Scharnow

Roman

Hardcover
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In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, mordlustige Bücher richten blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

»Eine «ganz eigene Art von Literatur!«

ZDF aspekte (22. Februar 2019)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27136-4
Erschienen am  25. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Bela B - Scharnow - jetzt reinlesen und reinhören.

Leserstimmen

Haupthandlung?

Von: readredblondebooks

15.01.2020

Auch wenn ich bereits viel negative Kritik über dieses Buch gelesen habe, ich kann mich dieser nicht anschließen. Die exakte Handlung ist nicht ganz auszumachen, jedoch haben mich Schreibstil und die angenehme Stimme Bela B's in meinem Kopf überzeugt. Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches (ca. 5 1/2 Seiten lang) hat mich zuerst etwas verunsichert aber gleich waren mir fast alle Charaktere bekannt und für zwei (Hamid & Nami) habe ich auch eine gewisse Sympathie entwickelt. ⠀ Insbesondere den Bela Fans hier würde ich das Buch klar empfehlen.⠀

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Das Omili

Von: wal.li

23.11.2019

Als erster stirbt der Literaturblogger Horst Wassmann. Die Rezensionsexemplare stapelten sich derart, dass die Polizei zu dem Schluss kommt, es kann nur Selbstmord gewesen sein. Aber könnte es nicht auch mit dem seltsamen Buch zu tun haben, das so lange auftaucht, bis es quasi verräuchert ist. Am Tag X geschehen in Scharnow weitere seltsame Dinge. Dieser Ort im Norden Berlins könnte glatt in einem Western auftauchen, wenn er nicht im Osten läge. Plattenbauten, ein vereinzeltes Hochhaus und ein einziger Supermarkt zieren den Ort, der eigentlich schon vergessen ist. Die Langeweile ist kaum zu überbieten, bis einer auf die Idee kommt, man könne doch den Supermarkt überfallen. In seinem ersten Roman bietet Bela B Felsenheimer, als Bandmitglied der Ärzte bestens bekannt, ein wahres Kaleidoskop an kruden Ideen. Vielleicht hilft sein Name als Verkaufsargument, doch wenn sein Roman nicht einen gewissen Charme aufwiese, würde das nicht lange überzeugen. Zum Glück handelt es sich bei Scharnow um ein gelungenes Stück Unterhaltung. Es kann zwar nicht gewollt sein, dass der Leser alles versteht und entschlüsselt, doch bietet der Roman genug Handlungsmasse, um zu fesseln und den Leser zum Schmunzeln zu bringen. Letzteres kann einem aber manchmal schnell vergehen, wenn ein unschuldiges Tier zu Tode kommt oder Leichen zerstückelt auf ihre Entsorgung warten. Insgesamt sprüht dieses Werk vor Ideen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ein wenig muss man sich auf diese Lektüre einlassen, die etwas wirr ins Leere führt. Auf dem Weg dahin entwickelt die Handlung allerdings einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann oder auch nur entziehen möchte. Scharnow steht für eine Tristesse, die von der Wende geprägt, irgendwie für den Osten steht, aber sicher auch in Gegenden des Westens zu finden ist. Dabei zeigen sich die Personen wesentlich vielschichtiger als man auf den ersten Blick erkennen kann. Es lohnt sich, ihnen eine Chance zu geben. Da werden sogar Supermarkt-Räuber zu relativ netten Nachbarn.

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Vita

Bela B Felsenheimer, geboren 1962 in West-Berlin, ist Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist, Sänger, Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher, war Comicbuch-Verleger und hatte eine eigene Radiosendung. Bekannt ist er vor allem als Mitglied der Punkrock-Band die Ärzte. Als Autor hat er bisher einige Kurzgeschichten veröffentlicht und ein Filmdrehbuch verfasst. Scharnow ist sein erster Roman.

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Pressestimmen

»Irgendwo zwischen gutgelaunter Twin Peaks-Episode, einem ausgenüchterten William S. Burroughs und Douglas Adams im Blutrausch.«

Jan-Paul Koopmann, Spiegel online (25. Februar 2019)

»Es macht wahnsinnigen Spaß, dem Die-Ärzte-Schlagzeuger in seine verrückte Vorortsiedlung zu folgen.«

Stern (21. März 2019)

»Ein bisschen wie ein trunkener Abend in einer Studenten-WG-Küche, bei dem man sich unentwegt ins Wort fällt, bei dem eine Idee gar nicht grotesk genug sein kann.«

»Abgedrehter als alles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.«

WDR 1 Live, Gesa Wegeng (27. Februar 2019)

»„Scharnow“ profitiert [...] von einer personalen Erzählweise, die den Leser ganz unmittelbar an die Figuren heranführt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kai Spanke (02. Mai 2019)

»Dieses Figurenarsenal könnte den geistigen Schatzkammern der Gebrüder Coen und Quentin Tarantinos entnommen sein. Alle sind schrullig, die meisten liebenswert und manchmal wirds tarantinesk brutal.«

Mathias Halbig, Redaktionsnetzwerk Deutschland (23. Februar 2019)

»Ein Buch, das in einem Jahr, in dem die AfD in einigen Bundesländern die Wahlumfragen anführt, mehr Wahrheit transportiert, als uns lieb sein sollte.«

Jochen Overbeck, Musikexpress (01. April 2019)

»Hier spricht ein selbstbewusster und scharfsinniger Erzähler in bester Laune - mit unbestreitbarer Kompetenz fürs Genre.«

Jan-Paul Koopmann, Spiegel online (25. Februar 2019)

»Ein Mordsspaß«

Dr. Daniel Arnet, Sonntagsblick, CH (24. Februar 2019)

»Großes Vergnügen bei dieser Wundertüte macht das Auspacken der Überraschungen.«

»Erzählen jedenfalls, das kann Bela B.«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel (22. Februar 2019)

»Mit "Scharnow" versucht er [Bela B] es nun erstmals auf Romanlänge. Experiment: erfolgreich. Kopf des Lesers: explodiert.«

»Ein Alltagspanorama von hoher literarischer Dichte, das in den Magischen Realismus taucht.«

»Ein ziemlich brachialer, skurriler Roman mit B-Movie-Anleihen und Schlingensief-Touch.«

Rolling Stone (05. März 2019)

»Dieses Buch ist in vielerlei Hinsicht lukrativ!«

Ron-Thorsten Wassmann, wassmanns-wisdom.de

»Wassmann würde ein solches Buch ›im Netz gegen schlüpfrige VHS-Kassetten eintauschen‹.«

Hamburger Abendblatt, Tino Lange (02. März 2019)