch ist damit nicht nur ein Baustein in der Verarbeitung der NS-Geschichte, sondern auch ein Baustein zum Verständnis jüdischen Lebens in Deutschland und nicht zuletzt ein Baustein zum Verständnis Israels, so man denn bereit ist, diese Transferleistung anzustrengen.

In vielen Familien, oder was davon übriggeblieben ist, wurde über den Holocaust nie geredet. Schweigen war die Überlebensstrategie der Überlebenden. Eine kalte Mauer aus emotionsloser Abwehr sollte den Schrecken aus dem Bewusstsein verdrängen. Und gleichzeitig ist der Massenmord in den Familien immer präsent. Allein dadurch, dass die Familien so klein waren. Wo sind Oma und Opa? Wieso gibt es keine Tanten und Onkel? Und was bedeutet die eintätowierte Nummer im Unterarm? Besonders beeindruckend fand ich die Geschichten von Nina Ruge, Rachel Salamander und Sandra Kreisler. Vielleicht, weil hier die Nach- und Auswirkungen so besonders deutlich werden. Aber auch weil hier die Warnungen an die Gegenwart und Zukunft besonders deutlich mitschwingen.

„Diese fünf Jahre zwischen 1933 und 1938, […] in denen konnte man alles voraussehen. Alles hat sich angekündigt. Doch wir wollten es nicht wahrhaben. Wir konnten uns einen so schnellen Wandel zum Horror nicht vorstellen, also blendeten wir das so vieles Offensichtliches aus. Wir waren nicht wachsam genug, was Unterwerfung und was Willkür gegenüber anderen Glaubensrichtungen, aber auch gegenüber anderen politischen Meinungen anging“, warnt Nina Ruge mit den Worten ihres Vaters Jürgen.

Ein Buch mit Erinnerungen, Mahnungen und Warnungen, die gegenwärtig wichtiger denn je erscheinen.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin