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Ich gebe dir die Sonne

Ab 14 Jahren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16459-4

Erschienen: 21.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler ...

"[Ein] weises Plädoyer für die Komplexität der Dinge, die es doch gerade so berauschend macht, ein Leben zu leben."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.11.2016)

Jandy Nelson (Autorin)

Jandy Nelson ist wie Noah und Jude in einem abergläubischen Haushalt aufgewachsen. Schon als kleines Mädchen wurde ihr beigebracht, wie man vierblättrige Kleeblätter aufstöbert; sie klopft auf Holz, wirft Salz über die Schulter und trägt Glücksbringer mit sich herum. Ihr Debüt Über mir der Himmel stand auf mehreren Bestenlisten und wurde ein großer internationaler Erfolg. Ihr zweiter Roman Ich gebe dir die Sonne ist New York Times-Bestseller, die Filmrechte sind an Warner Brothers verkauft, er stand ebenfalls auf mehreren Bestenlisten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Printz Award. Derzeit lebt Jandy Nelson in Kalifornien – nicht weit von den Schauplätzen aus Über mir der Himmel und Ich gebe dir die Sonne -, wo sie sich ganz dem Schreiben widmet.

"[Ein] weises Plädoyer für die Komplexität der Dinge, die es doch gerade so berauschend macht, ein Leben zu leben."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (26.11.2016)

"Ein ganz intensives Leseerlebnis"

WDR 1Live (21.11.2016)

"Souverän und locker erzählt, mit Witz und in einer lässigen, wie mit dem Airbrush-Pinsel dynamisch entworfenen Sprache."

buchjournal (31.10.2016)

"'Ich gebe dir die Sonne' ist ein vielschichtiger Romane, der schon während des Lesens viel Stoff gibt zum Nachdenken und Reden."

Neue Presse (01.12.2016)

"Mit viel Gefühl, einer sehr bildhaften Sprache und einer ordentlichen Portion Humor erzählt. Ein toller Roman!"

Hamburger Morgenpost plan7 (19.12.2016)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Catrin Frischer
Originaltitel: I’ll give you the Sun
Originalverlag: Penguin, US

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16459-4

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 21.11.2016

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Eine Geschichte, die alles andere überstrahlt!

Von: Book Experiences Datum: 21.06.2017

www.bookexperiences.de/

Es liegt mehrere Wochen zurück, dass ich „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson gelesen habe. Seitdem geistert es mir immer wieder im Kopf herum. Kurze Momentaufnahmen blitzen auf, wie die Sonne, die sich einen Weg durch die Wolken bahnt. Während dem Lesen ist deutlich spürbar, dass viele Gegensätze aufeinanderprallen und so eine unvergleichbar schöne Geschichte entstehen lassen, die sich vom Mainstream abhebt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Die Zwillinge Jude und Noah könnten kaum unterschiedlicher sein. Eine Tatsache, die sich sogleich offenbart und nicht zu leugnen ist. Jude ist extrovertiert, lebhaft, manchmal frech und vor allem außerordentlich risikofreudig. Noah übernimmt den ruhigeren Part. Er ist eher introvertiert, verträumt, unauffällig und glänzt mit künstlerischem Talent. Außerdem ist er zum ersten Mal verliebt, in den Jungen von nebenan. Das und ein weiteres einschneidendes Erlebnis stellt die Welt der Geschwister von einem auf den nächsten Tag vollständig auf den Kopf. Ein schwerwiegender Wendepunkt in ihrem jungen Leben, der alles verändert. Jude zieht sich immer stärker zurück. Noah lässt seinen Traum schleifen und scheint wie ausgewechselt. Besonders fatal ist die Auswirkung auf die Beziehung zwischen den beiden. Das enge Band bröckelt und durch den kontinuierlichen Wechsel zwischen der Zeit vor und nach dem Schicksalsschlag sowie die zwei Perspektiven, die einfließen, spürt der Leser wie verfahren die Situation tatsächlich ist.

In vielen Jugendbüchern nimmt eine vorhersehbare, monoton verlaufende Liebesgeschichte den entscheidenden Platz ein. Auch in „Ich gebe dir die Sonne“ ist es die Liebe, die alles miteinander verbindet, aber auf einer anspruchsvolleren, tiefsinnigeren Ebene. Unterstrichen wird das durch den unverwechselbaren Erzählstil der Autorin, der sich in den Gedankengängen und Charakterzügen der Protagonisten widerspiegelt. Scharfsinnig, dramatisch, schön und eindringlich wird die Welt von zwei jungen Menschen gezeichnet, die sich auf der Suche nach sich selbst befinden. Ein Weg, den wohl jeder automatisch geht und der viel bewirkt, aber manchmal nicht leicht zu gehen ist. All das macht es zu etwas, mit dem man sich identifizieren kann, das nachvollziehbar oder gar greifbar ist und die eigenen Gedanken durcheinander wirbelt. Ein Jugendroman, der mit seiner Einzigartigkeit und einer unbändigen Leidenschaft für die Kunst alles andere überstrahlt und dadurch lange in Erinnerung bleibt!

[Rezension] „Ich gebe dir die Sonne“

Von: Ninespo Datum: 21.06.2017

www.ninespo.de

„Ich gebe dir die Sonne“ in drei Worten?

Lebendig, abwechslungsreich, anders.

Cover & Gestaltung von „Ich gebe dir die Sonne“?

Das Cover von „Ich gebe dir die Sonne“ ist so hell und freundlich, dass ich es einfach haben musste. Es ist einfach ein freundliches und farbenfrohes Cover, das man gerne Anschaut. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch in einem wunderschönen Lila gehalten, im Inneren in einem strahlenden Orange. Von den Farben her ein absolutes gute Laune Buch!

Worum geht es in „Ich gebe dir die Sonne“?

So lebensfroh und fröhlich das Cover und die Farbgebung von „Ich gebe dir die Sonne“ sind, so tief und beinahe dunkel ist der Inhalt. Ihr solltet euch bewusst sein, dass es sich bei „Ich gebe dir die Sonne“ nicht um ein fröhliches Sommerbuch handelt, sondern um ein komplexes Werk, das sich stark mit Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt. Es hat teilweise Phasen, die Leichtigkeit versprechen, aber dunklere Zwischentöne besitzen, die einen zum Nachdenken anregen. Ein sehr besonderes Werk.

Der Schreibstil von Jandy Nelson?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr besonders. Und ich meine mit besonders nicht schlecht, sondern exorbitant. Zu Beginn hatte ich so meine Probleme, vor allem durch Noahs wirre und schnell wandelnde Gedanken. Jude war für mich sehr viel einfacher zu verstehen, was nicht heißen soll, dass ich Noahs Darstellung schwierig fand. Beide Darstellungsweisen von Gedanken und Emotionen sind so besonders und bewegend, dass ich es noch nirgendwo besser gelesen habe. Durch ihre Ausdrucksweise und die bildhaften Darstellungen schafft es die Autorin, die Geschichte ihrer Figuren direkt in meinen Kopf zu malen. Ein außerordentliches Talent, das mich sehr begeistert hat. Als ich mich dann an Noahs bunte Ausdrucksweise gewohnt hatte, kam ich schnell voran.

Das Figurenpersonal in „Ich gebe dir die Sonne“?

In der Hauptsache geht es um Noah und Jude, die Zwillinge sind und in der Phase der erzählten Zeit des Romans unterschiedlicher nicht sein könnten. Da die Geschichte der beiden in zwei Perspektiven erzählt wird, die zudem zeitlich getrennt ist, lernt man die beiden auf zwei Weisen kennen: Jude und Noah mit 13/14 und mit 16. Es ist unfassbar, wie sehr sich die beiden innerhalb weniger Jahre verändert haben und noch spannender, wie es dazu kam. Denn während Jude als 16jährige berichtet, erzählt Noah seine Geschichte als 13/14jähriger. Dadurch erlebt man die Veränderung der Figuren direkt mit, kann einen Blick in ihre Gedanken und Emotionen werfen und sich wünschen, dass alles anders kommt.

Jandy Nelsons Figuren sind dabei so intensiv gestaltet, dass ich das Gefühl hatte, eine echte Geschichte zu erleben. Auch die Nebenfiguren, die ihren Teil zur Geschichte beitragen haben eine ganz eigene Tiefe, wie sie mir bisher nur selten begegnet ist.

Positives zu „Ich gebe dir die Sonne“

Der Schreibstil, die Erzählweise, die Figuren, die Geschichte und die Aussage dahinter. All das macht „Ich gebe dir die Sonne“ so einzigartig und wundervoll. Es ist ein Buch, das man so schnell nicht vergisst und das seines gleichen sucht. Ich bin einfach sprachlos und baff, selbst Tage nach dem Lesen. Die Erzählweise mit zwei unterschiedlichen, zudem zeitlich versetzten Perspektiven erzeugt Spannung, da jede Perspektive neue Einzelheiten ans Licht bringt, die am Ende ein großes Ganzes ergeben. Eine Geschichte von Verlust, Ängsten und Fehlern.

Empfehlung zu „Ich gebe dir die Sonne“?

Ich kann „Ich gebe dir die Sonne“ allen Lesern empfehlen, die ein außergewöhnliches Buch suchen. Allerdings ist es, anders als es durch die Covergestaltung den Anschein macht, kein leichtes Sommerbuch, sondern ein Buch mit Tiefe und Emotion. Ich danke dem Bloggerportal und dem cbt Verlag von Herzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Ich gebe dir die Sonne“.

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