Die Tyrannei des Schmetterlings

Ungekürzte Lesung mit Sascha Rotermund
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Füllhorn der Wünsche? Oder Büchse der Pandora?
Frank Schätzing – der neue Thriller als Hörbuch

Kalifornien, County Sierra, Goldgräberprovinz: Sheriff Luther Opoku hat mit Kleindelikten und illegalem Drogenanbau zu kämpfen. 300 Meilen westlich davon, im Silicon Valley, wetteifern IT Visionäre um die Erschaffung des ersten ultraintelligenten Computers mit dem Ziel, die großen Probleme der Menschheit zu lösen. Als eine Biologin in Sierra unter rätselhaften Umständen ums Leben kommt, muss Luther erkennen, dass sein verschlafenes Naturidyll längst Testgelände eigenwilliger Experimente geworden ist. Bald beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln. Tote werden lebendig, die Zeit gerät aus den Fugen ... der Anfang einer Odyssee über die Grenzen des Vorstellbaren hinaus.

Gelesen von Sascha Rotermund.

(Laufzeit: 23h 51)


Hörbuch Download, Laufzeit: 23h 51 min
ISBN: 978-3-8445-3034-6
Erschienen am  24. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine heimliche Hommage an Stephen Hawking.

Von: djojo

17.12.2018

Undersheriff Luther Opoku ist im kalifornischen Sierra County im Einsatz. Er untersucht den Mordfall an Pilar Guzmán, welche tot in ihrem Wagen aufgefunden wird. Ihr Wagen wurde unweit von einem geheimen Firmengelände der Nordvisk Inc. gefunden und offenbar von der Straße abgedrängt. Zwischen Sitz und Rückenlehne findet Luther einen USB-Stick mit brisantem Video-Material: geheime Waren, vermutlich Waffen, werden auf dem Nordvisk-Gelände verladen. Zusammen mit seiner Kollegin Ruth macht er sich auf die Suche und verschafft sich Zutritt zum Betriebsgelände des Nordvisk-Unternehmens. Nach einem Zwischenfall auf der „Farm“ wie das Firmengelände auch genannt wird, hat er das Gefühl einen Tag in die Vergangenheit gereist zu sein. Aber irgendwie hat sich noch mehr verändert: seine Frau die vor Jahren gestorben war ist beispielsweise wieder lebendig. Nachdem er Details in der Zukunft dank seinem Wissen vorhersagen kann, überzeugt er seine Kollegin Ruth ihm zu glauben. Mit Hilfe seines Wissens gelingt es ihm auch Pilar Guzmán in der neuen Realität das Leben zu retten. Frank Schätzing hat in seinem neuesten Roman wieder ein gute Mischung zwischen Fiktion, Wissenschaft und Spannung kreiert. Er beschäftigt sich mit vielen zukunftsrelevanten Themen wie künstliche Intelligenz und Quantencomputer und bedient sich diverser Theorien aus physikalischen Kosmologie. Es gelingt ihm den Leser von Beginn an in eine spannende Rahmenhandlung einzubetten und nach und nach die Geschichte in eine bestimmte Richtung zu lenken. Als Informatiker begeisterte mich wie schon in anderen Romanen von Frank Schätzing die fundierte wissenschaftliche Recherche die bestimmten Themen zugrunde liegt. Allerdings hat es Schätzing auch wieder geschafft weit in Theorien und damit in die Fiktion vorzudringen. Wie auch schon in seinem Roman „Der Schwarm“ muss man spätestens ab der Hälfte der Geschichte mit „Unglaublichem“ rechnen. Ein Multiversum, eine hypothetische Gruppe mehrerer Universen inkl. dem unsrigen, ist und bleibt einfach unvorstellbar. Zugute halten muss man dem Autor aber die vielen exzellenten Erklärungen der kompliziertesten Physik. Spätestens bei einem gärenden Hefe-Teig hat wieder jeder Leser ein klares Bild vor Augen. Frank Schätzing neuestes Werk habe ich als Hörbuch genossen: gelesen von Sascha Rotermund. Wie es sich für eine gute Hörbuchstimme gehört gelingt es Sascha Rotermund auch immer wieder die beschrieben Atmosphäre zu unterstützen und den Protagonisten eine persönliche Note zu verleihen. Das Hörbuch kommt in der nachtleuchtenden „Deluxe-Version“ mit 20 CDs. Das Nachtleuchten ist ein Gimmick und maximal was für Fans der Hörbuch-„Hardware“. Es leuchten auch nur die Schriftzüge selbst. Die Box enthält eine Bonus-CD mit Zusatzmaterials des Autors. Dort wird noch einmal mit aufgeräumt zwischen Fiktion und Realität. Das ist zwar nicht notwendig für das Verständnis und den Spaß an der „Tyrannei des Schmetterlings“ – aber wer sich mit der Thematik gedanklich beschäftigt erhält noch ein paar interessante Zusatzinformationen. Alles in allem wieder eine klare Empfehlung für Anhänger der Wissenschafts-Thriller. Wem frühere Romane von Frank Schätzing gefallen haben, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen.

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Was ist, war und sein kann

Von: Happy Booktime

29.11.2018

„Schätzing“ auf dem Cover zu lesen ist für mich eigentlich eine sichere Bank. Ohne mich groß durch den Klappentext zu lesen habe ich mich direkt in die Geschichte fallen lassen. Es geht um Luther, der als Sheriff in seiner Stadt unweit des Silicon Valley für Ruhe und Frieden sorgt. Als eines Tages eine Biologin ums Leben kommt, fängt sich sein ganzes Leben an auf den Kopf zu drehen. Er findet sich in einer Welt rund um künstliche Intelligenz, Parallelwelten und deren Bewohnern wider und erkennt, das er selbst bald nicht mehr entscheiden kann, was real ist und was nicht. Ich würde hier am liebsten noch so viel zum Inhalt schreiben, doch würde es viel von der Spannung und den Ereignissen vorweg nehmen. Ich habe mich das ein oder andere Mal gewundert, wie alles zusammen hängt und wie man das alles letztendlich erklären kann. Und so war nicht nur der Handlungsverlauf sondern auch die dadurch aufkommenden Fragen an mich selber extrem interessant. Wie würde ich mich in dieser Situation entscheiden? Was wäre für mich Real? Kann man an einem bestimmten Punkt im Leben neu anfangen und es „besser“ leben? Zugegeben, zwischendurch hatte ich das Gefühl die Geschichte schon einmal gelesen/gesehen zu haben. Vielleicht weil ich gerne Bücher in diese Richtung lese oder Serien mit Parallelwelt-Charakter anschaue. Dennoch konnte mich „Die Tyrannei des Schmetterlings“ nicht nur unterhalten sondern regelrecht fesseln. Besonders in Passagen, die ein wenig im Tempo gedrosselt sind merkt man wie wunderbar plastisch Schätzing schreiben kann. Mir haben seine Umgebungsbeschreibungen hier besonders gut gefallen, da man diese wirklich vor seinem inneren Auge aufleben lassen kann. Geht es für den Protagonisten grade heiß her, zieht Schätzing so gekonnt an, das man beim Lesen selber außer Atem gerät. Großartig! Die Charaktere sind interessant, typisch und bei allem, was einen „normalen Menschen“ ausmacht toll beschrieben. Besonders Luther, mit dem man Höhen und Tiefen seines Lebens erlebt wirkt plastisch und entwickelt sich in realistischem Maße weiter. Diese glaubhaften Personen machen eine Thematik, die -zumindest heutzutage- noch unwirklich ist wesentlich greifbarer und erlauben sich somit gut mit den o.g. Fragen auseinander setzen zu können. Fazit Schätzing war für mich eine Bank und ist es auch weiterhin. „Die Tyrannei des Schmetterlings“ ist großartig und konnte mich komplett überzeugen.

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Vita

Frank Schätzing

Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi, Musiker und Musikproduzent, debütierte 1995 mit dem historischen Roman "Tod und Teufel", der schnell vom Geheimtipp zum Bestseller wurde. Nach einer Reihe von Krimis und Kurzgeschichten folgte 2000 – von der Presse hochgelobt – der Politthriller "Lautlos". "Der Schwarm", Schätzings fünfter Roman, erreichte wenige Tage nach Erscheinen Spitzenplatzierungen in den Bestsellerlisten, wurde u. a. nach England, in die USA, Spanien, Italien, Brasilien und Russland verkauft. 2009 erschien "Limit", 2014 "Breaking News". Frank Schätzing, 2004 mit der CORINE und 2005 mit dem Deutschen Sience-Fiction-Preis ausgezeichnet, lebt und arbeitet in Köln.

Mehr über den Autor und seine Bücher unter www.frank-schaetzing.com.

Zur AUTORENSEITE

Sascha Rotermund, Jahrgang 1974, studierte Schauspiel in Hannover. Es folgten zahlreiche Theaterengagements, u. a. an den Hamburger Kammerspielen und am Schlosspark Theater Berlin. Er zählt außerdem zu den gefragtesten deutschen Synchronsprechern und Hörbuchinterpreten und leiht seine Stimme z. B. Benedict Cumberbatch ("Star Trek – Into Darkness"), Jon Hamm ("Mad Men") und Omar Sy ("Ziemlich beste Freunde"). Für den Hörverlag las er "Die 27ste Stadt", "Die Korrekturen" und "Unschuld" von Jonathan Franzen, "Extinction" von Kazuaki Takano, "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici sowie "Tränenbringer" von Veit Etzold.

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