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101 Nacht Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott nach der Handschrift des Aga Khan Museums

Lesung mit Musik, Ungekürzte Lesung mit Jasmin Tabatabai, Thomas Loibl, Claudia Ott

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€ 20,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-1035-5

Erschienen: 08.10.2012
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Ein lange VERBORGENES JUWEL arabischer Literatur

„In einer Vitrine mit Dingen aus Andalusien habe ich eine Handschrift gesehen. Das Buch lag aufgeschlagen, auf dem Titel 101 Nacht. Daneben stand, dass diese Schrift auf 1234 datiert sei. Es war unglaublich – eine Sensation. Ich bin schon einige Jahre in dem Geschäft, und keiner von uns Wissenschaftlern kannte diese Handschrift“, so berichtet die Arabistin Claudia Ott über ihren sensationellen Fund. Das bedeutet: Die Geschichten aus 101 Nacht sind das älteste bekannte Manuskript der berühmten Märchensammlung, die ursprünglich nur mündlich weitererzählt und dabei immer wieder verändert wurde.

(9h 15)

Interview mit Claudia Ott und weitere Informationen zu "101 Nacht" Zum Special

Zur Website der Übersetzerin

"Wie eine verborgene Ader" - taz.de

"Die um ihr Leben erzählt" - welt.de

"Es geht ein wunderbarer Reiz von diesen uralten Erzählungen aus, der auch die Hörer von heute in seinen Bann zieht."

Luxemburger Wort (31.01.2013)

Claudia Ott (Sprecherin, Übersetzerin)

Claudia Ott, geb. 1968, studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin, wo sie mit einer Arbeit über arabische Epik und Handschriftenkunde promoviert wurde, sowie anschließend arabische Musik (Rohrflöte/Nay) in Kairo. Sie war seit 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Assistentin an den Universitäten Berlin (FU) und Erlangen-Nürnberg; seit 2011 unterrichtet sie auch an der Universität Göttingen. Vortragsreisen führten sie u.a. nach Kairo, Beirut, Wien, Yale und Harvard. Ihre 2004 erschienene Neuübersetzung von "Tausendundeine Nacht" nach der ältesten arabischen Handschrift machte sie weit über die Grenzen ihres Faches hinaus bekannt. 2011 wurde Claudia Ott für diese Übersetzung mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet. 2008 erschien "Gold auf Lapislazuli - Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients". Seit 2007 ist Claudia Ott Jury-Vorsitzende des Coburger Rückert-Preises. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und Chorleiterin des Martinschors Beedenbostel. Mit szenischen Lesungen, Lesekonzerten mit orientalischer Musik oder Konzertlesungen mit Sinfonieorchester öffnet sie im gesamten deutschen Sprachraum neue Türen für die arabische Literatur.


Jasmin Tabatabai (Sprecherin)

Jasmin Tabatabai, 1967 in Teheran, Iran, als Tochter eines Persers und einer Deutschen geboren, war das jüngste von vier Geschwistern und kam als Zwölfjährige mit ihrer Familie nach Deutschland. Hier besuchte sie die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seit Anfang der 90er Jahre ist sie zweigleisig tätig: als Schauspielerin und als Musikerin. Mit einer Country-Band spielte sie drei Jahre lang in verschiedenen Clubs, arbeitete danach aber wieder verstärkt als Schauspielerin. Der Durchbruch kam 1997 in Katja von Garniers 'Bandits'. Weitere Rollen hatte sie u. a. in 'Rendezvous mit dem Teufel (1999) und 'Mondscheintarif' (2001). 2006 war sie in den Kinofilmen 'Elementarteilchen' und 'Fremde Haut' zu sehen. Für ihre Rolle in 'Fremde Haut' wurde sie 2006 für den "Deutschen Filmpreis" nominiert.


Thomas Loibl (Sprecher)

Thomas Loibl, 1969 geboren, absolvierte seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Er war lange Jahre am Münchner Residenztheater engagiert. Neben zahlreichen Fernsehfilmen spielte Thomas Loibl in Kinoproduktionen wie "Sommer in Orange" oder „Die Vermessung der Welt“. Für den Hörverlag wirkte er mit bei „101 Nacht“ von Claudia Ott.

"Es geht ein wunderbarer Reiz von diesen uralten Erzählungen aus, der auch die Hörer von heute in seinen Bann zieht."

Luxemburger Wort (31.01.2013)

"Man fühlt sich beim Lauschen wie in einem wunderschönen Traum gefangen und wünscht sich, aus diesem niemals wieder zu erwachen."

literaturmarkt.info (12.11.2012)

Übersetzt von Claudia Ott
Originaltitel: © Manesse Verlag Zürich, (p) 2012 Bayerischer Rundfunk/ Der Hörverlag
Originalverlag: Manesse

Hörbuch Download, Laufzeit: 555 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1035-5

€ 20,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 08.10.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

"Hier war einmal eine Stadt. Die hieß Damaskus."

Von: Travel Without Moving Datum: 26.02.2017

www.travelwithoutmoving.de

"Ich werde sein Land verwüsten und die Stadt Damaskus in Schutt und Asche legen, so dass die Karawanen dort vorbei ziehen, und man zueinander sagt: Hier war einmal eine Stadt. Die hieß Damaskus."

Genau wie Tausendundeine Nacht gehört auch Hundertundeine Nacht zur klassischen arabischen Literatur, allerdings ist die "kleine Schwester" der berühmten Märchensammlung deutlich weniger verschachtelt als Tausendundeine Nacht, sondern besteht aus mehreren Einzelgeschichten, die zwar ebenso spannend, aber insgesamt etwas weniger komplex sind.

Erzählt wird auch in Hundertundeine Nacht die Geschichte des Königs, seiner Gemahlin Schahrasad und deren Schwester Danisad, welche Schahrasad jede Nacht dazu anhält, ein Märchen vorzutragen, so dass der König sie am Leben lässt, weil er gespannt ihren Erzählungen lauscht und neugierig auf den weiteren Verlauf ist.

Neben dieser Rahmenerzählung, die Hundertundeine Nacht mit Tausendundeine Nacht teilt, unterscheiden sich die beiden Sammlungen inhaltlich jedoch stark, d.h. es handelt sich hier nicht um eine Kurzfassung oder eine leichte Abwandlung der berühmten Märchensammlung, obwohl Schahrasad auch in Hundertundeine Nacht von Sheikhs und Königen, Kaufleuten und Beduinen, Räubern und Sklavinnen, Afarit und Dschinn, Großwesiren und Kalifen, Christen und Muslimen, wundersamen Quellen und verwandelten Tieren berichtet.

Ich habe Tausendundeine Nacht schon als Kind geliebt, aber der interessierte Leser und Hörer sollte wissen, dass Claudia Otts Übersetzungen von Tausendundeine Nacht und Hundertundeine Nacht nicht für Kinder geeignet sind - erstgenannte Märchensammlung aufgrund der Komplexität der Märchen, beide Sammlungen aufgrund der Gewaltdarstellungen und der etwas expliziter beschriebenen Sexualität.

Genau wie die Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht entführt auch Hundertundeine Nacht in eine märchenhafte und wunderbare Welt des Orients, wobei die Hörbuchfassung von Hundertundeine Nacht das Märchenhafte und Wunderbare der Sammlung verstärkt. Die Märchen werden nicht nur hervorragend vorgelesen, sondern das Hörbuch wurde insgesamt liebevoll und perfekt vertont: Da sind einerseits die knappen Passagen, die Ott in ästhetischem Arabisch rezitiert, andererseits die musikalische Untermalung mit tonbak, daff, nay und qanun, die den Leser wirklich und wahrhaftig in eine andere Zeit und an einen anderen Ort versetzen.

Hundertundeine Nacht bietet faszinierende Einblicke in die islamische Welt, die arabische Erzählkunst, die arabische Sprache und Musik sowie den Islam im Nahen und Mittleren Osten, im Maghreb und in Europa und ist besonders in der wunderbaren Hörbuchfassung rundum empfehlenswert.

101 Nacht. Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott nach der Handschrift des Aga Khan Museums. Gelesen von Jasmin Tabatabai, Thomas Loibl, Claudia Ott, Nico Holonics und Laura Maire. der Hörverlag, 2012; 29,99 Euro.

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