Leserstimmen zu
Zauberklingen - Die Klingen-Saga

Joe Abercrombie

Die Klingen-Romane (8)

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Spannendes Buch

Von: Yanthara

25.08.2020

Mir fiel der Einstieg in das Buch ein bisschen schwer, weil es zwar der Beginn eines neues Abschnittes in der Geschichte ist, aber nicht der erste Teil der Saga, es ist der achte Band in der Saga. Der Beginn einer neuen Trilogie. Die Geschichte spielt etliche Jahre nach den Vorgängerbänden. Sodass mir einfach Infos zur Welt gefehlt haben. Nachdem man sich etwas eingelesen hatte, konnte man der Story recht gut folgen. Aber mann muss die derbe Sprache schon mögen, die von Zeit zu Zeit auftaucht. Das ist nicht unbedingt jeden das seine. Die Idee mit der Industrialisierung, die gewünscht ist und der Magie, die in Vergessenheit gerät fand ich sehr spannend. Hin und wieder war mir es aber etwas zu viel an Handlung. Vielleicht hätte man besser durchgesehen, wenn man die anderen Bände kennt. Ich weiß es nicht. Ich bin mir noch unsicher ob ich weitere Bände lesen werde. Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die Charaktere des Buches. Ich fand sie sehr stimmig und gut geschrieben, wodurch sie sehr viel Tiefe haben und sehr authentisch wirken.

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Dieses Buch war mein erstes von diesem Autor aber ich kam sehr leicht in den Schreibstil des Autors rein. er schreibt locker und spannend es liest sich gut. Dieses Buch ist der Auftakt einer Trilogie, in dessen Welt aber schon vorher andere Bände erschienen sind. Ab und an wird in diesem Buch an diese Bände erinnert aber da es eine eigene Geschichte neuer Helden ist, die sich im Laufe des Buches treffen und kennen lernen. İch hatte lediglich am Anfang Probleme mit den verschiedenen nordischen Namen aber nachdem man sie alle verinnerlicht hat konnte man sie gut auseinander halten. Die verschiedenen Protagonisten sind alle verschieden und haben echt interessante Charaktere aber es wurde zwischenzeitlich immer wieder mal spannend und ab und an ruhiger. Es ist teilweise in derber Sprache geschrieben und spielt in einer Welt die sich modernisieren will und die Magie in Vergessenheit gerät.

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Cover: Ich finde es sieht total cool aus. Man schaut es an und denkt direkt an eine atemberaubende Fantasy Geschichte. Allerdings finde ich sowohl den Buchtitel als auch den Vogel, nicht passend zum Inhalt. 😍 Meinung: Ich habe das Cover gesehen, den Klappentext gelesen und dachte sofort, "Wow! das klingt nach einem spannenden neuen Fantasy-Abenteuer". Nunja... mir war nur nicht bewusst das es sich um Band 8 handelt. Eigentlich dachte ich, es sei der Auftakt einer neuen Reihe. Ein wenig ist dies auch der Fall, den Zauberklinge ist der Start einer neuen Trilogie, die in der gleichen Welt wie die Vorgänger spielt. Doch ich dachte mir auch, "hey, vielleicht komme ich ja dennoch rein". Tatsächlich kam ich überraschend gut in die Geschichte rein, jedoch empfehle ich jeden diese Reihe chronologisch zu lesen. Dadurch das ich die Vorgänger nicht kenne, hatte ich an manchen Stellen schon Schwierigkeiten, die Situation optimal nachvollziehen zu können. Die Schreibstil von Joe Abercrombie gefiel mir sehr gut. Dieser ist sehr atmosphärisch und auch authentisch, wobei ich mir an manchen Stellen ein paar mehr Beschreibungen zu dem Setting gewünscht hätte. Obwohl Die Klingen-Saga (8) Zauberklingen mit seinen 768 Seiten ein echter Schinken ist, habe ich davon nicht viel gemerkt, da dieser sich super lesen lässt. Die Sprache ist hier auf jeden Fall nichts für zart besaitete, denn dieser ist zumeist schon sehr derb und hart, allerdings passt es eben auch zur Geschichte. Die Charaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen. Diese sind alle mega authentisch und haben wirklich tiefe, wodurch man gut in deren Handlungsstrang einfindet. Generell finde ich mehrere Handlungsstränge klasse, doch hier war es mir zum Teil ein wenig zu viel. Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich die Vorgänger noch nicht gelesen habe, was ich DEFINITIV nachholen werde! Die Story an sich fand ich durchgehend Spannend und fesselnd. Die "Neue Zeit" beginnt hier gerade, es werden Arbeiter durch Maschinen ersetzt und mit der Industrialisierung erhält der Kapitalismus Einzug in die Gesellschaft. Dies hat der Autor extrem gut aufgezeigt, auch die Differenzen zwischen Arm und Reich und welcher Stellenwert Macht hier hat. Fazit: Joe Abercrombie hat mich mit Die Klingen-Saga (8) Zauberklingen hervorragend unterhalten können. Die Geschichte war durchgehend spannend und fesselnd, wodurch die fast 800 Seiten viel zu schnell gelesen waren. Die Charaktere haben alle Tiefe und konnten mich hin und wieder überraschen. Besonders spannend fand ich die verschieden Verwickelungen, zwischen Politik, Krieg und Industrialisierung. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, wobei ich auch empfehle eventuell die vorherigen Bände zu lesen, was ich auf jeden Fall nachholen werde! 💖 Ich danke dem Heyne Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.

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Zum Autor: Joe Abercrombie (* 31. Dezember 1974 in Lancaster) ist ein englischer Autor von Fantasyromanen, bekannt durch die Trilogie “The First Law” - in Deutschland als Klingen-Saga bekannt und die weiteren im selben fiktiven Universum angesiedelten Romane sowie durch die Shattered-Sea-Trilogie. Er studierte Psychologie an der Universität von Manchester und arbeitete nach seinem Abschluss in London als freischaffender Drehbuchautor. Nachdem er bereits während seiner Studienzeit an einer Fantasy-Trilogie über einen barbarischen Helden gearbeitet hatte, nahm er diese Idee 2002 wieder auf. Abercrombie beendete den ersten Teil “The Blade Itself” 2004. Cover: Das Cover ist eher unspektakulär. Die typische Klinge unter dem Titel, die bei allen Büchern an der gleichen Stelle ist und ein Erkennungszeichen der Reihe ist. Darunter ein Raubvogel im Angriff. Das Cover ist in dunklen Grüntönen gehalten. Handlung Zauber Klingen von Joe Abercrombie ist der Beginn einer Trilogie und im Universum der erfolgreichen Klingen-Saga angesiedelt. Man findet auch ohne Vorwissen einen guten Einstieg in die Handlung. Ich kannte die Klingen-Saga vorher nicht. Die Charaktere sind schön herausgearbeitet und ich hatte schnell meine Lieblingsprotagonisten. Die Szenen sind bildhaft beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann, was gerade bei den Kampfszenen oft blutig ist. An einigen Andeutungen merkt man Hinweise auf vorherige Bücher, das Wissen wird aber nicht zum Verständnis benötigt. Es ist eher so als wären die Personen Nachfahren oder entfernte Verwandte der vorherigen Bücher. Die Welt die Joe Abercrombie für den Leser erstehen lässt, ist eine mittelalterliche Welt in der die Industrialisierung gerade auf dem Vormarsch ist mit all ihren Vor- und Nachteilen und die Magie sich auf dem Rückzug befindet. Neben Königen und Statthaltern steigen Fabrikbesitzer und Banken zu den Strippenziehern der Geschicke des einfachen Volkes auf. Fazit: Das Buch hat mich gut unterhalten. Die Idee mit der Industriealisierung hat mich angesprochen. Ich habe bei der Entwicklung der Protagonisten mitgefiebert und möchte natürlich wissen wie es nun für sie weitergeht. Einige Entwicklungen haben mich verblüfft. Ich möchte auch den zweiten Band lesen und die Klingen-Saga steht nun auf meiner Wunschliste!

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Genial!

Von: Qultur-HH

04.03.2020

Der Blutige Neuner, der fiese Inquisitor Glokta und der schillernde Magus Bayaz – mit diesen Figuren erschuf Joe Abercrombie vor Jahren eine fantastische Welt, in der es vor Intrigen, temporären Bündnissen, Verrat und Krieg nur so wimmelte. Seine „Klingen“-Romane sind hervorragend: Nicht nur wegen der verzwickten Handlung, sondern vor allem, weil der Autor jeder seiner Figuren eine psychologische Tiefe und einen ganz eigenen, tiefgründigen Charakter gibt, wie es in dieser genialen Form kein zweiter tut. „Zauberklingen“ ist nun, nach einer langen Pause, Band acht der Saga. Er spielt Jahre nach dem letzten Buch, setzt mit einer neuen Generation fort. Die Helden und Schurken der ersten Romane haben Kinder, die nun agieren. Leo dan Brock etwa kämpft im Norden gegen die Barbaren. Rikke, die Tochter des Hundsmanns, versucht mit ihrer Gabe zurechtzukommen. Savine dan Glokta ist als Geschäftsfrau so skrupellos wie ihr Vater als Erzlektor. Kronprinz Orso scheint nur an seine nächste Zeche und Hure zu denken. Und zwischen all dem begehren einige Rebellen auf, fordern bessere Arbeitsbedingungen in den vielen neu gegründeten Fabriken. Joe Abercrombie schafft es wieder einmal, tiefgründige und allzu menschliche Figuren auf Papier zu bannen und in eine intelligente Handlung zu stricken. Nichts ist so leicht und offensichtlich wie es scheint. Wer die ersten Bücher kennt, wird so manchen liebgewonnenen (oder auch gehassten) Charakter wiedertreffen. Doch auch die Bösen sind bei Abercrombie nie nur böse und die Guten haben ebenso ihre Macken. Ein absolut lesenswertes Buch, das Lust auf Fortsetzungen macht!

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„Zauberklingen“ von Joe Abercrombie ist die Fortführung der Klingen-Saga. Ich muss ehrlich gestehen, dessen war ich mir gar nicht so bewusst und ich kannte die Bände der Klingen-Saga vorab nicht. Dennoch habe ich gut in die ganze Geschichte und Welt finden können und war überrascht, wie gut ich mich in diesem Großen zurecht finden konnte. Joe Abercrombie schreibt auch einfach echt klasse, obwohl das Buch ein kleiner Schinken ist, liest es sich förmlich so weg und bietet neben Fantasy noch so einiges mehr. Die einzelnen Szenerien werden detailliert und dennoch nicht zu überfüllt beschreiben und die Kampfszenen konnte ich mir ziemlich gut vorstellen. Auch die Charaktere erschließen sich einem nach und nach, wobei man auch merkt, dass noch viel Luft insgesamt nach oben ist und es definitiv noch weitergehen wird mit der Saga! Fazit: Das Buch hat mir richtig gut gefallen und die Klingen-Saga steht nun absolut auf meiner Wunschliste! Ich möchte sie gerne von Anfang an einmal lesen um einiges noch ein bisschen besser nachvollziehen zu können. Dennoch lies sich das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen!

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Das lange Auge

Von: wal.li

28.02.2020

Mal wieder hat sie einen Anfall und ihre Vertraute Isern holt sie zurück und hilft ihr wieder auf die Beine. Was hat Rikke gesehen? Wird die Zukunft so sein? Rikke muss zurück zu ihrem Vater - ein Weg, der Gefahren birgt. Inzwischen wartet Leo dan Brock auf eine Gelegenheit zu kämpfen. Doch seine Mutter hält ihn immer wieder zurück, sie ist eine kluge Frau, sie hat aber auch Angst um ihren einzigen Sohn. Derweil spinnt Savine dan Glokta in Adua ihre Intrigen und schiebt Geschäfte an. Sie ist eine Frau mit Macht und es ist nicht zu übersehen, sie ist die Tochter des Erzlektors Sand dan Glokta. Mal wieder kann man eintauchen in die Klingenwelt. Man muss nicht alle Romane kennen, die in dieser Welt angesiedelt sind, wahrscheinlich macht es aber Sinn die ersten Bände gelesen zu haben. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei diesem Band um den Start einer neuen Trilogie aus der Welt der Klingen. Der Fortschritt hat Einzug gehalten, immer mehr Fabriken werden gebaut, immer mehr Menschen verlieren ihren Rückhalt. Sie haben das Land verlassen, sie wurden durch Steuereintreiber enteignet, sie gingen in die Fabriken bis ihre Arbeitsplätze von Maschinen eingenommen wurden. Es herrscht Elend und es braut sich etwas zusammen. An den Rändern der Welt gibt es immer wieder Scharmützel und in der Mitte werden die Fäden gezogen. Schon nach den ersten Sätzen ist man wieder angekommen in der Klingenwelt. Die Sprache des Autors, die auch in der Übersetzung nicht verloren geht, macht einen großen Teil des Reizes dieses Buches aus. Joe Abercrombie haut einem die Handlung mit deutlichen Worten um die Ohren und es ist eine Freude und Erleichterung, dass die Kinder mal beim Namen genannt werden. Die handelnden Personen sind so menschlich, die Schlechten ein wenig gut, die Guten ein wenig schlecht und allen nimmt man ab, dass sie eben sind wie sie sind. Manchmal wähnt man sich im Schlachtengetümmel, manchmal in Gefangenschaft. Zarte Gefühle gibt es nur wenige, doch sie bilden gerade den schönsten Kontrast zu den anderen mitunter recht brutalen Szenen. Die Klingen-Saga sollte man wirklich nicht verpassen. 4,5 Sterne

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Joe Abercrombie ist zurück in der Union und im Norden. So richtig viel hat sich auf den ersten Blick nicht verändert. Denn noch immer Kämpfen beide um die Vorherrschaft im Norden. Doch im Kernland der Union werfen große Veränderungen ihre Schatten voraus: das industrielle Zeitalter hat begonnen. Savine Glokta profitiert als Frühkapitalistin davon, muss aber erkennen, dass ihre Profite auch zur katastrophalen sozialen Lage beitragen - Aufstand inbegriffen. Prinz Orso hat noch nicht die Lektionen gelernt, die sein Vater in der ersten Trilogie beigebracht bekam. Im Norden kämpft Leo dan Brock um Ruhm und Ehre, doch mit wenig Verstand. Rikke, die Tochter des Hundsmanns, ist deutlich schlauer. Dank Magie kann sie manchmal in die Zukunft schauen, was jedoch nicht immer gut ist. Seine neuen Figuren liebt "Big Joe" sehr - und zeigt diese Liebe wie gewohnt. Denn Savine, Orso, Rikke und Leo sowie drei weitere Figuren machen so einiges durch. Und das ist nur der Auftakt zur neuen Trilogie. Wohin sich diese entwickelt zeichnet sich noch nicht so ganz ab. Aber der Auftakt ist vielversprechend, düster und zugleich hoffnungsvoll, blutig und zugleich humorvoll.

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