Leserstimmen zu
Toller Dampf voraus

Terry Pratchett

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Der Abschluss einer Saga...

Von: HardDiskJockey aus Bonn

30.03.2018

Dieses Buch ist ein gelungener Abschluss der Reihe um Feucht von Lipwig. Die Scheibenwelt ist inzwischen beinahe in der Moderne angekommen und hat sich ihren Witz erhalten, auch wenn vieles nicht mehr so plastisch wie früher geschrieben ist. Wie schon zuvor "Ab die Post!" und "Schöne Scheine" bringt dieser Roman die Zeitlinie der Scheibenwelt stark voran, so dass sich der sozialkritische (bzw. die soziale und wirtschaftliche Betrachtungsweise) immer mehr in den Vordergrund schiebt. Es wäre höchst interessant gewesen, zu sehen in welche Richtung Sir Terry die Scheibenwelt gebracht hätte. Seine Kooperation mit Stephen Baxter bei der "Lange Erde"-Reihe zeigt wohin der Weg hätte führen können... *RIP Sir Terry* Man muss es leider auch als Abschluss der "erwachsenen" Geschichten der Scheibenwelt sehen, da sein letztes Scheibenwelt-Buch von Tiffany Weh handelt und eher einen Märchencharakter besitzt.

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Toller Dampf voraus ist der dritte und letzte Roman über Herrn Lipwig. Nachdem er die Post und das Bankenwesen in Ankh-Morpork revolutioniert hat, ist er nun für die Eisenbahn zuständig, die vor kurzem erfunden wurde. Angesichts des Dahinscheiden von Sir Terry Pratchett und mit dem Wissen, dass dies der vorletzte Roman aus der Scheibenwelt ever ist, habe ich das Buch mit einer gewissen Melancholie gelesen. Natürlich hatte ich unglaublich Spaß und habe gelacht und nachgedacht. Und irgendwie kommt es mir vor, dass Pratchett das auch gewusst hat, dass er wohl nicht mehr so viele Romane schreiben wird können, und er deshalb in diesem Roman ganz vielen seiner Figuren aus früheren Scheibenweltgeschichten einen kurzen Auftritt gewährt. Der Tod natürlich, die Stadtwache und die Wir-sind-die-Größten! Und am Ende, wenn alles gut gegangen ist und ich nach der letzten Seite aus der Scheibenwelt wieder in unsere Realität drifte, muss ich grinsen. Hab‘ Dank, Terry Pratchett, für diesen und jeden anderen großartigen Roman, den du uns gegeben hast. Ich werde noch lange darin lesen.

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Rezension kann hier nachgelesen werden: http://hekabeswelt.blogspot.de/2015/04/toller-dampf-voraus-ein-zug-fahrt-durch.html

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Terry Pratchetts Stil und seine, über Jahrzehnte gehegte Scheibenwelt, sind ungebrochen ein Garant für kurzweilige Geschichten. Dieses Mal sind es Lipwigs Gerissenheit, Vetinaris gefühlte Omnipotenz und Mumms Durchsetzungsvermögen, die die neueste Errungenschaft der Scheibe, das Dampfross, ins Rollen bringen. Und wo sollte die Verbreitung der Lokomotion auch anders ihren Ausgangspunkt nehmen als in Ankh Morpork, einer Stadt, die man durch die Seiten hindurch förmlich riecht*? Mit der Stadt und vielen Orten ihrer Umgebung kehren auch eine ganze Reihe bekannter Gestalten wieder, die in früheren Romanen schon für viel Wirbel gesorgt haben. Gleichzeitig liegt darin eine Schwäche des vorliegenden Werks, voraussichtlich leider der vorletzte Teil einer wirklich sehr empfehlenswerten Romanreihe. Man sollte schon ein paar der Bücher kennen, um sich auf dem Rücken von Groß A'Tuin, und zwischen ihren vielzähligen Bewohnern, nicht zu verlieren. Frühere Abenteuer boten selbst alleinstehend einen wesentlich einfacheren Einstieg in das Scheibenweltuniversum. Nicht zuletzt ist der Erzählfaden um „Eisenpfeil“ und seine Entwicklung für die vorhandene Seitenzahl ein wenig zu gedrängt geraten, sodass es insgesamt weniger Farbenfroh wirkte als sonst. Für all diejenigen unter den Lesern, die erst durch TODs Besuch in Terrys Heim auf ihn aufmerksam wurden, stehen jedoch unzählige Seiten und Wikis im Netz, die zu jedem Ort und jeder Person etwas zu berichten wissen. Somit findet auch der Scheibenwelt-Erstleser seinen Weg von Quirm nach Überwald. (tv) * Und sich am besten sofort die Nase zuhält

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Kurzbeschreibung Die Zukunft in Form von Dampfmaschinen... In diesem Band der Scheibenwelt erwartet die Bewohner eben genau diese Art von Fortschritt wo es Befürworter und Gegner gibt. Denn Dick Simmel hatte beim Ableben seines Vaters geschworen sich den Dampf untertan zu machen. Und er hält sein Versprechen, und sehr schnell wird aus einem Gedanken eine feste Form und die Zukunft wird darauf eingestellt sich fortan auch auf Schienen fortbewegen zu können. Aber was die Befürworter alles erwartet ist mehr als sie jemals zu Ahnen bereit waren... Cover Das Cover ist für mich sehr gut gelungen mit der Dampflock die wie ein riesiges Ungetüm ihre Bahnen zieht und mit den Farben toll gearbeitet ist. Aber auch der Titel und das liebevolle Detail innen ein Lesezeichen zu verarbeiten im Stil des Buches gefällt mir. Die Karte am Anfang ist auch sehr gut gelungen und sieht so aus wie ein altes Pergament aus früheren Zeiten. Sehr schön und passend ist der Titel zum Inhalt. Also alles in allem ein Eyecatcher. Charaktere Dick Simmel ist ein sehr fortschrittlicher junger Mann der sich weiter entwickelt und auch den nötigen Ehrgeiz dazu besitzt. Wieder mit dabei ist der Liebe Herr Lipwig denn ich schon ins Herz geschlossen habe mit seiner unvergleichlichen Art und Adora ist auch mit von der Partie, genauso wie Lord Vetinari denn ich mir wieder bildlich gut vorstellen konnte. Schreibstil Der Autor Terry Pratchett hat eine tolle Idee mit dieser Geschichte gehabt und ich finde es Super. Aber... ja es kommt leider ein Aber, ist es nicht wie erhofft die Leichtigkeit und der Scharfsinn Pratchetts denn ich gewohnt bin. Leider hat da die Übersetzung nicht wirklich geklappt und auch wenn sich das ganze gut liest, ist es dennoch so dass es mich nicht in den Bann ziehen konnte mit dem Witz und der Situationskomik die ich gewohnt bin. Deshalb gibt es auch Punkteabzug. Meinung Wenn der Fortschritt naht... In diesem Fall naht der Fortschritt in Form von einer Menge Dampf. Aber nun erstmal zum Anfang. Alles fängt erstmal harmlos an und man bekommt gleich mal ein Bild der Händler die im Sommer nicht wissen, wie sie ihre Waren schneller an den Mann oder in dem Fall schneller in die Stadt bringen bevor sie verderben. Immer noch grübelnd und dem Aufstand nahe schmieden sie einen Plan, das sich die Regierung endlich mal in Bewegung setzten soll, schließlich leben die ja auch von den Steuern. Auf der anderen Seite in der Gegend Sto Lot lebt Dick Simmel mit seiner Mutter und hat eine Idee. Die Umstände wie er auf die Idee kam sind ja nicht gerade sehr gut. Denn sein Vater verstarb bei einem Unfall vor kurzem und Dick versprach das er sich den Dampf irgendwann untertan machen würde. Nun ja... Dick ist wie soll man sagen sehr ehrgeizig, denn er fängt an, in seiner Scheune etwas zu bauen. Die Leute sind verwundert und natürlich wie es in der Eigenschaft des Menschen liegt sehr Neugierig, des Weiteren erging es mir genauso. Also nun,Dick ist mitten drin am Bauen und da er Helfer braucht sind die Leute sicher dass sie wenigstens aus denen was herausbekommen würden, aber Fehlanzeige auch sie halten dicht, bis... Genau bis eines Tages ein Monstrum sich aus der Scheune schiebt und man kann es gar nicht anders ausdrücken das Licht der Scheibenwelt erblickt. Und zwar ist Eisenpfeil geboren. Eine Dampfmaschine mit einer ungeheuren Kraft und die Leute sind schockiert und gleichzeitig begeistert und überlegen sich schon diese Maschine zu fahren. Manche haben da auch schon patente Namen im Kopf, denn wenn man Fahrer dieses Monstrums wäre könnte man sich z.b. Fuhrleute der Donnerschläge nennen. Dick ist zufrieden und gibt seinen Männern die aus Wolle und Jörg bestehen Bescheid dass sie gemeinsam auf den von ihnen gebauten Schienen sich aufmachen nach Ankh- Morpork der größten Stadt der Scheibenwelt und ihr Glück versuchen. Sie sprechen bei König Paul vor und der ist erstmal überrascht, gewährt ihnen aber eine Frist ihn vollständig zu überzeugen und so kommt es wie es kommen muss. Eine Menge Leute werden auf die Dampfmaschine Aufmerksam unter anderem auch Lord Vetinari der weiß das sich die Zukunft nicht aufhalten lässt und Lipwig damit beauftragt sich auch noch unter anderem damit zu kümmern. Lipwig ist ja nicht gerade ausgelastet mit Herr der Post, Herr der Münzen und Herr der Bank und übernimmt, denn Widerworte bringen bei Lord Vetinari nicht wirklich was. Und kaum wollen sie den Ausbau starten geht es auch schon los, denn es gibt immer welche die gegen die Zukunft und vor allen Dingen Neuerungen was haben... Fazit Schön gestaltet und anders übersetzt wie man von Pratchett gewohnt ist. Aber ich fand es als Geschichte wenn man die Vorgänger des Meisters der Scheibenwelt außen vorlässt nicht schlecht. 3 von 5 Sternen

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