Wir sagen uns Dunkles

Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan

Hardcover
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Die Geschichte einer unmöglichen Liebe

Es ist eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen, und ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als beide schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wusste von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch in der Tat nie lange miteinander aus – zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben.

Der vielfach ausgezeichnete Kritiker Helmut Böttiger legt die bislang erste umfassende Darstellung der Beziehung Bachmanns und Celans vor. Eine faszinierende psychologische Studie zweier herausragender Dichter, die gemeinsam um Worte rangen, einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten.

„… die Liebesgeschichte dieser beiden Dichter gehört zu den dramatischsten und folgenreichsten Begebenheiten der deutschen Literatur nach 1945“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hardcover mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abb.
ISBN: 978-3-421-04631-4
Erschienen am  28. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine tragische Liebesgeschichte

Von: Sabine Krass

03.06.2018

Inhalt: Helmut Böttiger ist ein vielfach ausgezeichneter Kritiker und führt mit seinem Buch über die Liebe zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, durch eine aufregende, psychologische Studie, jener so herausragenden Persönlichkeiten. Auf dem Buchrücken ist folgendes gedruckt – Sie waren wie die Königskinder, die nicht zueinander kommen konnten: Ingeborg Bachmann und Paul Celan, zwei der einflussreichsten Dichter der Nachkriegszeit. Sie kannten und liebten sich fast ihr Leben lang, hielten es jedoch nicht miteinander aus. Eine dramatische Liebesgeschichte, die bis Celans Tod geheim blieb, nun zum ersten Mal in ihrer gesamten Chronologie erzählt. „…..die Liebesgeschichte dieser beiden Dichter gehört zu den dramatischsten und folgereichsten Begebenheiten der deutschen Literatur nach 1945 .“ …..so die FAZ Ingeborg Bachmann – am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren und am 17. Oktober 1973 in Rom tragisch verstorben (In der Nacht vom 25. auf den 26. September 1973 erlitt Ingeborg Bachmann in ihrer römischen Wohnung schwere Verletzungen durch einen Brand, der beim Einschlafen mit einer brennenden Zigarette ausgelöst worden war. Aufgrund ihrer schon seit Jahren bestehenden starken Abhängigkeit von Beruhigungsmitteln, von der die behandelnden Ärzte zunächst nichts wussten, starb sie im Alter von 47 Jahren an tödlichen Entzugserscheinungen) war eine österreichische Schriftstellerin . Sie gilt als eine der bedeutensten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr zu Ehren wird seit 1977 jährlich der > Ingeborg Bachmann Preis < verliehen. Paul Celan – am 23. November in Czernowitz, damals Rumänien, heute Ukraine, mit jüdischen Wurzeln geboren und vermutlich am 20. April 1970 in Paris verstorben (Die Umstände und das Datum von Celans Tod sind nicht geklärt. Vermutlich unternahm er am 20. April 1970 einen Suizid , indem er sich in die Seine stürzte. Sein Leichnam wurde am 1. Mai 1970 gefunden.) war ein deutschsprachiger Lyriker. Fazit: Diese Geschichte einer unmöglichen Liebe erscheint bestens und genau recheriert. In faszinierender Ausführlichkeit wird in diesem Buch dieses tragische, schmerzerfüllte Auf und Ab in vielen Facetten offenbart. Auch gibt es sehr interessante Einblicke in die > Gruppe 47 < ( Als Gruppe 47 werden die Teilnehmer an den deutschsprachigen Schriftstellertreffen bezeichnet, zu denen Hans werner Richter von 1947 bis 1967 einlud. Die Treffen dienten der gegenseitigen Kritik der vorgelesenen Texte und der Förderung junger, noch unbekannter Autoren. Der in demokratischer Abstimmung ermittelte Preis der Gruppe 47 erwies sich für viele Ausgezeichnete als Beginn ihrer literarischen Karriere. Die Gruppe 47 besaß keine Organisationsform, keine feste Mitgliederliste und kein literarisches Programm, wurde aber stark durch Richters Einladungspraxis geprägt. In ihrer Anfangszeit bot die Gruppe 47 jungen Schriftstellern eine Plattform zur Erneuerung der deutschen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg. Später avancierte sie zu einer einflussreichen Institution im Kulturbetrieb der Bundesrepublik Deutschland, an deren Tagungen bedeutende zeitgenössische Autoren und Literaturkritiker teilnahmen. Der kulturelle und politische Einfluss der Gruppe 47 wurde Gegenstand zahlreicher Debatten. Auch nach dem Ende ihrer Tagungen 1967 blieben ehemalige Teilnehmer der Gruppe richtungsweisend für die Entwicklung der deutschsprachigen Literatur. – Quelle Wikipedia – ) 5 von 5 Sternen

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Gemeinsam anders

Von: Atalante

20.04.2018

„Wir sagen uns Dunkles“ - Helmut Böttigers aufschlussreiche Analyse der Beziehung Bachmann-Celan „Ich habe einen Mann gekannt, der hieß Hans, und er war anders als alle anderen. Noch einen kannte ich, der war auch anders als alle anderen. Dann einen, der war ganz anders als alle anderen und er hieß Hans, ich liebte ihn.“ „Ich habe einen Mann gekannt, der hieß Hans, und er war anders als alle anderen. Noch einen kannte ich, der war auch anders als alle anderen. Dann einen, der war ganz anders als alle anderen und er hieß Hans, ich liebte ihn.“ Diese Zeilen in Ingeborgs Bachmanns Erzählung „Undine geht“ weisen auf die großen Lieben der Autorin hin, Hans Weigel, Paul Celan und Hans Werner Henze. Ihnen räumt auch Helmut Böttiger in seinem neuen Buch „Wir sagen uns Dunkles“ einen Platz ein. Das Ergebnis von Böttingers vielfältigen Analysen zeigt allerdings, daß Paul Celan, der Mittlere in Bachmanns Zitat, wie kein anderer die Frau und die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann prägte et vice versa. Helmut Böttiger, Literaturkritiker und Verfasser mehrerer Werke zur deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, widmet sich in seiner neuesten Studie der Beziehung von Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Er beleuchtet darin die Stationen ihrer Vita als Liebende wie als Schriftsteller, ihre gegenseitige Beeinflussung und die Auswirkung auf ihre Literatur. Die, so zeigt Böttiger, oftmals in Chiffren Reaktionen auf die Äußerungen des jeweils anderen bergen. Fast schon programmatisch benennt das im Titel gewählte Zitat „Wir sagen uns Dunkles“ diese Art der intimen Kommunikation. Die Begegnung der beiden künftig Verbundenen steht auch am Beginn von Böttigers Darstellung. Sechs Wochen im Wiener Frühling 1948 reichen aus um die Paul Celan und Ingeborg Bachmann tief zu prägen. Ausgehend von dieser gemeinsamen Zeit geht Böttiger zurück und schildert wechselweise die Vergangenheit der beiden. Die Impulse und Anfänge ihres individuellen Schreibens führt er zu den kommunizierenden Werken, in denen sie die gemeinsamen Momente verklausulieren aber für den jeweils anderen verständlich festhalten. Die lyrischen Botschaften stehen für die Distanz. Nach der Abkehr von Wien lebt Celan in Paris, während Bachmann in Wien andere Wege und Kontakte sucht. Die Entfernung verstärkt die in beiden angelegte Melancholie und befeuert die Botschaften und Briefe. Es kommt zu neuen Begegnungen, die sie jedoch eher entfremden. Eine der wichtigsten ist die Teilnahme an der Niendorfer Tagung der Gruppe 47 im Mai 1952. Celan erhält auf Betreiben Bachmanns eine Einladung und geht aus dem Wettbewerb mit dem dritten Platz hervor. Trotzdem verbreiten sich über Celans Lesung der „Todesfuge“ Ressentiment geladene Legenden. Böttiger klärt in einem ausführlichen Kapitel ihre Entstehung und räumt sie aus dem Weg. Alleine dafür lohnt die Lektüre. Celan stand der Kritik an seinem Werk stets hilflos gegenüber. „Seine Gedichte“, so Böttiger, „sind seine immens konzentrierte, eigene Geschichte“. Sie sind unmittelbarer Ausdruck seiner Erfahrungen als verfolgter Jude, seiner Heimatlosigkeit und Einsamkeit. Er zeigt in ihnen seine emotionalen Zustände. Diese Art das Innere in Lyrik zu fassen teilt er mit Ingeborg Bachmann, auch wenn sie nicht seine Opfererfahrungen teilt, keine Jüdin, sondern eine „Fremde“ ist. Laut Böttiger prägt diese Tatsache die Beziehung der beiden und ist Ursache der ständigen Ambivalenz, „eine Anziehung und eine Abstoßung, die immer wieder neu geklärt werden muss“. Sie bedingt „das Dunkle“ zwischen ihnen, das Celan in seinem während der Wiener Wochen verfassten Gedicht „Corona“ benennt und das, so Böttinger, „zum gemeinsamen Code ihrer Liebe wird“. Trotz der Nähe, die dieser Code manifestiert, scheitern sie an der profanen Liebe, wie ihnen ein erneuter Versuch in Paris schmerzlich offenbart. Beide hindert die jeweilige psychische Verfasstheit. Paul Celan, der Jude aus Czernowitz, dessen Eltern von den Sowjets ermordet und der anderthalb Jahre Lagerhaft erleiden musste, entwickelt eine zerstörende Paranoia. Ingeborg Bachmann leidet als Dichterin und Intellektuelle unter ihrer hohen Sensibilität. Beide zerbrechen an den Ansprüchen, den fremden und den eigenen, die wohl schwerwiegender sind. In seltsamer Koinzidenz münden sie bei beiden fast gleichzeitig in pathologischen Zuständen, führen bei Celan zum Suizid, und bei Bachmann zum tödlichen Unfall im Medikamentennebel. Böttiger gelingt es diese unausgelebte Dichterliebe zu fassen. Er nähert sich dem Paar in historischen wie psychologischen Ansätzen und unterlegt diese mit der Analyse ausgewählter Werke der beiden Dichter. Dazu zählen die frühen Gedichte „In Ägypten“, „Corona“, „Dunkles zu sagen“ und „Die gestundete Zeit“ ebenso wie spätere Werke. Daneben gewährt seine Studie Einblicke in die Literarische Welt der Nachkriegszeit, insbesondere der Rolle der Gruppe 47, die innovativen Schriftstellern Gehör verschaffte, auch wenn sie noch Vergangenem verhaftet war. Geprägt war die deutschsprachige Literaturkritik dieser Zeit von einem sich windenden Umgang mit der jüngsten Geschichte, wie Böttiger in einer umfassenden Analyse eines 1954 geführten Interview von Celan durch Karl Schwedhelm zeigt. „Zug um Zug schrieb Ingeborg Bachmann ihre persönliche Geschichte mit Paul Celan in Literatur um“ konstatiert Böttiger, was in ähnlicher Weise auch für Paul Celan galt. Böttiger zeigt in seinem Buch, daß die gegenseitige Beeinflussung der beiden Dichterpersönlichkeiten bis zum Schluss bestehen blieb. Er belegt, wie diese Liebesbeziehung im Privaten wie im Künstlerischen wirkt, und trägt dadurch zum Verständnis der Gedichte und Erzählungen der beiden Schriftsteller bei. Für mich ist dies ein Grund mehr, erneut ihre Werke zu lesen, und endlich den Briefwechsel „Herzzeit“, der schon seit Jahren im Regal wartet, bestens vorbereitet von Böttigers Buch.

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Vita

Helmut Böttiger, geboren 1956, ist einer der renommiertesten Literaturkritiker des Landes. Nach Studium und Promotion war er als Literaturredakteur u.a. bei der Frankfurter Rundschau tätig. Seit 2002 lebt er als freier Autor und Kritiker in Berlin und veröffentlichte u.a. »Nach den Utopien. Eine Geschichte der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur« (2004) und »Celan am Meer« (2006). Er war Kurator der Ausstellung »Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland« (2009) und Verfasser des Begleitbuchs. 1996 erhielt er den Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik, 2012 den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Für sein zuletzt veröffentlichtes Buch »Die Gruppe 47« wurde er mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2013 ausgezeichnet.

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Events

12. Feb. 2019

Lesung und Gespräch

19:00 Uhr | Chemnitz | Lesungen & Events
Wir sagen uns Dunkles

Pressestimmen

»Die Liebesgeschichte zwischen diesem Königskinderpaar der deutschen Nachkriegslyrik, die erst lange nach beider Tod bekannt wurde, zeichnet Böttiger präzise nach.«

DIE ZEIT, Eva Menasse (23. November 2017)

»Helmut Böttiger hat nun eine erfreulich sachliche, textnahe Untersuchung der Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan vorgelegt. … Alles an diesen Zeilen, das zeigt Böttiger im Detail, ist sprechend, weist über die Biografien hinaus und zugleich tief auf sie zurück.«

Süddeutsche Zeitung, Christoph Bartmann (28. November 2017)

»Das Buch ist sehr sehr gut. ... Böttiger liest das Werk der beiden wie einen Dialog, wie einen Brief, als würden sie eine Geheimsprache benutzen und darum ist das Buch auch in der sorgfältigen und behutsamen Lesart von Helmut Böttiger extrem gelungen.«

»Böttiger liefert die bisher profundeste Deutung der lange unbekannten Beziehung Celan-Bachmann. Es ist die Frucht genauer Lektüre der oft wechselseitig aufeinander bezogenen lyrischen Motive...«

Der Tagesspiegel, Peter von Becker (11. März 2018)

»Böttiger erzählt die Lebens- und schließlich auch die Krankengeschichten der beiden mit großem Respekt vor dem Werk, das er hier so ausstellt, dass man gleich weiterlesen möchte.«

Berliner Zeitung, Cornelia Geissler (06. Januar 2018)

»Helmut Böttiger schafft es mit seiner angenehmen Erzählstimme, dem Leser die nicht ganz einfachen Texte Ingeborg Bachmanns und Paul Celans sehr anschaulich nahezubringen. Er entschlüsselt den kompletten Geheimcode ihrer Liebe, die vielen Zeilen, in denen die beiden auf einander Bezug nehmen. Gleichzeitig eröffnet er das schillernde Panorama des deutschsprachigen Literaturbetriebs zwischen 1945 und 1970, die spannenden Zeiten der Gruppe 47, das politische Engagement einiger Schriftsteller und ihre persönlichen Verflechtungen und Animositäten.«

»Böttigers Buch ist das ausgewogene, sorgfältig und durchdacht komponierte.«

Die Welt, Literarische Welt, Richard Kämmerlings (06. Januar 2018)

»Das Netz aus Bedeutungen, das die unglücklichen Liebenden um sich ziehen, ist dicht und eng, man möchte sagen: fatal. Diese Gratwanderung dürfte sprachlich nicht leicht mitzugehen gewesen sein, aber ›Wir sagen uns Dunkles‹ findet einen Ton – bald sachlich zurückgenommen, bald behutsam – in dem genau das gelingt.«

»Durch seine mit Bedacht gewählten Deutungen ersinnt Helmut Böttiger eine wundersame Rekonstruktion dieser verhängnisvollen Beziehung.«

BÜCHERmagazin, Jeanne Wellnitz (01. Dezember 2017)

»Böttiger erforscht akribisch vor allem die Intertextualität zwischen den Werken beider Autoren.«

NZZ Neue Zürcher Zeitung, Franz Haas (06. Januar 2018)

»Böttiger legt gleichsam Schicht um Schicht einer tragisch verknoteten Verbindung frei. Er tut dies in der angemessenen Balance von Einfühlung und Distanz, zudem in einer luziden Sprache, die psychologische Abgründe auflichtet.«

Augsburger Allgemeine, Günter Ott (12. September 2017)

»Helmut Böttiger widmet sich dieser konfliktgeladenen Bindung und erzählt in einer ersten umfassenden Doppelbiografie ihre Geschichte unter neuem Blickwinkel.«

Lesart. Unabhängiges Journal für Literatur, Monika Melchert (01. September 2017)

»Ein faszinierendes und über weite Strecken sehr gelungenes Doppelporträt, das an vielen Stellen über sich hinauswächst.«

kolik 73. Zeitschrift für Literatur (A), Timo Brandt (01. September 2017)

»Ein herausragendes Buch, das zwei Menschen und Künstler im Ringen mit sich und mit einander, mit ihrer Herkunft und ihrer Zeit in ihrer ausweglosen Liebe lebendig werden lässt. Nachdrücklich empfohlen.«

biblio (A), Reinhard Ehgartner (01. November 2017)

Pressestimmen zu Böttigers preisgekröntem Sachbuch "Gruppe 47":

»Die weitaus beste publizistische Darstellung, die es gegenwärtig über die Gruppe 47 gibt.«

Joachim Kaiser

»Die erste breit angelegte und gut lesbare Gesamtdarstellung ... Sie überzeugt, weil sie fair urteilt und weder in Ehrfurcht noch in hämischer Polemik erstarrt.«

DIE WELT

»Böttiger beschreibt detailliert und faktenreich, wie aus einem literarischen ›Gesinnungsclub‹ für ein paar wenige das Zentrum neuer deutschsprachiger Literatur werden konnte.«

ORF1 – Ex libris (A), 18.11.2012

»Mit der Gruppe 47 hat Helmut Böttiger das literarische Leben der frühen Bundesrepublik gezeichnet.«

Süddeutsche Zeitung

»Helmut Böttiger gibt mit seiner Monografie die Möglichkeit, Wahrheit und Legende auseinanderzuhalten.«

NZZ Online (CH), 04.12.2012

»In seiner brillanten Studie Die Gruppe 47 - der ersten umfassenden Darstellung des von Legenden umrankten Phänomens - zeigt Helmut Böttiger die Mechanismen dieser ›Literaturclique‹ auf.«

Abendzeitung

»Eine ganz eigene, plastische Literaturgeschichte der alten Bundesrepublik.«

Der Freitag

»Die faszinierende Geschichte des literarischen Lebens in Deutschland von den 50er- bis zu den 70er-Jahren, in denen Formen gefunden wurden, die das heutige prägen.«

Tages-Anzeiger (CH)

»Kenntnisreich und unterhaltsam, fundiert und kurzweilig zugleich. "Die Gruppe 47" erzählt von einem Mythos und transportiert dabei ein großes Maß an gesellschaftlicher Wirklichkeit.«

Frankfurter Rundschau

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