Leserstimmen zu
Das Haus

Richard Laymon

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Mein zweiter Laymon und gleich ein Reinfall? Nachdem ich „Der Keller“ regelrecht verschlungen hatte, dachte ich mir das es mit „Das Haus“ ähnlich sein würde – ähneln sich doch die Plotlines beider Bücher recht stark. Doch so simpel wie die Titel der Laymon-Bücher auch sind, so simpel erschien mir diesmal auch der Inhalt des Buches. Konnten mich in „Der Keller“ die Charaktere noch halbwegs überzeugen – stereotyp bleiben sie dennoch – so bleiben die Protagonisten von „Das Haus“ selbst hinter diesen Erwartungen zurück. Dünne Geschichte, seltsame Handlungsstrecken und an den Haaren herbeigezogene Spieler innerhalb der Geschichte machen „Das Haus“ zu einem zähen Lesevergnügen, welches nicht im geringsten an den „Fun to read“ von „Der Keller“ herankommt. Manchmal braucht es mehr als nur Blood, Sweat and Speed um den Leser in den Bann zu schlagen und wenn man selbst den Umstand das dieses Buch mittlerweile 32 Jahre auf dem Buckel hat mit in die Bewertung einrechnet, so kann man dies nicht als Ausrede ansehen, denn auch 1985 ging sicher mehr als das, was Laymon hier anbietet. Laymon hat über 30 Romane verfasst und ich will ihm „Das Haus“ einfach einmal als Ausrutscher nachsehen, denn es stehen noch 28 Romane aus, welche man lesen könnte, wenn man denn mag. Diesmal konnte er mich nicht fesseln oder unterhalten, denn der komplette Roman wirkt zu konstruiert und gerade das Ende verstärkt den Eindruck des „Ich weiß nicht wo ich eigentlich hinwollte, also mach ich mal Schluss, ob es stimmig ist oder nicht!“.

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Titel: "Das Haus" Autor: Richard Laymon Verlag: Heyne Hardcore Seitenzahl: 288 Cover: Das Softcover ist mit einem blutverschmierten Schlüssel geschmückt wurden…darunter befindet sich in blutroter Schrift „DAS HAUS“… Durch dieses, doch rechte, simpel gestaltete Cover, möchte man mehr über das Buch erfahren. Schreibstil: Wer schon mal einen Laymon in der Hand hatte, weiß das er recht einfach und schön flüssig schreibt. Alles was er niederschreibt, ist sehr gut Vorstellbar und auch unverblümt, fast so dass man sagen könnte…dass es erst ab 18 gelesen werden sollte. Inhalt: Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt ... Meinung: Dieser Laymon hat mir sehr gefallen, wer seine Bücher kennt weiß das er die Dinge nicht umschreibt und sehr viel Sex mit ins Buch bring…so ist er und wird er bleiben. Das Buch hat einen sehr guten Spannungsaufbau…sie beginnt mit zwei Morden und man weiß nicht wer diese Morde verübt…eins weiß man aber von Anfang an. Ein bestimmtes Haus zu meiden, denn dieses Haus ist zu Sinnbild für Angst und Schrecken geworden. Den Namen Eric Price solltet ihr euch auch merken, er ist ein Außenseiter, Prügelknabe und genauso wie sein Dad ein kleiner Psychopath. Als seine Mutter einen neuen Mann kennenlernt, passt dies ihm überhaupt nicht, und gemeinsam mit seinem Daddy plante er ein blutiges Halloweenfest…. Die Geschichte ist spitze, und ich konnte es nicht weglegen…ich war fassungslos, wie ein Junge so böse sein kann, über den „Vater“ spreche ich erst gar nicht. Das einzige was ich etwas blöd fand, war das Ende…es kam auf einmal so schnell. Viel Spaß beim lesen 😊

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TRITT EIN.... BRING TOD HEREIN Halloween. Im beschaulichen amerikanischen Städtchen Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore des Sherwood- Hauses. Das blutige Spiel beginnt.... Die Story wurde überwiegend aus der Sicht von Sam, der Polizist, welcher nach dem bestialischen Mord an einem Kollegen ermittelt und aus der Sicht von Eric Prince, dem Schüler der örtlichen Highschool ihn lernt man auch ein wenig besser kennen. Und dann gibt es einige wenige Passagen aus der Sicht des Täters, wenn er seine Opfer ausspäht. Wobei erst nicht klar ist wer der Killer ist. Die Spannung steigt auch an und die Leichen stapeln sich bald. Aber der gekannte Schreibstil hat mich diesmal gar nicht gepackt, was vielleicht auch an der Teenager Sprache lag, die relativ plump mit dem F.....- Wort dabei war, aber ich weiss nicht woran es lag. Das Ende kam dann auch ganz plötzlich, was ich jetzt auch nicht sehr geschickt gemacht fand. Aber: Das Buch ist nichts für schwache Nerven bzw. Mägen. Trotzdem eine Leseempfehlung! Erschienen beim Heyne Hardcore & Heyne Encore Das Buch kann man beim Verlag und hier kaufen: https://www.amazon.de/gp/aw/d/3453676483/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8 Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken.

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Endlich habe ich wieder ein neuen Richard Laymon Roman gelesen. Nach Büchern wie das Spiel was eins der besten Bücher überhaupt für mich war und der Geist von Richard Laymon das für mich nicht ganz überzeugend war habe ich mich schon sehr auf das Haus von ihm gefreut. Warum geht es? Der Inhalt des Buches ist nicht leicht zusammenzufassen, da es aus mehreren Perspektiven geschildert ist, aber im Großen und Ganzen dreht sich dieses Buch um das Sherwood- Haus das in der amerikanischen Kleinstadt Ashburg steht. Es gibt zahlreiche Gerüchte um dieses Haus, denn in der Vergangenheit soll in diesem Haus nicht nur einmal jemand ermordet worden sein. Und auch jetzt Jahre später geschieht wieder ein weiterer Mord der mit diesem geheimnisvollen Haus in Verbindung steht. Der Polizist Sam ermittelt in diesem Fall um herauszufinden wer seinen Kollegen umgebracht hat und was genau dahintersteckt. Währenddessen gehen in der Schule von Eric viele Einladungen zu einer Halloweenparty in das alte Sherwood- Haus herum. Niemand weiß wer der geheimnisvolle Gastgeber ist und ob diese Einladung überhaupt ernst gemeint ist, denn das alte Sherwood- Haus ist schon seit Jahren verlassen und von außen vernagelt. Was wird auf dieser Party noch geschehen? Findet es heraus ihr seid gerne eingeladen… Meine Meinung: Die Geschichte klang wirklich sehr spannend. Ich bin ein großer Freund von Geistergeschichten, alten Spukhäusern und Horrorgeschichten. Jedoch ging die Geschichte in eine ganz andere Richtung als ich gedacht hatte. Nach dem Mord der am Anfang des Buches passiert (es ist also nicht direkt ein Spoiler) lernen wir den Polizisten Sam kennen der diesem Mord nachgeht und den Täter finden will. In diesem Fall haben wir also eher einen Thriller oder eine Kriminalgeschichte und keinen Horror. Was dies angeht war ich etwas enttäuscht, denn ich habe mir wirklich wieder einen guten Horror Laymon gewünscht. Aber auf der anderen Seite haben wir auch andere Perspektiven wie die aus der Sicht des Jugendlichen Eric die die Story an vielen Stellen wieder sehr blutig und spannend gestaltet hat. Die Charakere waren sehr gut ausgearbeitet und waren mir sehr sympathisch was für ein Buch natürlich sehr viel hermacht und auch der Schreibstil war wie in den anderen Laymon Büchern wieder absolut grandios. Es ließ sich sehr schnell lesen und da das Buch mit fast 300 Seiten nicht sehr dick ist hatte ich dieses Werk auch sehr schnell ausgelesen. Was jedoch mein größter Kritikpunkt ist, ist dass die Halloweenparty also das was diese Geschichte ausmacht viel zu spät in diesem Buch vorkam. Auf den letzten 50 Seiten begann die Halloweenparty wo Laymon wieder alles gegeben hat was Horror anging, aber zum Ende hin war es doch etwas zu abgehackt und ich hätte mich noch etwas mehr gewünscht. Aber alles in allem war es wieder ein guter Laymon. Es war besser als der Geist, aber nicht so gut wie das Spiel. Ich bin vor allem jetzt gespannt was Richard Laymon mir als nächstes liefern wird. Meine Bewertung für dieses Buch liegt bei 4 Sternen, also ein Buch das einer Empfehlung wert ist.

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Meinung: Manche von euch wissen bestimmt, das ich riesiger Laymon Fan bin, weshalb ich hier auch nicht auf mein übliches Rezensionsschema zurückgreifen kann. Laymon Schreibstil steht für mich außer Frage. Flüssig, sauber, prägnant - man könnte es schon beinah als Merkmal bezeichnen. Die Geschichte ist, wie üblich, auf mehrere Erzählperspektiven verteilt, was jedoch wunderbar mit dem Horror harmoniert, den der Autor vermitteln will. So viel zu den bekannten Punkten. Die Story dreht sich um Grunde um Eric, der von seiner Mutter Cynthia allein groß gezogen wurde. In der Schule gemobbt und ohne Vaterfigur aufgewachsen, entwickelt er sich recht schnell in eine unerwartete Richtung. Und hier kommen wir schon zum ersten großen Schwachpunkt, denn ich finde, das nicht das Haus der Mittelpunkt der Geschichte ist. Und wenn für mich der Titel schon nicht zum Inhalt passt, dann wird es schwierig. Natürlich spielt das Sherwood-Haus eine tragende Rolle, allerdings erst kurz vor knapp. Ich hätte jetzt keine bessere Idee für einen Titel, aber getroffen hat er für mich nicht. Die Story ist spannend, aber vorhersehbar und lange nicht so gut wie seine anderen Werke. Irgendwie wirkte das Ganze sehr erzwungen, als hätte man das Buch schnell zu Ende schreiben müssen - ohne noch großartig auf den roten Faden oder den Ausgang bedacht zu sein. Das Ende kam für mich auch sehr abrupt, so ganz ohne den Sinn dahinter zu verstehen. Klar, es ist Horror, aber meistens hat sich Laymon beim Ende etwas gedacht. Hier - habe ich das Gefühl - irgendwie nicht. Ihr seht schon, wo das hin führt. Fazit: Obwohl Laymon ein sehr guter Horrorautor ist, konnte mich dieses Werk nicht ganz überzeugen. Die Geschichte ist wie immer gut, aber eben auch nur gut. Nicht annähernd der Standard, den ich von ihm gewohnt bin. Wer viel Wert auf den Angst- und Überraschungsfaktor legt, der sollte eher zu "Der Keller", als zu "Das Haus" greifen.

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GASTREZENSION UNSERER TOCHTER Klappentext Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt ... Der Autor Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001. Meine Meinung Story Der Buchrücken klang ziemlich interessant, sodass ich mir das Selbe auch vom Buch selber erhofft hatte. Allerdings habe ich sehnsüchtig über etwa 250 Seiten auf die, wie auf dem Buchrücken geschilderte Halloween Party gewartet. Und diese streckte sich dann auf etwa nur 22 Seiten. Der Rest des Buches war in Ordnung, allerdings hätte ich das Buch auch gern liegen gelassen und ein anderes Buch gelesen, denn ziemlich spannend und gruselig fand ich die Story nicht. Schreibstil Richard Laymons Schreibstil ist ziemlich einfach zu verstehen. In dem Buch „Das Haus“ verzichtet er auf detaillierte Charakterbeschreibungen und auch die Umgebung beschreibt er nicht sehr ausführlich, was ich persönlich gerne mag, da ich meiner Fantasy gerne freien Lauf lasse. Laymon versetzt sich in alle Charaktere, man liest aus der Sicht von mehreren Charakteren, wie es in seinen Büchern üblich ist. Der Schreibstil ist trotz des nicht so spannenden Buches doch relativ spannend gehalten. Charaktere Ich konnte mit keinem Charakter sympathisieren. Zwar hatte jeder seine eigene Persönlichkeit, aber irgendwie mochte ich die ganzen Protagonisten nicht sonderlich gern. Mein Fazit „Das Haus“ war mein erstes Buch von Richard Laymon und ich muss ehrlich gestehen, dass mir das Buch nicht sehr gefallen hat. Es hat sich ziemlich gezogen und ich habe andauernd drauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Und als es dann endlich zum Höhepunkt des Buches kam, war selbst dieser nicht sehr spannend. Ich gebe diesem Buch leider nur eine Bewertung von zwei Lesefüchsen/Sternen

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Ach ja, ein Laymon Buch mal wieder zu lesen tut doch ganz gut. Gott sei Dank hat mich dieses Buch mal wieder überzeugt. Inhalt: Halloween ist seit jeher die Nacht, in der die Toten sich aus ihren Gräbern erheben und die Lebenden heimsuchen. Für Jugendliche jedoch bedeutet der anfangs keltische Feiertag vor allem eines: Party! Eine große Party findet diesmal im kleinem Örtchen Ashburg statt. Ort der Feier ist das Sherwood-Haus. Gerade weil dort vor einigen Jahren eine Familie abgeschlachtet wurde, ist der Ort für eine Gruselparty extrem interessant. Und als die Pforten zum Haus geöffnet werden, wissen die Gäste noch nicht was für "Feierlichkeiten" sie erwarten werden... Meinung: Was soll ich dazu sagen? Ein Laymon Buch wie ich es zu schätzen gelernt habe. Man nehme ein paar Jugendliche, einen Psychopathen, eine gehörige Prise Sex, wirft das alles in einen Topf und herauskommt "das Haus". Einr Halloweenparty, die grusliger ist als anfangs angenommen. Das hört sich nicht nur gut an, sondern ist eins der besten Bücher von Laymon gewesen. Er peitscht die verschiedenen Handlungsstränge voran bis die Geschichte auf einem wahnsinnigen Höhepunkt endet. Leider war das Buch ein bisschen zu kurz. Ich hätte gerne mehr über die Personen und deren Beziehungen erfahren, aber trotzdem ist das Buch an sich total spannend gewesen und ich kann es jedem weiterempfehlen, der auf der Suche nach spannender Literatur ist. Ich gebe dem Buch insgesamt 4 von 5 Sternen.

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Eric Prince lebt in einer kleinen, ruhigen Stadt namens Ashburg. Hier wurde die Familie Sherwood vor fünfzehn Jahren bestialisch ermordet, ihren Mörder fand man jedoch nie. Einen Tag zuvor erschüttern weitere Morde die Ortschaft. Eric teilt währenddessen seine Einladungen aus, und welcher Ort wäre passender für eine Halloweenparty als dieses verlassenes, alte und furchterregende Haus. Doch verriegelte Türen sollte man nicht öffnen und so beginnt der Horror von Vorne. Eine Halloweenparty, bei der man nicht nur mit dem Schrecken davonkommt. Schon der anfängliche Schauplatz, der düstere Friedhof hinter dem Haus, lässt uns nervös werden und unsere Alarmglocken läuten. Laymon schreibt nicht lange um den heißen Brei und lässt uns nicht lange auf den ersten Mord warten. Die Geschichte ist in verschiedenen Perspektiven erzählt. Trotz der vielen Charaktere, die im Buch vorkommen, behält man dennoch den Überblick und auch Verwechslungen lassen sich vermeiden. Eine gut gelungene Geschichte, die die Spannung Kapitel zu Kapitel aufbaut. Richard Laymon versteht es, den Leser einen gewissen Nervenkitzel zu bereiten. Durch die detailgetreue Beschreibung jeglicher Orte und Geschehnisse, kann sich der Leser ein klares Bild des Romans machen. Ich bin ein Begeisteter Fan von Richard Laymons Werken und er trifft fast jedes Mal ins Schwarze. Auch das Ende ist ihm gut gelungen. Ich kann Stephen Kings Zitat: „Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!“, nur bestätigen.

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