Leserstimmen zu
After passion

Anna Todd

After (1)

(464)
(87)
(35)
(6)
(7)
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Am Anfang war ich mir wirklich sicher, dass das Buch noch besser wird. Dann kam die Phase, in der ich das Buch abbrechen wollte, weil es mich so sehr genervt habe. Schlussendlich habe ich aber das Buch zugeklappt und beschlossen, dass ich auch den zweiten Band lesen muss. Wie man auf Instagram vielleicht ganz dezent gemerkt hat, ist dass ich leicht an genervt von den Streitereien war - Nein ich war so richtig richtig genervt Tessa hat in meinen Augen einfach viel zu wenig Rückgrat um es mit einem Typen wie Hardin aufzunehmen, sie ist zwar immer sauer und sagt dass sie keine Lust auf das hick hack hat, aber ändern tut sie nichts. Genauso wie sie in der einen Sekunde stinksauer ist und sich nur durch einen Augenaufschlag besänftigen lässt, das ist unrealistisch und wirft uns Frauen um 200 Jahre zurück! Von wegen Emanzipation und Selbstbestimmung, sie versucht es zwar immer wieder kann sich aber nicht durchsetzten und viel schlimmer sie WILL sich gar nicht durchsetzten! Und die Streits erst, die beiden führen im Grunde immer und immer wieder die selbe Diskussion und beenden sie nie! Manchmal verwendet Anna Todd sogar die selben Worte, wie im streit 10 Seiten vorher. ich habe nix gegen Drama - Nein ich bin ein Fan von Drama. Aber bitte mit Abwechslung und das ist definitiv zu viel des Guten gewesen!!! Vielleicht gelten ein wenig mildernde Umstände, weil das eigentlich eine Wattpad Story war und Anna die Leser auf Trab halten musste, aber als Buch ließt es sich nicht so schön. Mir hat einfach der Inhalt gefehlt, es gab zwar ein paar gute Szenen und am Ende wurde es toll, die Sache mit den Eltern und den Laken wurde zum Thema, das war eine geniale Idee. aber 90% des Buches war Streit zusammen mit Gefummel. Soo genug gemeckert, jetzt kommen wir zu den Sachen, die ich gut finde ;-) Hardin. Er hat mir eindeutig am Besten an diesem Buch gefallen, er reagiert vielleicht ein bisschen zu dramatisch auf seine Vergangenheit. Ich meine Tessa hat im Grunde das Selbe durchgemacht und führt sich nicht so auf. Gegen Ende hat er sich aber wirklich verändert und die Version gefällt mir! Die Dialoge waren schlussendlich (als sie sich nicht mehr so viel gestritten haben) auch besser, kreativer, mit mehr Inhalt! dadurch konnte sich Spannung aufbauen und hat mich dazu gebracht den nächsten Band auch noch lesen zu wollen. Okay das ist meine erste "schlechte" Rezension - also wie war ich?? *zwinker Was ich wirklich faszinierend finde, ist dass ich das Buch wirklich, wirklich nicht leiden konnte und trotzdem wissen will wie es weiter geht! Ich muss einfach weiter lesen, ich kann nicht anders, irgendwas scheint sie Geschichte doch an sich zu haben, was mich fesselt! Was sagt ihr zu dem Buch? Ich gebe ihm 2 / 5 Sternen

Lesen Sie weiter

Ich habe die Bücher - wie anscheinend alle anderen - regelrecht verschlungen! Die Bände 1,2 und 3 haben in mir sehr viele Emotionen hervorgerufen. Ich hatte Herzklopfen, Angst, Aufregung, Tränen der Freude und des Leids , Höhenflüge und abgrundtiefen Hass empfunden. Und das immer und immer wieder ... Es war sehr aufreibend und zugleich hat es mich gefesselt! Ich habe es geliebt !!!! Bis zu der Stelle im Band 4 als Tessa sein Buch gelesen hatte ... von da an fühlte ich NICHTS!!!!! Wie kann jemand so viel Emotionen vorausschicken um dann plötzlich nichts mehr als LANGEWEILE zu verbreiten??? Es war NUR NOCH langweilig die letzten Seiten des Buches zu lesen und ich war schockiert über so wenig Emotionen in diesen Seiten ... nach all dem kommt das Ende SO daher ??? Ohne Gefühle , ohne Liebe , ohne Leid , ohne Schmerz, ohne IRGENDEINEN Inhalt ??? Um es mit Hardins Worten zu sagen "ZUM TEUFEL -FUCK!!! " Anna ... du hast mir die ganze (deine ganze) schöne Geschichte versaut mit diesem Ende:(.... sorry aber das musste jetzt raus !!)

Lesen Sie weiter

Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war. * Meine Meinung Nach dem ich mich lange Zeit gegen den Hype gewehrt habe und felsenfest davon überzeugt war meine Finger von Anna Todds „After“ – Reihe zu lassen, war meine Neugier am Ende doch zu groß, sodass ich in die Leseprobe hineinlesen musste. Und sie hat mir überraschend gut gefallen! Anna Todds locker, leichter Schreibstil hat mich förmlich durch die Seiten getragen und ich habe mich wirklich köstlich über die kleinen Streitereien zwischen Tessa und Hardin amüsiert. Außerdem fand ich Tessa lange nicht so schlimm, wie ich es angenommen hatte, sodass ich letztendlich beschlossen habe „After passion“ eine faire Chance zu geben. Jetzt, hinterher bereue ich diese Entscheidung allerdings wieder, da es bereits nach den ersten Kapiteln bergab mit meinem Lesespaß ging und ich mich im Großteil des Buches eigentlich durchweg über Tessa und Hardin hätte aufregen können. Die Handlung, die mich zu Anfang noch gut unterhalten hat, besteht leider nur aus den ständigen Streits und Versöhnungen zwischen Tessa und Hardin, was einen mit der Zeit ziemlich frustriert. Im einen Augenblick schweben die beiden noch auf Wolke 7 und geben sich den Gefühlen füreinander hin, im anderen liegen sie sich auch schon in den Haaren, da Hardin irgendetwas total Verletzendes zu Tessa gesagt hat, woraufhin sie lautstark verkündet, dass es endgültig mit ihnen vorbei ist und sie nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Dieses Vorhaben hält sie auch ein, bis Hardin wieder auf der Bildfläche erscheint und so lieb zu ihr ist, dass sie ihm einfach noch eine Chance geben muss. Die beiden sind für einen Augenblick glücklich…tja und dann beginnt das ganze Theater von vorne. Es ist echt zum Haare raufen mit den beiden! Ich stand wirklich sehr oft kurz davor, dass Buch entweder aus dem Fenster zu werfen oder gegen die Wand zu pfeffern. Andererseits konnte ich mich aber auch nicht der Sogwirkung, die die Geschichte inne hat, entziehen. Sobald ich das Buch einmal beiseitegelegt habe, haben Tessa und Hardin bereits wieder nach mir gerufen und ich musste einfach wieder dazu greifen. Kommen wir nun zu den beiden Hauptakteuren Tessa und Hardin, zu denen ich wirklich tausend Seiten schreiben könnte^^ Mit Tessa konnte ich mich anfangs noch ziemlich gut identifizieren. Sie liest gerne und bleibt auch lieber zu Hause anstatt jedes Wochenende Party zu machen. Ihre Vorurteile z.B. gegenüber ihrer Zimmergenossin Steph habe ich ihr ebenfalls verzeihen, da sich gezeigt hat, dass dafür hauptsächlich ihre Mutter verantwortlich ist, die Tessa ganz schön unter ihrer Fuchtel hat und eine mehr als strenge Erziehung verfolgt. Doch je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, desto mehr negativen Dinge sind mir an ihr aufgefallen. Tessa ist nicht nur naiv und unglaublich prüde/altmodisch (Sie fühlt sich nackt, wenn sie kein Kleid trägt, das bis über die Knie trägt), sie trifft auch noch eine unkluge Entscheidung nach der anderen und widerspricht sich mit ihren Handlungen immer selbst. (z.B. Verkündet sie zu Beginn der Party noch ganz groß, dass sie nicht trinkt, nur um am Ende total betrunken zu sein.) Am übelsten nehme ich ihr allerdings, dass sie so eine verdammte Heuchlerin ist. Sie verurteilt so oft das Verhalten anderer Leute, verhält sich aber keinen Deut besser. Obwohl sie von Hardin nicht die Finger lassen kann, denkt sie nicht im Traum daran ihrem Freund Noah reinen Wein einzuschenken. Im Gegenteil! Sie versichert ihm bei jeder Gelegenheit wie sehr sie ihn vermisst. Sie hält ihn sich warm, nur damit ihn noch hat, falls Hardin wieder einmal gemein zu ihr ist. Auch Landon und Steph spielt sie das arme Opfer vor und lässt sich von ihnen bemitleiden, dabei hat sie deren Mitleid gar nicht verdient. Was ich darüber hinaus nicht verstanden habe: Warum musste sie Hardin, wenn er eh schon mies drauf war, immer weiter provozieren? Mit der Zeit wusste sie schließlich, dass er leicht zu reizen ist. Ich möchte ihr ja nichts unterstellen, aber in meinen Augen hat sie das manchmal echt mit Absicht gemacht um ihn als den Bösen und sich als das arme Opfer darzustellen. Hardin...ja...was soll ich zu ihm sagen, außer, dass er unter erheblichen Stimmungs-schwankungen leidet und mit seinen Ausbrüchen oft unter die Gürtellinie schlägt. Im einen Moment ist er noch total süß und im nächsten lässt er einen richtig verletzenden Spruch los, für den man ihm am liebsten eine verpassen würde - und zwar so lange bis er einem verrät wo sein verdammtes Problem liegt. Er verdirbt es sich immer selbst und kommt dann hinterher reumütig angekrochen um um Verzeihung zu winseln. Die kurzen Momente, in denen alles gut zwischen den beiden war, waren die reinste Erholung für meine Nerven. Es gab die eine oder andere romantische Szenen, in denen man das Knistern hautnah gespürt hat, was mir wirklich gut gefallen hat. (Damit möchte ich nicht verharmlosen, dass ihre Beziehung im Grunde ziemlich selbstzerstörerisch ist). * Mein Fazit Während mir die ersten Kapitel von „After passion“ noch ziemlich gut gefallen haben und ich auch die kleinen Streitereien zwischen Tessa und Hardin noch sehr amüsant fand, ging es im weiteren Verlauf des Buches stetig bergab mit meinem Lesespaß. Ich habe mich zunehmend über beide Protagonisten aufgeregt und mir - fast schon verzweifelt - ein baldiges Ende ihrer Streitereien gewünscht. Dank dem locker leichten und flüssigen Schreibstil von Anna Todd, ließ sich „After passion“ jedoch super schnell lesen. Zu Band 2 werde ich allerdings nicht mehr greifen, denn noch einmal knapp 800 Seiten Tessa und Hardin halten meine Nerven nicht aus.

Lesen Sie weiter

Daten: Originaltitel: After Autor/in: Anna Todd Erscheinungsdatum: 09.02.2015 Verlag: Heyne Seiten: 704 Genre: Romance, Drama, New Adult Preis: 12,99 € Klappentext: Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach liebe. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war. Eigene Meinung: Achtung: Der nachfolgende Text kann evtl. ein paar Spoilers enthalten! Ich denke, der Hintergrund dieser Geschichte ist nun fast jedem bewusst. "After" war vorher eine One Direction- Fanfiction der Autorin Anna Todd (bei Wattpad unter "imaginator1dx") und hat "one billion" Leser erreicht, weswegen ein Vertrag bei einem Verlag für die Autorin folgte. Dieses Buch hat besonders hier bei uns einen großen Hype ausgelöst, sodass man in allen Buchläden nur noch dieses Buch sieht. Meine eigene Meinung ist, dass ich nicht fassen kann, dass so ein Buch so eine Aufmerksamkeit genießt! Ich will damit keinesfalls sagen, dass die Geschichte schlecht ist, aber verdient sie diese ganzen positiven Kommentare und diese Würdigungen? Verdient Anna Todd, dass man sie als "das größte schriftstellerische Phänomen ihrer Generation" bezeichnet? Natürlich nicht! Zuallererst komme ich mal auf die Charaktere zu sprechen: Tessa Young und Hardin Scott. Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Tessas Sicht geschrieben. Dadurch dass sie Sätze meistens auch noch eher kurz ausfallen, erhält man als Leser keine wirkliche Charakterisierung Tessas oder Hardins. Im Gegensatz zu Tessa, die einem echt auf die Nerven geht nach einer Zeit, da sie offenbar nicht rational denken kann, findet man die Rolle des Hardin ein wenig interessant, da seine Figur sehr komplex ist. Todd hätte hier viel daraus machen können, wie z.B. näher auf Hardins äußere Erscheinung (Piercings, Tattoos) eingehen (Wie kam es zu diesem eher gewöhnungsbedürftigen Auftreten?). Aber man könnte denken, dass die Autorin Hardin immer negativer für den Leser erscheinen lassen wollte, als wolle sie das Klischee des "Bad Guys" noch mehr treffen. Zwar könnte Hardin Scott hin und wieder als anziehend gelten, aber im Großen und Ganzen sind die Charaktere aus dieser Geschichte nicht meine Liebsten. Nun zu der Handlung. Ich finde, dass die ganze Verbindung zwischen Tessa und Hardin viel zu schnell geht. Dadurch wirken ihre Gefühle für einander und ihre späteren "Ich liebe dich"'s eher aufgesetzt und nicht authentisch genug für mich. Dieser ewige Wechsel zwischen Streit und anschließender körperlicher Intimität fand ich schon vor der Hälfte des Buches zu viel. Man hat eigentlich immer nur gesehen, dass sie Gefühle für einander haben, dass sie sich lieben, dass sie Sex haben, aber dabei wurde das wichtigste ausgelassen: WARUM? Wie kommt es, dass sich Gefühle entwickelt? Todd hat mit der oben genannten fehlenden Charakterisierung erreicht, dass dem Leser nicht wirklich klar wird, wo die Gefühle zwischen den Protagonisten nun eigentlich herkommt. Vor allem wird diese Liebe auch noch durch die Tatsache runtergezogen, dass Sex anscheinend eine Lösung für alles ist. Gibt es Konfliktpotenzial folgt immer Sex, was an manchen Stellen eher unpassend war. Man muss aber auch sagen, dass diese ewigen Streitereien eine gewissen "Spannung" aufrecht gehalten haben und eine Art Reiz für den Leser dargestellt haben. Positiv an der Handlung ist meiner Meinung nach das Ende. Dort wird so was wie ein Plot Twist eingebaut und der Leser wird überrascht. Denn es war alles nur eine Wette für Hardin- jedenfalls am Anfang. Und damit endet das erste Buch. Eine geschickte Sache von der Autorin, denn dadurch wird man angetrieben, sich so schnell wie möglich die Fortsetzung zuzulegen, selbst wenn man vielleicht sogar nicht vom ersten Buch überzeugt war. Nun zu meinem schwersten Kritikpunkt: der Schreibstil und der Aufbau dieser Geschichte. Wie am Anfang bereits erwähnt ist diese Geschichte ursprünglich eine Fanfiction gewesen, also sollte man über diese kurzen Kapitel (2-3 Seite!!) nicht wirklich überrascht sein, obwohl Todd dies vielleicht hätte ändern können, da die Story zu einer losen Masse wird. Darüber hinaus ist der Schreibstil etwas, was mich hier am meisten gestört hat. Denn dieser Schreibstil war teilweise so schlecht, dass ich wirklich nicht glauben konnte, die Autorin sei 25. Fazit: After hat schon ein paar spannende Stellen und ist wirklich kein schlechtes Buch. Doch ich kann einfach nicht mehr als 3 Sterne geben. Es sind auch eher 2,5-3 Sterne geworden. Es ist einfach ärgerlich und es macht mich wütend zu denken, dass dieses Buch trotz der vielen offensichtlichen Schwachpunkte, so viel Lob genießt, obwohl es so viel besser (unbekanntere) Bücher gibt, die so eine Unterstützung gebrauchen könnten. Die Fortsetzung werde ich mir wahrscheinlich trotzdem durchlesen, da mich dieser Plot Twist und das offende Ende ein wenig neugierig gemacht haben, aber es wird wohl nicht in naher Zukunft sein. Wertung: ★★* 2 1/2 Sterne von 5

Lesen Sie weiter

Ein Roman, der viel verspricht und zum Ende leider enttäuscht. After passion Klappentext: "life will never be the same Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Doch er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war." Informationen zur Autorin: Anna Todd lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann im texanischen Austin. Sie haben nur einen Monat nach Abschluss der Highschool geheiratet. Anna war schon immer eine begeisterte Leserin und ein großer Fan von Boygroups und Liebesgeschichten. In ihrem Debütroman AFTER PASSION konnte sie ihre Leidenschaften miteinander verbinden und sich dadurch einen Lebenstraum erfüllen. [...] Autorenhomepage: www.AnnaToddBooks.com (Aus: After passion, Informationen zur Autorin) Rezension Tessa Young ist aufgeregt - endlich kann sie auf die Washington State University gehen. Auf diesen Tag hat sie ihr ganzes Leben lang gewartet. Hat darauf gewartet, weiterhin ihrer Mutter alles recht zu machen. Hat darauf gewartet, ihr Leben mit ihrem Freund aus der Heimat zu leben. Hat auf das perfekte Leben gehofft. Doch diese Hoffnung wird sogleich am ersten Tag vom Chaos höchstpersönlich zerstört - und dieser trägt den Namen Hardin Scott. Denn Hardin ist es, der ihr Leben von Null auf Hundert umkrempelt, sie Dinge fühlen lässt, die Tessa nie geahnt hätte, der Gefühle und Begehren in ihr auslöst - und dabei auch zu dem Menschen wird, der es schafft sie am meisten zu verletzen. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die Tessa und Hardin mitreißt - doch schaffen sie es am Ende, zusammen zu sein? » Manchmal glaubt man, Leute zu kennen, aber man irrt. « (Aus: After passion, S. 694 ) Der Auftakt zu der After-Series Reihe, After passion, von Anna Todd beginnt mit einem Prolog, der bereits ankündigt, dass sich Tessa Young, Protagonisten des Romans, im Verlauf der Geschichte verändern wird. Wie sehr, dass erfährt der Leser erst beim Lesen der Lektüre und wird dabei in ein absolutes Beziehungsdrama und -chaos geführt, dass mitnichten immer zu ertragen und an vielen Stellen einfach zu viel des Guten ist. Im Großen und Ganzen dreht sich das gesamte Buch mit seiner Länge von knapp 700 Seiten um die NichtBeziehung zwischen Tessa und Hardin und dem gesamten Gefühlschaos, der sich zwischendrin verbirgt. Viel mehr dazwischen gibt es tatsächlich nicht, doch Geheimnisse, Intrigen und Verrat sind definitiv Aspekte, die in der Beziehungsstruktur der beiden Figuren eine große Rolle spielt und die Haupthandlung des Romans als solches einnimmt. Tessa Young lernt man zunächst als ruhiges und Besonnenes Mädchen kennen, die dafür lebt, ihrer Mutter alles recht zu machen. Das schließt alle Lagen ihres Lebens ein: Auf welche Uni sie geht, wer ihr Freund ist, wer ihre Freunde zu haben und wo sie wohnen soll. Ein Kontrollfreak also, doch Tessa befindet sich in ihrem kleinen goldenen Käfig und unternimmt nichts dagegen - bis sie auf der Uni Hardin Scott kennen lernt. Gepierct, tätowiert, ein Bad Boy durch und durch - von dem ihr Freund und ihre Mutter so gar nicht begeistert sind. Natürlich verspricht Tessa sich von ihm fern zu halten - doch da die Geschichte genau von der Beziehungsstruktur zwischen ihr und Hardin lebt, kann der Leser diese Entwicklung mitnichten erwarten. Die beiden sind (wie sollte es auch sonst sein) genaue Gegensätze und scheinen sich daher magisch anzuziehen. Während sich eine Beziehung zwischen den beiden entwickelt merkt man deutlich, wie stark Tessa sich als Figur verändert - wie sie anfängt, sich aus ihrem goldenen Käfig zu befreien, wie sie beginnt, eigene Entscheidungen zu treffen, obwohl sie riskant zu sein scheinen. Und sie beginnt, Hardin von ganzem Herzen zu lieben, obgleich dieser sie immer und immer wieder verletzt. Denn er hier erwartet, dass Hardin sich von Null auf Hundert verändert, der muss leider enttäuscht werden. Zwar merkt man hier und da Veränderungen, dennoch bleibt seine Figur im Großen und Ganzen gleich. Insgesamt ist es wirklich interessant, vor allem zu Beginn, wie sich die beiden kennen lernen und sich versuchen, gegenseitig eine Chance zu geben. Doch um so weiter die Story voranschreitet, umso mehr man die beiden kennen lernt, desto stärker ist man genervt von der Naivität Tessas und dem Verhalten Hardins. Ganz schlimm ist sowieso, dass ihre Handlungsweisen und Gedanken kaum nachzuvollziehen sind. Wer bitte lässt sich immer und immer und immer wieder verletzen und schafft es dennoch nicht, los zu lassen? Und selbst wenn sowas in der Realität tatsächlich passiert (was sicherlich der Fall ist), kauft man das der Protagonisten nicht ab. Dafür sind ihre Gedanken zu oberflächlich, ihre Gemütsschwankungen zu flach und unglaubwürdig. Dies trifft auch für die Nebencharaktere zu, die nur eingeführt werden, um die Story irgendwie voranzutreiben und den kaum vorhandenen Plot irgendwie voran zu treiben, neue Konflikte zu erzeugen und etwas Abwechslung neben den ganzen Dramen zu bieten. Diese kommen allerdings so klischeehaft und blass daher und werden nur im nötigsten gezeichnet, dass der Leser keinerlei Bindung zu ihnen aufbauen kann. »» Weißt du noch, wie du gefragt hast, wen ich auf der ganzen Welt am meisten liebe? «, fragt er, und seine Lippen sind nur Zentimeter von meinen entfernt. Ich nicke obwohl es so lange her zu sein scheint und ich nicht gedacht hätte, dass er es sich merkt. »Dich. Dich liebe ich am meisten auf der ganzen Welt. «« (Aus: After passion, S. 452 ) Auch die Handlung selbst lässt absolut zu wünschen übrig. Findet man zu Beginn die Story noch ziemlich interessant und spannend, hat man spätestens nach der Hälfte des Romans das Gefühl, irgendwo auf eine Repeat-Taste gedrückt zu haben. Alles wiederholt sich einfach zig Male, es kommt nichts neues und man kann nur wieder und wieder die Augen ob der unrealistischen Handlungen der Charaktere verdrehen. Zudem kommen unzählige Rechtschreib- und Logikfehler hinzu, welche die Geschichte noch mal deutlich unglaubwürdiger erscheinen lassen. Insgesamt hätte man die Handlung als solche locker auf ein Drittel kürzen können und hätte trotzdem das gesamte Ausmaß der Handlung und Entscheidungen in den Roman packen können. So muss sich der Leser allerdings durch Dramen quälen, die sich wie Kaugummi ziehen, sich mit Unverständnis dem Schicksal ergeben und versuchen, diese beiden Protagonisten irgendwie nachzuvollziehen, irgendwie ihre Handlungen zu verstehen, einfach IRGENDWIE weiterzumachen. Hier muss nun auch ein Wort zum Schreibstil der Autorin fallen, denn sie versucht verzweifelt, Gefühle und Gedanken auf den Punkt zu bringen und nah zu schildern, scheitert daran jedoch kläglich. Man hat keinerlei Möglichkeit, eine emotionale Bindung zu den Figuren aufzubauen, weil schlichtweg immer die falschen Wort gewählt werden und sie das bisschen an Sympathie, was man den Figuren entgegenbringen wollen würde, dadurch zunichte macht. Doch einen kleinen Lichtblick und Hoffnungsschimmer gibt es noch: Mögen so manche kurz vor dem Schluss nun denken, dass sie nach Band eins mit dieser Reihe brechen könnten, haben sie sich geirrt - denn endlich, endlich schafft die Autorin es, mit einem höllischen Cliffhanger der Geschichte etwas Spannung zu geben und hat dem Leser am Hacken - nach 650 Seiten, die sich gezogen haben wie die Hölle. Unglaublich, aber wahr: Obgleich einem der Roman nichts neues bietet, man die Figuren wohl nicht mag, man sogar genervt ist, sich die Haare rauft und das Buch einfach nur in eine Ecke schmeißen will, um sich einer deutlich besseren Lektüre zu widmen - man will nach diesem Cliffhanger einfach wissen, wie es weitergeht, denn die Autorin verspricht hier endlich, das Potenzial der Geschichte aufzugreifen. Ob sich das bestätigt, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen. Fazit After passion von Anna Todd ist ein hoch angepriesener Roman, der leider seinen Erwartungen nicht ansatzweise gerecht werden kann. Unglaubwürdige und langweilige Figuren, eine nicht existente Handlung und die Wiederholung von Drama um Drama machen diesen Roman zu einem wirklich sehr nervenaufreibendem Leseerlebnis, dass man wohl nicht so schnell wiederholen möchte. Es ist weder innovativ, noch außergewöhnlich, weder in irgendeiner Weise spannend noch fiebert man mit den Figuren mit. Viele Logik- und Rechtschreibfehler machen es zudem schwer, den Roman ernst zu nehmen und auch die Handlungen und Denkweise der Figuren sind mitnichten nachvollziehbar. Das Einzige, was den Roman vor einer katastrophalen Bewertung rettet, ist das Ende und der fiese Cliffhanger, der tatsächlich etwas Spannung bringt und den Leser dazu anstachelt, doch den Nachfolger in die Hand zu nehmen. Leser, die nach einem tollen Leseerlebnis und einer schönen Liebesgeschichte suchen, werden es hier wohl eher nicht finden. Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. After passion 02. After truth 03. After love (15. Juni '15) 04. After forever (10. August '15) Pro & Contra + Cliffhanger zum Schluss + Beginn war eigentlich noch ganz nett - Schreibstil: Autorin umschreibt Gefühle, kommt allerdings nicht auf den Punkt - Hardin ist ziemlich unsypathisch - Tessa als Protagonistin oft unverständlich und nervtötend - Nebenfiguren nur dazu da, Handlung voranzutreiben - Plot bzw. ein roter Faden nicht existent - Viele Rechtschreib- und Logikfehler stören den Lesefluss - Viel zu viel Drama - Unglaubwürdige Gedanken, Handlungen und Gefühle der Protagonisten - An einigen Stellen sehr langatmig und zäh - Insgesamt viel zu lang / Hätte locker auf ein Drittel des Umfangs gekürzt werden können mit selbem Ergebnis Bewertung: Handlung: 1,5/5 Charaktere: 1,5/5 Lesespaß: 2/5 Preis/Leistung: 2/5

Lesen Sie weiter

Naja... Abklatsch von Fifty Shades of Grey!

Von: Sunshine587

19.02.2015

Ich finde es ist ein totaler Abklatsch von Fifty Shades of Grey! Das Buch stimmt in fast allem mit SoG überein. Da ich SoG liebe, kann ich diesem Buch nur 2 Sterne geben, denn ich dachte die ganze Zeit ich lese SoG.....

Lesen Sie weiter