Feuer und Blut - Erstes Buch

Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros

Hardcover
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Wie alles begann!
Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen.

Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin.



Mit Stammbaum in Postergröße im Schutzumschlag

»Große Literatur.«

Welt am Sonntag (18. November 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Andreas Helweg
Originaltitel: Fire & Blood Vol. 1: A History of House Targaryen of Westeros
Originalverlag: Bantam Books, New York 2018
Hardcover mit Schutzumschlag, 896 Seiten, 15,0 x 22,7 cm, 85 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7645-3223-9
Erschienen am  20. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Interessantes, zähes Geschichtsbuch

Von: Lovelyceska

25.06.2019

»Hof wollte er auf dem großen Sitz aus Eisen halten, geschmiedet aus den geschmolzenen, verdrehten, schartigen und zerbrochenen Klingen seiner besiegten Feinde, einem gefährlichen Sitz, der schon bald als der Eiserne Thron von Westeros in der ganzen Welt berühmt werden würde.« **Rezensionsexemplar Serienfinale hin oder her – nach dem Ende der Serie sind viele von uns ein wenig schwermütig. Eine grandiose Ära geht zu Ende, die Geschichte wird nicht weitererzählt, Game of Thrones wird etwas sein, was alle einmal gekannt haben. Wenn ihr jetzt denkt „Halt! Stopp! Ich will noch mehr!“ dann lohnt es sich für euch vielleicht, mal ein Blick in das erste Buch von Feuer und Blut zu werfen, vor allem wenn ihr das Haus Targaryen mögt, denn um dieses geht es hier. Das Buch liefert viele interessante und spannende Fakten rund um die Kriege, Eroberungen, Intrigen, Bündnisse und Leben der Targaryens. Gerade für einen Fan wie mich ist es toll zu erfahren, wie sich alles entwickelt hat, beispielsweise auch wie der Eiserne Thron entstanden ist oder warum die Drachen ausgestorben sind. Wenn andere, bekannte und geliebte Charaktere erwähnt werden, bekam ich auch immer einen kleinen Herzhüpfer. Inhaltlich wird hier einem auf jeden Fall einiges geboten! Bis hierhin klingt alles toll, nicht wahr? Denn jetzt kommt leider der Haken: Das Buch liest sich wie ein super zähes, langatmiges, altes Geschichtsbuch. Ich konnte nie lange am Stück lesen, denn die Informationsflut droht einen zu ertränken. Auch wenn ich die Fakten und Geschehnisse generell interessant fand, musste ich mich wirklich dazu überwinden, diesen 900-Seiten-Brocken in die Hand zu nehmen. Viele Seiten habe ich auch einfach nur etwas überflogen und mir nur die spannenden Stellen angeschaut. Meiner Meinung nach sollte man auch definitiv ein Fan der Reihe bzw. Serie sein, ansonsten quält man sich zu Tode. Die vielen und vor allem ähnlichen Namen sorgen dafür, dass man schwer durchsteigt. Das wird auch nicht einfacher, wenn sogar mehrere Personen denselben Namen tragen, natürlich mit laufender Ziffer. Es ist ziemlich komplex und vielschichtig. Oftmals wiederholt sich alles aber einfach nur: ein Krieg nach dem anderen, Zwangsvermählung hier und da, Mord und Totschlag aus den gleichen Gründen. Aber das ist ja auch wie im wahren Leben – Das Einzige, was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass wir nichts lernen. Ich habe diesbezüglich sogar Parallelen zur 8. Staffel gefunden, was ich natürlich wiederum ziemlich cool fand. Einen großen Pluspunkt bekommt das Buch für seine wunderschönen Illustrationen, welche die Geschichtserzählung perfekt abrunden. Sie sind wunderbar gezeichnet und lassen die Geschichten authentischer wirken. Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros liefert tolle Einblicke in die Entwicklung des Hauses. Die Geschehnisse und Fakten sind interessant und spannend, die Überlieferung davon leider einschläfernd. Durchhaltevermögen und Geduld sind hier vonnöten, um die wiederkehrenden Ereignisse genießen zu können. **An dieser Stelle möchte ich mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Meine Meinung bleibt dennoch stets ehrlich und unverfälscht, versprochen.

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Der König ist tot - lang lebe der König!

Von: Barbaras Bücherbox

19.05.2019

„Hof wollte er auf dem großen Sitz aus Eisen halten, geschmiedet aus den geschmolzenen, verdrehten, schartigen und zerbrochenen Klingen seiner besiegten Feinde, einem gefährlichen Sitz, der schon bald als der Eiserne Thron von Westeros in der ganzen Welt berühmt werden würde.“ Feuer und Blut ist keine Geschichte, es ist kein Roman, keine Erzählung und keine Sammlung von Kurzgeschichten – es ist eine biografische Abhandlung eines fiktiven Königshauses, beginnend mit ihrem ersten Herrscher – Aegon, dem Eroberer – und, zumindest in Teil eins, endend mit Aegon dem III, dem Drachentod. Der Leitspruch des Hauses Targaryen ist Gesetz – Feuer und Blut ist ihr Motto, ihr Wappen der dreiköpfige rote Drache auf schwarzem Grund, eine symbolische Darstellung Aegon, des Eroberers und seiner beiden Schwestergemahlinnen Visenya und Rhaenys – alle Drachenreiter und tapfere Krieger. Zusammen mit ihren Drachen und auch unterstützt durch das Haus Baratheon, das bereits von Beginn an mit dem ihren verbunden ist, erobert Aegon, der erste seines Namens, Westeros – von den Flusslanden, über die Weite bis hin zum Norden. Nur Dorne bleibt seinem Leitspruch treu: Ungebeugt, ungezähmt, ungebrochen. Sie unterwerfen sich nicht und so soll Dorne über einen langen Zeitraum hinweg das einzige Haus sein, das sich nicht im Angesicht eines Drachens auf die Knie fallen lässt. Die Drachen. Mein Gott, die Drachen. Die Drachen sind, wie die Targaryens selbst, Hauptakteure im Kampf um Westeros, denn ohne sie wäre wohl auch Aegon I Targaryen nicht zu Aegon, dem Eroberer geworden. Wäre er nicht auf Balerion, dem schwarzen Schrecken, in die Schlacht gezogen, während Visenya auf Vhagar und Rhaenys auf Meraxes dem Motto ihres Hauses alle Ehre machten, hätten die großen Häuser Wersteros‘ nicht von der aus Valyria geflohenen Familie gekniet. Trotz der Kriege, die Aegon Westeros brachte, war er letztendlich ein guter Herrscher. Doch die Saat des Drachens – seine Söhne – waren das nicht. Während der eine schwach war, war der andere grausam und so begann mit Maegor, dem Grausamen und Aenys dem I seines Namens bereits ein Schritt in Richtung des Drachentanzes, der mehr als 90 Jahre später ganz Westeros mit Feuer und Blut überziehen würde. Der Tanz, in dem Drache gegen Drache kämpfen und fallen und große Häuser ausgelöscht werden würden … Doch wir erleben auch Zeiten des Friedens und des Fortschritts, und auch an diesen Zeiten haben die Targaryens großen Anteil. Nicht jeder mit dem Blut des Drachens ist ein irrer König, wie Aerys der II, dessen letzten Worte waren „verbrennt sie alle“ oder ein Viserys, der tobt und meutert im Angesicht seines verlorenen Throns. Jaehaerys der I – der Schlichter, wie er in die Geschichte einging – machte aus Kings Landing (Königsmund) die Stadt, die sie später einmal sein würde und schuf den Grundstein für den Königsweg und viele andere Straßen, die in den Städten Westeros‘ den Handel neu belebten. Er schlug Aufstände nieder und sorgte sich um sein Volk und hatte mit seiner Schwestergemahlin Alysanne eine Frau an seiner Seite, die von den Untertanen geliebt wurde und ihm viele Kinder gebar. Doch viele Kinder können Probleme verursachen, wenn es um die Thronfolge geht. Und so begann in der fünften Generation der Tanz der Drachen – ein dunkler Punkt in der Geschichte von Westeros und des Hauses Targaryen, von dem wir bereits im Lied von Eis und Feuer und auch im Heckenritter bereits einiges gehört haben … Mein Fazit: Dieses Buch ist für Fans. Nicht für Fantasy-Fans im Allgemeinen, sondern für Fans von „Das Lied von Eis und Feuer“. Niemand, der nicht die 5- bzw. 10bändige Reihe gelesen und auch geliebt hat, wird an „Feuer und Blut – Band 1: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen“ auch nur den Hauch einer Freude haben, denn der gute Erzmaester Guldayn, der uns von der Familie Targaryen berichtet, ist kein Romancier, sondern ein Historiker, ein Biograf. Und so liest sich das Buch ähnlich einem historischen Sachbuch, wenn auch unbeschreiblich spannend. Doch wie auch in historischen Büchern, setzt GRRM Vorwissen voraus – und das nicht zu knapp. Wir lernen auf den gut 900 Seiten Vorfahren aller Häuser kennen: den großen, wie in etwa der Häuser Stark, Greyjoy, Tyrell, Martell, Lannister, Arryn, Baratheon, und Tully, aber auch von denen, die in den später angesiedelten Romanen keine große Rolle im Spiel der Throne spielen, wie z. B. Valeryon, Hohenturm, Gipfel, Manderly, Rois, Schurwerth oder Esch – und das ist nur ein Bruchteil von denen, die in den ersten 130 Jahren, von denen wir hier lesen, Anteil an der Geschichte nehmen. Der Stammbaum, der sich im Umschlag des Buchs befindet, hilft einem häufig weiter – doch nur, was das Haus Targaryen betrifft, denn alle anderen werden – so lange sie nicht in die Familie einheiraten – hier außen vor gelassen. Doch wenn man die erste, ich nenne sie einmal „originale“ Reihe kennt, kann man der Geschichte gut folgen, die stetige Aufmerksamkeit des Lesers vorausgesetzt. Daher kann ich sagen: ich habe das Buch geliebt. Es ist, als würde ich nachhause kehren. Westeros hat mich vor mehr als 15 Jahren erreicht, wie keine andere Welt vor oder auch nach ihr. Denn die unglaubliche Detailfülle, der Realismus, die Geschichte (aus historischer und dramaturgischer Sicht), die Charaktere, die Politik, das Wordbuilding – alles greift wie in einem Puzzle perfekt ineinander. Zu keinem Augenblick – keine Sekunde, kein Wort lang – hatte ich das Gefühl, einer erfundenen Geschichte zu folgen. Die Targaryens haben existiert, sie haben den Eisernen Thron geschmiedet – nur steht er jetzt vielleicht in einer Realität, die nicht zu unserer gehört, einer, die vielleicht neben der unseren existiert. Tolkien mag einst der König der Fantasy gewesen sein, doch seine lange und friedliche Regentschaft hat ein Ende – Martin hat auf dem Thron Platz genommen. Der König ist tot - lang lebe der König.

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Vita

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Besser geht’s eigentlich nicht.«

BR Kultur Online (24. November 2018)

»Wunderschön illustrierte, 900 Seiten starke Begleitlektüre zu „Das Lied von Eis und Feuer“.«

STERN Online (20. November 2018)

»Interessant und anspruchsvoll!«

WDR 5 HF (21. November 2018)

»Der mächtige Wälzer ist ein unendlicher Wissensquell.«

Ostsee-Zeitung (24. November 2018)

»Für diejenigen Leser, die den Hintergrund genauso lieben wie die Story von Westeros.«

Märkische Allgemeine Zeitung (25. November 2018)

»Ein echtes Lesevergnügen für Freunde der Fantasy-Literatur.«

OWLamMittwoch (28. November 2018)