Wer Strafe verdient

Ein Inspector-Lynley-Roman 20

(5)

Bestseller Platz 15
Spiegel Hardcover Belletristik

HardcoverNEU
26,00 [D] inkl. MwSt.
26,80 [A] | CHF 36,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Die Bürger des englischen Städtchens Ludlow sind zutiefst entsetzt, als man den örtlichen Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und ihn verhaftet. Kurz darauf wird er in Polizeigewahrsam tot aufgefunden. Im Auftrag Scotland Yards versucht Sergeant Barbara Havers Licht ins Dunkel um die geheimnisvollen Vorfälle zu bringen. Zunächst weist tatsächlich alles auf den Selbstmord eines Verzweifelten hin – doch Barbara und mit ihr DI Thomas Lynley trauen dieser Version der Ereignisse nicht. Gemeinsam werfen sie einen genaueren Blick hinter die idyllische Fassade Ludlows – und entdecken, dass fast jeder hier etwas zu verbergen hat …

»Kaum jemand legt Beziehungen so fein frei wie Elizabeth George, nur wenige zeichnen mit ihren Fällen ein so dichtes Gesellschaftsbild, sie tut es unprätentiös und klug.«

Stephan Bartels, Brigitte (26. September 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Punishment she Deserves
Originalverlag: Dutton
Hardcover mit Schutzumschlag, 864 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31373-0
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
HÖR DEIN BUCH  Bestseller als Hörbuch - hier entdecken!

Leserstimmen

Ein guter neuer Fall für Inspector Thomas Lynley

Von: Buch und Ton

09.12.2018

Der aktuelle Roman der amerikanischen Kriminal-Autorin Elisabeth George rund um ihre Hauptfigur, Inspector Thomas Lynley, trägt den Titel "Wer Strafe verdient" und ist zugleich der 20. Fall für den eigenwilligen Ermittler. Das Buch ist über seine mehr als 850 Seiten hinweg gut strukturiert. Zu Beginn skizziert die Autorin das Leben im kleinen englischen Städtchen Ludlow vielleicht ein wenig zu intensiv, allerdings kann man sich als Leser dadurch sehr gut in das spezielle Leben der dortigen Einwohner hineindenken und im weiteren Verlauf des Romans dann auch die beschriebenen Verhaltensweisen diverser Einwohner besser nachvollziehen und verstehen. "Wer Strafe verdient" dreht sich um ein mysteriöses Verbrechen, dessen der örtliche Diakon des kleinen Ortes beschuldigt wird. Aufgrund der ersten Wahrnehmungen deutet bei dem Todesfall, dessen sich Sergeant Barbara Havers gemeinsam mit DI Thomas Lynley annimmt, alles auf einen Selbstmord hin. Doch nichts ist bekanntlich auf den ersten Blick so, wie es scheint. Nicht der Fall als solches und auch nicht die scheinbare Idylle des kleinen Städtchens Ludlow. Und mehr tiefer die beiden Ermittler in das kleine Städtchen, seine Hierarchien und die Besonderheiten der Verhältnisse der Einwohner eintauchen, umso seltsamer erscheinen die Dinge plötzlich. Elisabeth George hat mit "Wer Strafe verdient" nicht nur einen neuen und zugleich sehr spannenden und recht kurzweiligen Roman rund um Sergeant Barbara Havers und DI Thomas Lynley verfasst, sie zeigt mit den angesprochenen Umständen und Verhaltensweisen der Figuren des Romans zugleich einmal mehr die gesellschaftlichen Abgründe der heutigen Zeit auf.

Lesen Sie weiter

Komplexes Beziehungsgeflecht

Von: Elke Heid-Paulus

21.11.2018

In Kürze, weshalb ich auch darauf verzichte, näher auf den Inhalt einzugehen: Ich kann die vielen negativen Rezensionen nicht nachvollziehen. Von Elizabeth George darf man keinen gemütlichen englischen Landhauskrimi der Sorte Mord-Ermittlung-Entlarvung des Täters erwarten. Und das Ganze am besten auf 250 Seiten, damit es schnell runtergelesen werden kann. Aber das hat sie ja bereits hinlänglich in den Vorgängerbänden der Reihe bewiesen. Ihr Anliegen ist es, das komplizierte Beziehungsgeflecht im Umfeld des Verbrechens darzustellen, und das gelingt ihr auch in "Wer Strafe verdient" perfekt. Ja, und das benötigt Raum - in diesem Fall stark über 800 Seiten. Natürlich sind nicht alle Informationen für die Aufklärung relevant, aber so kann sich der Leser ein wesentlich besseres Bild von den Umständen machen, die zu dem Verbrechen führen. Und auch die Befindlichkeiten und persönlichen Probleme der Protagonisten von Scotland Yard - Havers, Lynley und Ardery - gehören meiner Meinung dazu, steht es doch außer Frage, dass diese die Ermittlungsarbeit gehörig beeinflussen. Für mich war dieser Band jedenfalls wieder das beste Beispiel für einen aus der Masse hervorstechenden englischen Whodunit, der wieder einmal mehr beweist, dass Elizabeth George zurecht als Queen of Crime zu bezeichnen ist. Punkt!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Romane der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen und zudem mit großem Erfolg verfilmt wurden. Elizabeth George lebt in Seattle im Bundesstaat Washington, USA.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Elizabeth George schreibt Winterabend-Krimis, in die man sich hineinkuscheln kann, wie in eine warme Decke.«

Kölner Stadt-Anzieger, Magazin (07. Dezember 2018)

»Elizabeth George übertrifft alle!«

Wall Street Journal

»Elizabeth George entwirft anspruchsvolle Romane, die immer wieder wahnsinnig spannend sind.«

The Guardian

»Elizabeth George schreibt brillant. Sie hat eine unglaubliche Fähigkeit, Figuren und Szenen zu kreieren, die einen nicht mehr loslassen.«

Sun

Weitere Bücher der Autorin