Leserstimmen zu
Das Ufer

Richard Laymon

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Der Thriller „Das Ufer“ von Richard Laymon geschrieben und erschien im Oktober 2016 bei Heyne Hardcore. Das Buch hat 576 Seiten und spielt in Amerika. Die Protagonisten sind die 19-jährige Deana und deren Mutter Leigh, die schlimmes durchmachen und nicht gerade vom Glück verfolgt zu werden scheinen. Familiengeheimnisse sind ein großer Bestandteil dieses Buches. Deana wollte mit ihrem Freund einen romantischen Nachtausflug zum See machen, doch es kommt anders als erwartet. Ein maskierter lauert ihnen auf, bedroht sie und ermordet den jungen Mann. Deana gelingt es gerade noch so, dem Killer zu entkommen, doch sie ahnt nicht, dass der Horror jetzt erst so richtig anfängt. Ihre Mutter Leigh versucht ihrer Tochter beizustehen und sie zu unterstützen. Sie hofft, dass die Polizei den Täter bald finden wird und sie wieder ruhig schlafen können. Doch je länger die Fahndung dauert und je öfter Leigh mit dem Tod des Freundes ihrer Tochter konfrontiert wird, desto heftiger macht ihr ihre eigene Vergangenheit zu schaffen. Denn vor 19 Jahren, hat auch sie Bekanntschaft mit dem Tod gemacht und dessen Folgen reichen bis in die Gegenwart. Dieses Buch ist definitiv nichts für junge Leser. Ab 16 Jahren kann man das Buch lesen, denn es ist sehr eklig und brutal geschildert. Mir hat dieses Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ich habe es im Oktober 2016 begonnen und war am Anfang noch recht optimistisch, dass es mir gefallen wird. Dann wurde es jedoch relativ schnell langweilig, denn man bekam nur eine sommerliche Romanze erzählt und das über gefühlt 150 Seiten. Das der Autor seiner Protagonistin damit etwas Tiefe und eine Geschichte geben wollte war auch eigentlich keine schlechte Idee, aber es hat absolut nichts gebracht. Die Protagonistin war nach dieser endlos lang beschriebenen Romanze nicht sympathischer, unsympathischer oder realistischer als vorher. Die Romanze spielt 19 Jahre vor der eigentlichen Handlung und nimmt gut ein Drittel des Buches ein, aber anders als man erwartet trägt sie nur einen vernichtend kleinen Teil zur Auflösung bei. Diesen Vergangenheits-Part hätte man locker um 80% kürzen können und dem Leser würde am Ende trotzdem nichts fehlen. Der nächste Punkt der mich unglaublich gestört hat war, dass die Charaktere im Laufe des Buches immer unlogischer handelten. Als Beispiel: Wenn man in seinem eigenen Haus mitten in der Nacht überfallen und bedroht wird, ist es doch nicht logisch , dass man erstmal einen Freund anruft und ihn fragt ob er vorbeikommen kann, weil man ihm was erzählen muss….oder? Normale Menschen würden es in Erwägung ziehen die Polizei zu rufen. Genau solche unlogischen Situationen häuften sich leider, je weiter die Geschichte voranging. Das hat die Charaktere nicht gerade sympathischer gemacht. Mir persönlich kam es sowieso vor, als hätten alle Charaktere auf ihre eigene Art eine Schraube locker. Keiner wirkte richtig glaubwürdig und keiner war so interessant, als das er mich an dieses Buch gefesselt hätte. Ich hatte einfach nicht woran ich mich festhalten konnte. Ich fand die Story schwach und langatmig, die Charaktere waren flach und eigenartig und ich wusste schon relativ früh, worauf es schließlich hinauslaufen wird. Lediglich die letzten 100 Seiten haben dann ein bisschen Fahrt reingebracht und mich nicht ganz so enttäuscht wie der Rest vom Buch. Fazit: Das Buch ist eindeutig 200 Seiten zu lang, zu vorhersehbar und die Charaktere, sowie der Schreibstil waren einfach langweilig. Bisher habe ich ja nur gutes von Richard Laymon gehört, aber ob ich mir nach diesem Buch noch mal einen Laymon zu Gemüte führen werde ist fraglich. Leider kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Außer vielleicht an eingefleischte Fans des Autors, die alles von ihm lesen würden. Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sterne, da immerhin am Ende ein Fünkchen Spannung aufkam…

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Richard Laymon ist bekannt für spannende Thriller, die einem gerne das Blut in den Adern gefrieren lassen. Das Ufer sollte da keine Ausnahme machen, so denkt man, aber leider wird man enttäuscht. Immer wieder gibt es unstimmige und krasse Brüche in der Geschichte, die einem irgendwann den Spaß verderben. Das wäre vielleicht akzeptabel, wenn ein solcher Bruch zwischen zwei Kapitel stattfände, aber nicht innerhalb ein und desselben. Über weite Strecken passiert leider gar nichts in dem Buch und man langweilt sich. Es müsste doch endlich mal spannend werden! Aber es geht immer nur verworren um Deana und ihre neue Liebe, nachdem die alte getötet wurde. Und manchmal um Leighs Spitzenrestaurant, das einen irgendwann gar nicht mehr interessiert. Krasse Logikfehler scheinen so gar nicht zum eigentlich Horrormeister zu passen, aber er begeht sie, damit die Geschichte fortfahren kann. Plötzlich stehen Tote auch wieder auf, kommen zum Drohen und verschwinden dann irgendwie sofort wieder, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, werden von der Polizei in Gewahrsam genommen und … Der Leser bleibt mit einem großen Fragezeichen im Kopf zurück. Selbst als es auf den letzten hundert Seiten so etwas wie spannend wird, ist das nur ein schwacher Trost und weitab von dem, was man von Laymon kennt und gewohnt ist. Sind hier mehrere Geschichten ineinander verwoben worden? Oder war das eine Rohfassung, die er nicht mehr nachbearbeitet hat? Leider eines der schlechtesten Bücher von ihm.

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Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens! Deana lebt mit ihrer Mutter Leigh in der idyllischen Kleinstadt Tiburon. Sehr friedlich und beschaulich ja regelrecht harmonisch, bis zu dem Tag, als ein brutaler Mörder auftaucht, der sich im weiteren Verlauf zum Serienkiller steigert. Das kommt Leigh ziemlich bekannt vor, denn in ihrer Jugend gab es ähnliche Vorkommnisse. Ist es gar der Gleiche? Die Geschichte ist zwar ein typischer Laymon aber irgendwie auch nicht. Selbst die sexuell aufgeladenen Szenen waren nicht so trashig wie sonst und lagen oft im Hintergrund. Und ebenso die blutigen Absätze waren ruhiger, aber trotzdem spannend, ein bisschen Melancholie ist diesmal auch am Start. Ich fand vor allem die Erzählungen der Mutter Leigh als Teenager sehr gelungen und haben es mir angetan. Die Frauen haben wie immer bei seinen Erzählungen grosse Brüste und einen schlanken Körper. Was wieder zeigte worauf Laymon im wahren Leben früher stand. Einzig die Charaktere blieben die ganze Zeit über flach wie 2D. Deswegen keine volle Punktzahl. Klare Leseempfehlung. Ein ruhiger Horror-Thriller, der an die Slasher-Filme der 80er-Jahre erinnert. Typisch Laymon, aber irgendwie doch wieder untypisch. Für Fans aber sowieso ein Muss. Fakten 576 Seiten die das Ufer betreffen + Titel Übersicht. TB 9,99 € Ebook 8,99 € Erschienen im @Heyne Hardcore Kaufen kann man das Buch direktbeim Verlag und hier : https://www.amazon.de/gp/aw/d/3453676475/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1503485176&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=das+ufer+richard+laymon&dpPl=1&dpID=51WnTRiGnrL&ref=plSrch Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken.

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Richard Laymon. Ein Autor, der mich schon einige Jahre begleitet. Ursprünglich wurde er mir von meinem ehemaligen Chef im Jahr 2010 empfohlen. Damals drückte er mir "die Insel" in die Hand und meinte, dass das meinem Geschmack entsprechen könnte. Ich hatte diesen Laymon dann ewig auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen, bis ich mich dann dazu aufraffen konnte, ihn zu lesen. Am Ende brauchte ich vielleicht zwei Nächte dafür. Damit begann meine Sammelleidenschaft für diesen Autor. Richard Laymon – das Ufer Der dunkle See ... Das einsame Haus am Ufer ... Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen ... Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben ... 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens! Auch diesmal erhielt ich mein Rezensionsexemplar von der Random House-Verlagsgruppe. Ich muss schon sagen: Es ist toll, dass der eine oder andere Verlag mittlerweile dazu übergegangen ist, Bloggern die Möglichkeit einzuräumen, relativ aktuelle Literatur zu lesen und zu rezensieren. Da könnten noch viel mehr mit aufspringen. Bei diesem Buch handelt es sich um einen soliden Laymon. Er ist nicht sein Bester, aber von seinem Schlechtesten (in meinen Augen "der Ripper") ist er noch meilenweit entfernt. Leider kommt bei diesem Buch das zum Tragen, was mich in früheren Bänden von ihm schon immer etwas gestört hat. Diesmal finde es aber schon so extrem, dass ich es nicht unerwähnt lassen sollte: Seine Charaktere sind oberflächlich. Er wechselt immer mal wieder den Schwerpunkt, begleitet Deana, dann mal wieder Leigh. Auch Mattie oder Warren und Sheena. Das ist etwas, was ich ja grundsätzlich nicht schlecht finde. Auch die von ihm eingebaute Rückblende in Leighs Teenagerzeit war nicht schlecht umgesetzt. Aber leider ist jeder einzelne seiner Charaktere beliebig austauschbar. Da gibt es nichts, was sie besonders macht, kein Alleinstellungsmerkmal oder dergleichen. Details, durch die man eine Bindung zu den Charakteren aufbauen könnte, werden weggelassen oder kommen erst sehr spät zur Sprache. Das wirkt phasenweise, als hätte der Lektor Laymon irgendwann mal auf die Finger geklopft und gesagt "Mach mal deine Personen menschlicher! Gib ihnen Tiefgang." (K)ein typischer Laymon? Laymon gibt seinen Charakteren gerne menschliche Gedanken, die nicht ganz gesellschaftskonform sind, die aber jeder von uns hat – wenn wir es uns denn uns selbst gegenüber eingestehen würden. Das macht seine Bücher in meinen Augen sympathisch. Leider reicht das aber nicht um aus einem Buchcharakter einen wirklichen Charakter zu formen. Gerade bei seinen älteren Büchern hat er immer mal wieder noch die Kurve gekriegt und ich konnte wunderbar mitfiebern. Leider hat er so ab 1997 ziemlich nachgelassen. Fazit Alles in allem fand ich das Buch nicht schlecht. Es lässt sich relativ flüssig lesen und wenn man mal eine längere Pause einlegt, weil man noch andere Dinge erledigen muss, findet man zügig wieder in die Geschichte ohne dass man zurückblättern muss. Für einen Anhänger Laymons ist das Buch definitiv eine Kaufempfehlung. Für jemanden, der mit Laymon noch nicht viel am Hut hat, bzw. noch gar nicht in den Genuss dieser Bücher aus dem Heye Hardcore-Bereich kam, sollte vielleicht nicht gerade mit "das Ufer" beginnen. Dafür gibt es definitiv besser geeignete Bücher.

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Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens! Das Cover finde ich sehr passen und anregend. Man möchte das Buch direkt anfangen zu lesen. Die Geschichte des Buches finde ich interessant, genauso wie die Charaktere. Für mich gab es an manchen Stellen auch einfach viel zu viele Zufälle Nach ca. 150-200 Seiten habe ich mich gut in das Buch eingelesen gehabt um die verschiedenen Charaktere und die Geschichte verstehen zu können und hatte sie bildlich vor Augen. Die Stellen des Horrors sorgten immer wieder für Spannung und ich wollte wissen wie es weitergeht. Das ende der Geschichte war meiner Meinung nach nicht überraschend sonder stark absehbar. Man muss sagen das der Schreibstil des Buches total realitätsfern ist, was es jedoch um so spannender machte. Das Buch ist unter der ISBN 978-3453676473 für 9,99€ erhältlich. es hat 592 Seiten und ist am 12.September 2016 im Heyne Hardcore verlag erschienen. Mein Fazit:Das Buch unterhält einen gut aber die Seitenanzahl für diese Geschichte war zu lang. Brutal und genial, wenn die unrealistischen und zum Teil wirklich lächerlichen Charaktere nicht wären. Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen, da es doch sehr realitätsfern ist und mich die vielen Liebesgeschichten nicht an einen Horror-Schocker erinnerten.

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Deana lebt mit ihrer Mutter Leigh in der idyllischen Kleinstadt Tiburon. Alles ist beschaulich und harmonisch, bis zu dem Zeitpunkt, als ein brutaler Serienkiller auftaucht. Und plötzlich erinnert sich Leigh an ihre eigene Jugend, die ebenso düster und gefährlich war. Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich. Es scheint, als wäre Leighs Vergangenheit noch lange nicht zu Ende erzählt, denn auch dort trieb ein grausamer Serienkiller sein Unwesen. . Es gibt Bücher von Richard Laymon, die entwickeln eine eher trashige Atmosphäre, und es gibt Werke von ihm, die erzählen eine etwas ruhigere Geschichte mit Horror-Elementen. „Das Ufer“ gehört eindeutig zur letzten Kategorie, was aber nicht bedeutet, dass es weniger spannend ist als die Splatter-Achterbahnfahrten, die Laymon verfassen kann. „Das Ufer“ ist die Geschichte eines Teenagers (eigentlich sind es zwei Teenager, denn die Geschichte der Mutter als Teenager nimmt auch einen sehr großen Teil des Buches ein) und hat mich so manches Mal an den Plot und die Stimmung von „Halloween“ des fantastischen Regisseurs John Carpenter erinnert. Wie bei allen Werken von Richard Laymon kann man das Buch sehr schwer aus der Hand legen. Obwohl der Schreibstil des leider viel zu früh verstorbenen Autors nicht hochwertig genannt werden kann, fasziniert er dennoch (oder gerade deswegen) aufgrund seiner klaren, deutlichen und eben einfachen Sprache. Die Gedanken der Protagonisten sind realitätsnah und lassen den Leser dadurch das Geschehen hautnah miterleben. Zumindest mir geht es bei Laymons Büchern eigentlich immer so, dass ich bereits nach wenigen Seiten die oftmals umgangssprachliche Einfachheit schlichtweg genieße, weil sie zu der Story einfach passt. „Das Ufer“ ist ein typischer Laymon, aber irgendwie dann doch wieder nicht. Mir persönlich hat aber gerade die ruhigere Gangart zugesagt und vor allem haben hier die „schlüpfrigen“ Szenen nie gestört, was bei den anderen Büchern manchmal der Fall ist. Auch die Brutalität wirkt niemals aufgesetzt und übertrieben, sondern lockert die an sich melancholisch erzählte Geschichte immer wieder auf. Gerade die Rückblenden in die Vergangenheit der Mutter haben es mir bei „Das Ufer“ angetan. Dieser Handlungsstrang übte eine unwiderstehliche Faszination auf mich aus, die mich wiederum an Laymons „Das Treffen“ oder „Die Show“ erinnerte. Die Charaktere wirken zwar oftmals flach und oberflächlich, vermitteln aber dennoch das Gefühl, man würde sie kennen. Das liegt vor allem an den bereits oben erwähnten Gedankengängen, die Laymon beschreibt. Wie in fast jedem Buch von Richard Laymon sind alle Frauen schlank, haben große Brüste und sind ständig geil. Aber auch die Männer haben ordentlich was in der Hose und fühlen sich von ziemlich jeder Frau angezogen. Dieses stereotype Trash-Klischee erfüllt auch „Das Ufer“ und reiht sich, zumindest in dieser Hinsicht, nahtlos in die anderen Werke des Autors ein. Ich mochte die Story und bin dem Heyne-Verlag dankbar, dass er sich auch der unbekannteren Geschichten Laymons annimmt. Da „Das Ufer“ im Orginal posthum veröffentlicht wurde, könnte man aufgrund einiger Details auf den Gedanken kommen, dass es sich lediglich um ein unfertiges Manuskript gehandelt haben könnte, dass ein Ghostwriter fertiggeschrieben hat. Nichtsdestotrotz vervollständigt „Das Ufer“ die Laymon-Sammlung und verschafft einem ein paar angenehme, unterhaltsame Lesestunden. Durch den wunderbar flüssigen Schreibstil und den kurzen Kapiteln entwickelt sich auch dieser Roman zu einem Pageturner, wie man es von Richard Laymon einfach gewohnt ist. Über das Ende kann man streiten. Einige überraschende (wenngleich manchmal voraussehende) Wendungen bietet das Buch. Und wenn man dann noch über die mehr als an den Haaren herbeigezogenen „Zufälle“ nicht weiter nachdenkt, die zum Finale führen, bekommt man eine wirklich unterhaltsame Story geboten. . Fazit: Ein ruhiger Horror-Thriller, der an die Slasher-Filme der 80er-Jahre erinnert. Typisch Laymon, aber irgendwie doch wieder untypisch. Für Fans aber sowieso ein Muss. © 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Meinung: Endlich wieder ein richtiger Laymon! Nicht sein Bester, aber auch nicht so schlecht wie der Vorgänger den ich gelesen habe. Obwohl auch hier der Name wieder ein bisschen irreführend ist. Aber erstmal Grundsätzliches: Deana und ihre Mutter Leigh führen ein ganz normales Leben. Tolle Großeltern, ein schönes Haus (mit Whirlpool 😏) und dazu ist Leigh auch noch Besitzerin eines der besten Restaurants der Stadt. Deana ist achtzehn Jahre jung, gutaussehend, sportlich und hat einen fantastischen Freund. Doch was niemand weiß... Leigh hat durch ihre ehemalige Hippiekarriere eine Vergangenheit, die sie nach achtzehn Jahren wieder einholt - und das mit voller Wucht! Was nun der attraktive Polizist Mace und der verrückte Koch Nelson für eine Rolle spielen? Findet es selbst heraus. 😉 Das Ende kommt zwar nicht überraschend, aber es ist gut. Schön abgerundet. :) Warum das wieder ein "richtiger" Laymon ist, fragt ihr euch? Nun, ich habe ja mittlerweile schon gute... 15 Bücher von ihm gelesen und meine damit eigentlich sagen zu können, was sein Stil ist. Er schreibt nicht so packend, wie manch ein Thrillerautor, aber dennoch immer so detailreich, dass man gleich ein Bild vor Augen hat und sich trotzdem noch einiges dazu denken kann. Und diese Mischung macht ihn für mich so gut. Durch die häufigen Perspektiv- und Zeitwechsel entsteht bei Laymon immer ein großes Bild. Man weiß fast alles und das macht es umso spannender, wenn dann auf einmal doch eine ganz andere Bombe platzt, als die, in dessen Richtung man ursprünglich gelenkt wurde. In "Das Ufer" trumpft Laymon wieder mit dieser Schreibweise auf. Und für alle, die jetzt Angst haben das Buch zu lesen, weil er "Horror" schreibt - so viel steckt davon, meiner Meinung nach, nicht drin. Da kenne ich andere Titel von ihm, die weitaus furchteinflössender sind. Fazit: "Das Ufer" ist ein rundum gelungener Laymon, der mit einigen Überraschungen um die Ecke kommt. Der Autor versetzt einen in den schönsten Sommer des Lebens - nur, um ihn dann mit einem Knall zu zerstören. Und das Ganze auf Repeat zu stellen. Ein Sternchen Abzug gibt es, weil ich manchmal von den Personen und ihren Aussagen ein wenig verwirrt zurück gelassen und das Leseerlebnis dadurch unterbrochen wurde. Ich vergebe 4 von 5 Suchti-Sterne.

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Titel: "Das Ufer" Autor: Richard Laymon Verlag: Heyne Seitenzahl: 591 Cover: Es ist ein Softcover, die Schrift ist so drauf geprägt wurden das man jeden einzelnen Buchstaben fühlen kann. Betrachtet man es weiter, macht ein Blut beschmiertes Ruder hungrig auf den Inhalt. Schreibstil: Der Schriftsteller wechselt häufig die Erzähl weise, von Ich in die allgemeine erzähl-weise... Was das lesen nur spannender Macht. Der Schreibstil ist recht flüssig und ohne Schnickschnack. Die Handlungen sind alle nachvollziehbar und (leider) auch sehr ins Detail beschrieben, so dass man nicht ohne Kopfkino ins Bett geht. Inhalt: Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens! 1969: Das Teenagermädchen Leigh verbringt den Sommer in Lake Wahconda. In einem verlassenen Haus trifft sie sich heimlich mit dem jungen Charlie, in den sie sich verliebt hat. Doch dann passiert etwas Schreckliches: Bei einem Unfall stirbt Charlie. Leigh wird angeklagt, aber freigesprochen. Viele Jahre später: Ein Serienkiller sucht das beschauliche Städtchen Tiburon heim, in dem Leigh mittlerweile lebt. Als sie bei dem sadistischen Cop Mace Fotos von den Mordopfern sowie einen Brief ihrer Mutter findet, beginnt Leigh zu ahnen, dass der Schlüssel zu dem Grauen von Tiburon in ihrer Vergangenheit liegt … Meinung: Es war mein erster Laymon, ich sah das Cover und ja ich musste es lesen. Die Geschichte an sich ist nicht verkehrt und der Handlungsaufbau recht gut. Nur war es mir persönlich zu viele Bettgeschichten, ich wollte es schon weglegen, als es zum Ende hin endlich spannend wurde. Im Handlungsverlauf werden zwei Geschichten mehr oder weniger erzählt (einmal der Ex Küchenchefe, der Deana´s Freund umbringt und dann die Familientragödie um Leigh). Was aber niemanden verwirren sollte da es so geschrieben ist das beides auseinander gehalten werden kann. Im großen und ganzen ist es Lesenswert und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :-)

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