Wer Strafe verdient

Ein Inspector-Lynley-Roman 20

(7)
Hardcover
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Die Bürger des englischen Städtchens Ludlow sind zutiefst entsetzt, als man den örtlichen Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und ihn verhaftet. Kurz darauf wird er in Polizeigewahrsam tot aufgefunden. Im Auftrag Scotland Yards versucht Sergeant Barbara Havers Licht ins Dunkel um die geheimnisvollen Vorfälle zu bringen. Zunächst weist tatsächlich alles auf den Selbstmord eines Verzweifelten hin – doch Barbara und mit ihr DI Thomas Lynley trauen dieser Version der Ereignisse nicht. Gemeinsam werfen sie einen genaueren Blick hinter die idyllische Fassade Ludlows – und entdecken, dass fast jeder hier etwas zu verbergen hat …

»Kaum jemand legt Beziehungen so fein frei wie Elizabeth George, nur wenige zeichnen mit ihren Fällen ein so dichtes Gesellschaftsbild, sie tut es unprätentiös und klug.«

Stephan Bartels, Brigitte (26. September 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Punishment she Deserves
Originalverlag: Dutton
Hardcover mit Schutzumschlag, 864 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31373-0
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

überzeugende Geschichte

Von: vielleser18

28.12.2018

Ich bin ein Fan von Elizabeth George und ihrer trockenen, sehr gut erzählenden Art. Dies ist der 20. Band um Inspector Lynley und Barbara Havers. Es ist immer auch ein weitere Baustein in deren privatem Leben, aber natürlich steht immer der aktuelle Fall im Vordergrund und jeder Band ist daher auch einzelnd zu lesen. Diesmal geht es um einen toten Diakon, der sich, als er wegen Mißbrauchsvorwurf verhaftet worden ist, in der Polizeidienststelle erhängt hat. Doch dessen Vater glaubt weder an einen Selbstmord noch an die Wahrheit der Vorwürfe und setzt alle Hebel in Bewegung um seinen Sohn zu rehabitilieren. Daraufhin wird Barbara Havers zusammen mi Isabelle Ardery in das kleine Örtchen Ludlow geschickt. Havers steht nach ihrem letzten Fall unter besonderem Augenmerk von Ardery, denn durch ihre bekannte Art Anweisungen nicht zu befolgen und eigenmächtig zu handeln, ist ihr Job in Gefahr. Doch diesmal übersieht Ardery wichtige Einzelheiten, sie selbst steht mit ihrer Alkohlsucht, ihren privaten Problemen, kurz vorm endgültigen Absturz. Die Romane von Elizabeth George sind keine blutrünstigen Thriller, sie sind im Gegenteil meist sehr detailliert, wenn es um menschliche Beziehungen, ausgefeilte und raffinierte Verwicklungen geht. Ihre Protagonisten, ob große oder kleine Rollen, werden sehr überzeugend mit Stärken und vor allem menschlichen Schwächen angelegt. Die Autorin überrascht am Ende, führt die Fäden aber überzeugend zusammen. Auch dieser Roman ist mal wieder ein echter Wälzer, 856 Seiten, zwischendurch, gerade am Anfang hatte ich ein bisschen Ausdauer nötig, um weiter zu lesen, aber irgendwann, ab circa der Mitte, konnte ich es auch wiederum nicht aus der Hand legen. Mich kann George jedesmal mit einer überzeugenden Story fesseln, mit all den Gedanken um menschliche Abgründe, aber vor allem mit den Beweggründen, die überhaupt dazu geführt haben, dass Menschen so und nicht anders gehandelt haben.

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Der neue Inspector-Lynley Roman

Von: buecher_tipps

25.12.2018

Inhalt: Der Selbstmord eines Diakons, der des sexuellen Missbrauchs von Kindern beschuldigt wird im kleinen Städtchen Ludlow, scheint schnell geklärt. Allerdings haben einflussreiche Verwandte Zweifel, dass alles mit rechten Dingen Zugeht. Deshalb muss Barbara Havers zusammen mit der ungeliebten Chefin Isabelle Ardery vor Ort ermitteln. Die Ungereimtheiten des Falls treten immer deutlicher zu Tage. Doch erst als Lynley und Havers ein zweites Mal Ludlow aufsuchen, können sie die undurchsichtigen Machenschaften, in die auch die örtliche Polizei verstrickt ist, aufdecken. Meine Meinung: Das Buch hat eine beeindruckende Dicke von über 800 Seiten. Wie bei Elizabeth George üblich, handelt es sich weniger um einen Krimi, sondern ist vielmehr ein psychologischer Roman, in dem Beziehungen innerhalb von Familien thematisiert werden. Das liest sich durchaus flüssig, die Charaktere sind gut beschrieben und am Ende ist das Ganze durchaus schlüssig. Es ist meiner Meinung nach nicht das stärkste Buch der Reihe. Für Fans von Barbara Havers bietet es durchaus interessante Details. Als Thomas Lynley Fan bin ich allerdings nicht ganz auf meine Kosten gekommen. Er kommt erst gegen Ende vor und diesmal spielt sein Privatleben fast keine Rolle. Wer Action erwartet wird enttäuscht werden, wer psychologisch ausgefeilte Geschichten liebt, dem wird es gefallen. Für Fans der Reihe empfehlenswert und von mir mit 4 von 5 Sternen bewertet.

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Vita

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Romane der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die zudem mit großem Erfolg verfilmt wurden. Elizabeth George lebt in Seattle im Bundesstaat Washington, USA.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Elizabeth George schreibt Winterabend-Krimis, in die man sich hineinkuscheln kann, wie in eine warme Decke.«

Kölner Stadt-Anzieger, Magazin (07. Dezember 2018)

»Ein bis zuletzt spannender Roman.«

Berliner Morgenpost (18. Januar 2019)

»Fesselnder Lesespaß.«

Neue Presse, Hannover (06. April 2019)

»Elizabeth George übertrifft alle!«

Wall Street Journal

»Elizabeth George entwirft anspruchsvolle Romane, die immer wieder wahnsinnig spannend sind.«

The Guardian

»Elizabeth George schreibt brillant. Sie hat eine unglaubliche Fähigkeit, Figuren und Szenen zu kreieren, die einen nicht mehr loslassen.«

Sun

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