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Kallocain Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75775-6

DEMNÄCHST
Erscheint:  29.10.2018

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Was wäre, wenn selbst die Gedanken lesbar wären?

Könnt ihr die Wahrheit hören? Nicht alle sind wahrhaftig genug, um die Wahrheit zu hören, das ist das Traurige. Sie könnte eine Brücke zwischen den Menschen sein – nun ja, solange sie freiwillig ist, solange sie als ein Geschenk gegeben und als ein Geschenk empfangen wird. Ist es nicht eigenartig, das alles seinen Wert verliert, sobald es aufhört ein Geschenk zu sein – selbst die Wahrheit?

Aktueller denn je: „Kallocain“, der große dystopische Roman von Karin Boye – in dem Menschen gelernt haben, sich gegenseitig zu kontrollieren, und verlernt haben, sich selbst und anderen zu vertrauen.



Was wäre, wenn selbst die Gedanken unfrei wären? Mit einer Wahrheitsdroge hat der Chemiker Leo Kall einen Weg in die Seelen seiner Mitbürger gefunden. Die neue Verhörmethode des Staates übernimmt die Kontrolle über die Menschen. Staatsfeindliche Gedanken werden entlarvt, alle Bürger auf Linie gebracht, Ehen gewöhnlich als reine Zweckgemeinschaft geschlossen, um dem Staat Kinder zu schenken. Doch im Geheimen regt sich Widerstand. Manche Menschen suchen Lebenssinn jenseits der offiziellen Doktrin. Auch Leo Kall beginnt zu zweifeln und seine Rolle als loyaler Mitsoldat in Frage zu stellen. Dennoch möchte er mit Hilfe des Wahrheitsserums herausfinden, ob seine Frau ein Verhältnis hat ...

Karin Boye (Autorin)

Karin Boye (1900 bis 1941) war eine schwedische Schriftstellerin und Lyrikerin. Wie viele Intellektuelle der Zwischenkriegszeit kehrte sie enttäuscht und desillusioniert von einem Aufenthalt in der Sowjetunion zurück. "Kallocain" gilt als ihr Hauptwerk und wird in einem Atemzug mit Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" und George Orwells "1984" genannt. Peter Weiss setzte ihr im dritten Band seiner "Ästhetik des Widerstands" ein literarisches Denkmal. Karin Boye nahm sich 1941 in einem Wald bei Alingsås das Leben.


Paul Berf (Übersetzer)

Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

Aus dem Schwedischen von Paul Berf
Originaltitel: Kallocain

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-442-75775-6

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

DEMNÄCHST
Erscheint:  29.10.2018

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Klassische, leider wenig bekannte Dystopie

Von: S. Gonser  aus Köln Datum: 14.07.2018

Ich freue mich sehr, Kallocain als Wiederveröffentlichung zu sehen. Ich habe das Buch selbst vor etwa zehn Jahren gebraucht gekauft und gelesen. Der nüchterne Erzählstil wirkt sehr souverän und stellt den Roman auf eine Stufe mit Huxley oder Orwell. Inhaltlich ist das Buch klar im Kontext seiner Entstehungszeit einzuordnen (1940), jedoch ist auch diese Warnung einer totalitären Zukunft nicht ohne aktuellen Bezug.

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