Leserstimmen zu
Mr. Mercedes

Stephen King

Bill-Hodges-Serie (1)

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Wie es mir häufig bei Büchern von Stephen King ergeht habe ich auch hier ein wenig gebraucht um rein zu kommen. Doch schon nach wenigen Kapiteln war ich fasziniert von der Geschichte. Bei anderen King Werken hat es schon länger gedauert. Es ist auch nicht ganz das was ich sonst so von ihm gelesen habe, der paranormale Einschlag fehlt hier komplett. aber das ist nichts schlechtes, es ist schlicht ein richtig guter bodenständiger Thriller. Mit Charakteren die man einfach lieben muss, alle mit so viel liebe zum Detail beschrieben, das sie einem real erscheinen. Innerhalb weniger Tage und wahrscheinlich noch schneller wenn ich mehr Zeit gehabt hätte habe ich die Geschichte inhaliert und freue mich sehr das es mit dem Protagonistin noch weitere Bücher gibt, die sicherlich bald bei mir einziehen werden. Klare Leseempfehlung von mir und vielleicht gerade für diejenigen die sich bisher von King fern gehalten haben, weil sie das paranormale nicht so mögen. Diesen großartigen Schreibstil kann man nur lieben und Spannung bis zur letzten Seite.

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Ein total spannendes Buch mit mega sympathischen Charakteren! Das ganze Buch lief in meinem Kopf wie ein guter Film ab. Gerade der Schluss, ist super spannend!!

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Shame on me! Natürlich war mir die Trilogie bekannt, ich nahm sie aber nie zur Hand, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass Stephen King seine Leser auch mit einem Thriller überzeugen kann! Nun kam dieses Jahr „Der Outsider“ auf den Markt und ich wurde von meinen Buchhändlern gleich vorgewarnt, dass ich unbedingt die Reihe um Bill Hodges und den Mercedes-Killer vorher lesen soll, damit ich mir nicht selbst etwas vorwegnehme. Na dann tun wir das doch mal …. Der Klappentext beschreibt die Ausgangssituation schon sehr präzise. In den Morgenstunden fährt ein Unbekannter mit einem gestohlenen Mercedes in eine wartende Menschenmenge. Ohne Vorwarnung reißt er die Menschen in den Tot, setzt zurück und fährt erneut drauf zu. Ein Jahr später sitzt der pensionierte Detective Bill Hodges auf dem Sofa und weiß sich mit seiner vielen Zeit nichts anzufangen. Seinen letzten Fall – den des Mercedes-Killers – konnten er und sein Partner nie aufklären und das macht ihn auch Monate später noch schwer zu schaffen. Da erreicht ihn ein Brief, in dem sich eben gerade Dieser zu erkennen gibt und ein Spiel mit ihm spielen möchte! Obwohl man von Beginn an weiß, wer der Mercedes-Killer ist, wurde die Geschichte sehr spannend erzählt! Im Wesentlichen verfolgen wir die beiden Kontrahenten Bill Hodges und Brady Hartsfield bei ihrem Schlagabtausch. Bill, der nach seiner Pensionierung in einer Krise steckt und sein Leben am liebsten beenden möchte, bekommt dank der sarkastischen Briefe des Killers neuen Aufschwung und stürzt sich mit Feuereifer in die Ermittlungen. Das diese im stillen und geheimen von Statten gehen müssen, erklärt sich von selbst! Stephen King macht kein großes Geheimnis um die Identität des Mörders. Wir wissen wie er heißt, wo er arbeitet und im Großen und Ganzen sogar, was seine Probleme sind. Warum es trotzdem irrsinnig spannend bleibt, liegt an der Tatsache, dass es unser Protagonist Bill Hodges nicht weiß! King verstand es immer schon meisterlich einen am Innenleben von Psychopathen teilhaben zu lassen. Er zelebriert das „Katz und Maus“-Spiel, lässt den Leser selbst mitfiebern und nicht nur einmal an krassen Situationen verzweifeln. Brady Hartsfield war für mich ein hervorragender Bösewicht! Dank seiner Vorgeschichte, bleibt er für den Leser sehr menschlich, auch wenn man seinen Wahnsinn aus jeder Hauptporen dampfen sieht. Je mehr Aufmerksamkeit er von Bill bekommt (wenn auch nicht immer in der Form, die er gerne hätte), desto extremere Züge legt er an den Tag und einige Gedankengänge ließen mir regelrecht die Haare im Nacken aufstehen! Allgemein ist die Charakterzeichnung in diesem Buch wieder gewohnt meisterlich. Jede Person hat seine Eigenheiten, geht dem Leser nahe und hat einen guten Grund ein Teil dieser Geschichte zu sein! Ich war wirklich erstaunt, wie intensiv Stephen King dieses leider doch sehr aktuelle Thema umgesetzt hat!

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Eine schlechte Nachricht vorab. Für all diejenigen, die diesem Werk das Prädikat „schlechtes Horrorbuch“ geben. Es ist gar kein Horrorbuch. Auch wenn der Autor Stephen King heißt. Wer Stephen King kennt, sollte wissen, dass er beileibe nicht nur Horror-Romane schreiben kann. So wie eben im vorliegenden Fall, bei dem es sich um einen gutgeschriebenen Thriller handelt. Tiefgang Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite haben wir den pensionierten und titelgebenden Polizisten Bill Hodges, auf der anderen den berüchtigten „Mr. Mercedes“ Brady Hartsfield, ein emotional gestörter Psychopath. Diese beiden Personen übernehmen die Hauptrolle in diesem Buch, wobei King sich zuweilen Zeit nimmt, diese samt ihrem Leben näher zu beschreiben. Dadurch verliert die Geschichte auf der einen Seite den Thrill, gewinnt aber enormen Tiefgang. Die Charaktere bekommen ein Leben, das gewöhnlicher nicht sein kann. Und damit wird der Leser Zeuge von der Paraderolle von Stephen King, der er sich so gern bedient: Wie aus dem gewöhnlichen Alltag ein Horrorszenario entwächst. Spannung Durch so manche Wendung in der Geschichte, bleibt diese spannend, auch wenn phasenweise durch die ruhige Erzählung eine gemächlichere Erzählweise gewählt wurde. Ich fand es sehr interessant, wie King sich vorstellt, wie es im Inneren eines gestörten Menschen aussieht und aus welchem Umfeld er stammt. Einem Menschen, der ohne zu zögern das Leben eines anderen auslöscht. Diesem Umfeld geschuldet ist der Umstand, dass sich King wieder einer sehr deftigen und derben Ausdrucksweise bedient. Auch kann er es nicht lassen, sich in dem ein oder anderen möglicherweise Ekel erregenden Detail zu verlieren. Dennoch nochmals der Hinweise, dass es sich nicht um ein Horrorbuch handelt, aber dennoch für zartbesaitete oder minderjährige Leser nicht geeignet ist. Sprecher Als Sprecher hat sich für die neueren Stephen King Bücher glücklicherweise David Nathan etabliert. Zuvor war es Vittorio Alfieri, um den Hörer lieber einen Bogen machen sollte. Nathan hingegen versteht es seine Stimme gekonnt einzusetzen. Bei einer über die gesamte Länge des Hörbuchs hinweg gleichbleibender Qualität. Fazit Stephen King hat in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen, dass er über alle Genregrenzen hinweg gute Romane schreiben kann. Mit Mr. Mercedes als ersten Teil der Trilogie zeigt er eindrucksvoll, dass er auch einen „gewöhnlichen“ Krimi bzw. Thriller schreiben kann. Wer gerne Einblicke in das Leben und Wirken eines Psychopathen erhält, sollte hier zugreifen. Liebhaber gepflegter Horrorliteratur greifen besser zu anderen Werken.

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Meine Meinung: Da ich ein großer Stephen King Fan bin, muss ich natürlich auch seine aktuelle Bill-Hodge-Trilogie lesen und war sehr auf den ersten Teil gespannt. Ich hatte vorher schon gehört, dass das Buch mehr ein Thriller als ein Horrorbuch sein soll und ging daher auch eher mit geringeren Erwartungen an das Buch. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und hat mir auch direkt super gefallen. Es geht los mit dem Mercedes angriff und ist dadurch schon sofort spannend und schockierend. Diese Spannung bleibt das ganze Buch über konstant hoch. Obwohl man weiß, wer Mr. Mercedes ist, ist es unheimlich spannend Bill Hodge und seine Freunde zu begleiten. Es ist ein Katz und Maus Spiel und gerne hätte ich Bill angeschrien und ihm gesagt, was er tun muss. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Brady alias Mr. Mercedes und Bill Hodge geschrieben. Dadurch weiß man, was Brady vor hat, die Spannung geht dadurch aber keineswegs verloren. Stephen King legt in seinen Büchern immer viel Wert auf seine Charaktere und das macht er auch hier. Brady ist der Bösewicht schlecht hin. An ihm ist einfach alles böse und trotzdem ist er der Mensch von nebenan, den man in seinem Umfeld auch haben könnte, z.B. als Nachbar und bei dem man erst viel zu spät merkt, wenn es vorbei ist. Bill ist ein pensionierter Polizist, der nichts so richtig mit sich anzufangen weiß, bis der Mercedes Killer Kontakt zu ihm aufnimmt. Er ist super sympathisch und clever. Er lässt sich nicht von seinem Weg abbringen und versucht den Problemen auf den Grund zu gehen. Dennoch ist er sehr menschlich und authentisch. Fazit: „Mr. Mercedes“ ist unglaublich spannender Thriller von Stephen King, der mich komplett überzeugen konnte. Die Charaktere sind grandios gestaltet und die Idee hinter der Geschichte ist ebenfalls klasse. Ein Buch das unheimlich viel Spaß macht zu lesen und für jeden King Fan ein Muss ist und für alle, die es werden möchten.

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Ein Killer, der keinerlei Gefühle außer Hass hat und den niemand stoppen kann - oder doch? King zeigt uns wieder auf, was für kranke Hirne es doch gibt... Schneller, gefährlicher, tödlicher – Mr. Mercedes Ein Mercedes S 600 fährt in eine Menschenmenge vor dem Arbeitsamt und nimmt so 8 Leute mit in den Tod. Der Fahrer entkommt und wird nicht gefasst, der Wagen aber wird gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske und auf dem Lenkrad ist ein Smiley. Monate später meldet sich der Mörder bei dem pensionierten Detective Bill Hodges. Dieser sieht nun eine neue Aufgabe, diesen Mörder endgültig dingfest zu machen... Anders als wir es vom Meister des Horros gewohnt sind, ist das hier kein Horror, sondern eher ein Krimi/Thriller. Natürlich erkennt man den Stil zweifellos und es ist auch erschreckend, was ihm wieder für Szenarien einfallen. Wahrlich erkennt man den King darin, ob nun Horror oder nicht. King hat sich hier weniger auf die Horrorszenen oder auch Gemetzel konzentriert, sondern vielmehr auf die Personen an sich. Es werden einem menschliche Abgründe gezeigt, der Ekel kommt auch hier zwischen den Zeilen nicht zu kurz, wenn auch nicht in Form von abgetrennten Körperteilen etc. Bill Hodges ist einem eigentlich sofort sympathisch - er ist der typische in Rente gegangene Cop, der mit dem Revolverlauf auf sich zeigend vor der Glotze sitzt, da er keinen Sinn mehr im Herumsitzen sieht. Da haben wir auf der anderen Seite den kaltblütigen Mörder Brady Hartsfield, der dem Detective auf einmal wieder einen Sinn im Leben gibt - die Suche nach ihm! Er hat zwar nicht damit gerechnet, aber der Cop blüht richtig in seiner Aufgabe auf und macht sogar nochmal die Begegnung der Liebe seines Lebens. King hat hier wieder sein Meisterwerk gezeigt - wenn auch nicht in Form von Horror! Meiner Meinung nach kann er genauso gut Krimis und Thriller schreiben wie seine Horrormeisterwerke. Die Spannung fehlt so gut wie nie und man kann sich mitreissen lassen, auf den Spuren des Mercedes-Killers. Es ist interessant, die Entwicklung auf beiden Seiten zu lesen, da hier die Kapitel zwischen der Sicht des Mörders und des Detectives gewechselt wird. Der Schreibstil ist wie gewohnt rund und flüssig, man kann lesen ohne zu stocken. Die viele wörtliche Rede und auch die spannenden Wendungen bereiten einem hier den Lesegenuss eines guten Thrillers! Man fragt sich doch immer wieder, was im Kopf des Mörders vorgehen muss, ich z.B. habe mich einige Male erwischt beim Stirnrunzeln und Kopfschütteln. Es ist doch erschreckend, was so in einem Menschen vorgehen kann. Und wie vor allem kommen die Autoren auf solche Ideen? Ein wahres Werk der Fantasie! Fans des Meisters müssen den Roman unbeding lesen, anderen sei er auch ans Herz gelegt - eine gute Unterhaltung mit viel Spannung, aber auch etwas Ekel und Surrealem. Ich bin gespannt auf den weiteren Teil, den Detective habe ich schon lange ins Herz geschlossen!

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Meinung: Bis vor zwei Jahren hätte ich nie im Leben einen Stephen King Roman angepackt, aber dann kam “The Green Mile” und Stpehen King hat mich mit seiner Erzählkraft und seiner genialen Figurenentwicklung eingefangen. So auch bei “Mr. Mercedes”. Bereits die ersten paar Minuten gesprochen von David Nathan haben mich gefesselt und ich bin völlig in die Geschichte um den pensionierten Cop Bill Hodges und seinen Gegenspieler Brady Hartsfield, den Mercedes-Mörder, eingetaucht. Der Beginn des Hörbuches ist direkt sehr heftig, denn die ersten Minuten gehören ganz dem Wahnsinn des Mercedes-Mörder und den Menschen vor der Jobbörse. Die nur auf einen guten Job in Zeiten der Wirtschaftskrise 2009 warten und dann dem mörderischen Wahnsinn von Brady Hartsfield erliegen. Jenen Brady Hartsfield möchte im realen Leben niemals begegnen, denn er ist ein wahrer Psychopath. Dies erkennt auch im Laufe, der wirklich nicht genehmigten, Ermittlung auch Ex-Detective Hodges, der seinen letzten Fall, nach dem Hartsfield ihn mit einem Brief wieder auf die Spur brachte, nun noch abschließen will. Zusammen mit seinem Nachbarsjungen Jerome beginnt er zu recherchieren auf “Under Debbies blue Umbrella”. Durch die beiden Perspektiven von Hodges und Hartsfield, die Stephen King, immer im Wechsel bringt, ist der Leser wesentlich näher am Geschehen dran, als der arme Hodges. Der zunächst zusammen mit Jerome und dann auch später zusätzlich mit Holly mühsam jedes Puzzlestück entdeckt und man selber etwas weiter ist. Dabei würde man ihnen so gerne helfen. Vor allem die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Hodges, Jerome und auch die etwas spezielle Holly habe ich direkt ins Herz geschlossen. Hodges, etwas füllig um die Taille und der nichts mit den neuen Errungenschaften der Technikwelt anfangen kann auf der einen Seite und dann Jerome, immer witzig und hilfsbereit und Holly, gestraft mit einer nervenden Mutter und etwas spleenig und hibbelig, haben mich immer wieder begeistert. King schaffte es immer wieder das ich mal Lachen, mal den Kopf schütteln und in manchen Momenten am liebsten gewisse Personen einmal kräftig geschüttelt und die Meinung gesagt hätte. Auch der Gegenpart zu den dreien hat Stephen King vortrefflich da gestellt: Im Prinzip ein armes Würstchen, der auch im Erwachsenenalter noch bei seiner alkoholkranken Mutter lebt, ohne jegliche Beziehung zu einer Frau, sich mit zwei Jobs über Wasser hält und wirklich bösartige Gedanken hegt und pflegt, und auch noch ein Computergenie ist. Einen Punkt muss ich noch herausstellen: Stephen King hat auch wieder Bezüge zu seinen früheren Romanen einfließen lassen und dies war für mich ein weiteres Highlight. David Nathan hat mich von den ersten Minuten an begeistert. Er schafft es jedem Charakter eine eigene Stimme zu verleihen, die er auch stringent durch hält. Selbst dabei gelingt es ihm, auch jeder Charakterstimme Nuancen zu geben, wenn sie traurig, ängstlich oder aufgeregt sind. Dadurch hat er es geschafft, dass ich während der ganzen Geschichte am Ball blieb und meine Gedanken nie abschweiften. Gerade die stimmliche Darstellung von Brady Hartsfield hat mir imponiert. Er hat ihm so eine bösartige und auch sarkastische Stimme verliehen, dass es mir öfters kalt den Rücken runter lief und ich Gänsehaut bekam. Auch die spleenige Holly hat er wundervoll dargestellt und ich hatte ständig das Gefühl, dass sie neben mir steht und mich beim Hören beobachtet. David Nathan hat es geschafft, dass Mr. Mercedes mich nicht nur von der Handlung gepackt hat, sondern auch durch seine Erzählstimme in den Bann gezogen hat. Dieses Hörbuch kann ich jeden nur empfehlen.

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