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Wer war Alice Psychologischer Spannungsroman

Gekürzte Lesung mit Josefine Preuß, Walter Kreye, Regina Lemnitz, Tanja Fornaro, Jacob Weigert, Stefan Kaminski, Cathlen Gawlich, Markus Pfeiffer

Kundenrezensionen (33)

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2136-8

Erschienen: 29.02.2016
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Ein herausragendes Thriller-Debut.
»Faszinierend, geheimnisvoll, verwoben« DAILY TELEGRAPH

Alice Salmon ist erst fünfundzwanzig Jahre alt, als sie eines Morgens leblos in einem Fluss in Southhampton gefunden wird. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen – sie ahnte nicht, dass dies die letzten Stunden ihres Lebens sein würden. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich ins Wasser gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt: über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Wie ein Besessener versucht er herauszufinden, was in jener Nacht tatsächlich geschah. Jeder kleinsten Spur geht er nach und sammelt alles über Alice, was er finden kann. Aber warum ist er so engagiert?

(1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 15)

T. R. Richmond (Autorin)

T. R. Richmond ist ein preisgekrönter Journalist, der für regionale sowie überregionale Zeitungen, Magazine und Webseiten geschrieben hat. Die Übersetzungsrechte von „Wer war Alice“ wurden in über 20 Länder verkauft.


Sprecher

Josefine Preuß, geboren 1986 in Zehdenick/Brandenburg, stand schon als Kind in Potsdam auf der Bühne. Einem breiten Publikum wurde sie Anfang der 2000er Jahre durch ihre Rolle der Anna Reichenbach in der Kinderserie "Schloss Einstein" bekannt. Preuß übernahm etliche Rollen in Fernsehproduktionen, wie etwa "Tatort", dem Dreiteiler "Das Adlon. Eine Familiensaga" (2013) oder den Spielfilmen "Die Pilgerin" und "Die Hebamme" (beide 2014). 2005 stand sie für die ARD-Serie "Türkisch für Anfänger" vor der Kamera. 2012 war sie im gleichnamigen Kinofilm zu sehen. Fantasyfans kennen Preuß auch aus den Verfilmungen von Kerstin Giers "Rubinrot" (2013) und "Saphirblau" (2014). Für Ihre Arbeit als Schauspielerin wurde Preuß bisher zweimal mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, zweimal erhielt sie den Bambi.

Walter Kreye wurde am 18. Juli 1942 in Oldenburg als Sohn des Schriftstellers und Rundfunkredakteurs Walter Arthur Kreye geboren. Erste Engagements brachten ihn ans Hamburger Thalia Theater, das Schauspielhaus sowie an die Schaubühne Berlin. Seit Ende der 1980er Jahre ist Walter Kreye vor allem durch zahlreiche Rollen in Fernsehkrimis berühmt geworden, u. a. übernahm er 2007 die Titelrolle der erfolgreichen ZDF-Serie "Der Alte". Außerdem war er in den Kinofilmen "Katze im Sack" (Florian Schwarz, 2004), "Solo für Klarinette" (Nico Hofmann, 1997), "Mondscheinkinder" (Manuela Stacke, 2006) sowie "Nichts als Gespenster" (Martin Gypkens, 2007) zu sehen.

Stefan Kaminski, geboren 1974 in Dresden, hat an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sein Schauspielstudium absolviert. Der beliebte Sprecher ist vor allem durch seine Live-Hörspiele am Deutschen Theater Berlin und sein "Stimmen-Morphing" bekannt.

Cathlen Gawlich, geboren 1970, absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Von 1991 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Außerdem hatte sie Gastengagements am Maxim Gorki Theater Berlin und der Staatsoper Berlin. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne in Berlin. Sie ist die Synchronstimme von Sandy, dem Eichhörnchen, in "SpongeBob Schwammkopf", spricht den Kakadu im gleichnamigen Kinderprogramm von Deutschlandradio Kultur und leiht Rose in der Fernsehserie "Two and a Half Men" ihre Stimme.

Jacob Weigert wurde 1981 geboren und absolvierte sein Schauspielstudium von 2002 bis 2005 in Hamburg. Neben zahlreichen Theaterproduktionen, wie zum Beispiel Markus Bothes Inszenierung von "Tintenherz" im Deutschen Schauspielhaus Hamburg oder Phillipp Meyer von Roudens "Die Schatzinsel" im Altonaer Rathaus, wirkte er auch in vielen Fernsehproduktionen der letzten Jahre mit. In Lars Montags "Kassenfahrt" war er ebenso zu sehen wie in Raymond Leys Fernsehfilm "Die Nacht der großen Flut". Von 2010 bis 2012 stellte der gebürtige Berliner sein Talent unter anderem in der Telenovela "Anna und die Liebe" unter Beweis, inzwischen arbeitet er wieder als freier Schauspieler.

Tanja Fornaro, geboren 1973 in Berlin, besuchte die Tanzakademie der Deutschen Oper, bevor sie ihre Schauspielausbildung an der Theaterwerkstatt Charlottenburg absolvierte. Bekannt wurde sie durch die Rolle der Luca in der Familienserie "Aus heiterem Himmel". Heute ist sie neben der Schauspielerei auch vermehrt als Sprecherin und Regisseurin für Hörbücher tätig. 2014 war sie Teil der Live-Tour "Phonophobia – Sinfonie der Angst" der Hörspielreihe "Die drei ???".

Übersetzt von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originalverlag: Goldmann Paperback

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 495 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2136-8

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 29.02.2016

  • Leserstimmen

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Sehr schönes Hörbuch, am besten mit dem Buch zusammen zu genießen

Von: Natascha Bücherjunkies Datum: 05.12.2016

bookdibluempf.blogspot.de/

Bei dieser Geschichte habe ich zum Hörbuch analog das Buch gelesen. Das Buch erhaltet ihr übrigens »hier« - für mich eine vollkommen neue Erfahrung, denn normalerweise entscheide ich mich für das eine und gegen das andere.

Wer war Alice ist keine von ein und dem selben Erzähler am Stück erzählte Geschichte, sondern erschließt sich dem Leser Stück für Stück durch diverse analoge oder digitale Schriften und Nachrichten. So erfahren wir durch den Briefverkehr des Professors, welches Interesse er am Tod der jungen Frau hegt, durch Twittermeldungen und SMS, wer Alice Salmon eigentlich war und durch diverse Blogeinträge und Kommentare, welche Menschen sie zu Lebzeiten umgaben. Sie alle haben ein unterschiedliches Bild von ihr.

Im Buch ist es mir recht schwer gefallen, alles einzuordnen und den Sprüngen zu folgen. Die Spannung baute sich langsam auf und alles schien mir ein klein wenig gestreckt. Das Hörbuch hatte ich allerdings in gekürzter Form und viele eher langweiligen oder leicht unwichtigen Passagen waren kurzerhand gestrichen. Das rückte alles in ein anderes Licht und Spannung konnte sich viel schneller aufbauen. Ohne das Buch in geschriebener Form wäre es mir jedoch an vielen Stellen schwer gefallen, der Handlung zu folgen, da ich nicht optisch vor mir hatte, ob es sich hier nun um einen Brief handelt, eine Twittermeldung, oder einen Zeitungsbericht. Beides hat also ganz klar Vor- und Nachteile.

Die Geschichte selbst ist ziemlich verworren und nicht nur einmal wird der Leser ganz klar auf eine falsche Spur geführt. So weiß man tatsächlich bis zum Ende nicht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Wer hat Alice getötet? Frei nach dem Prinzip Bäumchen wechsle dich habe ich jeden in der illustren Runde mindestens einmal für den Täter gehalten. An sich gefällt es mir sehr gut, wenn die Spannung so lange aufrecht gehalten wird, doch mir kam es ein wenig zu durchdacht und durchkonstruiert vor. Zu unrealistisch.

Die Charaktere bildeten auch keine Ausnahme. Ich fand sie allesamt recht flach gehalten und die einzige Funktion, die sie haben ist es, den Leser auf falsche Spuren zu führen. Passt etwas nicht ins Bild, wird einfach ein weiterer Faktor mit in die Geschichte gewoben, bis es passend ist..

Alles in allem finde ich den Ansatz wirklich fantastisch ein Buch über diverse Schriftstücke aufzuziehen. Ich sehe aber leider ein viel größeres Potential in der Idee und hätte mir mehr Tiefe und weniger offensichtliches Konstrukt gewünscht. Als Buch alleine war die Geschichte ganz nett aber stellenweise langatmig und langweilig. Das Hörbuch auf der anderen Seite war fast durchgehend spannend, zur gleichen Zeit jedoch unheimlich verwirrend. Eine Mischung aus Print und Hörbuch ist für diese Geschichte definitiv optimal und auch der Grund, weshalb dieses Buch bei mir so gut abschneidet. Alleinstehend hätten das Buch und Hörbuch wohl nicht so gut abgeschnitten.

Wer war Alice Salmon wirklich?

Von: *》gяєу《* Datum: 23.11.2016

www.mohini-and-grey.blogspot.de

Inhalt:
Wer war Alice? Genau diese Frage stellen sich Familie, Freunde und auch Fremde in diesem Hörbuch. Wer war Alice wirklich? Sie war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos in einem Fluss in Southhampton gefunden wird. Am Abend zuvor wollte sie nur Freunde treffen - doch dies sollen die letzten Stunden ihres jungen Lebens sein. Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich rasend schnell über Facebook und Twitter, doch was ist wirklich passiert? Eine spannende Geschichte voller Spekulationen und Geheimnissen beginnt...

Cover:
Man hat den Eindruck Alice zu sehen wie sie unter Wasser schwebt mit geschlossenen Augen, frei von allen Sorgen. Zwar sieht man nur das Gesicht, trotzdem wirkt es schwerelos. Es ist schlicht gehalten, gefällt mir dadurch aber wirklich gut, da es nicht zu dominant wirkt.

Protagonisten:
Alice ist ein lebensfrohes, intelligentes Mädchen das sich ausprobiert und Risiken eingeht. Manchmal wirkt sie etwas zu unbedarft und gedankenlos, doch jeder probiert sich auf seine Art und Weise aus in jungen Jahren.
Jeremy ist ein etwas verschrobener Professor und wirkt auf den ersten Blick steif und altbacken, doch man sollte ihn nicht darauf reduzieren. Voller Tatendrang recherchiert er Alice Leben, spricht mit Leuten die sie kannten und dabei entdeckt der Hörer / die Hörerin ganz neue Seiten an Alice und auch an den Menschen die sie umgeben. Selbst Jeremy ist von Alice fasziniert, doch den Grund erfährt man nur so nach und nach.

Sprecher/innen:
Sehr vielfältige Stimmen die ausdrucksstark und fesselnd die Geschichte wiedergeben. Es war trotz des etwas anderen Erzählstils angenehm zu hören und die Intonationen der Sprecher und Sprecherinnen waren auf den Punkt und man hat die verschiedenen Emotionen toll herausgehört.

Meine Meinung:
Es ist für mich wirklich faszinierend zu erleben wie der Autor das alles beschreibt und die Sprecher der Geschichte Leben einhauchen mit ihren Stimmen. Er kreiert eine "Welt" die nicht nur erschreckend real ist, sondern auch zum Nachdenken anregt. Die Tatsache das dass Leben von Alice so öffentlich gemacht wird, noch weit über ihren Tod hinaus, ist spannend und bedenklich zugleich. Durch die Dinge die man nach und nach erfährt, fragt man sich ob jemand die "echte" Alice, wie sie wirklich war, mit all den Macken und düsteren Gedanken, gekannt hat als sie noch lebte oder ob sie immer eine Art Maske getragen hat für alle. Eine Maske voller Fröhlichkeit und Leichtigkeit, obwohl es in ihr drin eher düster und traurig aussah. Es ist mal etwas anderes, da die gesamte Story auf E-Mails, Post und Twitter-Feeds basiert und der gesamte Erzählstil etwas anders ist als man es vielleicht gewohnt ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Echter Pageturner!

Von: Kathrin Allkemper aus Bottrop Datum: 07.03.2016

Buchhandlung: Humboldt Buchhandlung am Rathaus

Wenn man gerne und viele Krimis liest, so ist dies endlich mal eine originelle Abwechslung. Anhand von Emails, Briefen, Twitter- und SMS Nachrichten wird in absolut fesselnder Art geklärt, ob die junge Journalistin Alice nun Selbstmord begangen hat, ob es ein Unfall oder gar Mord war. Sehr zu empfehlen!!!!

Von: Silvia Horn aus Grünwald Datum: 02.03.2016

Buchhandlung: Bücher in den Schloßpassagen

Für alle Fans von "Girl on the train". Rasante enzwicklung, spannende Charaktere.

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