Wo man im Meer nicht mehr stehen kann

Roman

(5)
Hardcover
22,00 [D] inkl. MwSt.
22,70 [A] | CHF 30,90 * (* empf. VK-Preis)

Wir lieben unsere Buchhandlungen!
Machen Sie mit bei #BuchladenLiebe und bestellen Sie wenn möglich bei Ihrer lokalen Buchhandlung.

»Genovesis Bücher sind ein Geschenk an die Menschheit!« Vanity Fair

Der 6jährige Fabio hat es nicht leicht: Seine „10 Großväter“, die vielen unverheirateten Brüder seines Opas, reißen sich nur darum, ihn zu den kuriosesten Unternehmungen mitzunehmen. Erst in der Schule merkt Fabio, dass man als Kind auch mit Gleichaltrige spielen kann – doch da ist seine Rolle als Außenseiter schon vorprogrammiert. Die Kindheit am (und über weite Teile auch im) Meer ist für den Jungen ein ebenso großes Abenteuer wie die Entdeckung des Lesens und Schreibens. Und als sein Vater nach einem tragischen Unfall regungslos im Krankenhaus liegt, sind es die selbst verfassten Texte des inzwischen 12jährigen, die bei seinem Vater eine Reaktion auslösen. »Wo man im Meer nicht mehr stehen kann« ist eine virtuos erzählte Familiengeschichte voller liebenswert-schrulliger Figuren und sommerlicher Italien-Atmosphäre. Mit seinen autobiografischen Zügen ist der Roman gleichzeitig eine Liebeserklärung an die (wortwörtlich lebensrettende) Kraft des Schreibens und der Fantasie.

»Genovesis Bücher sind ein Geschenk an die Menschheit!«

Vanity Fair

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Italienischen von Mirjam Bitter
Originaltitel: Il mare dove non si tocca
Originalverlag: Mondadori Libri SpA, Milano 2017
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10349-4
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Forte dei Marmi, Italien

Leserstimmen

Ein Buch für jede Jahreszeit

Von: Buchmagie

24.05.2020

Fabio ist eigentlich ein ganz normaler Junge. Er entdeckt gerne neue Dinge oder verbringt Zeit mit seinem Vater, in der die beiden vielleicht keine tiefgründigen Gespräche führen, in der sein Vater Fabio aber zeigt, dass er ein außerordentliches Talent dafür hat alle Dinge reparieren zu können. Allerdings unterscheidet sich Fabios Familie von allen anderen, die Fabio kennt. Denn während die meisten Kinder meistens zwei Großmütter und -väter hatten, kann er gleich mit zehn Großväter aufwarten und die bringen sein eigentlich ganz normales Leben manchmal ganz schön durcheinander, und manchmal wünscht sich Fabio auch, dass seine Großväter so normal wären wie andere Großväter. Und dann erschüttert ein Ereignis Fabios ganzes Leben und er erkennt, dass es unwichtig ist, was man für eine Familie hat, am wichtigsten ist, dass die Familie zusammenhält. Zugegeben, als ich zum ersten Mal von "Wo man im Meer nicht mehr stehen kann" von Fabio Genovesi gehört habe, wusste ich nicht, was mich in der Geschichte erwarten würde, doch das, was ich aus dem Inhalt wusste, fühlte sich zu gut an, um das Buch nicht lesen zu wollen. Und tatsächlich lag ich mit meiner Einschätzung nicht daneben. Möglicherweise habe ich das Buch, dessen Geschichte hauptsächlich in einem sonnigen italienischen Dorf spielt vor ein paar Monaten zur falschen Zeit gelesen. Möglicherweise habe ich sie aber auch genau zur richtigen Zeit gelesen, denn während es draußen meist grau und regnerisch war, hat mir "Wo man im Meer nicht mehr stehen kann" immer einen besonders wohligen Sonnenstrahl geschenkt, der einem das Gesicht wärmt, aber nicht so grell ist, dass er in den Augen weh tut. Und das ist Fabio Genovesis Geschichte auch: wie ein besonders schöner Urlaubstag, der einfach nicht enden soll. Wir begleiten bei dieser teilweise autobiografischen Geschichte den Protagonisten Fabio beim Erwachsenwerden, in denen er die typischen Probleme eines Heranwachsenden erlebt. Wir erleben auch Fabios ganz eigene Herangehensweise an diese Probleme, die einen großen Teil des Charmes, den diese Geschichte zweifellos inne hat, ausmacht. Ein kleines bisschen naiv, ein kleines bisschen unwissend, aber gleichzeitig mit einer unglaublichen Herzensgüte ausgestattet, spielt sich der Protagonist sofort in jedes Herz der Leserinnen und Leser seiner Geschichte. Und auch seine zehn Großväter sind Figuren, denen man in Büchern noch nicht sooft begegnet ist und die genau deswegen so einzigartig sind und einen unverwechselbaren Humor in den Roman bringen. Nicht nur einmal habe ich mich bei den beschriebenen Situationen mit Fabios Großvätern gefragt, was wirklich passiert und was der Fantasie des Autoren entsprungen ist, wenn man den autobiografischen Teil der Geschichte berücksichtigt. Was allerdings zweifelsohne feststeht, ist, dass "Wo man im Meer nicht mehr stehen kann" sich zwischen Familienroman, einer Coming-Age-Story und einer sehr schönen Wohlfühlgeschichte bewegt, die zeigt, wie viel Kraft im kindlichen Glauben und im geschriebenen Wort steckt, und die kalte Jahreszeiten aufhellt und im Sommer den letzten warmen Sonnenstrahl des Tages einfängt, damit man ihn noch lange herumtragen kann. Ein Buch für jede Jahreszeit.

Lesen Sie weiter

Eine herrliche Familiengeschichte aus der Toskana, erzählt aus der Perspetkive eines Kindes

Von: Goldene Seiten

24.04.2020

Dieses Buch lässt uns für eine Weile die Welt durch die Augen eines Kindes sehen und das lohnt sich für uns Erwachsene von Zeit und Zeit. Es sind die Augen des klugen, seltsamen und ausgesprochen liebenswerten, 6jährigen Fabio. Er lebt in einem toskanischen Dorf und hat mehr mit seinen alten, schrägen Onkeln zu tun, als mit Gleichaltrigen. Die Onkel wollen ihn auf das Leben vorbereiten, doch sie haben eine ganz eigene Vorstellung davon, wie das aussehen soll und nehmen ihn hin und wieder auf illegale Ausflüge mit. Diese werden dann aus der Sicht des Kindes beschrieben, was mich oft zum Lachen gebracht hat. Der Roman hat jedoch auch eine Tiefe, denn Fabios Vater liegt im Koma und Fabio besucht ihn täglich, liest ihm aus seinen Sachbüchern vor und glaubt unaufhörlich an ein Wunder. "Wenn es etwas wirklich Unmögliches auf der Welt gibt, dann, dass manche Leute glauben, es gäbe Dinge der Unmöglichkeit. Und doch gibt es solche Leute, ja, es sind gar nicht mal so wenige, und das wiederum heißt, dass auf der Welt wirklich alles möglich ist, und wie die es schaffen, das nicht zu bemerken, weiß ich nicht." Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas holprig, aber nach einer Weile habe ich gut hineingefunden. Fabios kindliche und dabei oft sehr philosophische Betrachtungen über das Leben, machen dieses Buch lesenswert.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Fabio Genovesi, 1974 in der Toskana geboren und am berühmten Badeort Forte dei Marmi aufgewachsen, hat als Bademeister, Radsporttrainer, Kellner und Übersetzer gearbeitet, bevor er sich höchst erfolgreich dem Schreiben widmete. Seit vielen Jahren gehört er zu den wichtigsten und beliebtesten Autoren Italiens. Für sein neuestes Buch wurde er mit dem renommierten "Premio Viareggio" ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Lustiger und trauriger finden 408 Seiten selten zusammen ... Sensationell gut«

Wilhelmshavener Zeitung (04. Oktober 2019)

»Romantisch, lustig, märchenhaft ... Eine Geschichte, die selbst voller Geschichten ist, und jede davon ist ebenso lesens- wie liebenswert.«

Karla Paul, Long Story Short (05. Juni 2019)

»Ein Buch, das Sonne, Meer und eine große Portion Mut und Lebensfreude atmet. Großartig!«

Mokka (30. August 2019)

»Virtuos erzählter Roman über einen toskanischen Knaben mit zehn Opas, die ihn auf kuriose Abenteuer mitnehmen. Mit viel Humor, Wärme und Italianità.«

TV Star (01. August 2019)

»Ein Roman, der das Glück spürbar macht, das sich hinter dem salzigen Duft des tosenden Meeres verbirgt.«

Marie Claire (über "Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden")

»Fabio Genovesi gelingt mit diesem Roman eine echte Urlaubslektüre – eine witzig erzählte Geschichte einer liebenswerten Familie.«

KURIER (26. Mai 2019)

»Sie werden auf hinreißende Ironie und abenteuerliche Fantasie stoßen, auf Aufrichtigkeit und Sinnlichkeit, als ob das ganze Buch von einem einzigen, kräftigen Atemzug inspiriert wäre.«

Corriere della Sera

»Eine Hymne an die Kraft des Staunens und der Fantasie!«

Donna moderna

»Die außergewöhnliche Geschichte einer Familie voller schrulliger und liebenswerter Figuren«

VON Magazine (13. Januar 2020)