Wer wir waren, wer wir sind

Wie Deutsche ihre Geschichte erleben

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Eine Deutschlandreise zu den bedeutendsten Orten
deutscher Geschichte

Michael Jürgs hat sich auf eine Deutschlandreise begeben und an berühmten Orten nach den Spuren deutscher Geschichte gesucht. Mitunter begleiten ihn Prominente aus Politik und Kultur, Sport und Wirtschaft und erzählen ihm ihre persönlichen Erinnerungen – u. a. Volker Schlöndorff , Lothar de Maizière, Michael Naumann, Katja Kraus, Rainer Eppelmann, Matthias Platzeck. Gemeinsam suchen sie Antworten auf Fragen wie: Wen haben die Steinmetze in der Spitze des Kölner Doms verewigt? Wer pilgert heute noch zu Bismarcks Grab in Friedrichsruh? Wofür hielt sich die SS im KZ Buchenwald einen Zoo mit Wildtieren? Wieso gehört Rahns linker Fußballstiefel in ein Museum? Was hat ein CDU-Politiker mit Nathan dem Weisen gemein? Wie schützt Johann Sebastian Bach die Th omanerchorknaben gegen Heimweh? In fünfundzwanzig Reportagen beschreibt Michael Jürgs, wie und an welchen historischen Schauplätzen wir heute unsere Geschichte erleben.

"Jürgs beherrscht sämtliche Spielarten seines Metiers, weil ihm eine Grundqualifikation zu eigen ist: Er ist vorurteilsfrei neugierig. Er stößt andere auf Dinge, die man bis dato nicht beachtet hatte."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (04. Mai 2015)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10251-0
Erschienen am  31. August 2015
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Vita

Michael Jürgs, Jahrgang 1945, ist Journalist und war u.a. Chefredakteur des Stern und des Hamburger Szene- und Zeitgeistmagazins Tempo. Er schreibt regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung und ist Kolumnist des Berliner Tagesspiegel. Von 1992 bis 1994 moderierte er die NDR-Talkshow. Als Vortragsredner kann Michael Jürgs auf ein breites Themenspektrum aus seinen bisherigen Publikationen zurückgreifen - gilt er hierzulande doch als einer der vielseitigsten und besten Sachbuchautoren, der sich zudem als Verfasser von der Kritik hoch gelobter Biografien über Romy Schneider, Axel Springer, Günter Grass und Eva Hesse einen Namen gemacht hat. Seit dem Mauerfall beschäftigt er sich zudem intensiv mit dem Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschen. Gemeinsam mit der Fernsehjournalistin Angela Elis verfasste er die Streitschrift „Typisch Ossi, typisch Wessi“. 2008 erschien von ihm ein Buch über die Schieflage der Nation 20 Jahre nach der deutschen Einheit: Für „Wie geht's, Deutschland? Populisten. Profiteure. Patrioten. Eine Bilanz der Einheit“ machte sich Jürgs auf die Reise durch Deutschland, stieß auf Geheimdokumente des SED-Regimes und führte Gespräche mit den bekannten wie unbekannten Akteuren der deutschen Einheit. Mit dem Titel "Seichtgebiete" warnte Jürgs 2009 vor den Folgen einer verödenden, demokratischen Kultur und traf damit „das Unbehagen vieler“ (ttt). Viel Anerkennung bekam er für seine Geschichte des Bundeskriminalamts "BKA. Die Jäger des Bösen" (2011), "Codename Hélène: Churchills Geheimagentin Nancy Wake und ihr Kampf gegen die Gestapo in Frankreich" (2012) und "Sklavenmarkt Europa. Das Milliardengeschäft mit der Ware Mensch" (2014). Er ist Co-Autor vieler Fernsehdokumentationen, die nach seinen Büchern gedreht wurden.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

„Niemand liebt Deutschland so selbstkritisch wie Michael Jürgs, der klügste Linke, den wir haben. Und keiner schreibt über Deutschland so schön, dass man es auch wirklich lesen will.“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (29. November 2015)

"Eine lesenswerte kleine 'Nachhilfe' für nachwachsende Generationen zum Thema 'Heimat und Geschichte'."

dpa (13. Oktober 2015)

"Ein etwas anderes Geschichtsbuch."

Hörzu (02. Oktober 2015)

"Man findet in 'Wer wir waren, wer wir sind' ein sehr buntes Deutschland vor. Ein schöner Startschuss für das Unternehmen 'Deutschland verstehen'".

Deutschlandradio Kultur "Lesart" (17. September 2015)

"Ein kurzweiliges Vademecum durch deutsche Orte und Geschichte."

Magdeburger Volksstimme (17. Oktober 2015)

"Jürgs' Buch wird vor allem da bezaubernd, wo er die Leser an Stellen führt, denen man nicht automatisch historischen Glanz zubilligt."

Die Rheinpfalz (21. Januar 2016)

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