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Leserstimmen (31)

Richard Laymon: Das Ufer

Das Ufer Blick ins Buch

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 14,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67647-3

Erschienen:  12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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"Das Ufer" - der Plot ist total im Sande verlaufen

Von: MiniMixi Datum : 15.11.2017

diebuchblogger.wordpress.com

Der Thriller „Das Ufer“ von Richard Laymon geschrieben und erschien im Oktober 2016 bei Heyne Hardcore. Das Buch hat 576 Seiten und spielt in Amerika. Die Protagonisten sind die 19-jährige Deana und deren Mutter Leigh, die schlimmes durchmachen und nicht gerade vom Glück verfolgt zu werden scheinen.

Familiengeheimnisse sind ein großer Bestandteil dieses Buches.

Deana wollte mit ihrem Freund einen romantischen Nachtausflug zum See machen, doch es kommt anders als erwartet. Ein maskierter lauert ihnen auf, bedroht sie und ermordet den jungen Mann. Deana gelingt es gerade noch so, dem Killer zu entkommen, doch sie ahnt nicht, dass der Horror jetzt erst so richtig anfängt. Ihre Mutter Leigh versucht ihrer Tochter beizustehen und sie zu unterstützen. Sie hofft, dass die Polizei den Täter bald finden wird und sie wieder ruhig schlafen können. Doch je länger die Fahndung dauert und je öfter Leigh mit dem Tod des Freundes ihrer Tochter konfrontiert wird, desto heftiger macht ihr ihre eigene Vergangenheit zu schaffen. Denn vor 19 Jahren, hat auch sie Bekanntschaft mit dem Tod gemacht und dessen Folgen reichen bis in die Gegenwart.

Dieses Buch ist definitiv nichts für junge Leser. Ab 16 Jahren kann man das Buch lesen, denn es ist sehr eklig und brutal geschildert.
Mir hat dieses Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ich habe es im Oktober 2016 begonnen und war am Anfang noch recht optimistisch, dass es mir gefallen wird. Dann wurde es jedoch relativ schnell langweilig, denn man bekam nur eine sommerliche Romanze erzählt und das über gefühlt 150 Seiten. Das der Autor seiner Protagonistin damit etwas Tiefe und eine Geschichte geben wollte war auch eigentlich keine schlechte Idee, aber es hat absolut nichts gebracht. Die Protagonistin war nach dieser endlos lang beschriebenen Romanze nicht sympathischer, unsympathischer oder realistischer als vorher. Die Romanze spielt 19 Jahre vor der eigentlichen Handlung und nimmt gut ein Drittel des Buches ein, aber anders als man erwartet trägt sie nur einen vernichtend kleinen Teil zur Auflösung bei. Diesen Vergangenheits-Part hätte man locker um 80% kürzen können und dem Leser würde am
Ende trotzdem nichts fehlen.

Der nächste Punkt der mich unglaublich gestört hat war, dass die Charaktere im Laufe des Buches immer unlogischer handelten. Als Beispiel: Wenn man in seinem eigenen Haus mitten in der Nacht überfallen und bedroht wird, ist es doch nicht logisch , dass man erstmal einen Freund anruft und ihn fragt ob er vorbeikommen kann, weil man ihm was erzählen muss….oder? Normale Menschen würden es in Erwägung ziehen die Polizei zu rufen. Genau solche unlogischen Situationen häuften sich leider, je weiter die Geschichte voranging. Das hat die Charaktere nicht gerade sympathischer gemacht. Mir persönlich kam es sowieso vor, als hätten alle Charaktere auf ihre eigene Art eine Schraube locker. Keiner wirkte richtig glaubwürdig und keiner war so interessant, als das er mich an dieses Buch gefesselt hätte. Ich hatte einfach nicht woran ich mich festhalten konnte. Ich fand die Story schwach und langatmig, die Charaktere waren flach und eigenartig und ich wusste schon relativ früh, worauf es schließlich hinauslaufen wird.
Lediglich die letzten 100 Seiten haben dann ein bisschen Fahrt reingebracht und mich nicht ganz so enttäuscht wie der Rest vom Buch.
Fazit: Das Buch ist eindeutig 200 Seiten zu lang, zu vorhersehbar und die Charaktere, sowie der Schreibstil waren einfach langweilig. Bisher habe ich ja nur gutes von Richard Laymon gehört, aber ob ich mir nach diesem Buch noch mal einen Laymon zu Gemüte führen werde ist fraglich.

Leider kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Außer vielleicht an eingefleischte Fans des Autors, die alles von ihm lesen würden.

Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sterne, da immerhin am Ende ein Fünkchen Spannung aufkam…

Ein schwacher Laymon

Von: Kyra Cade Datum : 01.09.2017

www.stage-reptiles.com

Richard Laymon ist bekannt für spannende Thriller, die einem gerne das Blut in den Adern gefrieren lassen. Das Ufer sollte da keine Ausnahme machen, so denkt man, aber leider wird man enttäuscht. Immer wieder gibt es unstimmige und krasse Brüche in der Geschichte, die einem irgendwann den Spaß verderben. Das wäre vielleicht akzeptabel, wenn ein solcher Bruch zwischen zwei Kapitel stattfände, aber nicht innerhalb ein und desselben. Über weite Strecken passiert leider gar nichts in dem Buch und man langweilt sich. Es müsste doch endlich mal spannend werden! Aber es geht immer nur verworren um Deana und ihre neue Liebe, nachdem die alte getötet wurde. Und manchmal um Leighs Spitzenrestaurant, das einen irgendwann gar nicht mehr interessiert. Krasse Logikfehler scheinen so gar nicht zum eigentlich Horrormeister zu passen, aber er begeht sie, damit die Geschichte fortfahren kann. Plötzlich stehen Tote auch wieder auf, kommen zum Drohen und verschwinden dann irgendwie sofort wieder, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, werden von der Polizei in Gewahrsam genommen und … Der Leser bleibt mit einem großen Fragezeichen im Kopf zurück. Selbst als es auf den letzten hundert Seiten so etwas wie spannend wird, ist das nur ein schwacher Trost und weitab von dem, was man von Laymon kennt und gewohnt ist. Sind hier mehrere Geschichten ineinander verwoben worden? Oder war das eine Rohfassung, die er nicht mehr nachbearbeitet hat? Leider eines der schlechtesten Bücher von ihm.

endlich wieder ein besserer Laymon zwar ein Ruhige nichtsdestotrotz spannende Geschichte.

Von: Melanie Berg Datum : 23.08.2017

ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Deana lebt mit ihrer Mutter Leigh in der idyllischen Kleinstadt Tiburon. Sehr friedlich und beschaulich ja regelrecht harmonisch, bis zu dem Tag, als ein brutaler Mörder auftaucht, der sich im weiteren Verlauf zum Serienkiller steigert.
Das kommt Leigh ziemlich bekannt vor, denn in ihrer Jugend gab es ähnliche Vorkommnisse. Ist es gar der Gleiche?

Die Geschichte ist zwar ein typischer Laymon aber irgendwie auch nicht. Selbst die sexuell aufgeladenen Szenen waren nicht so trashig wie sonst und lagen oft im Hintergrund. Und ebenso die blutigen Absätze waren ruhiger, aber trotzdem spannend, ein bisschen Melancholie ist diesmal auch am Start. Ich fand vor allem die Erzählungen der Mutter Leigh als Teenager sehr gelungen und haben es mir angetan.

Die Frauen haben wie immer bei seinen Erzählungen grosse Brüste und einen schlanken Körper. Was wieder zeigte worauf Laymon im wahren Leben früher stand.
Einzig die Charaktere blieben die ganze Zeit über flach wie 2D. Deswegen keine volle Punktzahl.


Klare Leseempfehlung. Ein ruhiger Horror-Thriller, der an die Slasher-Filme der 80er-Jahre erinnert. Typisch Laymon, aber irgendwie doch wieder untypisch. Für Fans aber sowieso ein Muss.

Fakten
576 Seiten die das Ufer betreffen + Titel Übersicht.
TB 9,99 €
Ebook 8,99 €


Erschienen im @Heyne Hardcore
Kaufen kann man das Buch direktbeim Verlag und hier :
https://www.amazon.de/gp/aw/d/3453676475/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1503485176&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=das+ufer+richard+laymon&dpPl=1&dpID=51WnTRiGnrL&ref=plSrch

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken.


(k)ein typischer Laymon?

Von: Sidney Datum : 23.07.2017

occupatio.krea-tief.com

Richard Laymon. Ein Autor, der mich schon einige Jahre begleitet. Ursprünglich wurde er mir von meinem ehemaligen Chef im Jahr 2010 empfohlen. Damals drückte er mir "die Insel" in die Hand und meinte, dass das meinem Geschmack entsprechen könnte. Ich hatte diesen Laymon dann ewig auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen, bis ich mich dann dazu aufraffen konnte, ihn zu lesen. Am Ende brauchte ich vielleicht zwei Nächte dafür. Damit begann meine Sammelleidenschaft für diesen Autor.

Richard Laymon – das Ufer

Der dunkle See ... Das einsame Haus am Ufer ... Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen ... Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben ... 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Auch diesmal erhielt ich mein Rezensionsexemplar von der Random House-Verlagsgruppe. Ich muss schon sagen: Es ist toll, dass der eine oder andere Verlag mittlerweile dazu übergegangen ist, Bloggern die Möglichkeit einzuräumen, relativ aktuelle Literatur zu lesen und zu rezensieren. Da könnten noch viel mehr mit aufspringen.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen soliden Laymon. Er ist nicht sein Bester, aber von seinem Schlechtesten (in meinen Augen "der Ripper") ist er noch meilenweit entfernt. Leider kommt bei diesem Buch das zum Tragen, was mich in früheren Bänden von ihm schon immer etwas gestört hat. Diesmal finde es aber schon so extrem, dass ich es nicht unerwähnt lassen sollte: Seine Charaktere sind oberflächlich. Er wechselt immer mal wieder den Schwerpunkt, begleitet Deana, dann mal wieder Leigh. Auch Mattie oder Warren und Sheena. Das ist etwas, was ich ja grundsätzlich nicht schlecht finde. Auch die von ihm eingebaute Rückblende in Leighs Teenagerzeit war nicht schlecht umgesetzt. Aber leider ist jeder einzelne seiner Charaktere beliebig austauschbar. Da gibt es nichts, was sie besonders macht, kein Alleinstellungsmerkmal oder dergleichen. Details, durch die man eine Bindung zu den Charakteren aufbauen könnte, werden weggelassen oder kommen erst sehr spät zur Sprache. Das wirkt phasenweise, als hätte der Lektor Laymon irgendwann mal auf die Finger geklopft und gesagt "Mach mal deine Personen menschlicher! Gib ihnen Tiefgang."

(K)ein typischer Laymon?

Laymon gibt seinen Charakteren gerne menschliche Gedanken, die nicht ganz gesellschaftskonform sind, die aber jeder von uns hat – wenn wir es uns denn uns selbst gegenüber eingestehen würden. Das macht seine Bücher in meinen Augen sympathisch. Leider reicht das aber nicht um aus einem Buchcharakter einen wirklichen Charakter zu formen. Gerade bei seinen älteren Büchern hat er immer mal wieder noch die Kurve gekriegt und ich konnte wunderbar mitfiebern. Leider hat er so ab 1997 ziemlich nachgelassen.

Fazit

Alles in allem fand ich das Buch nicht schlecht. Es lässt sich relativ flüssig lesen und wenn man mal eine längere Pause einlegt, weil man noch andere Dinge erledigen muss, findet man zügig wieder in die Geschichte ohne dass man zurückblättern muss. Für einen Anhänger Laymons ist das Buch definitiv eine Kaufempfehlung. Für jemanden, der mit Laymon noch nicht viel am Hut hat, bzw. noch gar nicht in den Genuss dieser Bücher aus dem Heye Hardcore-Bereich kam, sollte vielleicht nicht gerade mit "das Ufer" beginnen. Dafür gibt es definitiv besser geeignete Bücher.

Zu viel Erhofft - durch das tolle Cover

Von: Laurasbücherwelt Datum : 06.06.2017

lauraihrebuecherwelt.blogspot.de/

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!


Das Cover finde ich sehr passen und anregend. Man möchte das Buch direkt anfangen zu lesen.


Die Geschichte des Buches finde ich interessant, genauso wie die Charaktere.
Für mich gab es an manchen Stellen auch einfach viel zu viele Zufälle

Nach ca. 150-200 Seiten habe ich mich gut in das Buch eingelesen gehabt um die verschiedenen Charaktere und die Geschichte verstehen zu können und hatte sie bildlich vor Augen.

Die Stellen des Horrors sorgten immer wieder für Spannung und ich wollte wissen wie es weitergeht.

Das ende der Geschichte war meiner Meinung nach nicht überraschend sonder stark absehbar.

Man muss sagen das der Schreibstil des Buches total realitätsfern ist, was es jedoch um so spannender machte.

Das Buch ist unter der ISBN 978-3453676473 für 9,99€ erhältlich. es hat 592 Seiten und ist am 12.September 2016 im Heyne Hardcore verlag erschienen.

Mein Fazit:Das Buch unterhält einen gut aber die Seitenanzahl für diese Geschichte war zu lang.

Brutal und genial, wenn die unrealistischen und zum Teil wirklich lächerlichen Charaktere nicht wären.

Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen, da es doch sehr realitätsfern ist und mich die vielen Liebesgeschichten nicht an einen Horror-Schocker erinnerten.

Ein ruhiger Horror-Thriller, der an die Slasher-Filme der 80er-Jahre erinnert. Typisch Laymon, aber irgendwie doch wieder untypisch. Für Fans aber sowieso ein Muss.

Von: Wolfgang Brunner Datum : 12.04.2017

https://buchwelten.wordpress.com/

Deana lebt mit ihrer Mutter Leigh in der idyllischen Kleinstadt Tiburon. Alles ist beschaulich und harmonisch, bis zu dem Zeitpunkt, als ein brutaler Serienkiller auftaucht. Und plötzlich erinnert sich Leigh an ihre eigene Jugend, die ebenso düster und gefährlich war. Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich. Es scheint, als wäre Leighs Vergangenheit noch lange nicht zu Ende erzählt, denn auch dort trieb ein grausamer Serienkiller sein Unwesen.

.

Es gibt Bücher von Richard Laymon, die entwickeln eine eher trashige Atmosphäre, und es gibt Werke von ihm, die erzählen eine etwas ruhigere Geschichte mit Horror-Elementen. „Das Ufer“ gehört eindeutig zur letzten Kategorie, was aber nicht bedeutet, dass es weniger spannend ist als die Splatter-Achterbahnfahrten, die Laymon verfassen kann. „Das Ufer“ ist die Geschichte eines Teenagers (eigentlich sind es zwei Teenager, denn die Geschichte der Mutter als Teenager nimmt auch einen sehr großen Teil des Buches ein) und hat mich so manches Mal an den Plot und die Stimmung von „Halloween“ des fantastischen Regisseurs John Carpenter erinnert. Wie bei allen Werken von Richard Laymon kann man das Buch sehr schwer aus der Hand legen. Obwohl der Schreibstil des leider viel zu früh verstorbenen Autors nicht hochwertig genannt werden kann, fasziniert er dennoch (oder gerade deswegen) aufgrund seiner klaren, deutlichen und eben einfachen Sprache. Die Gedanken der Protagonisten sind realitätsnah und lassen den Leser dadurch das Geschehen hautnah miterleben. Zumindest mir geht es bei Laymons Büchern eigentlich immer so, dass ich bereits nach wenigen Seiten die oftmals umgangssprachliche Einfachheit schlichtweg genieße, weil sie zu der Story einfach passt.

„Das Ufer“ ist ein typischer Laymon, aber irgendwie dann doch wieder nicht. Mir persönlich hat aber gerade die ruhigere Gangart zugesagt und vor allem haben hier die „schlüpfrigen“ Szenen nie gestört, was bei den anderen Büchern manchmal der Fall ist. Auch die Brutalität wirkt niemals aufgesetzt und übertrieben, sondern lockert die an sich melancholisch erzählte Geschichte immer wieder auf. Gerade die Rückblenden in die Vergangenheit der Mutter haben es mir bei „Das Ufer“ angetan. Dieser Handlungsstrang übte eine unwiderstehliche Faszination auf mich aus, die mich wiederum an Laymons „Das Treffen“ oder „Die Show“ erinnerte. Die Charaktere wirken zwar oftmals flach und oberflächlich, vermitteln aber dennoch das Gefühl, man würde sie kennen. Das liegt vor allem an den bereits oben erwähnten Gedankengängen, die Laymon beschreibt.

Wie in fast jedem Buch von Richard Laymon sind alle Frauen schlank, haben große Brüste und sind ständig geil. Aber auch die Männer haben ordentlich was in der Hose und fühlen sich von ziemlich jeder Frau angezogen. Dieses stereotype Trash-Klischee erfüllt auch „Das Ufer“ und reiht sich, zumindest in dieser Hinsicht, nahtlos in die anderen Werke des Autors ein. Ich mochte die Story und bin dem Heyne-Verlag dankbar, dass er sich auch der unbekannteren Geschichten Laymons annimmt. Da „Das Ufer“ im Orginal posthum veröffentlicht wurde, könnte man aufgrund einiger Details auf den Gedanken kommen, dass es sich lediglich um ein unfertiges Manuskript gehandelt haben könnte, dass ein Ghostwriter fertiggeschrieben hat. Nichtsdestotrotz vervollständigt „Das Ufer“ die Laymon-Sammlung und verschafft einem ein paar angenehme, unterhaltsame Lesestunden. Durch den wunderbar flüssigen Schreibstil und den kurzen Kapiteln entwickelt sich auch dieser Roman zu einem Pageturner, wie man es von Richard Laymon einfach gewohnt ist. Über das Ende kann man streiten. Einige überraschende (wenngleich manchmal voraussehende) Wendungen bietet das Buch. Und wenn man dann noch über die mehr als an den Haaren herbeigezogenen „Zufälle“ nicht weiter nachdenkt, die zum Finale führen, bekommt man eine wirklich unterhaltsame Story geboten.

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Fazit: Ein ruhiger Horror-Thriller, der an die Slasher-Filme der 80er-Jahre erinnert. Typisch Laymon, aber irgendwie doch wieder untypisch. Für Fans aber sowieso ein Muss.

© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Solide und spannend, so wie man Laymon kennt.

Von: Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Datum : 11.03.2017

www.facebook.com/buechersuchti

Meinung:

Endlich wieder ein richtiger Laymon! Nicht sein Bester, aber auch nicht so schlecht wie der Vorgänger den ich gelesen habe.
Obwohl auch hier der Name wieder ein bisschen irreführend ist.

Aber erstmal Grundsätzliches:
Deana und ihre Mutter Leigh führen ein ganz normales Leben. Tolle Großeltern, ein schönes Haus (mit Whirlpool ��) und dazu ist Leigh auch noch Besitzerin eines der besten Restaurants der Stadt.
Deana ist achtzehn Jahre jung, gutaussehend, sportlich und hat einen fantastischen Freund.
Doch was niemand weiß... Leigh hat durch ihre ehemalige Hippiekarriere eine Vergangenheit, die sie nach achtzehn Jahren wieder einholt - und das mit voller Wucht!
Was nun der attraktive Polizist Mace und der verrückte Koch Nelson für eine Rolle spielen? Findet es selbst heraus. ��
Das Ende kommt zwar nicht überraschend, aber es ist gut. Schön abgerundet. :)

Warum das wieder ein "richtiger" Laymon ist, fragt ihr euch?
Nun, ich habe ja mittlerweile schon gute... 15 Bücher von ihm gelesen und meine damit eigentlich sagen zu können, was sein Stil ist.
Er schreibt nicht so packend, wie manch ein Thrillerautor, aber dennoch immer so detailreich, dass man gleich ein Bild vor Augen hat und sich trotzdem noch einiges dazu denken kann. Und diese Mischung macht ihn für mich so gut.
Durch die häufigen Perspektiv- und Zeitwechsel entsteht bei Laymon immer ein großes Bild. Man weiß fast alles und das macht es umso spannender, wenn dann auf einmal doch eine ganz andere Bombe platzt, als die, in dessen Richtung man ursprünglich gelenkt wurde.

In "Das Ufer" trumpft Laymon wieder mit dieser Schreibweise auf. Und für alle, die jetzt Angst haben das Buch zu lesen, weil er "Horror" schreibt - so viel steckt davon, meiner Meinung nach, nicht drin. Da kenne ich andere Titel von ihm, die weitaus furchteinflössender sind.

Fazit:

"Das Ufer" ist ein rundum gelungener Laymon, der mit einigen Überraschungen um die Ecke kommt. Der Autor versetzt einen in den schönsten Sommer des Lebens - nur, um ihn dann mit einem Knall zu zerstören. Und das Ganze auf Repeat zu stellen.
Ein Sternchen Abzug gibt es, weil ich manchmal von den Personen und ihren Aussagen ein wenig verwirrt zurück gelassen und das Leseerlebnis dadurch unterbrochen wurde.

Ich vergebe 4 von 5 Suchti-Sterne.

"Es ist ein schmaler Grad zwischen Liebe und Hass - so heißt es doch immer."

Von: Yvonne Schwarz aus Staßfurt Datum : 11.03.2017

https://yvonneschwarz.wixsite.com/wonnisbucherparadies

Titel: "Das Ufer"
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 591

Cover:
Es ist ein Softcover, die Schrift ist so drauf geprägt wurden das man jeden einzelnen Buchstaben fühlen kann. Betrachtet man es weiter, macht ein Blut beschmiertes Ruder hungrig auf den Inhalt.

Schreibstil:
Der Schriftsteller wechselt häufig die Erzähl weise, von Ich in die allgemeine erzähl-weise... Was das lesen nur spannender Macht. Der Schreibstil ist recht flüssig und ohne Schnickschnack. Die Handlungen sind alle nachvollziehbar und (leider) auch sehr ins Detail beschrieben, so dass man nicht ohne Kopfkino ins Bett geht.

Inhalt:

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!


1969: Das Teenagermädchen Leigh verbringt den Sommer in Lake Wahconda. In einem verlassenen Haus trifft sie sich heimlich mit dem jungen Charlie, in den sie sich verliebt hat. Doch dann passiert etwas Schreckliches: Bei einem Unfall stirbt Charlie. Leigh wird angeklagt, aber freigesprochen. Viele Jahre später: Ein Serienkiller sucht das beschauliche Städtchen Tiburon heim, in dem Leigh mittlerweile lebt. Als sie bei dem sadistischen Cop Mace Fotos von den Mordopfern sowie einen Brief ihrer Mutter findet, beginnt Leigh zu ahnen, dass der Schlüssel zu dem Grauen von Tiburon in ihrer Vergangenheit liegt …


Meinung:
Es war mein erster Laymon, ich sah das Cover und ja ich musste es lesen.
Die Geschichte an sich ist nicht verkehrt und der Handlungsaufbau recht gut. Nur war es mir persönlich zu viele Bettgeschichten, ich wollte es schon weglegen, als es zum Ende hin endlich spannend wurde. Im Handlungsverlauf werden zwei Geschichten mehr oder weniger erzählt (einmal der Ex Küchenchefe, der Deana´s Freund umbringt und dann die Familientragödie um Leigh). Was aber niemanden verwirren sollte da es so geschrieben ist das beides auseinander gehalten werden kann.

Im großen und ganzen ist es Lesenswert und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :-)

Man trifft sich immer zwei mal im Leben.

Von: Yvonne Datum : 11.03.2017

https://yvonneschwarz.wixsite.com/wonnisbucherparadies

Titel: "Das Ufer"
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 591

Cover: 
Es ist ein Softcover, die Schrift ist so drauf geprägt wurden das man jeden einzelnen Buchstaben fühlen kann. Betrachtet man es weiter, macht ein Blut beschmiertes Ruder hungrig auf den Inhalt.

Schreibstil:
Der Schriftsteller wechselt häufig die Erzähl weise, von Ich in die allgemeine erzähl-weise... Was das lesen nur spannender Macht. Der Schreibstil ist recht flüssig und ohne Schnickschnack. Die Handlungen sind alle nachvollziehbar und (leider) auch sehr ins Detail beschrieben, so dass man nicht ohne Kopfkino ins Bett geht.

Inhalt:

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!


1969: Das Teenagermädchen Leigh verbringt den Sommer in Lake Wahconda. In einem verlassenen Haus trifft sie sich heimlich mit dem jungen Charlie, in den sie sich verliebt hat. Doch dann passiert etwas Schreckliches: Bei einem Unfall stirbt Charlie. Leigh wird angeklagt, aber freigesprochen. Viele Jahre später: Ein Serienkiller sucht das beschauliche Städtchen Tiburon heim, in dem Leigh mittlerweile lebt. Als sie bei dem sadistischen Cop Mace Fotos von den Mordopfern sowie einen Brief ihrer Mutter findet, beginnt Leigh zu ahnen, dass der Schlüssel zu dem Grauen von Tiburon in ihrer Vergangenheit liegt …


Meinung:
Es war mein erster Laymon, ich sah das Cover und ja ich musste es lesen. 
Die Geschichte an sich ist nicht verkehrt und der Handlungsaufbau recht gut. Nur war es mir persönlich zu viele Bettgeschichten, ich wollte es schon weglegen, als es zum Ende hin endlich spannend wurde. Im Handlungsverlauf werden zwei Geschichten mehr oder weniger erzählt (einmal der Ex Küchenchefe, der Deana´s Freund umbringt und dann die Familientragödie um Leigh). Was aber niemanden verwirren sollte da es so geschrieben ist das beides auseinander gehalten werden kann. 

Im großen und ganzen ist es Lesenswert und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :-)

Ein später Laymon

Von: Mathias Beckmann Datum : 20.02.2017

www.richardlaymon.de

Nachdem „Die Spur“ mich mehr oder weniger enttäuscht hat und „Das Haus“ eine nette Geschichte für zwischendurch war, erschien im September 2016 „Das Ufer“ von Richard Laymon. Ursprünglich erschien die Geschichte im Original posthum im Jahre 2004 unter dem Titel „The Lake“. Also kann man davon ausgehen, dass der Roman von dem Meister der Horror-Literatur eventuell nicht ganz bis zum Ende überarbeitet oder gar fertig gestellt wurde. Der Roman umfasst 576 Seiten, was beim Blick in die Laymon-Sammlung ein typischer Umfang ist. Generell empfinde ich, dass wir es hier mit einem relativ typischen Laymon zu tun haben. Wir haben kurze und knackige Kapitel mit spannenden Cliffhangern, als Antagonisten haben wir ein oder mehrere wahnsinnige Massenmörder und natürlich weibliche Protagonisten, bei denen sich ab und zu mal ein steifer Nippel durch das T-Shirt drücken.

Die junge Diana West möchte mit ihrem Freund Allan ein paar romantische Stunden auf einem Parkplatz verbringen, doch sie sind nicht allein. Ein durchgeknallter Killer lauert sie auf und im Gegensatz zu ihren Freund Allan, schafft es Diana diesem zu entkommen. Das ihrer Mutter Leigh vor vielen Jahren das selbe Schicksal heimgesucht hat, behielt sie erst mal für sich. Die Polizisten Mace und Mattie sind für den Fall zuständig und bieten den Protagonisten weitestgehend Schutz. Doch der Mörder hinterläßt eine Spur aus Leigh Vergangenheit und es riecht förmlich nach einer blutrünstigen Rache.

Der Roman hat größten Teils schlechte Bewertungen, welche ich durchaus nachvollziehen kann. Doch irgendwas hatte der Roman. Ich empfand ihn sehr spannend und konnte ihn Teils nicht aus der Hand legen und selbst Tage nach Beenden des Romans, denke ich noch an die Geschichte zurück. Es gibt einige Unstimmigkeiten und Fehler, zum Beispiel wurde in einem Kapitel vom Killer die Telefonleitung gekappt, und es kann natürlich kein Hilferuf absetzt werden. Im nächsten Kapitel wird aber von der gleichen Leitung problemlos telefoniert. Ich berücksichtige allerdings in der Bewertung des Romans das Erscheinen nach dem Tode des Autors und bin einfach froh, überhaupt diese Geschichte in der Hand zu halten, auch wenn es nicht ganz fertig oder fehlerhaft wirkt. Ich hätte in diesem Fall gerne mehr über den Hintergrund des posthum erscheinen erfahren, wurde der Roman unter einer Matratze gefunden, wurde die Geschichte soweit so gut fertig gestellt und einfach nicht veröffentlicht. Da hätte ich gerne ein Statement seitens Familie Laymon gehabt. Im großen und ganzen hat es mich nämlich sehr gut unterhalten, ich konnte gut in die Geschichte abtauchen und man muss einfach bei diesen ganzen verrückten Verbindungen der Personen schon etwas schmunzeln. Ich empfinde den Roman aber eher etwas für Liebhaber des Autors Richard Laymon als für Einsteiger.

Wie immer ist zu erwähnen, das die Optik und Haptik der im Heyne Verlag erschienen Ausgabe sehr gut ist. Das Cover ist geschmückt mit einer Prägung der Schrift. Generell reiht sich die Aufmachung des Romans sehr gut in der Laymon Sammlung ein. Mitunter die schönste Reihe eines Autors in meinem Bücherregal. Auch muss man sagen, haben die Seite eine gute Grammatur, Schriftart und Schriftgröße, so dass der Text für den Betrachter sehr gut leserlich ist.

Leider nicht sein bestes Buch!

Von: Bücherparadies Datum : 28.12.2016

buecherparadies.eu

Eine Tragödie, die vor Jahren passiert ist - viele Jahre später ein Killer, der mit Fleischerbeil unterwegs ist und viele Fälle, die miteinander verwoben sind. Das passiert der Mutter und ihrer Tochter im Psychothriller von Richard Laymon. Wie sie damit umgehen? Gar nicht - sie versuchen zu überleben!

Ich lese sehr gerne Laymon, er hat den Sinn für Horror und man kann sich richtig fürchten. Er hat eine Vorliebe für Äxte, Fleischerbeil usw. und zeigt dem Leser, was Gänsehaut bedeutet. Dieses Buch jedoch ist nicht eines seiner besten.

Wir haben hier Leigh, die vor Jahren ihren neuen Freund Charlie tragisch durch einen Unfall verloren hat. 18 Jahre später widerfährt ihrer Tochter ein Schicksalsschlag mit ihrem Freund, er wird umgebracht und sie überlebt. Was sie danach erleben, hängt alles irgendwie mit dem Fall von vor Jahren zusammen und ist ziemlich abstrus, aber doch plausibel. Die Mutter selbst lernt wieder einen Mann kennen, den sie in ihr Leben lässt - es ist der Polizist Mace, der in dem Fall des ermordeten Alan, der Freund der Tochter, ermittelt. Mitten im ganzen Geschehen lernt die Tochter wiederum einen neuen Mann kennen, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Das nicht mal nach drei Wochen nach dem Tod ihres geliebten Freundes!

Für meinen Geschmack sind hier zu viele Fäden gesponnen worden, die erst lose und dann zwar gespannt waren, aber das Buch hätte auch mit etwas weniger Seiten auskommen können. Laymon hat hier ziemlich weit ausgeholt, um die Geschichte auf den Punkt zu bringen, was vieles unglaubwürdig macht. Grade, dass die Tochter sich so schnell nach dem Tod ihres Freundes neu verliebt - da denkt man sich doch auch, was für eine herzlose Maid.

Geschickt hat er zwar alles zusammengesponnen und die Spannung ist auch auf einem Hochseil, aber es ist einfach too much des guten. Irgendwie wäre hier weniger mehr gewesen, um die Story vollends abzurunden. Schade! Dennoch für mich kein Grund, aufzuhören, Laymon zu lesen - er gehört immernoch zu den Lieblingsschriftstellern des Horrors!

Der Schreibstil ist wie immer einfach gehalten und gut zu lesen, was es einfach macht, das Buch in einem Rutsch zu lesen, obwohl es mittig dann absinkt von der Spannung.

Eine Empfehlung kann ich hier nicht wirklich aussprechen, wobei es sicherlich auch Liebhaber dieses Buches geben wird! Für mich war es etwas zu lang und zu unglaubwürdig, aber es kann ja immer mal ein Fauxpas geben! Trotzdem bin ich gespannt auf die weiteren Bücher von ihm, welche ich noch nicht gelesen habe!

Leider teilweise ziemlich langatmig

Von: Meteorit Datum : 17.12.2016

meteoritr.blogspot.de/

Cover:
Das Cover finde ich, wie eigentlich alle Laymon-Cover, passend und gut. Ich mag es, wenn Bücher eines Autors eine gleiche Aufmachung besitzen.

Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich bin ein Fan von Laymon. Er schreibt schaurigen, verrückten Horror, der mir gefällt. Ein Buch von Laymon zu lesen geht immer, nicht groß anspruchsvoll, dafür unterhaltend. Wunderbar passend, wenn man z.B gerade anspruchsvolle Lektüre oder ein trockenes Sachbuch gelesen hat.
Ich persönlich freue mich, dass posthum noch viele Bücher in Deutschland erscheinen, so war es auch bei ,,Das Ufer".

Die Grundstory finde ich interessant, die Charaktere ebenso. Eine Mutter und eine Tochter, die beide ihren Freund schrecklicherweise verloren haben. Ein Mörder, der es auf eine ganz bestimmte Person abgesehen hat und ganz vernarrt ist, sie zu töten. Und letztlich noch Charaktere, die Laymon-typisch verstörend, gruselig, verrückt und komisch sind.

In der Mitte des Buches habe ich mich kurz gewundert, wieso das Buch nicht schon zu Ende ist. Es plätscherte leider ein wenig weiter und es kam auf, dass eine Person noch eine gewisse, nähere Verbindung zu Mutter und Tochter hat. Das hat das ganze dann wieder spannender gemacht. Richtiger Horror blieb leider lange aus.
Für mich gab es an manchen Stellen auch einfach viel zu viele Zufälle. Klar, dass Horrorbücher - in den meisten Fällen - realitätsfern sind, aber wenn zu viele Zufälle existieren, ist es ein wenig komisch.

In manchen Stellen finde ich die Geschichten/Bücher von Laymon nicht gruselig, sondern schon fast witzig. Ich meine, es ist so typisch für diesen Autor, eine Person mit einem Hackebeil einer anderen hinterherjagen zu lassen, dass es mich einfach nur noch amüsiert. Der Unterhaltungseffekt ist bei seinen Büchern, wie ich finde, immer groß.

"Er war groß und klapperdürr, und seine Arme wirkten unnatürlich lang. Er hetzte ihr hinterher und schwang dabei sein Fleischerbeil. Er war ganz in Weiß gekleidet und trug dabei eine Kochmütze auf dem Kopf, die bei jedem Schritt hin und her wackelte." S.53

Fazit:
Alles in allem ein unerhaltendes Buch, welches mir von der Seitenanzahl für diese Geschichte zu lang war. Auch die vielen Liebesgeschichten störten mich.
Ein Buch voller abstrusen Geschehnissen und Perversionen, dabei noch ein bisschen Horror. Für mich zu wenig Horror.

Enttäuschung

Von: Thereadingbabe Datum : 01.12.2016

www.thereadingbabe.jimdo.com

Es war mein erstes Buch von ihm und ich habe mich so darauf gefreut, weil ich viel Gutes von Richard Laymon gehört habe. Leider war dieses Werk sehr enttäuschend. In den ersten 100 Seiten war Spannung drin, danach suchte man sie vergeblich. Ausserdem war das Ende schon sehr früh vorauszusehen. Schreibstil ohne bildliche Sprache, fastein wenig lieblos. Sehr schade!

Kein gutes Buch, aber auch nicht ganz schlecht...

Von: Nicole Just Datum : 01.12.2016

nahrungsfuersgehirn.blogspot.de/

Guten morgen,
heute habe ich für euch einen Thriller für etwas hartgesottenere. Für mich war "Das Ufer" das erste Buch von Richard Laymon, obwohl der Name mir schon länger bekannt gewesen ist. Das Buch kommt aus dem Heyne-Hardcore Verlag.
Inhalt/Klappentext:

Der dunkle See... Das einsame Haus... Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen... Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben... 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!
Meine Meinung:

Das Buch war weder besonders gut, noch besonders schlecht. Es war einfach nur eins, zu lang (592 Seiten). Ich hatte das Gefühl, die Geschichte plätschert so vor sich hin und wirklich alles war vorhersehbar. Auch war mir so, als hätte jede zweite Seite das Wort Schwanz im Text und die weiblichen Protagonisten hätten wenig besseres zutun als den männlichen Protagonisten an die Wäsche zu gehen. Desweiteren fand ich die Charaktere im Allgemeinen wirr und unsympathisch. Mit Ausnahme von Sheena, die viel zu kurz kam in der Geschichte, und Sabre, dem Schäferhund.
Alles in allem verspricht der Klappentext mehr, als das Buch letztendlich hält.
⭐⭐ von 5 ⭐, wegen der schwachen und damit langweiligen Charaktere, der fehlenden Action und dem lahmen Ende und dem ein oder anderen Logik-Fehler. Ansonsten war das Buch okay... ��

Brutal und genial, wenn die unrealistischen und zum Teil wirklich lächerlichen Charaktere nicht wären.

Von: Bücherwesen Datum : 26.11.2016

www.buecherwesen.de/2016/11/das-ufer-von-richard-laymon.html


Inhalt:
Deana West möchte nach einem Abendessen mit ihrer Mutter Leigh, ihren Großeltern und ihrem Freund Allan einen romantischen Abend mit Allan verbringen.
Bei dem nächtlichen Ausflug passieren grauenhafte Dinge, die Deana das Leben erschweren.
Ihre Mutter Leigh wird durch diese Ereignisse an einen schlimmen Vorfall in ihrer Jugend erinnert und beide haben ab diesem Tag Angst.

Meine Meinung:
"Das Ufer" war mein erster Layman und ich muss gestehen, dass ich am Anfang wirklich Probleme hatte in die Geschichte zu finden.
Alles wirkt recht wirr und die Erzählungen haben mich nicht nur verwirrt, sondern auch den Eindruck erweckt der Autor will mich veräppeln.
Beispiel: Deana liegt im Bett und sieht einen Mann mit Axt vor dem Fenster. Da sie ihre Mutter nicht stören will zieht sie sich als einzige Reaktion die Bettdecke über den Kopf, damit sie von dem Mann nicht entdeckt wird!
Nach ca. 150-200 Seiten habe ich dann aber die verschiedenen Geschichtsstränge und Erlebnisse besser den Protagonisten zuordnen können und das meiste ergab einen Sinn.
Die brutalen Stellen des Horrors sorgten immer wieder für Spannung und ich wollte wissen wie es weitergeht.
Unrealistisch fand ich, dass Mutter und Tochter zu verschiedenen Männern sexuelle Fantasien hatten und zum Teil auch auslebten, während ihr Leben in Gefahr war und ein Serienkiller sein Unwesen trieb.
Ich fand die Auflösung der Geschichte nicht gerade überraschend, auch wenn sich einige Puzzleteile erst mit der Zeit zusammenfügten.
Wären die Protagonisten realistischer gewesen, dann hätte dieses Buch um einiges besser abgeschnitten.
So kann ich jedoch nur sagen, dass der Horroranteil bösartig, brutal und genial war und durch die Protagonisten leicht ins Lächerliche gezogen wurden.

Fazit:
Brutal und genial, wenn die unrealistischen und zum Teil wirklich lächerlichen Charaktere nicht wären.

Leider diesmal nicht meine Geschichte

Von: Suse Datum : 23.11.2016

https://m.facebook.com/Buchverrueckt/?ref=page_internal

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Autor aber leider ist es ja mit ihm wie mit einer Wundertüte. Man mag seine Bücher und kann nicht mehr aufhören zu lesen oder es zieht sich wie Kaugummi. Bei diesem Buch war es leider der Kaugummi. Es ist sein gewohnter, lockerer und direkter Schreibstil aber ich kam einfach nicht in die Geschichte. Die Handlung hat sich nur gezogen oder es kam keine Spannung auf. Da ich schon einige Bücher des Autors gelesen habe kann es also nicht am Schreibstil liegen, denn den mag ich sehr. Und ich finde auch die Idee hinter der Geschichte spannend aber diesmal hat er leider meine Aufmerksamkeit nicht erreichen können

Die Charaktere waren blass und teilweise echt nervig. Das kann er echt besser. Natürlich darf man hier keine gehobene Literatur erwarten, und das tue ich ja auch nicht, weil ich ja seinen Schreibstil bereits aus anderen Büchern kenne, aber etwas Spannung hätte es ruhig sein können. Aber das ist es was ich mit Wundertüte meine. Er kann schreiben und er kann den Leser auch fesseln, aber bei manchen Büchern denke ich dann, was hat er denn hier gemacht ;)

Leider diesmal keine Empfehlung und das finde ich so schade, weil ich so auf ein neues Buch von ihm gewartet habe. Aber das war mal nichts.

Schnörkellos, blutig, spannend!

Von: Mattsbooks.de Datum : 23.11.2016

www.mattsbooks.de

Die Meinungen gehen ja sehr stark auseinander bei „Das Ufer“. Als kleiner Fan von Richard Laymon musste ich die neuste Veröffentlichung von ihm natürlich haben und beim Lesen wurde ich definitiv nicht enttäuscht, auch wenn das Buch nicht unbedingt zu seinen stärksten Werken gehört!

„Das Ufer“ war meiner Meinung nach zwar etwas vorhersehbar, aber es hat mich überzeugt und ich war echt zufrieden damit.
Die Story war super spannend und die von Laymon geschaffenen Charaktere (allen voran Deana und Leigh) fand ich sehr sympathisch.
Laymons wunderbar flüssiger Schreibstil hat sich sehr angenehm lesen lassen und die sehr kurz gehaltenen Kapitel animieren den Leser zu weiterlesen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen!

Ich empfehle das Buch nicht unbedingt Laymon-Neulingen, aber Fans kommen definitiv auf ihre Kosten!

Langatmige Liebesgeschichten vs blanker Horror

Von: Lack Of Lies Datum : 18.11.2016

www.lackoflies.jimdo.com

Wo Heyne Hardcore nur immer diese Werke des 2001, im Alter von gerade mal 54 Jahren verstorbenen, amerikanischen Horror Schriftstellers Richard Laymon ausgräbt? Da muss es einen enorm umfangreichen Fundus geben, aus dem man schöpfen kann. Heyne Hardcore scheint zu meiner Freude in den letzten Monaten und Jahren den gesamten Backkatalog des Schriftstellers veröffentlicht zu haben. In Laymons brutalen und hemmungslosen Plots spielen die Themen Sex, Hieb- und Stichwaffen, sowie damit verübte Grausamkeiten stets eine übergeordnete Rolle. So auch dieses Mal. Leider ist der 576 Seiten starke Horror Thriller Schinken „Das Ufer“, welches hierzulande im September 2016 in der Verlagsgruppe Randomhouse erschienen ist, eines der schwächeren Werke des Horror, Thriller und Western Romanautors. Die Story ist zum größten Teil in Tiburon in Marin County/Kalifornien angesiedelt. Ein durchgeknallter, perverser und psychopathischer Killer macht Jagd auf ein junges Pärchen. Allan und Deana wollen ein wenig Zweisamkeit genießen und fahren zu einem nächtlich einsam gelegenen Platz. Deana ist ein wenig hypernervös und sieht überall Verfolger und Gespenster. Als sich ein Auto nähert, ist es mit der zärtlichen Ruhe alsbald vorbei und beide sehen sich ihrem ultimativen Albtraum gegenüber.

Richard Laymon hat diese ganz spezielle Erzählweise, die das Kopfkino sofort in Gang setzt. Trotz der beschriebenen Grausamkeiten will man weiterlesen und ist wissbegierig auf das, was da noch kommen möge. Der Plot, der überwiegend aus der Sicht der (überlebenden) Opfer geschrieben ist, umfasst mehrere Erzählstränge, die von bestialischen Morden handeln. Deanas Mutter Leigh sinniert über ihre Vergangenheit, über den Urlaub mit Onkel Mike und Tante Jenny in Carson’s Camp am Lake Wahconda, über Charlie, ihre damalige Urlaubsbekanntschaft, zu dem sie sich in außerordentlichem Maße hingezogen fühlte, den schrecklichen Ereignissen und der Frucht ihrer Lenden, die neun Monate später letztendlich in der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Deana gipfelte. Leigh wird im Verlaufe der, doch recht ausgeschmückten Story immer wieder an ihre Romanze mit Charlie und die abscheulichen, traumatischen Erlebnisse, die zu einem abrupten Ende ihres gemeinsamen Abenteuers führte, erinnert. Deana und Leigh befinden sich häufig im Monolog mit sich selbst und lassen den Leser so an ihrer intimsten Gedankenwelt teilhaben.

Richard Laymon hat die extraordinäre Gabe einer unbeschreiblich bildhaften und flüssigen Erzählweise, was den ein oder anderen bei dem Genre Horror sicherlich ein wenig zu bildhaft vorkommen mag. Deshalb hat man diesen Roman auch über die Heyne Hardcore Schiene veröffentlicht. Die Laymon Plots sind grundsätzlich auf Rückblicke, Konversation und viele Dialoge ausgelegt, was sie zusätzlich empathisch und lebensnah gestaltet, aber auch auf perverse sexuelle Phantasien, gespickt mit blutigen Horrorszenarien. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache, somit sicherlich auch nur bedingt empfehlenswert. In Laymons Geschichten scheint es nahezu nur perverse und geistesgestörte Individuen zu geben und diejenigen, die unter selbiger Klientel zu leiden haben. Generell schreibt Laymon von nackter Haut, nackten Füßen, (meist kleinen) Brüsten, hart werdenden Brustwarzen, Pobacken, Schamhaaren, Schamlippen, Schaft, Penis, Zunge, Streicheln, Küssen, Saugen und Kopulation. Auch wenn seine Plots generell ziemlich krank sind, mag ich seine Schreibe.

„Das Ufer“, welches im Original unter dem Titel „The Lake“ bereits im Jahre 2004 veröffentlicht wurde, ist jedoch arg konstruiert, unglaubwürdig und einfach viel zu langatmig geraten. Das konnte er definitiv schon einmal besser, der Herr Laymon. Tiefgang sucht man in seinen Geschichten ohnehin vergebens, aber darauf sind sie auch nicht wirklich ausgelegt. Leider gibt es sehr viele kleinere Ungereimtheiten, über die man, in ihrer Gesamtheit betrachtet, nicht so einfach hinwegsehen kann. Trotz der seelischen und körperlichen Verbrechen, die an den einzelnen Protagonisten verübt werden, verhalten sich selbige relativ normal und alltäglich, was ich ebenfalls als störend und befremdlich empfinde. Dazu gesellt sich eine Art Todessehnsucht der Zentralfiguren, denn anders ist das unvernünftige, nein eher äußerst naive Verhalten der einzelnen Protagonisten einfach nicht zu erklären. Auch dass Detective Mace Harrison nicht sofort die Kennzeichen des eindeutig identifizierten Fahrzeugs vor Leighs und Deanas Haus über seine Dienststelle prüfen lässt, ist eine seltsame Vernachlässigung der Polizeiroutine. Sonderlich niveauvoll sind Laymons Plots ohnehin nicht, aber "Das Ufer" ist, mit seinem skurrilen und bizarren, aber auch vorhersehbaren Storyboard, in dieser Hinsicht negativer Spitzenreiter und geradezu unterirdisch. Der Plot nimmt immer groteskere Züge an und verläuft in fragwürdigen, wie auch vorhersehbaren Bahnen. „Das Ufer“ ist somit eines der langweiligsten und zähesten Bücher, die ich von Richard Laymon bislang gelesen habe. Schade!

Meine Wertung: 54/100

Rezension - "Das Ufer" - Richard Laymon

Von: Martina - Schmökerwelten Datum : 13.11.2016

https://www.facebook.com/Schmoekerwelten

Rezension

"Das Ufer" von Richard Laymon

Inhaltsangabe:
Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Rezension und Fazit:
So, nun habe auch ich meinen ersten Laymon gelesen. Aufgrund des hervorstechenden Covers, das übrigends toll zur Story passt, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext hört sich natürlich auch super spannend an. Also musste es her! Was ich nicht wusste, war, dass Richard Laymon nicht nur als Meister des Thrillers sondern auch des Horror- Genres gilt, welches eigentlich überhaupt nicht meins ist, da ich extreme Gewaltdarstellungen echt nicht mag. Meine Sorge war zum Glück unbegründet. Es gibt zwar die eine oder andere harte Szene, aber alles noch im Rahmen. Gut gefallen hat mir Laymons sehr angenehmer Schreibstil. Das Buch ist flüssig und leicht zu lesen. Die Handlung wird in zwei Zeitschienen erzählt, im Abstand von achtzehn Jahren. Die handelnden Charaktere finde ich sehr gut dargestellt. " Das Ufer" ist durchgehend spannend. Manchmal verschwimmen Traum und Realität und man weiß zeitweise nicht, was gerade tatsächlich passiert. Eine gelungene Mischung aus See - Horror - Serienkiller - Sex. Ich werde wohl noch das eine oder andere Buch von Richard Laymon ausprobieren.

Ein schwacher Laymon...

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 06.11.2016

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:
In der letzten Zeit bin ich ein großer Laymon Fan geworden, sodass ich mich sehr auf sein neustes Buch im Heyne Hardcore Verlag gefreut habe.

Der Schreibstil von Richard Laymon ist wie gewohnt sehr einfach gehalten. Er schreibt sehr direkt und nennt die Dinge beim Namen. Was in diesem Buch aber war, was ich von anderen nicht kannte war, dass er sich häufig wiederholt hat. Bestimmte Passagen wurden immer wiederholt, was leider sehr nervig war. Man hätte das Buch um bestimmt 100 Seiten streichen können, wenn man diese weg gelassen hätte.

Die Idee, die Laymon hier hatte, ist leider nichts neues. Man kennt das aus vielen Horrorfilmen und leider hat er auch nichts neues daraus gemacht. Den Richard Laymon den ich kenne mit tollen Ideen, den sucht man hier leider vergeblich.

Trotzdem ist das Buch spannend und schockierend. Der Autor hat auch hier nicht mit Blut und schockierenden Momenten gespart.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, leider auch voller Klischees, aber definitiv sympathisch. Leigh hat eine sehr unschöne Vergangenheit, liebt ihr Tochter Deana aber über alles und würde alles für sie tun. Deana hat ihren eigenen Kopf und nur Augen für ihren Freund, bis dem etwas schlimmes geschieht.

Das Ende des Buches ist komplett untypisch für Richard Laymon und war mir einfach viel zu viel

Fazit:
„Das Ufer“ ist bisher das schlechteste Buch, das ich von Richard Laymon gelesen habe. Es konnte mich nicht richtig schockieren, da die Idee nichts neues ist und es zu viele Wiederholungen gab – leider. Dennoch war das Buch unterhaltsam zu lesen und bekommt daher von mir daher schwache 3 Sterne.

Einmal Laymon, nie mehr Laymon...?

Von: nessisbookchoice Datum : 29.10.2016

nessisbookchoice.wordpress.com

Titel: "Das Ufer" (Rezensionsexemplar)
Autor: Richard Laymon
Erscheinungsdatum: 12. September 2016
Seitenanzahl: 592 Seiten
Genre: (Horror-) Roman
Preis: Taschenbuch 9.99€
Verlag: Heyne Hardcore
Klappentext:
Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!


Ich bekam "Das Ufer" freundlicherweise vom Hayne Hardcore Verlag durch das bloggerportal von randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Ich war wirklich neugierig, denn schon oft wurde mir von Richard Laymon und seinem absolut großartigen Talent im Bereich des Horrorgenres berichtet.
Daher hatte ich relativ hohe Erwartungen an das Buch.
Leider wurden diese absolut niedergeschmettert.

Allein der Prolog gestaltet sich als sehr blutig und lieblos hingeschrieben.
Diese Eigenschaften halten sich as ganze Buch über sehr aufdringlich, was mich zunehmend gestört hat.
Aber von vorn:
Der Klappentext versprach Spannung, Horror, Geheimniskrämerei, Angst und Grausamkeit. Meiner Meinung nach eine absolut überzogene Einschätzung des Buches, die es in keinem Maße erfüllen konnte.

Die Handlung an sich ist eher langweilig und stellt in der ersten Hälfte des Buches eher eine New Adult Love Story mit pornografischen Elementen in Höchstform dar, als einen Horrorstreifen.
Dazu die sehr vulgäre Sprache und seltsame Charaktere und voilá: Das Grauen entsteht.
Allerdings in Form eines absolut fürchterlichen Buches.
Die Figuren im Buch empfand ich als sehr komisch, ambivalent und oberflächlich dargestellt. Die persönlichen Eigenschaften bezüglich des Muts oder anderen Charaktermerkmalen wechselten innerhalb der Handlung mehrmals, sodass es unsagbar unauthentisch erscheint.

Der weitere Inhalt des Buches zieht sich wie Kaugummi und ist mehr als nur trashig erzählt. Es ist blutrünstig, bestialisch und animalisch, was man als Leser zu Gesicht bekommt.
Natürlich war mir bewusst, dass es bei Laymon eher blutig und vulgär, als psychologisch fundiert vorgeht, allerdings hatte ich weniger mit einem absolut untalentierten Autor gerechnet.
(Hierzu muss ich sagen, dass Herr Laymon bekanntlicherweise leider nicht mehr unter den Lebenden weilt. Ich mag vermuten, dass sein Schreibtalent eher in der Originalsprache zu erkennen ist. Außerdem ist mir zu Ohren gekommen, dass seine Tochter die jetzt erscheinenden Werke überarbeitet hat, trotzdem die "Originalwerke" erschienen sind. Dessen bin ich mir allerdings nicht sicher, weshalb ich hier von einer äußerst ungelenken Übersetzung und Überarbeitung ausgehe.)
Mir fiel ebenfalls auf, dass es gewaltige Handlungssprünge gibt, die den Leser zunehmend verwirren. Es gibt keinerlei kurze Einträge oder Überschriften zu den wechselnden Zeiten, Orten oder der generellen Verwirrung durch Realitätsinhalte oder Fantasievorstellungen.
Innerhalb von Kapiteln springen die Perspektiven hin und her, sodass man kaum weiß, wer gerade zum Leser spricht.
Aufgrund dessen konnte ich mich zu keiner Zeit in die Figuren und ihre Gedanken hineinversetzen. Außerdem fehlten mir jegliche Gefühlsbeschreibungen und tiefgründige Fakten in der Story.
Wenn es Fakten gab, die in die Geschichte reingeworfen wurden, wurden sie gewalttätig und teilweise absolut frauenverachtend dargestellt.
Generell war das gesamte Buch unschlüssig, erst zum Ende zusammenhängend und die Hälfte hätte man getrost weglassen können.
Achtung! Spoiler!

Besagtes Ende ist einfach nur lächerlich.
Das ganze Werk über werden blutige Szenen auf den Leser eingedroschen und am Ende leben alle glücklich und zufrieden. Friede, Freude, Eierkuchen?
Für mich absolut surreal und maßlos übertrieben, wenn man sich die Vorgeschichte anschaut, sofern man es so nennen kann.
Spoiler Ende!

Ich habe für dieses Buch mehr als 3 Wochen gebraucht und musste mich regelrecht durchquälen.
Mir wurde "Das Spiel" von Laymon als absolut gutes Buch empfohlen. Aufgrund dieses Buches hier bin ich natürlich nicht gut gestimmt ein weiteres Buch von ihm zu lesen, werde mich aber möglicherweise irgendwann nochmal darauf einlassen.

Für mich ist dieses hier ein grausames Buch mit keinerlei Tiefgang, zusammenhängender Story und schon gar nicht mit Spannung höchstem Maße.

Von mir bekommt das Buch noch gut meinte 1/5 Punkten.

Hier könnt ihr "Das Ufer" kaufen:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Ufer/Richard-Laymon/Heyne-Hardcore/e422071.rhd

Das Ufer - Richard Laymon

Von: kathalovesbooks Datum : 26.10.2016

https://kathalovesbooks.wordpress.com/

„Das Ufer“ erschien am 12.09.2016 im Heyne Hardcore Verlag, wurde von Richard Laymon geschrieben und umfasst als Taschenbuchausgabe 576 Seiten.

Klappentext:

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Meine Meinung:

Als Leser erleben wir die Geschichte aus den Sichten von Leigh und Deana. Nach und nach stellt sich heraus, dass das Mutter-Tochter Gespann von Serienkillern beobachtet und verfolgt wird – ziemlich schnell wird klar, dass dies etwas mit Leighs Vergangenheit zu tun haben muss. Ein düsteres Familiengeheimnis kommt ans Licht.

Ja ich mag die Bücher von Richard Laymon, ja ich komme sehr gut mit seinen kranken, sexistischen und perversen Erzählungen klar – aber dieses mal muss ich auch gestehen, dass ich schon bessere Bücher von ihm gelesen habe.

Der Schreibstil ist zwar wie immer klasse, jedoch hatte ich arge Probleme in die Geschichte reinzukommen – die unterschiedlichen Zeitebenen taten ihr übriges dazu. Auf den knapp 600 Seiten konnte mich die Geschichte nie so richtig packen, sodass ich mich tatsächlich beim quer lesen erwischt habe und das gefiel mir überhaupt nicht.

Ich muss sagen, dass ich definitiv eher ein Fan von Laymons Werken bin, in denen Mord und Totschlag mich mehr überzeugen und fesseln bzw. die Story an sich zackiger erzählt wird.

Ich danke dem Heyne Verlag für die Bereitstellung dieses Buches.

Das Ufer

Von: Kleine Bücherinsel Datum : 24.10.2016

www.monesleseinsel.blogspot.de

Es ist schon einige Jahre her, dass ich die Romane von Richard Laymon gelesen habe, dem Meister des Horrors, der eigentlich durchweg für beste Unterhaltung gesorgt hat, mit einer ausreichenden Menge Blut und so herrlichen Charaktere, die nicht jedermanns Sache sind. Jetzt habe ich sein "neues" Buch gelesen, welches im September 2016 im Verlag Heyne Hardcore erschienen ist. Jahre nach seinem Tod gibt es immer noch Lesestoff von Laymon, schafft nicht jeder.

Deana und ihr Freund wollen eigentlich nur ein wenig Zeit zu zweit verbringen, als etwas Grausames passiert. Ihr Freund wird umgebracht und Deana gelingt die Flucht. Damit hat der Wahnsinn erst angefangen, denn der Täter hat es auf Deana abgesehen und wird keine Ruhe geben.

Das Buch beginnt recht spannend und auch mit einer ordentlichen Portion Blut. Der erste Mord ist so typisch Laymon beschrieben, dass meine Freude noch ein Stück mehr wuchs. Ich mochte, bzw mag den Autor sehr gerne und habe früher seine Bücher verschlungen. Und der ganze Anfang war auch richtig gut gewesen. Es hätte ab und zu ein wenig spannender sein können, aber es war gewohnt. Die Schreibweise, die Charaktere, alles zusammen ergab für mich ein fast perfektes Buch. Doch leider ist ab der Mitte Schluss mit der Perfektion und ich hatte zeitweise das Gefühl, jemand anderes hätte es beendet.

Viele Szenen wurden so geschrieben, dass es zum Plot passen musste und das auf Biegen und Brechen. Es gab keinerlei Überraschungen mehr und das Ende war vorhersehbar gewesen. Ziemlich schade, denn diese großen Überraschungen bin ich von Laymon gewohnt und davon war nichts mehr übrig gewesen.

Die Charaktere sind genial gewesen. Man darf nicht erwarten, dass sie sich rational und wie "normale" Menschen benehmen, da ist der tote Freund auch ziemlich schnell vergessen. Die Frauen sind alle sexy, die Männer nicht immer so. Das Gleichen halt die Frauen wieder aus. Es gibt welche die etwas ängstlicher sind und es gibt wahre Amazonen. So wie man es halt eben von Laymon kennt und das ist etwas, was man durchaus mögen muss, sonst wird man definitiv schon von Anfang an nicht glücklich mit dem Buch. Der obligatorische Sex darf dann da auch nicht fehlen.

Es ist definitiv nicht Laymons bestes Buch gewesen, er hatte es wesentlich besser drauf gehabt. 3,5 Sterne für dieses Buch.



mittelmäßiger Thriller mit sehr unglaubwürdigen, oberflächlichen Charakteren

Von: Buchmagie Datum : 22.10.2016

buchmagie.myblog.de/buchmagie/page/2014436/Impressum

„Das Ufer“ ist ein Thriller aus der Feder des Autoren Richard Laymon und im Heyne Verlag erschienen.

Um was geht es?

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Meinung:

Von einem guten Thriller erwarte ich Spannung von Anfang bis zum Ende und immer wieder Wendepunkte, mit denen ich beim Lesen nicht gerechnet habe. Leider wurde ich bei diesem Thriller hier sehr enttäuscht. Bereits der Anfang wirkte sehr konfus auf mich, Träume und Realität wurden vom vermischt, so dass ich zum Ende gar nicht mehr wusste, was nun wahr war.

Die Story wird einmal aus der Vergangenheit von Deanas Mutter erzählt, dann wieder geht es um Deana von heute. Damals und heute haben einen Zusammenhang, der sich zwar kaum erahnen ließ und erst zum Ende hin so richtig aufgelöst wurde. Leider wirkten die Protogonisten sehr oberflächlich, sie durchlebten im Laufe der „Geschichte“ einige Grausamkeiten und steckten sie einfach so weckt, das macht doch schon sehr unglaubwürdig. Insgesamt blieben sie mir sehr fern, ihre Charaktereigenschaften wurden kaum dargestellt und es war kaum möglich sich in sie hineinzuversetzen.

Die Story insgesamt ist mittelmäßig, es war schwierig sich in sie hineinzufinden und auch die Spannung hielt sich bis kurz vor Ende doch sehr in Grenzen.

In Kürze:

Schreibstil: Anfang sehr konfus, nach dem Einlesen geht es dann

Charaktere: wurden kaum ausgebaut, wirken sehr oberflächlich und stellenweise unglaubwürdig

Handlung: mittelmäßig, Spannung hielt sich in Grenzen

Fazit: mittelmäßiger Thriller mit sehr unglaubwürdigen, oberflächlichen Charakteren

Das Ufer (Rezension)

Von: Sorrynotbroke Datum : 20.10.2016

sorrynotbroke.simplesite.com

Das erste Buch, das ich diesen Monat gelesen habe, war ein Buch des Autors Richard Laymon. Laymon gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren, daher musste ich mir sein neues Buch "Das Ufer" holen. Man wird wie so oft bei den Büchern von RL ins kalte Wasser geworfen. Ein Serienkiller bringt den Freund der jungen Deana um und versucht im Laufe des Buches auch sie zu töten. Nebenbei wird die Mutter näher beschrieben, indem ihre Vergangenheit bei Verwandten im Sommerurlaub erzählt wird. Das kann ich alles zu dem Kern der Geschichte sagen. Wenn man das Buch liest wird man vor allem bei den Erzählungen aus der Vergangenheit miterissen. Mir gefielen die Passagen, die das Leben der Mutter von Deana, Leigh, sehr gut. Dieser Roman unterscheidet sich von anderen Laymon Büchern, wie "Das Loch" oder "Die Familie", da es, meiner Meinung nach, nicht so brutal ist wie ich es gewohnt bin. Nichtsdestotrotz nimmt einen das Buch auf einen Trip voller Action und Erinnerungen an den Sommer (die ich bei diesem Wetter sehr gut brauchen konnte). Insgesamt fand ich das Buch sehr gut und gebe ihm 4 von 5 Sternen.



Steckbrief:

Name: Das Ufer

Autor: Richard Laymon

Verlag: Heyne Hardcore

Preis: 9,99€ (Amazon)

Wertung: 4 von 5 Sternen

Mehr Informationen zu dem Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Ufer/Richard-Laymon/Heyne-Hardcore/e422071.rhd

Ein mittelmäßiger Laymon

Von: Mara Datum : 16.10.2016

mara-ladystyle.blogspot.de/

Inhalt:
Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!


Meine Meinung:
Da ich ein Fan von Richard Laymon bin wollte ich natürlich auch diesen Werk von ihm Lesen und in meiner Laymon Sammlung besitzen, jedoch konnte mich die Geschichte nur teilweise überzeugen.
Deana, die Hauptprotagonistin des Buches, wird von drei Personen die unabhängig von einander hinter ihr her sind..Fand ich teilweise ein wenig übertrieben das mehrere Personen auf einmal hinter ihr her ist und sie jagen möchte. Deana durchlebt in diesem Buch einige Grausamkeiten und harte Schicksalsschläge, Was ich gut fand ist das
Die Story wird auch in der Vergangenheit erzählt von Deanas Mutter, teilweise auch über mehrere Kapitel geschildert wurde,was aber auch ein Zusammenhang hat von damals und heute. Jedoch konnte ich mich nicht mit den Protagonisten anfreunden, sie wurden leider vom Autor nicht gut ausgearbeitet, man konnte sich nicht in sie hinein versetzten. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht und mehr auf die Charaktere eingegangen sie kamen teilweise viel zu kurz das man sie nicht wirklich kennen lernen konnte.
Was mir gut gefällt ist das die Kapitel recht kurz gehalten sind, somit man das Buch schnell in einem Rutsch durch lesen konnte, trotz die vielen Seitenanzahl, kam ich gut beim Lesen voran. Der Schreibstil ist locker und flüssig zu Lesen.Während dem Lesen merkt man das es sich um diesen typischen Laymon handelt der übertrieben und sexistisch und öfters humorvoll ist.Es handelt sich nicht um sein bestes Werk vom Laymon habe zwar bessre Bücher von ihm gelesen, aber es war ein mittelmäßige Story die ich trotzdem weiter empfehlen kann. Ich wollte aber trotzdem am Ball bleiben ,und wissen wie sich die ganze Handlung entwickelt und habe auch teilweise mit Deana mit gefiebert ob sie entfliehen kann. Es war wie ein Katz und Maus Spiel. Mehr kann ich auch nicht verraten, weil die ganze Handlung dreht sich hauptsächlich um das entkommen der Protagonistin, sonst würde ich auch viel zu vor weg nehmen.

Vertrauter Laymon-Stoff mit flach gezeichneten Figuren voller Paarungs- und Mordgelüste in kurzweiliger, nicht immer schlüssiger Story

Von: Dirk Hoffmann Datum : 07.10.2016

mamouliansgeschichten.blogspot.de

Als sich das Teenagermädchen Leigh West 1969 am Lake Wahconda in den etwa gleichaltrigen Jungen Charlie verliebt, endet ihr erstes Mal tragisch: Charlie stürzt in dem verlassenen Haus, das er für das zärtliche Rendezvous ausgewählt hat, durch den morschen Holzboden und verunglückt dabei tödlich. Bei seiner Beerdigung beschimpfte seine Mutter Edith Payne sie als Hure, die ihren Sohn umgebracht habe.
Mittlerweile ist Leighs Tochter Deana im gleichen Alter wie sie damals und muss ein ganz ähnliches Schicksal erleiden: Bei einem gemeinsamen Ausflug wird ihr Freund Allan an einer Lichtung von einem Auto erfasst und an einem Baum zu Tode gequetscht. Als sich Officer Mace Harrison des Falls annimmt, machen Leigh und Deana den Cop auf einen schwarzen Wagen in der Nähe ihres Hauses aufmerksam, den Deana für das Tatfahrzeug hält, und auf den temperamentvollen Koch Nelsen, den Leigh vor kurzem entlassen hat und der ein Rachemotiv haben könnte.
Leigh lässt sich auf eine Affäre mit dem attraktiven Mace ein und beginnt bald zu ahnen, dass sich hinter der zuvorkommenden und leidenschaftlichen Art ihres Liebhabers mehr verbirgt. Vor allem Deana kommt der Mann mehr als unheimlich vor.
„Er wirkte benommen, aber seine Augen hatten immer noch diesen wilden Blick, und sein Mund stand auch immer noch offen, als wäre er in Trance. Seine Augenbrauen und die Oberlippe glänzten vor Schweiß.
Mein Gott. Der Kerl sieht echt merkwürdig aus. Was ist mit ihm los?
Mit dem Reden scheint er auch Probleme zu haben. Er musste ewig herumsuchen, bevor er die richtigen Worte fand. Ganz anders als der Mace, den sie bisher kennengelernt hatte.“ (S. 388f.)
In der Literaturkritik wird Laymons umfangreiches Werk zurecht in übernatürlichen Horror und natürlicher Horror eingeteilt, wobei der 2001 nach einem Herzinfarkt verstorbene Autor gerade in letzterer Kategorie seine eindrucksvollsten Arbeiten präsentierte. Die Zerstörung familiärer Werte und der Sicherheit, die amerikanische Bürger gerade in adretten Vorstadtsiedlungen empfinden, durch den vermeintlich netten Nachbarn thematisiert Laymon auf kompromisslos unbarmherzige Weise, schildert das Foltern und Morden bar jeder inneren Zensur.
Für diese Art von Horror bildet der 2009 posthum erschienene Roman „The Lake“, der durch Heyne Hardcore nun in deutscher Erstveröffentlichung unter dem Titel „Das Ufer“ veröffentlicht wurde, ein Paradebeispiel. Dabei wirkt ein Unfall, der sich vor gut zwei Jahrzehnten an einem idyllischen See ereignet hat, bis in die Gegenwart nach, wobei das weitere familiäre Umfeld zu den damaligen Geschehnissen erst nach und nach ans Tageslicht tritt.
Nach anfänglich etwas wirrer Einführung der beiden Zeitebenen, in denen sich die Romanabhandlung abspielt, gelingt es Laymon, zumindest die innige Mutter-Tochter-Beziehung in seiner gewohnt schlicht gehaltenen Sprache zu charakterisieren. Auch die Beteiligung weiterer Figuren an der nachfolgenden Handlung führt der Autor geschickt aus, wobei er bis zum Ende geschickt offenlässt, wer sich außer dem mutmaßlichen Täter eventuell noch auf der bösen Seite befinden könnte. Allerdings sind – auch das typisch Laymon – die Charaktere erschreckend flach gezeichnet und zudem scheinbar nur von unerfüllt starkem Paarungstrieb gesteuert.
Dabei muss der Leser immer mal über unlogische und auch etwas zähe Handlungsabläufe sowie unschlüssige Figurenkonstellationen hinwegsehen, wird aber für psychologisch geschickt konstruierten Psychohorror mit dem vertrauten Sex- und Gewalt-Mix belohnt, für den Laymon bei seinen Fans so beliebt ist. Dieses Spätwerk des amerikanischen Horror-Meisters zählt zwar nicht zu den besten seiner Arbeiten, bietet aber unterhaltsamen Genre-Stoff, der durch ein kommentiertes Werkverzeichnis von Richard Laymon der im Wilhelm Heyne veröffentlichten Titel ergänzt wird.

Was geschah am Ufer?

Von: Jessi Datum : 06.10.2016

in-buechern-leben.blogspot.de/

Schreibstil

Wie viele von euch wissen, bin ich schon seit über 10 Jahren großer Laymon Fan. Jedes seiner Bücher erwarte ich schon Wochen, nein Monate, vor dem Erscheinungstermin sehnsüchtig, denn besonders seine in Deutschland zuerst erschienen Bücher haben es mir angetan. Sie haben noch immer einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Richard Laymon ist bereits seit 2001 tot. Leider, denn ich finde, das Horrorgenre hat dadurch einen großen Verlust erleiden müssen. Laymon schreibt genial und einfach "ANDERS". Das ist der Grund, warum ich seine Bücher lesen. Er klammert sich nicht an Standards, sondern schreibt einfach so, wie es ihm gefällt. Oder sollte ich besser sagen: Er schrieb wie es ihm gefiel?

In all den Jahren sind einige Bücher von Laymon erschienen und in letzter Zeit werden ach immer wieder neue Bücher auf den deutschen Markt gebracht. Klar, als absoluter Fan giert es einem natürlich schon nach "neuen" Werken des Autoren, aber dennoch muss ich sagen, dass mittlerweile das Beste von ihm längst auf dem Markt ist.

Der Schreibstil von "Das Ufer" ist eine Mischung aus "absolut Laymon"- typisch und "absolut Laymon"- untypisch. Wie das zusammenpasst? Auf der einen Seite haben wir den gewohnt leichten und flotten Schreibstil und die genialen Charaktere, auf der anderen Seite wirkt das Buch aber zu konstruiert - und genau das passt leider überhaupt nicht zu dem Laymon, den ich so verehre!

Charaktere

- Leigh -

Leigh ist die Mutter von Deana. Das Mutter-Tochter-Gespann steht im Mittelpunkt dieser recht mörderischen Geschichte. Die Vergangenheit von Leigh sah leider überhaupt nicht rosig aus. In Rückblicken erfahren wir hier, wie sie als Teenager Schwanger wurde und was mit Deanas Vater geschehen ist.

Leigh liebt ihre Tochter und möchte sie beschützen. Für einen Laymoncharakter recht typisch hat sie kein gutes Händchen was die Männerwahl angeht. Was genau das heißt, müsst ihr aber selbst herausfinden!

- Deana -

Deana, Leighs Tochter, ist eine kleine Rebellin. Sie hat eigentlich nicht als ihren Freund im Kopf und so ist es nicht verwunderlich, dass sie mit diesem am Anfang Laymon-typisch rummacht. Leider verwandelt sich dieses kurze Glück jedoch in einen wahren Albtraum, denn ihr Freund wir von einem Killer getötet. Ein Killer, der es auch auf sie abgesehen hat ...

Meine Meinung

Die Charaktere und die ganze Atmosphäre hat mich wieder einmal in meine Jugend zurückversetzt. Wie in Laymons älteren Werken gibt es auch hier nur durchgeknallte Person, die nicht so reagieren, wie man im echten Leben wohl reagieren würde. Das ist eben Richard Laymon - und das muss man eben mögen oder eben nicht!

Die Geschichte rund um "Das Ufer" fängt spannend an. Besonders die Rückblenden aus Leighs Jugend haben mir gefallen und die Seiten flogen nur so dahin. Leider lässt das Buch dann aber stark nach. Es wirkte auf mich unfertig und leider zu konstruiert.

Wer Laymons Bücher kennt, weiß, wie wenig der Leser vorhersehen kann. Es gibt immer Wendungen, verrückte Ideen und kranke und blutige Horroreinlagen. Leider war davon ab der Mitte nichts mehr zu finden. Es war schnell klar, worauf die Geschichte hinausläuft und vor allem, wie die Charaktere zueinander stehen. Für meinen Geschmack gab es dafür einfach zu viele Hinweise und deswegen konnte mich das Ende nicht so recht überraschen.

Auch die gewohnt blutige und verrückte Seite blieb hier ein wenig aus und es gab stattdessen viele Schäferstündchen der gewohnten Laymon-Art. Hier hätte ich mir ein paar mehr von seinen kranken Ideen gewünscht, denn leider ist dieses Buch recht unblutig. Die Horroreinlagen kamen mir leider zu kurz!

Die Rolle der Polizei empfand ich in diesem Buch als recht unpassend. Das wollte meiner Meinung nach nicht direkt mit Laymons sonstigem Stil harmonisieren, denn dadurch hat er sich den gewohnten Freiraum genommen. Seine Geschichten kamen sonst ohne Ermittler und dergleichen aus und ich denke, das sollte auch so bleiben! An einer Stelle stagniert die Story zudem und leider wird da auf eine Person zurückgegriffen, die plötzlich eine Vision hat. Nein, diesen unmöglichen Versuch die Geschichte irgendwie noch am Laufen zu halten, möchte ich wirklich schnell wieder vergessen!

Ich möchte hier aber nicht nur meckern. Als großer Laymon-Fan (Ich besitze beinahe alle seiner Bücher), freue ich mich, dass bei Heyne Hardcore überhaupt weiterhin Bücher von ihm erscheinen. In "Das Ufer" gab es auch immer wieder Momente, die ich absolut stark fand und Momente, in denen ich wieder einmal schmunzeln musste. Ich stehe auf diesen schwarzen und sehr bitteren Humor, aber dennoch war "Das Ufer" insgesamt nicht so rund wie seine anderen Werke. Die Auflösung war zu schnell zu erahnen und alles wirkte zum Ende hin viel zu konstruiert. Und dieses Happy End war für mich wahrlich eine Spur zu übertrieben!

Fazit

"Das Ufer" ist kein typischer Laymon. Viel Blut fließt und auch die Auflösung bietet kaum Überraschungen. Dennoch konnten mich einzelne Passagen, die Charaktere und die Atmosphäre wieder einmal überzeugen. Für Fans des Autoren daher ein Muss, für "Laymon"-Einsteiger würde ich eins seiner stärkeren Werke ("Nacht", "Das Treffen" oder "Rache") empfehlen!

Mein erster Laymon - das ging schief...

Von: Lisas Bücherleben Datum : 28.09.2016

lisasonnenschein.blogspot.de/

Wir begleiten hier hauptsächlich Leigh und ihre Tochter Deana (wobei ich bei keiner der beiden Damen wirklich verstanden habe, wie man die Namen aussprechen müsste). Die beiden werden buchstäblich von (gleich mehreren) Psychopathen verfolgt und so stellt sich nicht nur heraus, dass Leigh eine ziemlich finstere Vergangenheit hat, sondern auch, in welchem Zusammenhang ihre Tochter damit steht...

Was ich erwartet habe:

Laymon ist harter Tobak (hab' ich mir sagen lassen). Ich bin also mit der Erwartungshaltung rangegangen, blutige Szenen mitzuerleben, psychopathischen Mördern zu begegnen und es war auch von Anfang an klar, dass Sex im Buch eine Rolle spielen würde... Krank würde es also werden, prima!

Was ich bekommen habe:

- Superflache, stereotype Charaktere. Wirklich - jede einzelne Frau in diesem Buch ist superheiß und superschlank und superdurchtrainiert. Von Deana wird sogar geschrieben, dass sich ihre Unterhose über ihren Beckenknochen spannt, weil ihr Bauch so flach ist o.O Wenn die Mädels keine aufgedonnerten so-gut-wie-Models sind, sind es supertoughe, kampfsportbetreibende Kriegerinnen, die den Tag retten. Auch sämtliche Misshandlungen und Gewalttaten, die den Buchcharakteren widerfahren, werden einfach so weggesteckt (nicht nur von den Kriegerinnen, sondern auch von den Models). Ich weiß nicht, was besonders Deana sich von Zeit zu Zeit denkt - wahrscheinlich einfach nur: "Nächster bitte!"

- Sexismus in seiner Reinform. Sympathie wird in diesem Buch wohl ausgedrückt durch "Sie verspürte ein Kribbeln zwischen ihren Schenkeln". Ständig spüren die Damen, wie irgendetwas zwischen ihren Brüsten baumelt, sie haben stets Lust, benehmen sich allgemein wie rollige Katzen und es gibt auch keinen Mann, der nicht supertoll ausgestattet wäre...

- Eine eindimensionale Story. Ich hatte den Eindruck, hier hat jemand versucht, einen total verschachtelten Thriller zu basteln, der mit immer neuen Wendungen aufwarten soll. Leider ist das so gar nicht gelungen und 80% der Zeit sind die Protagonisten eigentlich damit beschäftigt, sich irgendwo vor dem Fiesewicht zu verschanzen oder in Flashbackszenen ihre dramatische Vergangenheit zu erläutern. Überrascht hat mich da so gar nichts - erst recht nicht die "große Enthüllung" am Ende.

- Zukunftsvisionen und detailreiche Wahrsagereien ex machina. Wir kommen in der Geschichte nicht weiter, weil die Charaktere keine Ahnung haben was sie tun sollen? Kein Problem! Wir lassen einfach einen davon eine Zukunftsvision haben - tadaa, schon kann's weitergehen.

- Ständig wiederkehrende Formulierungen. Keine Ahnung, wie oft irgendwer ein Kribbeln zwischen den Beinen gespürt hat, irgendwem der Kiefer knackte/brach oder jemand seinen Schaft ergriff. Ich hab' aufgehört zu zählen...

- Logikfehler. Hey Tony (suuuperunwichtiger Nebencharakter), du Servicemitarbeiter, der sich eigentlich umgebracht hatte - schön, dass du Leigh ihr Abendessen servierst :).

- Rechtschreibfehler. Nicht zu fassen, dass ich das bei einem Heyne-Buch anmerken muss, aber ja - es gab tatsächlich so einige Rechtschreibfehler. Ich bin da eigentlich nicht pingelig (wenn ich nicht ständig darüber stolpere), aber hier gab es doch ein paar Fehlerchen, die man hätte vermeiden können.

Zugute halten muss man dem Autor seinen wunderbar flüssigen Schreibstil, es war für mich kein Problem, das Buch an einem Tag durchzulesen. Die Kapitel sind unheimlich kurz gehalten, sodass man auch ganz wunderbar dazu animiert wird, doch noch ein paar Seiten mehr zu lesen. Für zwischendurch war es auch ganz witzig, aber eine Empfehlung bekommt das Buch wirklich nicht von mir. Man sollte sich fragen, ob man den armen Kerl und seine unveröffentlichten Skripte dann nicht langsam ruhen lassen sollte (er verstarb 2001), denn das hier war nun wirklich kein Glanzstück...

Laymon Fans kommen auf ihre Kosten

Von: Mordsbuch Datum : 26.09.2016

www.mordsbuch.net/

Buchinfo
Das Ufer - Richard Laymon
Taschenbuch - 592 Seiten - ISBN-13: 978-3453676473
Verlag: Heyne Verlag - Veröffentlichung: 12. September 2016
EUR 9,99
Kurzbeschreibung
Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!
Bewertung
Bekanntlich ist Laymon einer meiner absoluten Lieblingsautoren, deswegen musste ich auch sein neustes ins Deutsche übersetzte Buch " Das Ufer" lesen! Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn es für mich jetzt nicht zu seinen stärksten Büchern gehört.
Worum es geht: (Achtung, Lesen auf eigener Gefahr):
" Das Ufer" - in einer Stadt befindet sich ein dunkler See und ein einsames Haus...Eines Abends wollen zwei junge Menschen dort eine gemeinsame Nacht verbringen. Was sie nicht ahnen, einer wird am nächsten Tag nicht mehr da sein.... Einige Jahre später kommt es zu einer erneuen Grausamkeit. Ein Serienkiller ist unterwegs... und das besagte Haus ist wieder Ort des Geschehens.
Meine Meinung:
Ein überzeugendes (wenn auch leicht vorhersehbares) Buch von Richard Laymon, welches mich aber grundsätzlich überzeugen konnte. Die Story war auf jeden Fall spannend, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Laymon Fans kommen auf ihre Kosten und von daher gibt es für mich 4/5 Sterne!

Nicht sein schlechtestes Buch, aber auch nicht sein bestes

Von: Dunkles Kapitel Datum : 17.09.2016

dunkles-kapitel.com

Leigh West ist stolze Mutter einer fabelhaften, hübschen Tochter. Von Deanas Vater ist jedoch nur selten die Rede, da Leigh nur ungern über die schrecklichen Ereignisse spricht, die sich im verlassenen Haus am Ufer ereigneten. Eine romantische Liebesnacht, in welcher ihre Tochter gezeugt wurde, endete mit dem tödlichen Unglück. 18 Jahre später scheint die Vergangenheit Leigh einzuholen und ein schrecklicher Serienkiller macht die Gegend unsicher. Er ist hinter den Wests her und jeglicher Schutz scheint unnütz zu sein. Zurück am Ort, wo alles geschah, lüftet sich das Familiengeheimnis.

Neues Buch vom Laymon, klar musste ich es so schnell wie möglich lesen, als treuer Fan. Wegen des Covers dachte ich zunächst, die Geschichte spielt hauptsächlich an einem See oder etwas ähnlichem, jedoch war dies nur zu anfangs und zu Ende das Hauptthema. Wie so oft wird auch hier im ersten Kapitel der erste Mord geschildert, sozusagen als kleiner Einstieg in die weiteren Taten. Um jedoch die Geschichte verstehen zu können, reist man zurück in die Vergangenheit, um alle Unklarheiten zu beseitigen, was eine angenehme Abwechslung gibt. Hauptsächlich geht es um Leigh und ihre Beziehung zu Mace, dem Polizisten vor Ort und um Deana und ihre Freunde. Wiedermal ein Roman mit Liebe, Hoffnung, Gefühlen und Sex. Die Spannung kam und ging im Laufe des Buches und stieg erst im letzten Anlauf wieder etwas an. Wer auf ständigen Mord und Totschlag hofft, wird leider enttäuscht. Die wenigen Mordtaten werden nicht so detailliert geschildert wie der Rest der Geschichte. Hauptsächlich handelt es um ein Familiendrama bzw. Familiengeschichte, die an diesem Ufer anfing und hier beendet wird.