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Paul Temple und der Fall Genf

Paul Temples Fälle (5)

Hörspiel mit René Deltgen, Günther Ungeheuer

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€ 10,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-0604-4

Erschienen: 17.06.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

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"Zu jung um zu sterben" - um diesen Roman des mysteriösen Autors Richard Randolphe spinnt sich ein neuer Fall für Paul Temple. Da ist die junge Witwe des Verlegers Milbourne, die nicht an den angeblichen Unfalltod ihres Mannes glaubt, der Regisseur Vince Langham, der den Roman verfilmen will, und schließlich die Filmdiva Julia Carrington, die sich rar macht und doch in den entscheidenden Momenten zur Stelle ist. Paul Temple und seine Frau Steve überleben bei diesem Fall zwischen Glamour und High-Society mehrere Mordanschläge, jetten nach Genf und St. Moritz und vergessen dennoch nicht, sich zwischendurch Zeit für einen Martini zu nehmen. Aber trocken, bitte!

(Laufzeit: 3h 29)

"Gepflegte Scotland-Yard-Atmosphäre."

P.M. HISTORY

Paul Temples Fälle

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Francis Durbridge (Autor)

Francis Durbridge, geboren 1912 in Hull/England, studierte Englisch an der Universität Birmingham. Er arbeitete kurz als Börsenmakler, bevor er sich ganz seiner Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Seine Schriftsteller-Laufbahn begann er mit Bühnenstücken und Kurzgeschichten. Von 1938 an war Francis Durbridge dreißig Jahre lang als Hörspielautor für BBC tätig. Mit seinen spektakulären Krimiserien, ob als Hörspiel oder Fernsehproduktion, schrieb er Geschichte.


Sprecher

Günther Ungeheuer (15.12.1925, Köln - 14.10.1989, Bonn) kam Ende der 50er Jahre zu ersten kleinen Rollen in Kinofilmen wie 'Hunde, wollt ihr ewig leben', 'Natürlich die Autofahrer'. Berühmt wurde Ungeheuer in Jürgen Rolands 'Polizeirevier Davidswache' als brutaler Gangster Bruno Kapp. Danach war er auf Gangsterrollen festgelegt. In Krimiserien wie 'Tatort', 'Derrick' oder 'Der Alte' spielte er meist zwielichtige Gestalten. Er starb 1989 an einer Krebserkrankung.

René Deltgen wurde am 30. April 1909 in Luxemburg geboren. Nach dem Abitur machte er sich gegen den Willen seiner Eltern nach Köln auf. Er war fest entschlossen, Schauspieler zu werden! Tatsächlich gelang es ihm auf Anhieb, das erhoffte Stipendium an der Kölner Schauspielschule zu erhalten. Schon bald bekam er ein Engagement an den Städtischen Bühnen Köln und feierte dort seine ersten Erfolge. 1936 holte ihn Eugen Klöpfer an die Volksbühne nach Berlin. Gleichzeitig spielte er am Schiller-Theater.
Auch die UFA wurde auf Deltgen aufmerksam: Mit dem Film Das Mädchen Johanna (neben Gustaf Gründgens) startete er seine Filmkarriere. Große Popularität brachten ihm weitere Filme wie Kautschuk, Die drei Codonas, Zirkus Renz, Königin Luise, Der Hexer und Der Tiger von Eschnapur.
1954 wurde René Deltgen mit dem Filmband in Gold als bester Hauptdarsteller in 'Der Weg ohne Umkehr' ausgezeichnet. 1978 bekam er ebenfalls das Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im Film. Einem breiten Publikum wurde Deltgen durch zahlreiche Fernsehrollen bekannt. Wir erinnern uns u. a. an: Schau heimwärts Engel (mit Inge Meysel), Nicht nur zur Weihnachtszeit, Der Kommissar – Die Nacht mit Lansky und der Durbridge-Mehrteiler Das Messer.
Zeitlebens fühlte sich René Deltgen jedoch besonders dem Theater verbunden. Einige Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren die Städtischen Bühnen Köln, die Münchner Kammerspiele, das Thalia-Theater in Hamburg, das Schauspielhaus Zürich und das Burgtheater in Wien. Dort spielte er große Charakterrollen, u. a. in Des Teufels General, Endstation Sehnsucht, Besuch der alten Dame, Der zerbrochene Krug und Tod eines Handlungsreisenden.
Seine letzte große Rolle war die des Alpöhi in der ARD-Fernsehserie Heidi, nach Johanna Spyri, die auch dem jüngeren Publikum noch in bester Erinnerung ist. René Deltgen starb kurz danach am 29. Januar 1979 im Alter von 69 Jahren in Köln.


Otto Düben (Regisseur)

Otto Düben, geboren 1928 in Saarbrücken, gehört zu den bedeutendsten Hörspielregisseuren Deutschlands. Nach seinem Studium an der Staatlichen Musikhochschule Saarbrücken übernahm er die Regieassistenz beim Saarländischen Rundfunk und arbeitete zusätzlich am Theater. Später war er vor allem für den WDR tätig. Dort übernahm er nach dem Tod von Eduard Hermann die Regie der "Paul Temple"-Hörspiele. 1968 wurde er Oberspielleiter beim Süddeutschen Rundfunk. Die Hörspieldatenbank HörDat verzeichnet über 400 Hörspiele, in denen Otto Düben Regie geführt hat.

"Gepflegte Scotland-Yard-Atmosphäre."

P.M. HISTORY

Originaltitel: © 1965 Francis Durbridge, (p) 1966 Westdeutscher Rundfunk Köln

Regie: Otto Düben

Hörbuch Download, Laufzeit: 209 Minuten

ISBN: 978-3-8445-0604-4

€ 10,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 17.06.2010

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Paul Temple und der Fall Genf

Von: Poldis Hörspielseite Datum: 28.06.2010

Erster Eindruck: Hinter den Kulissen...

Der detektivisch veranlagte Schriftsteller Paul Temple schlittert unversehens mitten in einen neuen Fall, als Margaret Milbourne nicht glauben will, dass ihr Mann bei einem Unfall verstorben ist, sie vermutet ein Verbrechen. Temple findet sich mitten in der Filmindustrie wieder...

Kult-Ermittler Paul Temple hat neben vielen bodenständigen Fällen beim Fall "Genf" im High-Society -Filmgeschäft der 60er Jahre zu ermitteln - eine erfrischende Abwechslung. Verschiedene, exklusive Schauplätze, divenhafte Schauspielerinnen und natürlich viele diffus Gestalten geben dem Fall eine interessante Note, wobei die Grundstimmung natürlich ganz in der Tradition von Paul Temple bleibt. Und das bedeutet nichts anderen als intelligente und stilvolle Ermittlerarbeit mit langen Dialogen und britischem Flair. Trotzdem sind gerade die gesetzten Akzente das, was diesen Fall besonders gut und spannend macht. Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich mit "nur" 209 Minuten Laufzeit ein im Verhältnis zu den anderen Fällen gesehen kurzen Fall handelt. Scheinbar hat man sich hier auf das Wesentliche konzentriert und ablenkende Elemente größtenteils weggelassen. So entsteht eine ideale Mischung aus dem spannenden Kriminalfall mit einigen Winkelzügen und ein wenig aus Paul Temples Privatleben in toller Atmosphäre.

René Deltgens dunkle, tiefe Stimme wirkt auch hier wieder wunderbar, wenn er die Hauptrolle mit viel Nachdruck vertont. Seine Passagen sind eigentlich immer genau auf den Punkt gebracht. Hörspiel-Urgestein Franz-Josef Steffens ist als Ben Robert zu hören, seine unverkennbare Stimme passt auch zu dieser Rolle sehr gut. Als Dolly Brazer ist die wunderbare Elke Twiesselmann zu hören, die aus der Masse der Sprecher hervorzustechen weiß. Auch Lola Müthel, Günther Ungeheuer und Annelie Jansen sind zu hören.

An der musikalischen Umsetzung hat sich bei diesem recht späten Werk der Paul Temple-Reihe nicht viel verändert. Und das ist auch gut so, denn es bedeutet stilsichere, beinahe schon elegante Begleitung der Geschichte, sodass die Stimmung gut herausgearbeitet wird, und das völlig ohne belanglosen Schnickschnack.

Das Titelfoto zu dieser Folge zeigt ein Autorennen, was meiner Ansicht nach zwar passend, aber wenig auffällig ist. Gut, dass sich dann die geschwungene Linie sowie der grün eingefärbte Schriftzug vom Rest deutlich abheben. Die restliche Aufmachung ist ebenfalls sehr schlicht, der Infotext über den Autor der Serie ist aber auch hier zu finden.

Fazit: Etwas knackiger als die anderen Fälle, zudem noch in schönen Ambiente - einer der besten Folgen der Temple-Reihe.

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