Frauen und Bücher

Eine Leidenschaft mit Folgen

(7)
Hardcover
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»Lies, um zu leben!« – faszinierende Begegnungen mit berühmten Leserinnen

Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der »Ulysses« von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg?

Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden, das von Klopstocks Zeit bis in die Gegenwart führt und von aktuellen Phänomenen wie Fanfiction und "Shades of Grey" berichtet. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!«

»Was für ein Geschenk. Stefan Bollmann führt mit »Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen« in die Welt des Lesens. Überraschend und unterhaltsam.«

Brigitte (04. Dezember 2013)

Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abb.
ISBN: 978-3-421-04561-4
Erschienen am  08. Oktober 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Literaturgeschichte spannend und interessant erzählt

Von: lenaliestdas

17.07.2020

In seinem Buch „Frauen und Bücher - Eine Leidenschaft mit Folgen“ zeigt Stefan Bollmann Einblicke in die Entwicklung der Literaturgeschichte in Bezug auf Frauen und ihr Lese- sowie Schreibverhalten: Beginnend im 18. Jahrhundert führt er seine Leserschaft in vier Teilen bis ins die Gegenwart und stellt zum einen vor, inwiefern sich das Lesen als (u.a. auch soziale) Praxis etabliert und zum anderen präsentiert er Autorinnen (bspw. Virginia Woolf) und Leserinnen (u.a. Marylin Monroe), die über die Jahrhunderte hinweg monumentale Werke verfasst haben oder Lesen zu einer angesehenen Beschäftigung machten - man bekommt hiermit knapp 400 Seiten geballte Literaturgeschichte. Das ist ein Buch für Literatur-Nerds. Man muss sich für Literaturgeschichte begeistern können. Wenn man das tut, ist dieses Buch eine großartige Bereicherung, gibt einem unheimlich viel mit und liest sich wirklich klasse. Ein toller Stil, der auch trockene Passagen spannend und interessant macht! Ich habe dieses Buch sehr genossen und empfehle es von Herzen an alle Literaturbegeisterten weiter!

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Als die Frauen das Lesen für sich entdeckten, änderte sich ihre Welt

Von: Alexandra Graßler

26.09.2019

Das hier war ein absoluter Zufallsfund und ich bin sehr froh darüber, dass es in meinen Händen gelandet ist. Stefan Bollmann hat das Buch Frauen und Bücher geschrieben. Der Untertitel ist sehr wunderbar erklärend zum Buch: eine Leidenschaft mit Folgen. Es schildert in den einzelnen Kapiteln beginnend vom 18. Jahrhundert an wie Bücher und Frauen zusammen fanden. Welche Wirkung Romane auf die Leserinnen hatten und wie wichtig die Roman Lektüre für das Begreifen und Führen des eigenen Lebens war. Es geht weiter über die kommenden Jahrhunderte mit einzelnen Schriftstellerinnen wie Mary Shelley, Virginia Woolf und anderen und wie sie das Leben durch ihre Bücher gesehen hat, welche Macht das Lesen wirklich entwickelt hat und welche Befreiung Bücher für Frauen waren. Ich fand es absolut faszinierend zu lesen wie Bücher dazu beigetragen haben Frauen Freiheit zu verschaffen und wie sich diese weibliche Leselust in Jahrhunderten Bahn gebrochen hat. Der Autor verbindet das Denken der jeweiligen Zeit mit der Entwicklung des Frauenbildes und führt uns mit kenntnisreicher Beschreibung in das Leben einzelner Frauen ein. Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt und kann es sehr empfehlen.

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Vita

Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 tauschte er den Beruf des Hochschullehrers gegen den des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen, das er in "Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen" (DVA 2013) noch umfänglicher betrachtet hat. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

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Pressestimmen

»[E]ine vergnüglich wie interessante Lektüre.«

DIE ZEIT (28. November 2013)

»[Bollmanns] Begeisterung für das Thema ist durchgängig zu spüren und überträgt sich auf den Lesenden. Alles in allem eine charmante, kurzweilige und anregende Lektüre.«

Lesart (01. Oktober 2013)

»Stefan Bollmann schildert kenntnisreich und klug, wie sie anfing und wohin sie führte: Die weibliche Leselust.«

Deutschlandradio Kultur (15. Oktober 2013)

»Endlich hat sich einmal ein Mann mit diesem spannenden Thema befasst. Wie unterhaltsam er es tut, ist eine Lust zu lesen.«

Die Rheinpfalz, 02.08.2014

»Nun rollt [Bollmann] gründlich und amüsant die Kulturgeschichte des Lesens aus der weiblichen Perspektive auf.«

Bücher (01. Oktober 2013)

»Die pointierte Erzählweise deckt neue Zusammenhänge auf und öffnet den Blick für originelle Details. Eine charmante, kurzweilige und anregende Lektüre. Genau das, was Frauen schätzen.«

Lesart

»Kann ein literaturhistorisches Sachbuch ein Schmökervergnügen sein? Wenn der Autor Stefan Bollmann heißt, kann es. […] Eine in jeder Hinsicht lohnenswerte Lektüre [...]«

Buechertreff.de, 16.10.2013

»Stefan Bollmann hat die (Kunst-)Geschichte lesender Frauen recherchiert - betörende Trouvaillen!«

Die literarische Welt über "Frauen, die lesen, sind gefährlich" (12. März 2005)

»Ausführlich hat Stefan Bollmann die Geschichte recherchiert und sie amüsant aufgeschrieben.«

SZ über "Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug" (05. November 2010)

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