Leserstimmen zu
Der Wüstenplanet

Frank Herbert

Der Wüstenplanet (1)

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"Der Wüstenplanet" ist nicht zu unrecht das beliebteste Science-Fiction-Buch der Welt. Die Handlung hält einen gefangen und wird wegen seiner Alterslosigkeit auch noch in 50 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft verloren haben. Auch andere Romane von Frank Herbert selbst können ihm nicht das Wasser reichen. Obwohl eher ein Science-Fiction-Buch, kann es wegen seiner vielen Elemente, die normalerweise eher den Genres Fantasy oder Historischen Romanen vorbehalten sind, auch von Leuten gelesen werden, die normalerweise andere Genres bevorzugen.

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INHALT Paul Atreides ist 15 Jahre alt, als sein Vater, Herzog Leto, vom Imperator den Wüstenplaneten Arrakis als Lehen erhält. Ein lebensfeindlicher und doch begehrter Planet, unter dessen Sand das Gewürz wächst. Melange, das Gewürz, ist eine lebensverlängernde Droge, die den Menschen die Gabe verleiht in die Zukunft zu sehen und somit die Grundlage für die interstellare Raumfahrt bildet. Den Atreides ist klar, dass die Übergabe des Planeten ein Hinterhalt ihrer Feinde, den Harkonnens, sein muss. Warum sonst sollte ein Lehnsherr die Herrschaft über diesen lukrativen Planeten aufgeben? Im Gegensatz zu den Harkonnens versucht Leto Atreides ein Bündnis mit den Ureinwohnern Arrakis’ einzugehen. Zusammen mit dem Fremen möchte Leto die Harkonnens endgültig von Arrakis vertreiben und die Ausbeutung der Bevölkerung beenden. Er weiß aber nicht, dass sich längst ein Verräter in seinem engsten Kreis befindet und die Katastrophe nicht mehr abzuwenden ist. Nicht lange nach der Ankunft der Atreides fallen Truppen des Imperators und der Harkonnens auf Arrakis ein und Herzog Leto stirbt. Paul und seine Mutter entkommen nur knapp dem Tod und können Dank der Ausbildung der Bene Gesserit in die Wüste fliehen. Hier werden sie von den Fremen gefunden und aufgenommen. Bei den Fremen stellt sich heraus, das diese Paul für ihren Erlöser und Retter halten, weshalb sie ihn Mua’dib nennen. Paul lernt nun wie ein Fremen zu denken und zu leben. Paul nutzt die Ausbildung zweier Welten, um nicht nur Arrakis zu befreien, sondern auch ein viel größeres Ziel zu verfolgen. FAZIT Die Geschichte um Paul Atreides ist komplex und vielfältig. Eine Rezension ohne große Spoiler zu verfassen, viel mir in diesem Fall schwer. Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn ich zugeben muss, dass es mir am Anfang schwer fiel durchzuhalten und mich in die komplexe Geschichte einzulesen. Frank Herbert hat einen aufwendigen Schreibstil, der manchmal auch etwas trocken sein kann. Dennoch lohnt sich hier die Mühe für alle, die auch für Science-Fiction offen sind.

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