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Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist

Kundenrezensionen (10)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04680-2

Erschienen: 09.05.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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"Ergründe, ergrabe, ergreife das Glück" - Goethe für fast alle Lebenslagen

Seit Loriot wissen wir, dass ein Leben ohne Mops sinnlos ist. Aber ohne Goethe? Das kommt ganz auf unser Bild von Goethe an, so der Tenor dieser so charmanten wie leichtfüßigen Besichtigung von Goethes Leben. Stefan Bollmann zeigt uns Deutschlands größten Dichter, wie wir ihn noch nicht kannten: mehr Zeitgenosse als Klassiker, nicht Meister, sondern Befreier. Sein Buch ist eine spielerische und äußerst lebenspraktische Initiation in die Gedankenwelt Goethes und viele seiner Werke – und eine Ermutigung dazu, dem Pfad der eigenen Kreativität zu folgen.

Rezension auf sandammeer.at

»Ein exzellent geschriebenes Buch ... flott und klug geschrieben und bietet einen unverkrampften Einstieg in Goethes Welt.«

Rheinische Post, Christof Wingertszahn (21.06.2016)

Stefan Bollmann (Autor)

Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 tauschte er den Beruf des Hochschullehrers gegen den des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen, das er in "Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen" (DVA 2013) noch umfänglicher betrachtet hat. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

»Ein exzellent geschriebenes Buch ... flott und klug geschrieben und bietet einen unverkrampften Einstieg in Goethes Welt.«

Rheinische Post, Christof Wingertszahn (21.06.2016)

»Ein kluges, immer wieder überraschendes Lebensbild mit vielen wunderbaren Goethe-Zitaten!«

NZZ am Sonntag (CH), Kathrin Meier-Rust (26.06.2016)

»Wie er den Schul-Goethe vom Interpretationssockel holt und ihn stattdessen hinein stellt in die ratgebergeschulte Existenz unserer Tage, das ist spannend zu lesen.«

Deutschlandradio Kultur, Manuela Reichart (21.07.2016)

»Wie das Gelingen gelingt, zeigt uns Bollmann auf eine wunderbar leichte, dem Gegenstand Goethe wie dem heutigen Leser sehr zugewandte Weise.«

NDR, Sachbücher des Monats August 2016, Andreas Wang

»Ein großartiges Buch, das Biografie, Philosophie und gekonnten Schreibstil in sich vereint und den Leser überzeugen kann, dass ein Leben ohne Goethe wirklich sinnlos ist.«

sandammeer.at, Juni 2016, Alexandra Gölly (17.06.2016)

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25.01.2017 | 19:00 Uhr | Augsburg

Lesung
Eine Veranstaltung der Goethe Gesellschaft Augsburg

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10.02.2017 | Pullach im Isartal

Lesung

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Gemeinde Pullach im Isartal
Heilmannstr. 2
Charlotte-Dessecker-Bücherei
82049 Pullach im Isartal

14.02.2017 | 19:00 Uhr | Hannover

Lesung
Eine Veranstaltung der Goethe Gesellschaft Hannover

Eintritt 7 € / 5 € erm.
Für Mitglieder frei

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Mehr Infos

Theatermuseum
Prinzenstraße 9
30159 Hannover

Tel. 0511/99992040

Weitere Informationen:
Goethe-Gesellschaft Hannover
c/o Frau Elke Kantian
30163 Hannover

04.04.2017 | 19:00 Uhr | Ravensburg

Lesung
Eine Veranstaltung der Goethe Gesellschaft Ravensburg

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Mehr Infos

Kornhaussal
Marienplatz 12
88212 Ravensburg

Weitere Informationen:
Goethe-Gesellschaft Ravensburg

08.06.2017 | Bergisch Gladbach

Lesung

Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Bergisch-Gladbach

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Mehr Infos

Städtische Galerie Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

buero@galerieundschloss.de

Weitere Informationen:
Goethe-Gesellschaft Bergisch Gladbach

09.06.2017 | Dortmund

Lesung im Rahmen vom 150-jährigen Jubiläum des Goethe-Gymnasiums

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06.11.2017 | Ostfildern

Schullesung

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Stadtbücherei
In den Anlagen 6
73760 Ostfildern

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-421-04680-2

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

Erschienen: 09.05.2016

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Auf den Spuren von Goethes Erfahrungen und Erkenntnissen

Von: Wortlichter Datum: 28.09.2016

www.wortlichter.com

An Goethe kommt jemand vorbei. Wir begegnen ihm als Pflichtlektüre an der Schule oder an der Uni. Im Rahmen von Zitaten, Essays oder sonstigen Unterhaltungen begegnet man ihm immer wieder. Oft ist er, als der größte Dichter Deutschlands, berühmt und gefürchtet. Er strahlt für die meisten Bürger eine ungeheure Ehrfurcht und Unnahbarkeit aus. Stefan Bollmann nimmt uns mit in die Zeit von Goethe und zeigt den Dichter von einer ganz privaten Seite.

Zu Unrecht ist dieses Buch teilweise unter der Kategorie Ratgeber eingeordnet. Vielmehr handelt es sich um eine Biographie, die sich anstatt mit Jahreszahlen, mit der Gedankenwelt, den Lebensabschnitten und den Problemen Goethes befasst. Man erhält so einen ganz nahen Einblick in Goethes Wesen und kann seine Erkenntnisse auch auf das eigene Leben beziehen. Bestimmte Muster tauchen auch in unserem Leben und in unserer Gesellschaft immer wieder auf. Goethe plagte teilweise das, was uns auch heute beschäftigt: die Suche nach dem Glück und nach der Selbstverwirklichung.
Die Glorifizierung von Goethe, als unerreichbarer Dichter und Denker, wird ein bisschen brüchiger und wir nähren uns Goethe an, in dem wir erfahren, was ihn beschäftigt hat und woher seine Ideen kamen. Wir erfahren, dass viele seiner Geschichten auf biographischen Ereignissen beruhten.

„Transformation ist aber nicht nur das Geheimnis von Goethes literarischer Produktivität, sondern auch das Erfolgsrezept seines Lebens. Schon den Zeitgenossen ist Goethes immense Wandlungsfähigkeit aufgefallen und zuweilen unheimlich gewesen“ S. 265

Kapitel für Kapitel, gehen wir wichtige Lebensabschnitte von Goethe durch, erkennen seine Probleme und versuchen ein tiefes Verständnis zu bekommen. An vielen Stellen sehen wir, dass seine Probleme uns nicht fremd sind. Besonders für kreative Personen, zeigen sich viele Anknüpfungspunkte. Mit dem Blick auf das eigene Schreiben und Leben, bekommt man noch einmal eine ganz neue Perspektive. Wir lernen in dem Buch auch darüber, was andere Menschen seiner Zeit über Goethe dachten. Die vielen Stimmen und Anknüpfungspunkte, machen dieses Buch sehr lebendig.

Etwas missfallen hat mir der Teil, in dem es um Haruki Murakami ging und er eines seiner Bücher (ausgerechnet das, was gerade auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegt) als Vergleich heranzieht. Ich habe weder damit gerechnet, in einem Goethe Buch auf Haruki Murakami zu treffen, noch damit, dass mir gleich dessen ganzer Inhalt verraten wird.
An einer anderen Stelle, äußert der Autor Kritik an Goethes Verstoßung von Lenz, weil dieser in den Tag hineinlebte, Goethe belästigte, keiner geregelten Arbeit nachging und von Goethe verstoßen wurde, nachdem er gleich zwei Mal versuchte Goethe seine Frau auszuspannen. Ich finde das im Gegensatz zum Autor, jedoch nicht schwer nachvollziehbar. Mir wäre auch egal, welches Talent oder Hilfsbedürftigkeit jemand besitzt, der solche Umgangsweisen an den Tag legt. Aber genau das, ist auch die Stärke des Buches: man legt das Gelesene automatisch auf sich Selbst um, denkt nach und möchte seine eigene Interpretation der Ereignisse erschaffen. Man erkennt viele Situationen und Lebensabschnitte auch bei sich Selbst wieder und bekommt durch Goethe viele hilfreiche und inspirierende Aspekte vermittelt.

Eine inspirierende Lektüre

Ich finde diese Herangehensweise an eine Schriftsteller-Biographie herrlich. Ich habe nach der Lektüre das Gefühl, Goethe noch etwas besser verstanden zu haben. Viele Aspekte waren neu und luden zum Nachdenken ein, sowohl über Goethe, über seine Werke, aber auch über mich Selbst.
Ich würde sehr gerne noch weitere Biographien auf dieser Art und Weise lesen. Es macht die vergangene Lebenswelt ungeheuerlich anschaulich und begreifbar. Biographien zu lesen, ist oftmals sehr anstrengend, da es nicht selten vorkommt, dass man sich mit Fachausdrücken oder geschichtlichen Hintergrundwissen auseinandersetzen muss. Am Ende hat man zwar den Eindruck, einen Haufen von Informationen bekommen zu haben, aber wirklich eine Vorstellung, was die Personen beschäftigt und angetrieben hat, hat man nicht. Wir alle kennen die Zeit des Sturm und Dranges aus dem Geschichtsunterricht. Doch was bedeutete das für die Gedankenwelt der jungen Dichter? Dieses Buch klärt all diese Fragen und gibt uns einmalige Einblicke in die Gedankenwelt Goethes.

Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist

Von: Klopstockblog Datum: 14.09.2016

www.klopstockblog.blogspot.de

Mein alter Freund Goethe begleitet mich mehr oder weniger freiwillig schon eine ganze Zeit. Zu einem deutschen Schüler gehört Goethe wie das Zähneputzen zum Zahnarzt. Obwohl ich mich glücklich schätzen kann, anders als die meisten meiner Mitschüler, Goethe als recht ertragbar zu erachten, ist er bei weitem nicht mein Lieblingsautor. Man sieht mich eher Schillers Maria Stuart anhimmeln als mit Goethes Gretchen zu fühlen. Goethe kam mir immer ein wenig selbstverliebt vor, wenn man das an den Werken eines Dichters fest machen kann. Ich weiß nicht, wie der alte Herr es geschafft hat, mich so fühlen zu lassen – aber ich finde ihn unsympathisch. Ein guter Grund für mich, mich ein wenig mehr mit seinem Leben und Wirken auseinander zu setzten. Vielleicht war er ja doch ein ganz netter Kerl.
Inhalt
Stefan Bollmann ist nicht der Erste, der sich mit Goethes Leben beschäftigt hat. Goethebiografien gibt es wie Selbsthilfebücher in rauen Mengen. Es gibt schließlich auch eine Menge zu berichten, schließlich hatte der Dichter über 80 Jahre Zeit, diese Bücher gebührend zu füllen. Auf eine bestimmte Art und Weise wird „Warum ein Leben ohne Goethe sinnlos ist“ Biografie und Selbsthilfebuch kombiniert. Bollmann nimmt den Leser auf eine gedankliche Reise durch Goethes Leben, Wirken und Denken. Von „Wie man die Jugend übersteht- und ein eigenes Leben beginnt“ bis zum letzten Kapitel „Wie man der eigenen Kreativität folgt- und über sich hinaus wächst“ wird man mit Goethe alt und erhält allerhand Weisheit auf dem Tablet des Dichters serviert.
Aus meiner Sicht
Wahrscheinlich habe ich schon anklingen lassen, dass ich nicht der Größte Befürworter von Büchern bin, die in irgendeiner Weise auf Selbsthilfe hinaus laufen. Bevor ich das Buch das erste Mal aufschlug, hatte ich es gekauft, um mich ein weiteres Mal mit Goethes Leben zu beschäftigen. Nur aus einem anderen, abwechslungsreicheren Blickwinkel. Diese Erwartung hat das Buch erfüllt. Bollmanns Herangehensweise an die doch schon recht durchgekaute Thematik Goethes Lebens ist erfrischend und kreativ. Die Meisten wissen mindestens aus dem Deutschunterricht in groben Zügen, was der Dichter so in seinem Leben verbrochen hat. Es hat mich gefreut zu sehen, dass jemand sich Gedanken gemacht hat, einen alt bekannten Stoff zu entstauben und neu zu gestalten.
An dieser Stelle muss ich leider sagen, dass mich persönlich eben diese „Selbsthilfeaufbereitung“ überhaupt nicht begeistern konnte. Ich mochte es schlicht und einfach nicht. Es ist wirklich schwer für ein solches Buch, dass ich mich nicht belehrt fühle. In kleinen Hapsen habe ich das ein oder andere Kapitel als wunderbar philosophisch und zum Nachdenken anregend empfunden. Aber in größeren Mengen habe ich nichts weiter als Bauchschmerzen davon getragen. Und ein ganzes Buch ist am bitteren Ende einfach eine viel zu große Mahlzeit an Goethes Lebensweisheit für mich gewesen.
Nach der letzten Seite frage ich mich, was es mit dem Kult um Goethe auf sich hat. Ich denke, ich muss mich damit abfinden, dass Goethe und ich einfach nicht füreinander bestimmt sind und ich gezwungen bin, unsere komplizierte Beziehung zu beenden. Nicht einmal Stefan Bollmann konnte uns mit Witz und charmanter, abwechslungsreicher Erzählweise zusammenführen.

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