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Piniensommer Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-29161-4

Erschienen: 22.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine sizilianische Liebe voller Sehnsucht und Schmerz

Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles daran setzten, ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Meerestiefen vor der sizilianischen Küste hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...

Stefanie Gerstenberger (Autorin)

Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman «Das Limonenhaus» wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von «Magdalenas Garten», «Oleanderregen», «Orangenmond», «Das Sternenboot» und «Piniensommer». Die Autorin wurde mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.

15.02.2018 | 19:00 Uhr | Detmold

Lesung mit Stefanie Gerstenberger

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Stadtbibliiothek Detmold
Leopoldstraße 5
32756 Detmold

Tel. 05231/309414, m.piche@detmold.de

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-29161-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 22.05.2017

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Eine unvergessliche Liebesgeschichte

Von: Deborahs Bücherhimmel Datum: 26.11.2017

deborahsbuecherhimmel.wordpress.com

Darum geht es:

„Piniensommer“ knüpft dort an, wo die Geschichte von „Das Sternenboot“ endete. Nachdem Stellas Mutter gestorben ist, kümmert sie sich um den Haushalt des maroden Palazzo. Stella und Nicola sind eng verbunden und seit längerem ein Paar. Sie haben sich gegen den Willen von Stellas Vater und Nicolas Mutter verlobt. Beide Elternteile zögern die Hochzeit jedoch aus unterschiedlichen Gründen heraus.

Nicola hat eine große Leidenschaft, die Stella Angst macht: Er geht immer wieder Apnoe-Tauchen. Auch als sie gemeinsam Architektur studieren, kann er darauf nicht verzichten. Stella und Nicola sind sich sicher, dass sie den Rest ihres Lebens zusammen verbringen werden. Doch das Schicksal mischt abermals die Karten neu. Der bisher schönste Tag im Leben der beiden wird eben dieses auf tragische Weise für immer verändern.

Meine Bewertung:

„Piniensommer“ ist nicht weniger dramatisch als „Das Sternenboot“. Aber hier ist trotz allem auch Liebe und Romantik zu finden. Stella und Nicola empfinden eine tiefe Liebe und sind offensichtlich füreinander geschaffen. Nachdem beide, insbesondere Stella, schon so unfassbar viel erlebt haben in ihrem jungen Leben, wünscht man ihnen einfach ein Happy End. Umso unvorstellbarer und grausamer ist das, was dann passiert. „Piniensommer“ hat mich auf jeden Fall noch viel mehr Taschentücher gekostet, als der erste Teil der Geschichte. Okay, das mag aber auch daran gelegen haben, dass ich ja schon teilweise wusste, was in Band eins passiert. Das ist eben der Nachteil, wenn man in der falschen Reihenfolge liest…

Stefanie Gerstenberger ist wirklich eine sehr gute Erzählerin. Kennt ihr das? Seid ihr auch manchmal traurig, eine Geschichte verlassen zu müssen, und schließt das Buch mit einem leisen Seufzen? So ging es mir mit beiden Büchern. Ich fand sie beide gleich gut. In „Piniensommer“ kam naturgemäß etwas mehr Liebe ins Spiel, weil Stella und Nicola dann ja quasi erwachsen sind.

Ich mag die Figur der kämpferischen, starken Stella, die sich trotz aller Rück- und Niederschläge immer wieder aufrappelt und ihren Weg geht – auch mit der Hilfe der Menschen, die sie lieben. Aber auch der sturköpfige, aufmüpfige Nicola ist mir sehr ans Herz gewachsen, so wie er Stella umwirbt und bewacht. Insgesamt gibt es viele unvergessliche Charaktere in beiden Büchern.

Ich liebe die Familiensaga um Stella und Nicola. Ich fühlte mich in ein komplett anderes Umfeld und eine andere Zeit versetzt (obwohl die Geschichte gar nicht so weit in der Vergangenheit spielt). Es sind keine reinen Liebesromane, sondern viel mehr als das, denn es wird die Geschichte zweier Familien über einen längeren Zeitraum erzählt. Wer solche Romane mag, wird „Das Sternenboot“ und „Piniensommer“ vermutlich auch lieben. Von mir gibt es jedenfalls eine ganz dicke, uneingeschränkte Leseempfehlung für die beiden Bücher von Stefanie Gerstenberger. Ich wünsche euch viel Freude dabei. Und solltet ihr genau wie ich nah am Wasser gebaut sein: Taschentücher bereithalten!

Piniensommer

Von: Klusi Datum: 28.10.2017

klusiliest.blogspot.de/

„Piniensommer“ ist die Fortsetzung zu „Das Sternenboot“, und auch wenn es sicher möglich ist, diesen zweiten Band einzeln zu lesen, so empfehle ich doch wärmstens, mit dem „Sternenboot“ zu beginnen, da man sich sonst um sehr viel Hintergrundwissen und um eine wunderbare (Vor-)Geschichte bringt. Als ich „Das Sternenboot“ gelesen habe, hat mich besonders der letzte Satz sehr beunruhigt, und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, denn die Fortsetzung ist stellenweise sehr traurig. Die ganze Geschichte ist von ihrer Tendenz her sehr schwermütig angelegt. Es gibt aber durchaus auch glückliche Momente, und man kann insgesamt sagen, der Roman ist geradezu erfüllt von sehr starken Emotionen ganz unterschiedlicher Art. Man sollte sich von dem sommerlich, locker-leichten Cover und dem Titel nicht täuschen lassen, denn die Handlung des Romans, die übrigens auf einer wahren Geschichte aufbaut, ist äußerst tragisch.
Stefanie Gerstenbergers Schreibstil ist sehr schön und für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, denn sie drückt in ihren Beschreibungen sehr viel Gefühl aus und vermittelt einen starken Eindruck von der herrschenden Atmosphäre und auch von der Mentalität der Menschen, um die es geht. Wir finden uns in Süditalien wieder, wo die Familie nochmal einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns. Auch Nachbarschaftshilfe wird groß geschrieben. Man kümmert sich umeinander. Dieser besondere, starke Zusammenhalt kommt im Roman immer wieder gut zum Ausdruck.
Auch in Moral- und Glaubensvorstellungen unterscheiden sich die Süditaliener sehr von uns nüchternen Deutschen, früher schon ebenso stark wie heute, denn hier konnte zur damaligen Zeit keiner seine Fehler oder „Fehltritte“ hinter Anonymität verstecken, sondern musste sich der Kritik der Öffentlichkeit stellen, was sicher nicht immer einfach war. Auch die Kommunikation mit Verstorbenen erscheint hier als etwas ganz Normales, was für den nüchternen Betrachter sicher gewöhnungsbedürftig ist.

Ich habe auch diesen Fortsetzungsband um Stella und Nicola sehr genossen, schon der wunderbaren Beschreibungen wegen, auch wenn mich so manche Passage des Romans traurig gestimmt hat.
Die Handlung bietet bis zuletzt immer wieder Überraschendes. Aufs Ende zu gibt es einige Gedankensprünge, die ein wenig irritierend erscheinen, aber wie Platzhalter wirken und Raum für die eigene Phantasie lassen. Auch wenn mir der erste Band ein klein wenig besser gefallen hat, so kann ich sagen, dass „Piniensommer“ eine gelungene Fortsetzung mit einem befriedigenden Abschluss der Geschichte darstellt.

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