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101 Nacht Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott nach der Handschrift des Aga Khan Museums

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-10098-8

Erschienen: 11.10.2012
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Ein Juwel der arabischen Literatur!

Ein literarischer Sensationsfund: Die Arabistin Claudia Ott hat eine 800 Jahre alte Handschrift entdeckt – und damit ein gutes Dutzend funkelnagelneuer, bislang gänzlich unbekannter Schahrasad-Geschichten! Die betörende kleine Schwester von »1001 Nacht« feiert nun zweieinhalb Jahre nach dem Fund Weltpremiere. Eines der imposantesten Klassikerereignisse der letzten Jahrzehnte!

Interview mit Claudia Ott und weitere Informationen zu "101 Nacht" Zum Special

Zur Website der Übersetzerin

"Wie eine verborgene Ader" - taz.de

"Die um ihr Leben erzählt" - welt.de

»›Hundertundeine Nacht‹ ist kein Extrakt aus ›Tausendundeine Nacht‹, sondern ein eigenes Werk von großem Reiz.«

Süddeutsche Zeitung, 09.10.2012

Claudia Ott (Übersetzerin)

Claudia Ott, geb. 1968, studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin, wo sie mit einer Arbeit über arabische Epik und Handschriftenkunde promoviert wurde, sowie anschließend arabische Musik (Rohrflöte/Nay) in Kairo. Sie war seit 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Assistentin an den Universitäten Berlin (FU) und Erlangen-Nürnberg; seit 2011 unterrichtet sie auch an der Universität Göttingen. Vortragsreisen führten sie u.a. nach Kairo, Beirut, Wien, Yale und Harvard. Ihre 2004 erschienene Neuübersetzung von "Tausendundeine Nacht" nach der ältesten arabischen Handschrift machte sie weit über die Grenzen ihres Faches hinaus bekannt. 2011 wurde Claudia Ott für diese Übersetzung mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet. 2008 erschien "Gold auf Lapislazuli - Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients". Seit 2007 ist Claudia Ott Jury-Vorsitzende des Coburger Rückert-Preises. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und Chorleiterin des Martinschors Beedenbostel. Mit szenischen Lesungen, Lesekonzerten mit orientalischer Musik oder Konzertlesungen mit Sinfonieorchester öffnet sie im gesamten deutschen Sprachraum neue Türen für die arabische Literatur.

»›Hundertundeine Nacht‹ ist kein Extrakt aus ›Tausendundeine Nacht‹, sondern ein eigenes Werk von großem Reiz.«

Süddeutsche Zeitung, 09.10.2012

»Eine üppige Zeitreise in die phantastische Welt von 101 Nacht

NDR1 – Bücherwelt, 04.12.2012

»Die Geschichten sind schnörkelloser als die Geschichten aus ›Tausendundeine Nacht‹ und mit Perlen der Poesie durchwirkt.«

Stuttgarter Nachrichten, 14.11.2012

»Ein Füllhorn wird über uns ausgeschüttet und wir sehen staunend auf betrügende und betrogene Männer, lüsterne und listige Frauen, Mädchen, schön wie der volle Mond.«

dradio.de, 25.11.2012

»Ein Meilenstein der europäischen Leitkultur und ein Fest für Leser!«

ARD – druckfrisch (16.12.2012)

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Aus dem Arabischen von Claudia Ott

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-10098-8

€ 14,99 [D] | CHF 18,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manesse

Erschienen: 11.10.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

"Hier war einmal eine Stadt. Die hieß Damaskus."

Von: Travel Without Moving Datum: 26.02.2017

www.travelwithoutmoving.de

"Ich werde sein Land verwüsten und die Stadt Damaskus in Schutt und Asche legen, so dass die Karawanen dort vorbei ziehen, und man zueinander sagt: Hier war einmal eine Stadt. Die hieß Damaskus."

Genau wie Tausendundeine Nacht gehört auch Hundertundeine Nacht zur klassischen arabischen Literatur, allerdings ist die "kleine Schwester" der berühmten Märchensammlung deutlich weniger verschachtelt als Tausendundeine Nacht, sondern besteht aus mehreren Einzelgeschichten, die zwar ebenso spannend, aber insgesamt etwas weniger komplex sind.

Erzählt wird auch in Hundertundeine Nacht die Geschichte des Königs, seiner Gemahlin Schahrasad und deren Schwester Danisad, welche Schahrasad jede Nacht dazu anhält, ein Märchen vorzutragen, so dass der König sie am Leben lässt, weil er gespannt ihren Erzählungen lauscht und neugierig auf den weiteren Verlauf ist.

Neben dieser Rahmenerzählung, die Hundertundeine Nacht mit Tausendundeine Nacht teilt, unterscheiden sich die beiden Sammlungen inhaltlich jedoch stark, d.h. es handelt sich hier nicht um eine Kurzfassung oder eine leichte Abwandlung der berühmten Märchensammlung, obwohl Schahrasad auch in Hundertundeine Nacht von Sheikhs und Königen, Kaufleuten und Beduinen, Räubern und Sklavinnen, Afarit und Dschinn, Großwesiren und Kalifen, Christen und Muslimen, wundersamen Quellen und verwandelten Tieren berichtet.

Ich habe Tausendundeine Nacht schon als Kind geliebt, aber der interessierte Leser und Hörer sollte wissen, dass Claudia Otts Übersetzungen von Tausendundeine Nacht und Hundertundeine Nacht nicht für Kinder geeignet sind - erstgenannte Märchensammlung aufgrund der Komplexität der Märchen, beide Sammlungen aufgrund der Gewaltdarstellungen und der etwas expliziter beschriebenen Sexualität.

Genau wie die Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht entführt auch Hundertundeine Nacht in eine märchenhafte und wunderbare Welt des Orients, wobei die Hörbuchfassung von Hundertundeine Nacht das Märchenhafte und Wunderbare der Sammlung verstärkt. Die Märchen werden nicht nur hervorragend vorgelesen, sondern das Hörbuch wurde insgesamt liebevoll und perfekt vertont: Da sind einerseits die knappen Passagen, die Ott in ästhetischem Arabisch rezitiert, andererseits die musikalische Untermalung mit tonbak, daff, nay und qanun, die den Leser wirklich und wahrhaftig in eine andere Zeit und an einen anderen Ort versetzen.

Hundertundeine Nacht bietet faszinierende Einblicke in die islamische Welt, die arabische Erzählkunst, die arabische Sprache und Musik sowie den Islam im Nahen und Mittleren Osten, im Maghreb und in Europa und ist besonders in der wunderbaren Hörbuchfassung rundum empfehlenswert.

101 Nacht. Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott nach der Handschrift des Aga Khan Museums. Gelesen von Jasmin Tabatabai, Thomas Loibl, Claudia Ott, Nico Holonics und Laura Maire. der Hörverlag, 2012; 29,99 Euro.

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