Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist

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"Ergründe, ergrabe, ergreife das Glück" - Goethe für fast alle Lebenslagen

Seit Loriot wissen wir, dass ein Leben ohne Mops sinnlos ist. Aber ohne Goethe? Das kommt ganz auf unser Bild von Goethe an, so der Tenor dieser so charmanten wie leichtfüßigen Besichtigung von Goethes Leben. Stefan Bollmann zeigt uns Deutschlands größten Dichter, wie wir ihn noch nicht kannten: mehr Zeitgenosse als Klassiker, nicht Meister, sondern Befreier. Sein Buch ist eine spielerische und äußerst lebenspraktische Initiation in die Gedankenwelt Goethes und viele seiner Werke – und eine Ermutigung dazu, dem Pfad der eigenen Kreativität zu folgen.

»Ein exzellent geschriebenes Buch ... flott und klug geschrieben und bietet einen unverkrampften Einstieg in Goethes Welt.«

Rheinische Post, Christof Wingertszahn (21. Juni 2016)

Hardcover mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-421-04680-2
Erschienen am  09. Mai 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Interesant und regt zum Nachdenken an

Von: Mary

30.04.2018

Vorsicht Spoiler! Weiter unten. Du hast das Buch noch nicht gelesen? Von mir ist es eine Empfehlung für alle die, die etwas für Goethe und besonders für Geschichte übrig haben. Es ist in einem Stil geschrieben, den ich persönlich schön finde, der aber auch anspruchsvoll ist. Es war interessant und ich habe viel mitgenommen. Zum Cover Das Cover finde ich etwas langweilig. Die Geschichte ist so breit gefächert, da hätte man viel mehr aus dem Cover machen können und wenn ich das Buch so im Laden gesehen hätte, wäre ich vorbeigelaufen. Zum Inhalt Das Buch ist geteilt in 8 Kapitel und in denen gibt es passend zur Thematik des Kapitels noch Unterkategorien. Den Schreibstil fand ich gut, er war doch recht anspruchsvoll, und eben nicht so mitreißend. Es hat auch sehe poetische Seiten und die Aufmachung mit der Karte am Anfang und Ende ist echt schön. Zur Story Schon zu Beginn merkt man, dass der junge Goethe seinen eigenen Kopf hatte. Er wollte seine Wünsche, Träume und vor allem sich selbst verwirklichen und hatte auch den Mut dazu. Genau das, was vieles anderen Menschen fehlt. In diesem Buch wird vieles von Goethe aufgegriffen, sein Leben und seine Werke. Nebenbei wird auch oft noch weiter zurück gesprungen in der Vergangenheit und es wird auch so manches über Menschen erzählt, die ich kenne oder bis eben noch nicht gekannt habe, welche aber nicht weniger bekannt sind. Es war sehr interessant zu erfahren, was so hinter manch einem Werk von Goethe steckt und eben die Geschichte darum und dazu. So viele Informationen in diesem Buch waren mir neu und das war, was es aufregend gemacht, das Neue zu erfahren. Ich habe vieles über Goethe, das Leben damals und unter welchen Umständen so manche Menschen leben mussten erfahren, das ist eine wirklich tolle Bereicherung. Zu Beginn des Buches wird sehr klar gezeigt, dass jeder sein eigenes Leben hat, dass niemand das Selbe führt wie einer selbst und das man selbst nie das Leben eines anderen so führen könnte, wie er es tut. Es kommt drauf an im eigenen Leben zu Sein und sein Leben, seine Existenz zu etwas besonderem machen. Es werden einem Tipps für das Leben mitgegeben, die einem bestimmt irgendwann mal von Nütze sein können und auch welche, die einem zum Nachdenken anregen. Sehr oft habe ich das Buch weggelegt und über das Gelesene nachgedacht. Auch sehr interessant zu erfahren, war es, wie andere über Goethe und das Leben denken. Was ich sehr schade fand, ich dachte erst, das Buch dreht sich wirklich komplett um Goethe, doch wie schon erwähnt, wird auch vieles aus noch früherer Zeit erwähnt und Geschichte ist eigentlich gar nicht mein Fall. Aber auf jeden Fall habe ich viele neue Anregungen bekommen, was ich demnächst noch von Goethe lesen möchte, sowohl Gedichten las auch Lektüren. Für alle Fans von Goethes Faust empfehle ich Seite 35, um zu erfahren, warum Gretchen Margaret… Gretchen Margaret heißt. Was ich toll fand, dass Goethe nicht als perfekter Mensch dargestellt wurde, Manchmal wurde auch über seine Fehler und Schwächen gesprochen und wie er die ein oder andere behandelt hat. Denn niemand ist perfekt. Zu den Charakteren Goethe brachte mir in diesem Buch bei, dass es nicht immer darauf ankommt, das zu machen was andere von dir erwarten oder von dir verlangen, sondern darauf, dass du dein Leben selbst gestalten musst mit dem, was wir am Besten gefällt und, dass man so handeln muss, wie man es selbst für richtig empfindet. So richtig gibt es nicht zu den Charakteren zu erzählen, da dies keine Fiktive Geschichte mit neuen Charakteren ist. Fazit Es ist bestimmt ein gutes Buch, für jene, die sich für vieles rund um Geschichte interessieren und auch noch etwas, für Literatur und Goethe übrig haben und auf einen anspruchsvolleren Schreibstil steht. Ich fand das Buch gut und es hat mir viele neue Informationen gegeben, aber so richtig hat es einfach nicht gefunkt. Mein noch liebster Teil aus diesem Buch ist, als über -Die Leiden des jungen Werther- erzählt wird. Mit literarischen Grüßen Mary

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Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist

Von: Daughter of Ink and Paper

06.04.2017

Meine Meinung: Einer meiner Professoren pflegt immer zu sagen: Ohne Goethe wären wir nicht das, was wir heute sind. Außerdem pocht er darauf, dass Goethes Iphigenie eines der besten Dinge ist, die der deutschen Literatur je geschehen ist. Inspiriert von meinem Professor habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, hinzu kam die Tatsache, dass Stefan Bollmann Literatur, Geschichte und Philosophie studiert und als Hochschullehrer gearbeitet hat. Daher habe ich erwartet, dass dieses Buch Goethe-, Literatur- und Biografienliebhaber, sowie Literaturstudenten ansprechen würde. Mir gefiel der Aspekt, dass Goethes Schaffen, sein Leben und seine Persönlichkeit vom Autor dargestellt wurden, wobei er hierbei zu begeistert von Goethe zu sein scheint. Etwas mehr Objektivität und/oder Skepsis hätte ich mir schon gewünscht. An einigen Stellen scheint durch, dass der Autor ein ziemlich großer Fan von Goethe ist, wodurch diese Stellen etwas an Gewicht verlieren, da ich das Gefühl habe, dass unangenehmere Seiten Goethes weichgespült werden und somit ein anderes Bild von ihm entsteht. Natürlich muss dies nicht der Fall sein, allerdings kam mir dies aufgrund des fehlenden kritischen Zugangs so vor. Als Leser merkt man, dass der Autor Ahnung von Literatur und ihrer Geschichte hat. Man merkt auch, dass vom Fach ist, allerdings hätte ich auf die Passagen bezüglich Haruki Murakami verzichten können, in welchen er den gesamten Inhalt Murakamis Bücher verrät. Spoiler-Alert, schließlich sollte man nicht davon ausgehen, dass alle Leser sich mit Murakamis Büchern auskennen oder nicht vorhaben diese zu lesen und daher gespoilert werden wollen. Bewertung: Um Goethe kennenzulernen und sich etwas von ihm inspirieren zu lassen, ist dieses Buch sicher gut. Zudem ist die Schreibweise angenehm zu lesen, wodurch sie nicht belehrend wirkt. Wenn ihr kritischere Lektüre bevorzugt und euch ein neutralerer Ton lieber wäre, ist dieses Buch nicht das richtige für euch.

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Vita

Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 tauschte er den Beruf des Hochschullehrers gegen den des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen, das er in "Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen" (DVA 2013) noch umfänglicher betrachtet hat. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

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Events

12. Apr. 2019

Lesung und Vortrag in Ravensburg

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Stefan Bollmann

27. Juni 2019

Lesung und Vortrag in Ravensburg

20:00 Uhr | Ravensburg | Lesungen & Events
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Monte Verità

Pressestimmen

»Ein kluges, immer wieder überraschendes Lebensbild mit vielen wunderbaren Goethe-Zitaten!«

NZZ am Sonntag (CH), Kathrin Meier-Rust (26. Juni 2016)

»Wie er den Schul-Goethe vom Interpretationssockel holt und ihn stattdessen hinein stellt in die ratgebergeschulte Existenz unserer Tage, das ist spannend zu lesen.«

»Wie das Gelingen gelingt, zeigt uns Bollmann auf eine wunderbar leichte, dem Gegenstand Goethe wie dem heutigen Leser sehr zugewandte Weise.«

»Ein großartiges Buch, das Biografie, Philosophie und gekonnten Schreibstil in sich vereint und den Leser überzeugen kann, dass ein Leben ohne Goethe wirklich sinnlos ist.«

»Der kundige und unterhaltend geschriebene Streifzug durch Leben und Werk führt vielmehr exemplarisch vor, wie Goethe zu einem ›Avantgardisten‹ des eigenen Lebens wurde.«

Donaukurier, Berndt Herrmann (23. Juli 2016)

»Mit Sinn fürs Detail… v.a. aber überzeugt dieses unkonventionelle Buch, weil es sich als spielerische Initiation in die Gedankenwelt Goethes und viele seiner Werke versteht.«

Dresdner Neueste Nachrichten, Christian Ruf (01. August 2016)

»Eine flott erzählte, gestraffte Biografie ... ein unterhaltsamer Überblick über Leben und Werk«

Darmstädter Echo, Andreas Müller (27. Juni 2016)

»Eine unbedingt lesenswerte Lektüre.«

Preußische Allgemeine Zeitung, Dagmar Jestrzemski (17. August 2016)

»Ein unkonventionelles Goethe-Buch, spannend zu lesen, informativ und amüsant.«

Ostthüringer Zeitung, Roland Mischke (23. Juli 2016)

»Kluge Zusammenstellungen ... Schmökertipp. Und erstklassig zum Aufschneiden und generös Weiterverschenken!«

in München, Rupert Sommer (23. Juni 2016)

»Ein intelligenter, erfrischender, lockerer Spaziergang durch Goethes Leben ... Es ist dieser besondere Blick, der dem Buch die Würze gibt. Und die ungemein frische Art...«

Lesart (Unabhängiges Journal f. Literatur), Klaus Bellin, Heft 2/2016

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