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Gert Westphal liest: Große Komponisten in Briefen und Literatur

Robert & Clara Schumann, Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart, Peter Iljitsch Tschaikowsky, Nadeshda von Meck

Anthologie, Auswahl, Lesung mit Gert Westphal, Gisela Zoch-Westphal
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Gert Westphal präsentiert: Große Komponisten im Porträt

Wolfgang Amadeus Mozart, Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms und Peter Tschaikowsky – um diese Künstler rankt sich die europäische Musikgeschichte. Und sie alle standen nicht für sich allein, sondern waren Teil eines feinen Geflechts aus familiären Bindungen, innigen Freundschaften, künstlerischem Austausch und tiefer Liebe. Diese Auswahl aus Briefen, Dokumenten von Zeitgenossen und literarischen Zeugnissen der Nachwelt zeichnet auch heute noch ein ganz privates Porträt jener herausragenden Persönlichkeiten.

Gelesen von Gert Westphal und Gisela Zoch-Westphal.

Enthält:

- Wolfgang Amadeus Mozart – Ein Porträt in Briefen und Dokumenten (Track 001-032)

- Briefwechsel Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms (Track 033-092)

- Briefwechsel Peter Tschaikowskiy und Nadeshda von Meck (Track 093-158)



Produktion: Litraton 1991/1993

(Laufzeit: 4h 39)


Hörbuch Download, Laufzeit: 4h 39 min
ISBN: 978-3-8445-3272-2
Erschienen am  17. Dezember 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

W.A. Mozart (1756–1791) wurde früh vom Vater unterrichtet und als musikalisches Wunderkind entdeckt. Sechsjährig komponierte er bereits sein erstes Klavierstück. Nach mehreren ausgedehnten Konzertreisen, die ihn weit über Österreich und Deutschland hinaus bekannt machten, führte er ein ungemein produktives Dasein als freier Künstler. 1791 verstarb er über der Arbeit am „Requiem“.

Robert Schumann (1810–1856), Sohn wohlhabender Eltern, erprobte sich bereits als Jugendlicher auf den Feldern der Musik und Dichtung, begann jedoch zunächst ein Jura-Studium. Ein Konzert des Geigenvirtuosen Niccolò Paganini Ostern 1830 wurde für ihn zum Schlüsselerlebnis: Schumann widmete sich von nun an ganz der Musik. Zunächst komponierte er vor allem Klaviermusik. In den Jahren nach seiner Heirat mit der Pianistin Clara Wieck entfaltete sich die ganze Vielfalt seines kompositorischen Schaffens, zu dem neben Liedern und Liederkreisen, Orchester- und Kammermusikwerken die Oper „Genoveva“ gehört. Schumann gilt als einer der einflussreichsten Komponisten der Romantik.

Clara Schumann (1819–1896) erhielt bereits in jungen Jahren auf Wunsch ihres Vaters, dem Musikpädagogen Friedrich Wieck, Improvisations- und Kompositionsunterricht. So wurde sie zu einer bekannten deutschen Pianistin und Komponistin. 1840 heiratete sie gegen den Willen des Vaters den einflussreichen Komponisten Robert Schumann, mit welchem sie acht Kinder bekam. Nach dem Tod ihres Mannes komponierte sie nur noch wenig, wurde aber eine immer engere Freundin von Johannes Brahms. In späteren Jahren lehrte sie in Frankfurt/Main am Konservatorium. Als Höhepunkt ihres Schaffens gilt ihr mit 14 Jahren geschriebenes Klavierkonzert, das Klaviertrio op.17.

Johannes Brahms (1833–1897) zählt zu den bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Seine musikalische Begabung wurde bereits im Kindesalter entdeckt und gefördert, mit 10 Jahren gab er sein erstes Klavierkonzert. Prägend für Brahms Entwicklung wurde die Begegnung mit Robert und Clara Schumann, aus der eine tiefe persönliche und musikalische Freundschaft erwuchs. Brahms fühlte sich besonders zu Clara hingezogen, ihre enge Beziehung hielt lebenslang an. 1868 gelang ihm mit „Ein Deutsches Requiem“ der Durchbruch als Komponist. Brahms Oeuvre, das vorwiegend der Hochromantik zugeordnet werden kann, aber auch über diese hinausweist, umfasst Orchester- und Kammermusikwerke, Klavierkonzerte, Oratorien- und Chormusik sowie zahlreiche Lieder.

Peter Tschaikowsky (1840–1893) zählt international, besonders in seinem Heimatland Russland, zu den bedeuteten Künstlern der Romantik. Er war ein großer Verehrer der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Zu Tschaikowskis bekanntesten Kompositionen zählen seine Ouvertüre für das Ballett „Romeo & Julia“ und die Oper „Eugen Onegin“, mit seinen Balletten „Schwanensee“ und „Nussknacker“ schrieb er Musikgeschichte. In seinem musikalischen Schaffen wurde er besonders von seiner Mäzenin Nadeshda von Meck unterstützt, mit der ihn eine besondere Freundschaft verband.

Nadeshda von Meck (1831–1894) unterstütze Künstler wie Claude Debussy und Nikolai Rubinstein und war lange Zeit die Mäzenin und Brieffreundin des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky, ohne ihm je persönlich zu begegnen.

Johannes Brahms
Nasdeshda von Meck
Wolfgang Amadeus Mozart
Clara Schumann
Robert Schumann
Peter Tschaikowsky

Gert Westphal wurde am 5. Oktober 1920 in Dresden als Sohn eines Fabrikdirektors geboren. Nach einer Schauspieler-Ausbildung am Dresdner Konservatorium erhielt er 1945 sein erstes Engagement an den Bremer Kammerspielen, nebenbei begann er bei Radio Bremen als Hörspiel-Sprecher zu arbeiten. Bereits 1948 avancierte er zum Oberspielleiter und Chef der Hörspielabteilung von Radio Bremen.
1953 wechselte Gert Westphal zum Südwestfunk in Baden-Baden, wo er bis 1959 die Hörspielabteilung leitete und zeitweilig auch Chefregisseur der Fernsehspielabteilung war. Zum Theater kehrte er 1960 als Ensemble-Mitglied des Züricher Schauspielhauses zurück, dem er bis 1980 angehörte. Seitdem war er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig, vor allem aber als Rezitator auf der Bühne und im Rundfunk, auf Schallplatte und CD.
Im Jahr 1984 bezeichnete ihn die ZEIT als 'König der Vorleser' und qualifizierte seine Vortragskunst als virtuose Inszenierung eines 'akustischen Ein-Mann-Theaters'. Er verstarb 2002 in Zürich.

Gisela Zoch-Westphal (1930) erhielt in Hamburg ihre Schauspielausbildung und erste Engagements bei denHamburger Kammerspielen. Ab 1967 arbeitete sie zunehmend für Presse und Rundfunk. In diesem Zusammenhang veröffentlichte sie Reiseberichte über Israel, London, Irland und Zypern. Seit 1975 verwaltet sie das dichterische Werk der Lyrikerin Mascha Kaléko. 1995 wurde ihr gemeinsam mit Gert Westphal aufgenommener Ehebriefwechsel von Theodor und Emilie Fontane mit einem Schallplattenpreis ausgezeichnet.

Gert Westphal
Gisela Zoch-Westphal

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