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Paul Temple und der Fall Curzon

Paul Temples Fälle (1)

Hörspiel mit René Deltgen, Elisabeth Scherer

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€ 10,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-0489-7

Erschienen: 19.01.2006
Dieser Titel ist lieferbar.

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In dem kleinen Fischerdorf Dulworth Bay sind zwei Schüler spurlos verschwunden. Als einzigen Hinweis findet die Polizei im Kinderzimmer der beiden einen signierten Kricketschläger, der den geheimnisvollen Namen "Curzon" trägt. Wie ein tödlicher Fluch taucht dieser Name immer wieder auf. Wer steckt dahinter? Ist "Curzon" der Entführer? Britische Gelassenheit und unbeirrbarer Charme führen Paul Temple zielsicher auf die richtige Spur. Hörspielkult der 50er Jahre mit René Deltgen, Elisabeth Scherer, Kurt Lieck, Peter René Körner und vielen anderen.

(Laufzeit: 4h 54)

"Skurril, spannend und hitverdächtig!"

Prinz

Paul Temples Fälle

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Francis Durbridge (Autor)

Francis Durbridge, geboren 1912 in Hull/England, studierte Englisch an der Universität Birmingham. Er arbeitete kurz als Börsenmakler, bevor er sich ganz seiner Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Seine Schriftsteller-Laufbahn begann er mit Bühnenstücken und Kurzgeschichten. Von 1938 an war Francis Durbridge dreißig Jahre lang als Hörspielautor für BBC tätig. Mit seinen spektakulären Krimiserien, ob als Hörspiel oder Fernsehproduktion, schrieb er Geschichte.


Sprecher

Elisabeth Scherer, Jahrgang 1914, besuchte von 1930 bis 1933 die Städtische Schauspielschule Köln. Zwischen 1938 und 1994 spielte sie auf Bühnen in Berlin, München und Ulm. Seit 1996 ist die erfahrene Theaterdarstellerin in diversen Fernsehserien, darunter 'Lindenstraße', 'Der Fahnder' und 'SK Kölsch' zu sehen. 2000 glänzte sie als 'Lilly' in der Komödie 'Jetzt oder nie' (Regie: Lars Büchel).
2003, im Alter von 89 Jahren, stand Elisabeth Scherer erneut unter der Regie Lars Büchels in dem Film 'Erbsen auf halb sechs' sowie 'Lattenknaller' (Regie: Sherry Hormann) vor der Kamera.

René Deltgen wurde am 30. April 1909 in Luxemburg geboren. Nach dem Abitur machte er sich gegen den Willen seiner Eltern nach Köln auf. Er war fest entschlossen, Schauspieler zu werden! Tatsächlich gelang es ihm auf Anhieb, das erhoffte Stipendium an der Kölner Schauspielschule zu erhalten. Schon bald bekam er ein Engagement an den Städtischen Bühnen Köln und feierte dort seine ersten Erfolge. 1936 holte ihn Eugen Klöpfer an die Volksbühne nach Berlin. Gleichzeitig spielte er am Schiller-Theater.
Auch die UFA wurde auf Deltgen aufmerksam: Mit dem Film Das Mädchen Johanna (neben Gustaf Gründgens) startete er seine Filmkarriere. Große Popularität brachten ihm weitere Filme wie Kautschuk, Die drei Codonas, Zirkus Renz, Königin Luise, Der Hexer und Der Tiger von Eschnapur.
1954 wurde René Deltgen mit dem Filmband in Gold als bester Hauptdarsteller in 'Der Weg ohne Umkehr' ausgezeichnet. 1978 bekam er ebenfalls das Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im Film. Einem breiten Publikum wurde Deltgen durch zahlreiche Fernsehrollen bekannt. Wir erinnern uns u. a. an: Schau heimwärts Engel (mit Inge Meysel), Nicht nur zur Weihnachtszeit, Der Kommissar – Die Nacht mit Lansky und der Durbridge-Mehrteiler Das Messer.
Zeitlebens fühlte sich René Deltgen jedoch besonders dem Theater verbunden. Einige Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren die Städtischen Bühnen Köln, die Münchner Kammerspiele, das Thalia-Theater in Hamburg, das Schauspielhaus Zürich und das Burgtheater in Wien. Dort spielte er große Charakterrollen, u. a. in Des Teufels General, Endstation Sehnsucht, Besuch der alten Dame, Der zerbrochene Krug und Tod eines Handlungsreisenden.
Seine letzte große Rolle war die des Alpöhi in der ARD-Fernsehserie Heidi, nach Johanna Spyri, die auch dem jüngeren Publikum noch in bester Erinnerung ist. René Deltgen starb kurz danach am 29. Januar 1979 im Alter von 69 Jahren in Köln.


Eduard Hermann (Regisseur)

Eduard Hermann wurde bekannt durch seine Regiearbeiten mit René Deltgen für die Straßenfeger-Hörspiele über den Ermittler Paul Temple.

"Skurril, spannend und hitverdächtig!"

Prinz

Übersetzt von Hildegard Semmelroth
Originaltitel: © 1948 Francis Durbridge, (p) 1951 Westdeutscher Rundfunk Köln

Regie: Eduard Hermann

Hörbuch Download, Laufzeit: 294 Minuten

ISBN: 978-3-8445-0489-7

€ 10,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 19.01.2006

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Hörbuch CD)

Paul Temple und der Fall Curzon

Von: Poldis Hörspielseite Datum: 28.06.2010

Erster Eindruck: Suche nach der Bedeutung

"Curzon" steht auf dem signierten Cricket-Schläger, den man im Zimmer zweier vermissten Kinder. Lange Zeit ist dies der einzige Anhaltspunkt für den Detektiv Paul Temple, der sich des Falles angenommen hat. Wer oder was ist Curzon, zumal der Name immer wieder fällt...

Im Jahre 1951 nahm sich der WDR einer in England äußerst beliebten Kriminalreihe an und vertonte den Fall "Curzon". Keiner konnte ahnen, welch erfolgreiche Produktion dies werden würde, sodass in den folgenden Jahre noch viele Hörspiele um "Paul Temple" entstehen würden. Begründet war dies sicherlich in dem Charme, den die Serie wie auch dieser Fall versprühen: Nobel britisch, sehr stilvoll, manchmal mit einem kleinen Augenzwinkern. Schnell fühlt man sich wohl in der gelungenen Atmosphäre, die den Fall und die Sprecher deutlich in den Vordergrund rückt. Die Ermittlungen finden primär über Dialoge statt, die immer mehr von dem Gesamtbild offenbaren, aber durchaus auch mal etwas weitschweifend sein können. Jedoch führt gerade diese Ausführlichkeit zu einem umfassenden Bild, das man sich über den Fall machen kann. Und dieser ist nicht nur sehr gut durchdacht und bietet einige Überraschungen und Wendungen, sondern ist auch sehr spannend geworden. Allerdings muss man sich fast 5 Stunden Zeit nehmen, denn so lange dauert diese Geschichte. Doch wer dies tut wird mit einem nostalgisch anmutenden Kriminalfall belohnt, der den Auftakt zu einer gelungenen Reihe darstellt.

In fast allen Folgen, bis auf der letzten, ist René Deltgen als Paul Temple zu hören. Mit seiner ruhigen Art und seiner angenehm tiefen Stimme schafft er nicht nur eine gute Grundstimmung, sondern kann auch seinen Charakter hervorragend ausarbeiten. Seine Frau Steve wird hier von Elisabeth Scherer gesprochen, die mit viel Leidenschaft bei der Sache ist und trotzdem einen sehr coolen Eindruck hinterlässt. Herbert Hennies spricht den Butler Charlie und und wirkt dabei wunderbar klischeehaft versteift. Weitere Sprecher sind unter anderem Hermann Pfeiffer, Curt Faber und Sigrun Höhler.

Ein ganzes Orchester unter der Leitung von Hans Jönsson hat die Musik für den Fall Curzon eingespielt, und das äußerst sich in Volumenösen Klangspielen, die die Dramatik zu steigern und den Fall einzuwickeln wissen. Die Geräusche klingen noch dazu recht glaubwürdig, sodass eine gute akkustische Inszenierung gelungen ist,

Die Neuauflage der Klassiker hält sich an ein einheitlichen Coverkonzept: Ein schwarz weißes Foto, zur Auftaktfolge sehr stimmungsvoll gehalten, dazu farbige Absetzungen, beispielsweise beim Schriftzug, was den nostalgischen Effekt aufzupeppen weiß. Die restliche Gestaltung ist schlicht, aber ansehnlich.

Fazit: Viel britisches Flair, ein interessanter Ermittler und ein spannender Fall - kein Wunder, dass aus Paul Temple Kult wurde.

Paul Temple und der Fall Curzon

Von: Poldis Hörspielseite Datum: 28.06.2010

Erster Eindruck: Suche nach der Bedeutung

"Curzon" steht auf dem signierten Cricket-Schläger, den man im Zimmer zweier vermissten Kinder. Lange Zeit ist dies der einzige Anhaltspunkt für den Detektiv Paul Temple, der sich des Falles angenommen hat. Wer oder was ist Curzon, zumal der Name immer wieder fällt...

Im Jahre 1951 nahm sich der WDR einer in England äußerst beliebten Kriminalreihe an und vertonte den Fall "Curzon". Keiner konnte ahnen, welch erfolgreiche Produktion dies werden würde, sodass in den folgenden Jahre noch viele Hörspiele um "Paul Temple" entstehen würden. Begründet war dies sicherlich in dem Charme, den die Serie wie auch dieser Fall versprühen: Nobel britisch, sehr stilvoll, manchmal mit einem kleinen Augenzwinkern. Schnell fühlt man sich wohl in der gelungenen Atmosphäre, die den Fall und die Sprecher deutlich in den Vordergrund rückt. Die Ermittlungen finden primär über Dialoge statt, die immer mehr von dem Gesamtbild offenbaren, aber durchaus auch mal etwas weitschweifend sein können. Jedoch führt gerade diese Ausführlichkeit zu einem umfassenden Bild, das man sich über den Fall machen kann. Und dieser ist nicht nur sehr gut durchdacht und bietet einige Überraschungen und Wendungen, sondern ist auch sehr spannend geworden. Allerdings muss man sich fast 5 Stunden Zeit nehmen, denn so lange dauert diese Geschichte. Doch wer dies tut wird mit einem nostalgisch anmutenden Kriminalfall belohnt, der den Auftakt zu einer gelungenen Reihe darstellt.

In fast allen Folgen, bis auf der letzten, ist René Deltgen als Paul Temple zu hören. Mit seiner ruhigen Art und seiner angenehm tiefen Stimme schafft er nicht nur eine gute Grundstimmung, sondern kann auch seinen Charakter hervorragend ausarbeiten. Seine Frau Steve wird hier von Elisabeth Scherer gesprochen, die mit viel Leidenschaft bei der Sache ist und trotzdem einen sehr coolen Eindruck hinterlässt. Herbert Hennies spricht den Butler Charlie und und wirkt dabei wunderbar klischeehaft versteift. Weitere Sprecher sind unter anderem Hermann Pfeiffer, Curt Faber und Sigrun Höhler.

Ein ganzes Orchester unter der Leitung von Hans Jönsson hat die Musik für den Fall Curzon eingespielt, und das äußerst sich in Volumenösen Klangspielen, die die Dramatik zu steigern und den Fall einzuwickeln wissen. Die Geräusche klingen noch dazu recht glaubwürdig, sodass eine gute akkustische Inszenierung gelungen ist,

Die Neuauflage der Klassiker hält sich an ein einheitlichen Coverkonzept: Ein schwarz weißes Foto, zur Auftaktfolge sehr stimmungsvoll gehalten, dazu farbige Absetzungen, beispielsweise beim Schriftzug, was den nostalgischen Effekt aufzupeppen weiß. Die restliche Gestaltung ist schlicht, aber ansehnlich.

Fazit: Viel britisches Flair, ein interessanter Ermittler und ein spannender Fall - kein Wunder, dass aus Paul Temple Kult wurde.

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