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Leserstimmen (143)

Anne Freytag: Mein bester letzter Sommer

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27012-1

Erschienen: 08.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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So wunderschön und emotional

Von: Maddies Dream Datum : 16.04.2017

maddiesbookland.blogspot.de/

Was für ein tolles Buch. Mit welchen Worten kann eine Rezension besser anfangen? Im Moment bin ich eher in einer Leseflaute. Ich komm nicht so recht zum Lesen und leider fehlt mir oft auch die Lust. Aber als dieses Buch bei mir an kam, und ich den Klappentext gelesen hab, hab ich sofort mein aktuelles Buch beiseitegelegt und mit dieses hier geschnappt. Hier hat mich einfach alles angesprochen. 

Schon allein der Umschlag ist wunderschön. Es ist ein ganz besonderes Material. Nicht so gewöhnlich, wie die meisten Schutzumschläge. Der Umschlag hat einen gewissen Fühleffekt. Er ist ein bisschen rau, und wenn man darüber streicht ergibt das ein ganz schönes Geräusch. Auch das Cover an sich ist wirklich hübsch gestaltet und passt in allen Zügen zur Geschichte. Mir gefällt die Zeichnung wirklich gut.

Irgendwie hat mir der Klappentext so ein bisschen an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert. Vielleicht hat es mich auch deswegen so gepackt, weil ich diese Geschichte wirklich super gern gemocht hab. Auch hier geht es um ein unheilbar krankes Mädchen, das plötzlich vor der Entscheidung steht, ob es sich überhaupt verlieben darf, wenn sie doch bald stirbt.

Ich fand die Geschichte von Tessa und Oskar sehr schön und einfühlsam geschrieben. Es ist eine Geschichte von Mut, vom Nachdenken, vom Tod und natürlich von der Liebe. Im ganzen Buch hab ich total viele Stellen angestrichen, weil es so gut wie auf jeder Seite ein Zitat gab, was mich bewegt hat. Allerdings hab ich irgendwann aufgehört, weil es einfach zu viele waren. Die Gefühle von Tessa waren gut beschrieben und ich konnte mich jederzeit in sie hinein versetzen. Wirklich authentisch.

Gerade das Ende hat mich sehr berührt und ich hab einen Kloß im Hals bekommen. Schade eigentlich, dass das Buch nur ein Einzelband ist. Ich hätte gern noch mehr von den beiden gehabt. Sie sind mir echt ans Herz gewachsen. Und ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch zu den besten dieses Jahr zählen wird.

Mein bester letzter Sommer

Von: Rosisamazinglibrary Datum : 27.03.2017

https://rosisamazinglibrary.blogspot.de

Allgemeines:
Titel: Mein bester letzter Sommer
Autorin: Anne Freytag
Format: gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Genre: Jugendbuch, Roman
Preis: 14,99€

Inhalt:
Tessa ist 17 Jahre alt und erfährt, dass sie bald sterben muss. Bis dahin hat sie immer ein vorbildliches Leben geführt, war fleißig, hat sich nie daneben benommen, nie etwas erlebt. Sie war in allem perfekt hat es jedem recht gemacht und sich immer nur auf ihre wunderbare Zukunft vorbereitet, die sie nun nie erleben wird. Eine Welt bricht für sie zusammen. Sie verschanzt sich voller Wut, Trauer und Verbitterung in ihrem Zimmer und wartet einfach nur auf den Tod. Als eines Tages Oskar in ihr Leben tritt ändert sich schlagartig alles. Die beiden verlieben sich und als Oskar die Wahrheit über Tessas Zustand erfährt, läuft er nicht davon, sondern schenkt ihr einen gemeinsamen unvergesslichen Sommer durch Italien - einen besten letzten Sommer.

Meine Meinung:
Als Leser wird man von der ersten Seite an in Tessas Gedanken hineingeworfen, versetzt sich in ihre unendliche Wut und Verbitterung, ihre Angst, ihren Schmerz. Man fühlt mit, wie es sein muss, so viele Pläne gehabt zu haben und dann zu erfahren, dass man all diese Dinge niemals erleben wird. Ausziehen, eine Familie gründen, Kinder bekommen und Auto fahren.

Doch als Oskar in ihr Leben trifft, ändert sich alles und die Tessa von früher, kam wieder zum Vorschein und wurde mir noch sympathischer. Er findet sich nicht einfach mit ihrem Schicksal ab. Er geht ihr bis unter die Haut was auf Gegenseitigkeit beruht und bringt sie dazu ihre größten Ängste zu überwinden so, dass ihre Krankheit vergessen scheint. Oskar schließt man von Anfang an ins Herz, er ist sehr sympathisch, der auch einiges durchgemacht hat, wie man im laufe der Geschichte erfährt. Tessa jedoch knackt seine harte Schale und vertreibt seine tief sitzende Traurigkeit. Und schließlich stellt er sich seiner Vergangenheit. Und doch vermischt sich die Hoffnungslosigkeit, die nie ganz verschwindet, mit einer Lebensfreude und all den wunderbaren Gefühlen, die das Verliebtsein mit sich bringen. Hier kann der Leser sich genauso von Herzen mitfreuen, wie er auch mitleidet. Es weckt gleich eine ganze Palette von Emotionen in einem. Trotzdem schwebt über Allem immer der Schatten des herannahenden Abschieds und der immer vorhandenen Ungewissheit. Tessa muss den Tatsachen ins Auge sehen, sich verabschieden, ihre Gedanken aufschreiben.

Beeindruckt hat mich die kleine Schwester von Tessa. Es ist nicht einfach damit umzugehen, wenn man weiß das die große Schwester sterben wird, man wird plötzlich in den Schatten gestellt und vergessen. Was hass zu sein scheint ist einfach nur ein Schutzschild vor dem was kommen wird. Die Zeit wenn die Schwester, die engste vertraute tot ist.
Die Autorin hat einen bemerkenswerten Schreibstil, was die Geschichte zu etwas besonderem macht. Es gab so viele Textzeilen die ich hätte markieren können, dass ich gar nicht mehr fertig geworden wäre mit dem Buch.
Anna Freytag hat es geschafft, dass diese Themen wie Tod, Krankheit und Verlust nicht im Mittelpunkt stehen und dennoch da sind. Man denkt nicht die ganze Zeit darüber nach, aber trotzdem ist es beim Lesen im Kopf.

Bewertung:
Das Buch war herzzerreißend und voller Denkanstöße. Es erinnert an den Wert des Lebens und daran, im Hier und Jetzt zu leben und nicht immer nur auf eine -vielleicht- bessere Zukunft zu warten.
Die Geschichte zwischen Tessa und Oskar war einzigartig und die Bindung zwischen den zweien, kann man nicht nur lesen, sondern auch spüren. Das schafft man einfach nur mit solch tollen Worten, wie sie Anne Freytag gewählt hat. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich bin sehr froh mit den beiden durch Italien gereist zu sein.

Total verdienter Hype!

Von: Annis-Buecherwelt Datum : 18.03.2017

annisbuecherwelt.blogspot.de

"Mein bester letzter Sommer", ein Roman von Anne Freytag

-erschienen im März 2016
-bei Heyne fliegt
-Hardcover
-14,99 € (D)

Inhalt:
In der U-Bahn hat sie ihn das erste Mal getroffen- und sich immer geärgert, ihn nicht angesprochen zu haben. Dann erfährt Tessa plötzlich, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Durch Zufall trifft sie bei einem Familienabendessen Oskar, den Jungen aus der U-Bahn, wieder und es ist Liebe auf den ersten Blick. Als sie ihm von ihrem schweren Schicksalsschlag erzählt, will er, dass sie ihre letzte Zeit gemeinsam verbringen, und so machen sie sich auf, auf den besten letzten Sommer.

Danke, Anne Freytag, für dieses fantastische Buch. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte bis zur letzten Seite, bis zum letzten Buchstabe nicht mehr aufhören, weiterzulesen, mitzufiebern und zu bibbern.

Tessa ist eine ganz besondere Person. Sie ist so unglaublich stark und selbstbewusst und gibt nicht auf, selbst, als sie weiß, dass sie bald sterben wird. Und auch Oskar ist einfach perfekt. Er ist genauso, wie ich mir meinen späteren Ehemann vorstellen würde. Er ist so liebenswert und charmant, wie er sich um Tessa kümmert und alles daran setzt, dass sie eine tolle Zeit hat. Er macht sich so viele Gedanken um sie. Die Lebensfreude, die die beiden ausstrahlen, finde ich toll. Danke, für diese zwei tollen Menschen.

Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen es um das Thema Tod geht, vor allem "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ja sehr gehypt worden. Allerdings finde ich die Geschichte, die Anne Freytag hier auf Papier gebracht hat, tausend mal berührender. Ich musste glaube ich schon auf der ersten Seite weinen, so gefühlsvoll ist dieses Buch. Diese unbändige Trauer, gemischt mit der Liebe, war eine Mischung, bei der ich viel zu oft zum Taschentuch greifen musste. Als ich bei anderen Lesern damals gelesen habe, dass sie weinen mussten, dachte ich, dass ich es nicht müsse. Denn normalerweise bekommt mich nichts so schnell zum weinen. Aber "Mein bester letzter Sommer" hat es geschafft. Der Schreibstil ist perfekt, er hat aus dieser wunderbaren Geschichte ein rundum perfektes Buch gemacht. Besonders gut haben mir auch die Lieder gefallen, die immer erwähnt wurden.

Am traurigsten fand ich direkt eine Stelle, relativ weit vorne, als Tessa Oskar erzählt, dass sie sterben wird. Die Art und Weiße, wie Tessa es sagt, lässt es gleichzeitig so hart und gefühlslos rüberkommen, als würde ihr der immer näher kommende Tot überhaupt nichts ausmachen, gleichzeitig wirkt Tessa in diesem Moment total verletzlich. Eine Mischung, die ich nicht für möglich gehalten hätte.

Trotzdem hatte dieses Buch auch so viele Stellen, die von Liebe gestrotzt haben, in denen man den Tot schon fast vergessen hat. Und auch diese Rundreise, die die beiden machen, hat mir sehr gefallen, Anne Freytag hat es geschafft, dass ich während dem Lesen selbst dachte, ich sei in Italien.


Mein Fazit: "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag ist das berührensten Buch, dass ich je gelesen habe. Es ist die perfekte Mischung aus Traurigkeit und Liebe, die dieses Buch perfekt macht. Vom Cover, über den Inhalt bis zum bitteren Ende konnte mich dieses Buch vollends überzeugen. Deswegen gebe ich dem Buch volle 5 von 5 Sternen. (Es hätte auch 100 von 5 verdient). Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen! ,In der U-Bahn hat sie ihn das erste Mal getroffen- und sich immer geärgert, ihn nicht angesprochen zu haben. Dann erfährt Tessa plötzlich, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Durch Zufall trifft sie bei einem Familienabendessen Oskar, den Jungen aus der U-Bahn, wieder und es ist Liebe auf den ersten Blick. Als sie ihm von ihrem schweren Schicksalsschlag erzählt, will er, dass sie ihre letzte Zeit gemeinsam verbringen, und so machen sie sich auf, auf den besten letzten Sommer.

Danke, Anne Freytag, für dieses fantastische Buch. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte bis zur letzten Seite, bis zum letzten Buchstabe nicht mehr aufhören, weiterzulesen, mitzufiebern und zu bibbern.

Tessa ist eine ganz besondere Person. Sie ist so unglaublich stark und selbstbewusst und gibt nicht auf, selbst, als sie weiß, dass sie bald sterben wird. Und auch Oskar ist einfach perfekt. Er ist genauso, wie ich mir meinen späteren Ehemann vorstellen würde. Er ist so liebenswert und charmant, wie er sich um Tessa kümmert und alles daran setzt, dass sie eine tolle Zeit hat. Er macht sich so viele Gedanken um sie. Die Lebensfreude, die die beiden ausstrahlen, finde ich toll. Danke, für diese zwei tollen Menschen.

Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen es um das Thema Tod geht, vor allem "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ja sehr gehypt worden. Allerdings finde ich die Geschichte, die Anne Freytag hier auf Papier gebracht hat, tausend mal berührender. Ich musste glaube ich schon auf der ersten Seite weinen, so gefühlsvoll ist dieses Buch. Diese unbändige Trauer, gemischt mit der Liebe, war eine Mischung, bei der ich viel zu oft zum Taschentuch greifen musste. Als ich bei anderen Lesern damals gelesen habe, dass sie weinen mussten, dachte ich, dass ich es nicht müsse. Denn normalerweise bekommt mich nichts so schnell zum weinen. Aber "Mein bester letzter Sommer" hat es geschafft. Der Schreibstil ist perfekt, er hat aus dieser wunderbaren Geschichte ein rundum perfektes Buch gemacht. Besonders gut haben mir auch die Lieder gefallen, die immer erwähnt wurden.

Am traurigsten fand ich direkt eine Stelle, relativ weit vorne, als Tessa Oskar erzählt, dass sie sterben wird. Die Art und Weiße, wie Tessa es sagt, lässt es gleichzeitig so hart und gefühlslos rüberkommen, als würde ihr der immer näher kommende Tot überhaupt nichts ausmachen, gleichzeitig wirkt Tessa in diesem Moment total verletzlich. Eine Mischung, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
Trotzdem hatte dieses Buch auch so viele Stellen, die von Liebe gestrotzt haben, in denen man den Tot schon fast vergessen hat. Und auch diese Rundreise, die die beiden machen, hat mir sehr gefallen, Anne Freytag hat es geschafft, dass ich während dem Lesen selbst dachte, ich sei in Italien.

Mein Fazit: "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag ist das berührenste Buch, dass ich je gelesen habe. Es ist die perfekte Mischung aus Traurigkeit und Liebe, die dieses Buch perfekt macht. Vom Cover, über den Inhalt bis zum bitteren Ende konnte mich dieses Buch vollends überzeugen. Deswegen gebe ich dem Buch volle 5 von 5 Sternen. (Es hätte auch 100 von 5 verdient). Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen!

Mein bester letzter Sommer

Von: Sarahreadingxo Datum : 03.03.2017

https://sarahreadingxo.wordpress.com

OMG das Buch ist wundervoll��������
Der Schreibstil war am Anfang etwas ungewohnt zu lesen doch nach den ersten 20-30 Seiten legte sich das schnell wieder.
Nicht nur das Cover sieht wunderschön aus sondern auch die Geschichte. Es erinnert mich ein bisschen an „das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Es ist einfach so schön emotional und voller Liebe. Man merkt das sich die Autorin dabei richtig angestrengt hat.

Tolles Buch

Von: Stefanie Cetin aus Immendingen Datum : 07.02.2017

Ich bin total begeistert von diesem Buch. Ich habe nun täglich darin gelesen, da ich es einfach schön fand.Ich will nun nicht wirklich verraten um was es geht, denn sonst nehme ich Anderen die Überraschung. Ich kann es nur nochmal wiederholen.Wirklich ein sehr tolles Buch das ich auf jedenfall weiter empfehlen kann.

Mein bester Sommer! Rührt zu Tränen!

Von: Vivi aus NRW Datum : 25.01.2017

Ich habe bloß auf den Sommer gewartet, damit ich dieses Buch endlich anfangen konnte. Vom ersten Moment an war ich völlig in der Geschichte versunken. Alles fängt harmlos in einer U-Bahn an, über ein Essen mit jemandem von der Arbeit des Vaters, bis hin zu dem Roadtrip durch Italien. DIe ganze Zeit hat man das Schicksal der beiden im Hinterkopf, doch man hofft all die Seiten, es geht anders aus... Aber wie?
Dieses Buch drückt mehr als bloß einmal auf die Tränendrüse, das Buch geht mir immer noch unglaublich nahe und lässt mich weinen, wenn ich an das Buch zurück denke.
Es war mein Jahreshighlight 2016 und wurde auf Lovelybooks.de als das 2. beste Jugendbuch 2016 ausgezeichnet.
Zurecht! Also, wer das Buch noch nicht gelesen hat, wird sich das wohl schleunigst besorgen, es lesen & lieben! Man kann gar nicht anders! :)

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: atomicleonie Datum : 23.01.2017

https://atomicleonie.blogspot.de/

Hallo ihr lieben,          

heute Rezensiere ich für euch das Buch „mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag, in dem Buch geht es Tess, die nicht mehr lange zu leben hat und sich in Oskar verliebt hat.

Kurze Inhaltsangabe

Wie eben schon erwähnt, geht es in diesem Buch um Tess die nicht mehr lange zu leben hat. Sie lernt Oskar zufällig in der UBahn kennen, traut sich aber nicht ihn anzusprechen. Genau ein halbes Jahr später trifft sie ihn wieder, nur diesmal zu Hause beim Abendessen.

Oskar und Tess verlieben sich sofort ineinander. Als sie das bemerkt, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben, um ihm den Schmerz ihres baldigen Todes zu ersparen. Doch das möchte Oskar nicht, er möchte die letzten Wochen bei ihr sein und ihr den besten Sommer ihres Lebens verschaffen. Deshalb machen sie einen Roadtrip durch Italien der viel zu früh endet.



Eigene Meinung

Dieses Buch hat mich verzaubert. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist einfach nur wunderschön! Auch wenn dieses Thema der ersten Liebe und den Verlust eines Partners schon relativ oft durchgekaut wurde, freue ich mich jedes Mal wieder aufs Neue über so ein Buch.

Deshalb gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen.

Dieses Buch ist eins der traurigsten. Schon von Anfang an habe ich geweint und geweint. Das hat bis jetzt nur Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green geschafft. 

Es ist ein wirklich schönes Young Adult Buch und ich kann es euch nur empfehlen.

Mein letzter bester Sommer - Anne Freytag

Von: Yeliz aus NRW Datum : 14.01.2017

muggleliteratur.blogspot.de

♥ Inhaltsangabe ♥

Alles beginnt mit dem Austauschen von Blicken mit einem Jungen in der U-Bahn. Schnell wird Tessa klar, dass Sie dieses Gefühl zuvor nie gefühlt hat. Jedoch bleibt es erstmal bei dem Zusammentreffen und Tessa beginnt in den ersten Kapiteln, in der Ich-Perspektive, von ihrem aktuellen Zustand zu erzählen. Tessa ist 17 Jahre alt und muss sich Gedanken übers Sterben machen. Sie hat nämlich ein Loch im Herz. Tessa ist traurig und wütend, denn Tessas Mutter weiß von ihrer Erkrankung schon viel länger und hat nie ein Wort erwähnt. Jedoch nur, damit Tessa ihr Leben genießen kann. Doch Tessa isoliert sich von allen! Sie hat ein gebrochenes Verhältnis zu ihrer Schwester Larissa und pflegt keine Freundschaften mehr. Doch schon bald sieht Tessa den Jungen aus der U-Bahn wieder. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Oskar und zerbricht sich nun den Kopf. Darf Sie als Sterbende sich denn verlieben? Kann Sie Oskar so etwas Großes zumuten? Doch Oskar empfindet von Anfang an das selbe! Er lässt nicht locker und will wissen wieso Tessa sich so zurückzieht. Tessa entscheidet sich dazu von ihrer Situation erzählen und ihm zu sagen das Sie sterben wird. Doch Oskar lässt sich davon nicht verscheuchen. Er weiß genauso sehr, wie kostbar jeder Tag ist. Sie verbringen einige Tage zusammen, führen nächtliche Gespräche und lernen sich noch besser kennen. Spontan schlägt er Tessa dann einen Road Trip durch ganz Italien vor! Jeder trägt seinen Teil zur Planung. Am Tag der Abreise verabschiedet sich Tessa noch von ihren Eltern und von ihrer jüngeren Schwester Larissa. Mit seinem Auto, einem Zelt, Schlafsäcke, Proviant und Geld machen Sie sich dann auf die Reise. Es folgen mehrere Tage voller Liebe, Trauer und Angst. Sie erkunden Städte und kommen sich immer näher. Tessa fühlt sich nach langer Zeit mal wieder richtig glücklich und vergisst sogar ihre schäbige OP-Narbe! Bald erfährt Sie sogar, was Oskar mit sich trägt und was es mit dem Häschen auf sich hat. Beide genießen es, wie sie sich vertrauen können, doch Tessa fragt sich nur wie lange Sie wohl noch Kraft hat?




♥ Meine Meinung ♥

Ich hoffe, Ich kann euch nahebringen, wie toll diese Geschichte ist und wieso es die perfekte Einstiegslektüre für mich war.
Normalerweise lese Ich nicht gerne Geschichten wo es ums Sterben geht, aber dieses Buch hat mich vom Klappentext und vom Cover sofort angesprochen. Anne Freytag hat diese Thematik total schön umgesetzt! Der Schreibstil ist leicht und man kann das Buch innerhalb paar Stunden einfach so weglesen. Schön ist auch die Playlist von den beiden, die hinten im Buch aufgeschrieben wurde. Ich habe mir einige Titel während dem lesen angehört, wirklich tolle Songs! Sie hat daraus eine wirklich rührende Geschichte gezaubert, die zum weiterlesen auffordert. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es um Tessa und Oskar nun weitersteht. Aber es gab auch Momente wo Ich mich wirklich mal in Ihre Situation hineinversetzt habe und überlegt habe, wie es nun wäre, wenn Ich an ihrer Stelle wäre. Es lässt einen nachdenken und fordert einen auf das Leben zu genießen!

Fazit:
Anne Freytag hat die Thematik Sterben mit einer wunderschönen, rührenden Liebesgeschichte verbunden und wie Eltern/Geschwister mit der Situation zu kämpfen haben gezeigt! Ich gebe dieser wirklich gelungenen Geschichte volle 5 Sterne!

Von: Laura aus Würzburg Datum : 12.01.2017

Ich habe das Buch in der Bücherei entdeckt, und fand allein das Cover schon ansprechend genug. Ich habe es nach Hause mitgenommen und innerhalb 4 Tagen gelesen, weil es einfach zu schön war! Anfangs dachte ich, es wäre eine typische Liebesgeschichte ohne einen Hacken, aber sie hatte einen- Tessa Krankheit. Anne Freytag beschreibt die Situation aus Tessas Sicht sowie aus Oskars unfassbar glaubwürdig. Tessa sowie Oskar sind beide sehr sympatisch und es passt einfach alles an ihnen. Oskar ist einfach ein Traum, wie er Tessa behandelt, sie ansieht und sie versteht. Das Ende hat mich sehr mitgerissen, sowie auch der Aufsatz von Tessas Schwester. Ich dachte echt nicht, dass ein Buch einen so zum Weinen bringt. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, da es auch eine "Lebens-Message" an den Leser hat.

Mein bester letzter Sommer

Von: jojo-lesemaus Datum : 03.01.2017

traumeweltbuecher.blogspot.de/

Dieses Buch ist einfach nur genial! Es hat mich erschüttert, zum weinen gebracht und atemlos zurück gelassen.
Es ist mir glaube ich besonders deshalb  so sehr ans Herz gegangen, weil die siebzehnjährige Tes ungefähr in meinem Alter ist.
Sie fragt sich mit dem Blick auf ihren in wenigen Wochen bevorstehenden Tod, was sie in ihrem Leben eigentlich alles erreicht hat, und ob sie nicht noch viel mehr hätte machen wollen.
Das ist eine Frage, die auch mich immer wieder beschäftigt, weil wir nie wissen können, wie viel Zeit uns noch bleibt.
Auch der Konflikt zwischen ihr und ihrer Mutter war sehr lebensnah, da sie schon seit einigen Jahren von Tes Erkrankung wusste.
Doch der schönste Handlungsstrang ist die Liebesgeschichte zwischen Oskar und Tes, die nicht nur energiegeladen und impulsiv ist, sondern auch sehr echt und deshalb auch immer wieder kleine Einbrüche erfahren muss. Denn obwohl beide noch shr jung sind, haben sie schon sehr viel Leid erfahren müssen.
Die einzelnen Charaktere ergänzen sich nahezu perfekt und bleiben dennoch sie selbst, auch wenn sie sich natürlich in ihrem Zusammenspiel gegenseitig beeinflussen.
Die Erzählperspektive ist größtenteils aus Tes Sicht gestaltet, da sie auch der Hauptcharakter ist. Umso mehr hat es mich gefreut, dass vor allem gegen Ende hin auch ein Paar wenige Kapitel aus Oskars Sicht geschrieben sind, da auch er eine sehr bewegende Vergangenheit und dann im Vordergrund stehend natürlich auch große Gefühle für Tes hat.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne mit echten und schockierend packenden Gefühlen sowie dem echten Leben konfrontiert wir. Ich muss aber gleichzeitig davor warnen, dass das Buch vor allem auf Jugendlich, die sich ungefähr in Tes Alter befinden einen großen Einfluss hat und teilweise schockierender ist, als man sich da eingestehen möchte. Außerdem würde ich es nicht unbedingt an Kinder unter 16 weiterempfehlen,  weil es sich doch sehr viel mit der Frage um den Tod und was das Leben im Hinblick darauf eigentlich bedeutet, beschäftigt.

Mein Herz geht auf!

Von: Beauty Books Datum : 23.11.2016

www.beautybooks.at

Nachdem mir schon so einige von Anne Freytag vorgeschwärmt haben und ich somit nicht mehr drumherum gekommen bin, mir schnellstmöglich ein Buch von ihr zu holen, durfte sogleich ihr neues Werk bei mir einziehen. Mein bester letzter Sommer hat mich dank diesem wunderschönen Cover und diesem grandiosen Klappentext, der ganz nach meinem Geschmack ist, sofort neugierig gemacht. Eine Geschichte, die keinen Leser unberührt lässt. Ein Buch, dass in keinem Jugendbuchregal fehlen sollte. Warum?

Weil dies eine so wundervolle und herzerwärmende Geschichte ist, die dem Leser die Liebe zweier Jugendlicher näher bringt, die jeden Tag so genießen, als wär es ihr letzter. Denn Tessa könnte tatsächlich bald sterben und sie weiß nie, wann ihr ihr letzter Tag bevorsteht. Es ist so schön, die beiden nach Italien zu begleiten, auf eine Reise, die sie stets in Erinnerung behalten wollen und auch werden. Oskar lässt sich auf eine Beziehung ein, die jede Minute vorbei sein kann und dessen ist er sich bewusst. Er steht Tessa zur Seite und ist ein so starker und selbstbewusster Junge. Ein Junge, der unglaublich sympathisch, großzügig, einfühlsam und der beste Freund ist, den man sich nur vorstellen kann. Für Tessa ist er nicht nur der beste Freund, er ist alles. Sie ist verliebt bis über beide Ohren und spürt zum ersten Mal wie es sich anfühlt verliebt zu sein und nichts hätte ich ihr sehnlicher gewünscht, als dieses wunderschöne Gefühl mit tausend Schmetterlingen im Bauch, zu erleben. Ich habe mich mit ihr gefreut, ich habe mit ihr gelacht, mit ihr geseufzt und mit ihr geweint, denn wie du dir wahrscheinlich denken kannst, nimmt diese Geschichte kein gutes Ende, leider.

Beide Charaktere, Tessa und Oskar, sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich kann eigentlich kaum in Worte beschreiben, wie sehr ich sie mochte. Wie sehr ich mit beiden mitgefühlt habe und wie sehr ich sie in vielen Dingen und Situationen verstanden habe. Anne Freytag hat diese beiden Protagonisten im ganzen Buch zum Leben erweckt, ja sie hat sie regelrecht leben lassen. Sie hat wunderbare Zeilen erschaffen, die mich dieses Buch leider viel zu schnell auslesen ließen. Grandiose Zeilen, die ein fantastisches Gesamtwerk erschaffen haben. Ein Schreibstil, der mich von der ersten Zeile an sofort gefesselt hat. Ich mochte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich mochte es ständig bei mir haben und es nicht alleine lassen. Tessa und Oskar nicht alleine lassen, damit die Geschichte noch ganz viel weitergeht. Doch leider hat auch diese Geschichte ein Ende gefunden und liebe Frau Freytag: Ich wünsche mir mehr solcher Herzensbücher. Mehr von dir. Mehr von solchen Geschichten, die sich so sehr ins Köpfchen einnisten und einfach nicht mehr da raus wollen! Mein bester letzter Sommer ist ein Goldstück, dass ich hüten werde. BITTE kaufen und lesen. Mehr kann ich dazu auch nicht mehr sagen ♡

Eine der schönsten, traurigsten Geschichten! (Taschentücher empfohlen!!!)

Von: Writtenbetweenthelines Datum : 05.11.2016

written-between-the-lines.blogspot.de/?m=1

Titel: Mein bester letzter Sommer
Originaltitel:
Autor: Anne Freytag 
Verlag: Heyne fliegt
Seitenanzahl: 368
Erscheinungsjahr: 2016
Preis: 14,99€ [D] [TB]


Klappentext:
Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Meinung:
Das Buch fängt anders an, als erwartet. In einer heilen Welt.
Das rechne ich der Autorin hoch an, das Glück kommt und geht, manchmal ganz plötzlich.
In den meisten Büchern in denen es ums sterben geht, wissen die Protagonisten schon ihr ganzes Leben, dass sie nur wenig Zeit haben.
Dank des Prologes hat man ein gutes vorher-nachher Bild der 17-Jährigen Tessa.
Manchmal geschehen Wunder und doch läuft nichts so wie man es sich wünscht, ich glaube es gibt kaum ein Buch, dass das deutlicher macht als dieses.
Tessas Person hat mich sehr berührt. Sie fühlt sich verraten und verletzt, trauert allem was sie nie erleben wird entgegen.
Mit Oskars Hilfe, schafft sie es sich wieder zu öffnen, noch einmal zu leben, noch einmal zu vergessen... Und zu vergeben, sich selbst und den anderen.
Oskar, welcher das offensichtliche nicht haben will, kämpft um jeden noch so kurzen Moment mit Tes. Versucht alles, ihr ein paar schöne Tage zu bieten. Er verkörpert alles, was man sich von einem Freund wünschen kann.
Gespickt mit einigen wundervollen Songtiteln gelang es Anne Freytag einen fesselnden, mitreißenden Roman zu verfassen, der einen auf das Unmögliche hoffen lässt und weinen.
Mit ihrer Wundervollen Sprache entführt sie ihre Leser in die wohl traurig-schönste Geschichte des Jahres.

Fazit:
Dieses Buch ist ein must-have für alle die gern mal beim Lesen ein paar Tränen vergießen. Das Buch regt dazu an, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ich vergebe 5/5 Sterne����������. Und empfehlen ein paar Taschentücher.

Ein sehr berührendes Werk über das Ende eines jungen Lebens.

Von: Steffinitiv Datum : 30.10.2016

https://zwischendenzeilengelesen.wordpress.com/

Das Buch

Gebunden: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (erschienen am 08. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978 – 3453270121 oder 3453270126
Alter: ab 14 Jahren

Kurzmeinung:
Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter! Ein sehr berührendes Werk über das Ende eines jungen Lebens.

Klappentext:
Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind.
Mein Fazit

Inhalt:
Tes ist krank. Todkrank. Lange bleibt ihr nicht mehr zum Leben. Dabei hat sie sich doch so viele Pläne gemacht, was sie in ihrem Leben wie machen möchte. Eines Abends tritt Oskar in ihr Leben und von da an weiß sie, dass sie nur noch eins will. An seiner Seite sein. Oder auch nicht, denn sie will ihm das nicht zumuten, dass sie in naher Zukunft stirbt.
Oskar jedoch lässt sich nicht abwimmeln und zeigt ihr, dass man durch Spontanität so viel Glück und Glücklichsein ins Leben rufen kann, dass einem davon manchmal schwindlig wird. Er tritt mit ihr auch die letzte Reise an, nach Italien, einfach quer durch. Spontan hierhin oder dorthin & einfach mal ungeplant den Tag verschlafen. Am Ende jedoch ist eines unausweichlich…

Sprache und Stil:
Die Geschichte wird aus Sicht von Tessa erzählt. Am Ende wird auch ein paar Kapitel die Sicht von Oskar beleuchtet. Das Ganze wird in der Ich-Perspektive gehalten, somit kann man sich super in Tessa und ihre Gedanken hineinversetzen.

Meine Meinung:
Ich muss ehrlich sagen, ich musste mir am Ende die Tränen verdrücken. Das Schicksal von Tes und im Endeffekt die Liebe von Oskar sind so bewegend, aber nicht aufdringlich. Das Buch war vom Anfang bis zum Ende schön und auch sehr angenehm zu lesen! Ich kann es nur jedem empfehlen, der ein paar berührende Worte sucht und sowas gerne liest.

Bewertung
Handlung ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Romantik ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Charaktere ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Schreibstil ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Gesamt ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Emotionale Geschichte die uns mehr zeigt!

Von: Ani Bücherlounge Datum : 28.10.2016

ani-buecherlounge.blogspot.de/

Zu denken, man hätte noch genügen Zeit, ist manchmal ein Fehler. Genau dies weiß Tessa, unsere Protagonistin nun auch. Denn Tessa ist krank und weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird. In ihrem bisherigen Leben dachte sie immer an die Zukunft. Sie wollte eine Elite Universität besuchen, hatte immer gute Noten und machte nie „Schwierigkeiten“. Sie war sowas wie eine vorzeige Tochter und das war genau Tessas Ding. Krank war sie schon von klein auf. Doch sie dachte sie hätte noch so viel Zeit. Aber so scheint es nicht zu sein.

Tessa träumte oft von den perfekten Momenten. Der perfekte erste Kuss. Die Liebe ihres Lebens, einen wunderbaren Beruf ausüben. Doch eines Tages scheint dies nicht mehr so wichtig zu sein. Oder vielleicht doch?

„Mein bester letzter Sommer“ ist eine sehr emotionale Geschichte, die uns aber mehr zeigt. Sie öffnet dem Leser die Augen. Denn es ist wichtig sein Leben zu leben und nicht nur zu betrachten. Denn wie heißt es so schön, „Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter“ Anne Freytag zeigt uns dieses in einer wundervollen Story.

Ich fand die Geschichte zwischen Tessa und Oskar einfach schön. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Manchmal musste ich zwar eine kleine Pause machen, da ich bei solchen Geschichten immer sehr emotional reagieren, aber ich bin sehr froh mit den beiden durch Italien gereist zu sein.

Die Autorin hat einen bemerkenswerten Schreibstil, was die Geschichte zu etwas besonderem macht. Ich lese eigentlich ungern „traurige“ Geschichten, bei denen es um Krankheiten und dem Tod geht. Aber Anna Freytag hat es geschafft, dass diese Themen nicht im Mittelpunkt stehen und dennoch da sind. Man denkt nicht die ganze Zeit darüber nach, aber trotzdem ist es beim Lesen im Kopf. Ich finde es schwer diese Emotionen nieder zu schreiben, aber ich denke ihr wisst was ich meine.

Tessa lernt Oskar auf eine Schicksalshafte Art und Weise kennen. Und so beginnt eine emotionale Reise mit höhen und Tiefen. Mit zusätzlichem Road Trip durch Italien. Die Bindung zwischen den zweien, kann man nicht nur lesen, sondern auch spüren. Und das schafft man einfach nur mit solch tollen Worten, wie sie Anne Freytag gewählt hat.

Es gab so viele Textzeilen die ich hätte markieren können, dass ich gar nicht mehr fertig geworden wäre mit dem Buch. Anne Freytag hat da das Händchen dafür, wundervolle Sätze zu kreieren. Das ist einfach unglaublich. Ich muss definitiv mehr von ihr lesen.

Jeder von uns hat mal über das Leben und das Sterben nachgedacht und ich meine, das ist auch ganz normal. Dennoch braucht man im Leben Momente die einem neuen Mut, neue Hoffnung und einen neuen Blick auf sein Leben geben. Und ich denke die Autorin zeigt uns das. Denn manchmal können schon die kleinen Dinge im Leben, wie hier im Buch ein kleiner Road Trip durch Italien, uns zeigen wie wichtig es ist zu leben.

Das Buch ist für jeden etwas, der auf eine leichte Liebesgeschichte mit einer großen Portion Humor und Emotion steht. Sie lässt sich schnell lesen, aber man kann sie auch wie ich genießen. Ich habe die Geschichte unglaublich gerne gelesen. Auch wenn meine Emotionen auf einer Achterbahn waren und einige Tränchen geflossen sind.

Ich hoffe ich konnte euch vermitteln, wie ich die Geschichte fand. Irgendwie fällt es mir hier sehr schwer eine "typische" Rezension zu schreiben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich hier einfach nicht die richtigen Worte finde. Aber lest dieses Buch, dann wisst ihr bestimmt was ich meine und euch sagen möchte!

Ein mega süßes Buch, sehr traurig;(

Von: Sophiasbooks Datum : 27.10.2016

sophiasbooks.blogspot.de/

Auf dieses Buch habe ich mich schon seit Wochen gefreut. Ich habe es mir vor einer Weile in einer Buchhandlung in Oldenburg gekauft, einfach nur weil sich die Geschichte richtig toll anhörte. Als ich dann Zuhause gelesen habe, dass wirkich jeder, der dieses Buch gelesen hatte, einfach nur begeistert war, habe ich mich umso mehr darauf gefreut!

TITEL
♦Ich muss zugeben, als ich in der Buchhandlung von Weitem den Titel las, dachte ich, es ist wieder eins dieser "Kranke Jugendliche verlieben sich und am Schluss wird gestorben"-Bücher, doch das ist es nicht. Es ist so viel mehr als das!

COVER
♦Das Cover drückt genau die Geschichte des Buches aus: Der blaue Kreis stellt die Welt dar, und obendrauf eine Zeichnung von Tessa und Oskar, oben auf einem Auto. Und unten ein Paar Kopfhörer, was Tessa's Liebe zur Musik direkt zeigt. Die Beiden sind auf ihrem Roadtrip nach Italien, und nichts hält sie auf.

IDEE
♦Wie bereits genannt, unter "Mein bester letzer Sommer" hatte ich mir eine dieser typischen Geschichten vorgestellt.
Aber schon nach der Inhaltsangabe hörte es sich nach einem perfekten Buch für mich an, mit einer tiefgründigen Geschichte.

UMSETZUNG

♦Der Leser begleitet Tessa auf ihrem Weg bei dem Sterben, so dass man all ihre Gedanken mitbekommt, da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Man ist sozusagen "live" dabei und fühlt die ganze Zeit mit ihr. Sie teilt dem Leser all ihre schönen, manchmal auch peinlichen oder ängstlichen Gedanken mit. Anfangs triefen ihre Gedanken nur so von ihrer Angst vor dem Tod, sie hat schreckliche Angst vor dem "danach".Ihren Frust lässt sie vor allem an ihrer verzweifelten Mutter aus, die seit Tessa's Geburt wusste, dass sie sterbenskrank ist. Mit der Zeit wird Tessa aber klar, dass es nicht nur ihr schwer fällt, sondern auch ihrer kompletten Familie, welche nicht weiß, wie sie damit umzugehen hat. Und dann bricht Oskar noch plötzlich in diesen bedrückten Alltag ein, und Tessa verliebt sich direkt Hals über Kopf in den Jungen, lässt ihn aber nicht an sich heran, weil sie genau weiß, wie wenige Wochen sie noch zu leben hat. Sie stößt ihn bewusst ab, doch so schnell gibt er nicht auf, denn er liebt sie genauso wie sie ist, mit ihren Macken und Kanten.

SCHREIBSTIL
♦Schon nach den ersten paar Seiten konnte mich Anne Freytag mit ihrem Buch in ihren Bann ziehen. Das Buch ist größtenteils aus Tessa's Sicht geschrieben, wodurch man sich als Leser besonders einfühlen kann. Am Schluss werden einzelnde Kapitel aus Oskars Denkweise geschrieben, was dem Leser auch nochmal einen Einblick in seine Gefühlswelt ermöglicht. Der Schreibstil ist einfach wundervoll. Die Autorin schafft es, mit nur wenigen Worten so viele Gefühe gleichzeitig zu übermitteln, dass ich mir an mehreren Stellen auch ein paar Tränen verkneifen musste.


"Wenn ich könnte, würde ich sie vor allem beschützen. Ich würde sie verteidigen. Sie glücklich machen. Aber alles, was ich tun kann, ist, ihr beim Sterben zuzusehen.“
CHARAKTERE
♦Tessa war mir von Anfang an sympatisch. Sie ist so ein starker Mensch, der bis zum Ende kämpft. Vielleicht habe ich sie aber auch so liebgewonnen, weil sie mich anfangs ein wenig genervt hat. Von dem Moment an, an dem sie erfahren hat, dass sie bald sterben würde, hat sie sich nur noch in ihr Zimmer zurückgezogen und ist in Selbstmitleid versunken. Man möchte sie rütteln und schütteln und ihr die Welt zeigen. Sie hat einfach zu viel über alles nachgedacht, so schön wie Oskar immer sagte, "Du denkst zu laut, Tes". Zum Glück öffnet Oskar ihr die Augen, und fährt in mit ihr in ihrem letzten Sommer nach Italien.

AUTORIN
♦Anne Freytag studierte International Management und arbeitete in verschiedenen Werbeagenturen, bevor sie den Sprung ins eiskalte Wasser wagte und Autorin wurde. Neben der Erwachsenen- und Jugendliteratur schreibt Anne Freytag auch Liebesromane und Liebeskomödien, die sie unter ihrem Pseudonym Ally Taylor veröffentlicht und die in den USA spielen. Ihre Romane erscheinen unter anderem bei Random House im Heyne fliegt-Verlag und die von Ally Taylor bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur.

GESAMTEINDRUCK
♦ Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Es ist wundervoll gestaltet, sowohl von Innen als auch von Außen. Ich habe mit Tessa geweint, gelacht und gelitten. Erst gestern Abend habe ich das Buch ausgelesen, und mich heute Morgen direkt an die Rezension gesetzt, um euch mitzuteilen, wie fantastisch es ist! "Mein bester letzter Sommer" hat sich tief in mein Herz gebrannt, und es hält mich immer noch fest, und ich werde diese unfassbar emotionale Geschichte so schnell auch nicht mehr loslassen! Das Buch ist nicht nur ein Buch voller Trauer, es hat auch sehr viele schöne Momente, die einem das Herz aufreissen. Es ist hat nicht nur eine phantastische Geschichte, es überbringt auch noch eine Nachricht. Das Buch hat mir in einigen Dingen die Augen geöffnet und wieder gezeigt, wie kostbar unsere Zeit ist und, dass wir keine einzige Sekunde davon verschwenden sollten. Wir sollten nicht immer über jede kleine Sache nachdenken, sondern den Moment leben und genießen. Es ist sinnlos, seine Zeit mit Streiten oder Diskussionen zu verbringen, wenn man doch verzeihen und lieben kann. Die Geschichte zeigt, wie unfassbar wichtig das Leben ist und wir jeden einzelnden Tag so leben sollten, als wäre es unser letzter, und als gäbe es kein Morgen. Nutze die Zeit, die dir bleibt. Ich glaube gerade deshalb tut es so weh, wenn das unvermeidbare Ende eintritt.


Zuckersüße Liebesgeschichte, die nicht nur begeistert, sondern regelrecht zum Weiterlesen verführt...

Von: Anna Krethe Datum : 23.10.2016

missbooklicious.blogspot.de/

Meine Meinung: Diese zuckersüße Liebesgeschichte, die nicht nur begeistert, sondern regelrecht zum Weiterlesen verführt, entspringt aus der Feder der deutschen Autorin Anne Freytag.

Die Autorin schreibt sehr einfach lesbare Sätze, denen sie durch eine geschickte Wortwahl immer genau den richtigen Grad an Emotionen und Bedeutung verpasst. Darüber hinaus verwendet sie eine moderne und ausdrucksstarke Sprache, die es leicht macht, sich in die Situation hineinzuversetzen.

Tessa muss sterben, sie weiß, dass es so ist und am Anfang des Buches geht sie sehr in den Gedanken zum Tod und ihrer Situation auf. Ich mag diese Melancholie, mit der sie dem Leser zu Beginn der Story gegenübertritt, da ich jede ihrer Handlungen und Gedanken bestens nachvollziehen kann. Doch hinter dieser etwas kränklichen Facette verbirgt sich ein feuriges Inneres - eine starke Persönlichkeit, mit Hang zu Humor und Sarkasmus und einem sehr, sehr großen Herzen.

Oskar ist kurz gesagt der Traum eines jeden Mädchens. Aufopferungsvoll. Liebevoll. Absolut hinreißend.

Zwischen Tessa und Oskar gibt es kein langes Hin- und Her, da den beiden ganz offensichtlich sofort klar ist, dass sie sich gut finden und das auch ehrlich zugeben, was mir sehr gut gefällt. Über den kitschigen Anteil dieser "Jugendliebe" kann ich gut hinwegsehen, da mich die restliche Story viel mehr in ihren Bann zieht und die Unkompliziertheit deren Beziehung mich zum Staunen bringt. Die Entwicklung beider Figuren, aber auch die der Nebenfiguren, welche doch eher der Weiterführung der Storyline dienen, ist wunderschön mit anzusehen. Doch fällt es einem auch schwer, den Zugang zur Geschichte im Gesamten zu finden, da man direkt mit Tessas familiärer Situation, so wie sie am Anfang der Geschichte ist, konfrontiert wird, ohne vorher überhaupt erst an das Thema herangeführt zu werden.

Im Übrigen hat mir der Verlauf gut gefallen und auch das Tempo war der Geschichte angemessen.
Der Aufbau, mit allen emotionalen Höhen und Tiefen, wird von einem unverbesserlichen Abschluss getoppt – es könnte tatsächlich nicht besser erzählt sein. Ein lesenswertes Drama, mit eleganter Balance aus Humor und bewegenden Tiefgang.

Fazit: Ich dachte, dass mich ausschließlich eine Teenager-Liebesgeschichte erwartet, die zwar auch eine der Hauptbestandteile des Buches ist, meiner Meinung nach aber sehr geschickt von einem ganz anderen roten Faden ablenkt. Genau genommen ist „Mein bester letzter Sommer“ viel mehr als "nur" eine reine Liebesgeschichte, denn generell fand ich, dass das Buch einem einiges mitgeben konnte, ohne, dass dies besonders in den Vordergrund getreten ist.

Tessa und Oskar haben mich mitgenommen auf eine emotionale Achterbahnfahrt und mich erst wieder freigegeben, als ich das Buch beendet hatte und meine Packung Taschentücher leer war.

"Ich glaube, ich habe es verstanden. Liebe ist genug. Und ich wurde geliebt. "

Von: Anni_Book Datum : 10.10.2016

annisbookworld.blogspot.de/

Klappentext:
Tessa hat immer gewartet: auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, sie hätte noch Zeit. Doch die hat sie nicht. Tessa wird sterben und das schon sehr bald. Sie ist fassungslos, wütend und verzweifelt - bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der sie ihre Fassade durchsaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht Tessa mit einem großartigen Plan und schenkt ihr einen letzten Sommer. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind.

Meine Meinung:
Ich hatte das Buch oft bei Instagram gesehen, war mir aber überhaupt nicht sicher, ob ich es mir kaufen sollte. Doch als ich dann in der Buchhandlung stand und die Verkäuferin zu mir meinte :"Das Buch muss man gelesen haben, denn es ist einfach traurig schön." Habe ich mich dazu entschlossen, es mir zu kaufen und ich habe es nicht eine Sekunde bereut.

Ich war aber der ersten Seite total gefesselt von der Geschichte rund um Teskar. Ich hatte das Gefühl, als würde ich bei diesem Raodtrip mit im Auto sitzen.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Tessa erzählt.
Tessa war mir gleich sympatisch, auch wenn sie manchmal ein bisschen zickig und gereizt rüber kam.
Was mir nicht so gut an ihr gefallen hat war, dass jeder, egal wer, sofort von ihr eine knallharte Ansage bekommen hat, wenn ihr etwas nicht passte.
Natürlich, weiß ich nicht, wie ich in so einer Situation wäre, aber manchmal fand ich es schon sehr hart, ihrer Familie gegenüber.

Bei Oskar merkte man schnell, dass er das Herz am rechten Fleck hat und ich fand es toll, was die beiden für eine bemerkenswerte Entwicklung durchmachten.
Auch die Nebencharaktere und Orte wurden sehr detailliert beschrieben, dass man sich alles richtig gut vorstellen konnte.

Dieses Buch war einfach grandios. Ich habe viel gelacht, gestaunt, geschmunzelt, aber auch bitterlich geweint!

Für alle die das Buch noch nicht gelesen habe, lest es! Ihr werdet es ganz bestimmt nicht bereuen.
Und zum Schluss, hört euch beim lesen, die Playlist an ;)

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: Dinchen´s Welt der Bücher Datum : 01.10.2016

buecherstuff.blogspot.de/


Meine Meinung zum Buch:
Tessa ist eine junge Frau die durch ihre tödliche Krankheit nicht mehr lange zu Leben hat. Ihre Gefühle und Gedanken kamen sehr gut rüber. Ihre Verzweiflung, ihre Angst oder auch ihre Wünsche waren zum Greifen nahe. Dennoch hatte ich ein gewaltiges Problem mit Tessa. Sie ist eine langweilige, in Selbstmitleid badende junge Frau, die ihr bisheriges Leben in keinster Weise gelebt hat. Sie hatte nie einen Freund, war nie verliebt, ging selten fort und hat ihr komplettes Leben vorausgeplant. Desweiteren dreht sich alles darum, dass Tessa immer noch Jungfrau ist und wahrscheinlich auch als Jungfrau sterben muss. Tut mir leid, aber wenn man so schwer krank ist, hat man da nicht ganz andere Sorgen? Dieses ständige "Ich bin noch Jungfrau" oder "Ich werde als Jungfrau sterben" hat sich ständig wiederholt und hat mich, ehrlich gesagt, beim Lesen extrem genervt.

Potenzial ist definitiv da, wurde in meinen Augen aber nicht komplett ausgeschöpft. Zum einen war die Liebesgeschichte sofort da ... von 0 auf 100. Und das durch einen wirklich dämlichen Zufall. Normalerweise mag ich kitschige Liebesgeschichten, aber hier hätte ich mir einfach etwas komplett anderes gewünscht. Auch der nicht vorhandene Krankenverlauf ist mir massiv aufgestoßen. Wenn ich eine Krankheit ins Spiel bringe, sollte man auch dazu in der Lage sein mehr Informationen einzubauen.

Die Botschaft in "Mein bester letzter Sommer" ist natürlich grandios. Es schreit einen förmlich an das Leben zu genießen. Sachen zu tun die einen interessieren und eben nicht darauf zu warten bis es evtl. zu spät sein könnte.

Fazit:
Normalerweise LIEBE ich die Bücher von Anne Freytag, aber mit "Mein bester letzter Sommer" konnte sie mich so gar nicht berühren. Ich wollte weinen, ich wollte leiden und ich wollte das Buch mit einem Gefühl schließen das man nicht in Worte fassen kann. Bekommen habe ich davon leider nichts. Einziger Lichtblick war die sehr geniale Botschaft hinter dem Buch.

Das Buch erhält von mir sehr schwache 3 von 5 Federn!

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: Dinchen´s Welt der Bücher aus Altrip Datum : 01.10.2016

buecherstuff.blogspot.de/


Meine Meinung zum Buch:
Tessa ist eine junge Frau die durch ihre tödliche Krankheit nicht mehr lange zu Leben hat. Ihre Gefühle und Gedanken kamen sehr gut rüber. Ihre Verzweiflung, ihre Angst oder auch ihre Wünsche waren zum Greifen nahe. Dennoch hatte ich ein gewaltiges Problem mit Tessa. Sie ist eine langweilige, in Selbstmitleid badende junge Frau, die ihr bisheriges Leben in keinster Weise gelebt hat. Sie hatte nie einen Freund, war nie verliebt, ging selten fort und hat ihr komplettes Leben vorausgeplant. Desweiteren dreht sich alles darum, dass Tessa immer noch Jungfrau ist und wahrscheinlich auch als Jungfrau sterben muss. Tut mir leid, aber wenn man so schwer krank ist, hat man da nicht ganz andere Sorgen? Dieses ständige "Ich bin noch Jungfrau" oder "Ich werde als Jungfrau sterben" hat sich ständig wiederholt und hat mich, ehrlich gesagt, beim Lesen extrem genervt.

Potenzial ist definitiv da, wurde in meinen Augen aber nicht komplett ausgeschöpft. Zum einen war die Liebesgeschichte sofort da ... von 0 auf 100. Und das durch einen wirklich dämlichen Zufall. Normalerweise mag ich kitschige Liebesgeschichten, aber hier hätte ich mir einfach etwas komplett anderes gewünscht. Auch der nicht vorhandene Krankenverlauf ist mir massiv aufgestoßen. Wenn ich eine Krankheit ins Spiel bringe, sollte man auch dazu in der Lage sein mehr Informationen einzubauen.

Die Botschaft in "Mein bester letzter Sommer" ist natürlich grandios. Es schreit einen förmlich an das Leben zu genießen. Sachen zu tun die einen interessieren und eben nicht darauf zu warten bis es evtl. zu spät sein könnte.

Fazit:
Normalerweise LIEBE ich die Bücher von Anne Freytag, aber mit "Mein bester letzter Sommer" konnte sie mich so gar nicht berühren. Ich wollte weinen, ich wollte leiden und ich wollte das Buch mit einem Gefühl schließen das man nicht in Worte fassen kann. Bekommen habe ich davon leider nichts. Einziger Lichtblick war die sehr geniale Botschaft hinter dem Buch.

Das Buch erhält von mir sehr schwache 3 von 5 Federn!

Ein wundervolles Buch

Von: Tanja Datum : 23.09.2016

der-duft-von-buechern-und-kaffee.blogspot.de/

Besonderheiten:

Im Buchdeckel befindet sich ganz vorne eine handgezeichnete Route. Die Zeichnungen verraten die Stationen des Reise-Projektes, die Tessa und Oskar besuchen werden.

Im hinteren Buchdeckel befindet sich eine Playlist, die Musik mit der Geschichte verbindet.



Inhalt:

Tessa wird nie achtzehn werden. Sie wird nie einen Führerschein besitzen und sie wird vermutlich als Jungfrau sterben. Denn Tessa hat einen Herzfehler. Die wichtigen Daten auf dem Computer sind bereits gelöscht, die Urne bestellt, als Tessa im Zug auf einen Jungen trifft. Für das Mädchen ist es Liebe auf den ersten Blick. Und auch Oscar spürt die Anziehung gegen die beide nicht anzukämpfen vermögen. Der Blick, den beide austauschen ist nicht oberflächlich. Er dringt direkt in Tessas Innerstes vor. Das hätte er sein können, der Junge, mit dem sie gerne den Rest ihres Lebens verbracht hätte. Doch was ist schon noch der Rest ihres Lebens?

Tage später muss Tessa an einem Familienessen teilnehmen, zu dem ein alter Studienkollege ihres Vaters eingeladen wurde. Als plötzlich Oskar das Zimmer betritt fühlt sie sich wie vom Blitz getroffen. Das kann nicht sein. Es ist der Junge aus der Straßenbahn!

Doch Tessa weiß, dass eine Beziehung in ihrer Situation nur zu verletzten Herzen führen wird. Sie versucht sich von Oskar zu distanzieren und kann es doch nicht so ganz, wie geplant. Denn Oskar ist so anders, er macht die harte Welt ganz weich. Und Oskar lässt sich auch nicht so einfach loswerden wie geplant.



Charaktere:

Oskar nimmt Tessa wie sie ist. Er möchte dem Mädchen ein paar wundervolle Momente schenken. Seine Worte sind einfühlsam, seine Aura wirkt anziehend. Er ist charmant und feinfühlig zugleich.

Tessa hat einen Herzfehler. Sie wird sterben, bevor sie achtzehn Jahre alt ist. Mit dem Leben hat sie bereits abgeschlossen. Sie ist traurig und verbittert, weil sie so wenig schöne Momente erleben durfte, nie auf einer ausschweifenden Party war, nie einen Freund hatte.

Larissa, Tessas Schwester, sagt was sie denkt. Ihre Worte sind oft ungerecht und verletzend. Sie hat einen Freund, sie hat ein Leben vor sich, ganz im Gegensatz zu Tessa. Doch muss sie auch hinter ihrer Schwester immer ein wenig zurückstecken, weil Tessa ja bald sterben wird und weil alle ihr die kurze Zeit noch so schön wie möglich machen wollen. Larissa bietet als Einzige einen Kontrast zu Tessas Umfeld. Sie lässt ihrem Neid stets freie Bahn.



Schreibstil:

Anne Freytag hat einen ganz besonderen Schreibstil. Ihre Worte klingen wie ein Gedicht. Oskar verleiht jedem Moment, den Tessa erlebt, eine ganz besondere Bedeutung. Mit ihm ist die Welt nicht mehr so hart, sondern ganz weich.

Anne Freytag gelingt es, einen einzelnen Moment so sehr in den Fokus zu rücken, dass man direkt darin abtaucht und alles andere herum ausblendet.

Oskar lächelt. Er schafft es, hinter Tessas Fassade zu schauen, ihre Seele herausholen und diese zum Leuchten zu bringen.

Stets ist er besorgt Tessa nicht zu verletzen. Seine Worte prallen nicht an Tessa ab, sie erreichen ihr Herz. Als Leser merkt man, wie sehr Tessa unter ihrem Umfeld und der Situation zu leiden hat. Zugleich aber auch, wie viel Mühe sich Tessas Eltern geben, die letzten Tage ihrer Tochter zu versüßen. Mit Oskar lernt man jemanden kennen, der in der Lage ist jeden Moment zu einem kleinen Zauber zu machen. Diesen einen ganz besonderen Menschen, den man, wenn überhaupt, nur einmal im Leben trifft.

Das Buch spaltet sich in zwei Teile. Im ersten Teil lernen sich Oskar und Tessa kennen, erst ab etwa der Mitte des Buches startet dann Tessas und Oskars große Reise. Die Vermutung, dass der Roadtrip zu wenig Platz im Buch bekommt, um sich vollständig zu entfalten, bleibt unbegründet. Die Geschichte entfaltet auch hier ihre volle Wirkung.


Fazit:

Mit einem unglaublich intensiven und schönen Schreibstil schafft es Anne Freytag ihr Werk als eine sinnstiftende, bedeutungsinvestierende Erzählung anzulegen. Die Autorin schreibt fast poetisch, ihr gelingt es, den Fokus auf besondere Momente zu legen und alles andere drumherum auszublenden.

Selten habe ich so ein Buch gelesen, das einen quasi hautnah erleben lässt, was es bedeutet, diesen einen Menschen kennenzulernen, der die Welt zum Verstummen bringt.

Herzerwärmende Dialoge mischen sich mit zauberhaften Momenten. Dieses Buch trifft mit jedem Wort, mit jeder Zeile mitten ins Herz.

Mein bester letzter Sommer ist ein Buch, was man einfach gelesen haben muss.

Eine Hommage ans Leben

Von: Fantasie und Träumerei Datum : 31.08.2016

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/


„Mein bester letzter Sommer“ liegt schon sehr lange auf dem Stapel der zu rezensierenden Bücher. Warum? Weil es einfach besonders schwer ist die richtigen Worte für ein Buch zu finden, dass sich mit einem Thema beschäftigt, das sehr zu Herzen geht, das emotional einschlägt und das trotz all der Dramatik und Schwere wunderschön ist.

So ein Buch zu rezensieren ist nicht einfach. So ein Buch zu schreiben sicher noch weniger, aber Anne Freytag ist es so gut gelungen, dass „Teskar“ mühelos das Herz der Leser erobern.

Tessa ist 17 und hat ein Loch im Herzen. Sie weiß, dass sie bald sterben wird. Kann nichts dagegen tun. Die verbleibende Zeit sollte sie mit Freunden verbringen, Spaß haben, ungewöhnliche Dinge erleben, verrückt sein und gegen die Regeln spielen. Doch all das macht sie nicht. Sie verkriecht sich, wartet darauf, dass der Tod sie abholt.




Dann lernt sie Oskar kennen. Der mutige, charmante und fröhliche Oskar. Sie will sich nicht verlieben, denn welche Chance hat so eine Liebe schon? Doch ihr Herz geht mal wieder seinen eigenen Weg. Und Tessa bleibt nichts anderes übrig als ihm zu folgen. Ihm und Oskar, der sie mit nimmt auf einen Roadtrip nach Italien. Physisch gibt es keine Chance das Loch in ihrem Herz zu heilen, aber Oskar und die Zeit mit ihm füllt es Stück für Stück mit Leben und Liebe.

Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein vorhersehbarer und kitschiger Jugendroman klingt, ist es überhaupt nicht. „Mein bester letzter Sommer“ ist ein Roman, der mit viel Gefühl geschrieben ist. Voller Emotionen, die mich mal zum Lachen, mal zum Weinen bringen.

"Der Verstand hat keine Chance, wenn das Herz einmal entschieden hat, was es will."

Er ist eine Hommage ans Leben. Daran jeden Moment voll auszukosten, zu genießen, die Zeit mit Menschen zu bringen, die man liebt, Neues auszuprobieren und sich nicht zu verkriechen, egal wie düster und dick die Wolken am Himmel hängen.

Anne Freytag hat mich mit ihrem Roman sehr berührt, denn neben all der Leichtigkeit, die ein Roadtrip, eine erste Liebe, die Zeit der Jugend mit sich bringt, hat sie mich – wie sicher viele andere Leser auch – sehr nachdenklich gestimmt. Wer „Mein bester letzter Sommer“ liest, wird immer wieder Momente erleben, in denen er ergriffen lächelnd an Tessa und Oskar denken wird und daran wie schön das Leben doch sein kann, wenn man es zulässt, und wie wichtig die Menschen sind, die uns am Herzen liegen.

Eine gefühlvolle und traurige Geschichte

Von: Lenas Welt der Bücher Datum : 25.08.2016

www.lenasweltderbuecher.de

Meine Meinung:
Ich mag Anne Freytag als Autorin und als Mensch sehr gerne. Sie ist unheimlich sympathisch und die Bücher die ich bisher von ihr gelesen habe, haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Als ich dann gesehen habe, dass sie ein Jugendbuch herausbringt, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme und habe mich sehr gefreut, als es hier einziehen durfte.
Ich muss für Bücher mit so einer Thematik in der Stimmung sein, ich kann sie nicht immer lesen. Denn ich finde Bücher, die eine so traurige Thematik haben, sollte man nicht einfach nebenbei lesen, sondern man sollte sich Zeit dafür nehmen.
Die Autorin Anne Freytag hat einen tollen Schreibstil. Sie schreibt mit viel Gefühl und sehr emotional, aber dennoch locker und leicht. Sie schafft es den Leser zu berühren und ihn in ihren Bann zu ziehen.
Die Handlung der Geschichte ist nichts Überraschendes. Es passiert so, wie man sich das denkt. Ich habe mir noch die ein oder andere Wendung erhofft, doch die blieben leider aus. Dadurch wurde das Buch sehr vorhersehbar – leider.
Die Charaktere Tessa und Oskar, kurz Teskar, sind beide sehr sympathisch. Tessa muss mit ihrem neuen Schicksal umgehen und Oskar hilft ihr auf eine tolle Weise damit. Beide Charaktere waren sehr sympathisch, aber auch leider nichts Besonderes.
Die beiden machen einen Road Trip durch Italien und den hat die Autorin wirklich toll beschrieben. Man hat das Gefühl als wäre man in Italien und würde mit den beiden durch Italien fahren.

Fazit:
„Mein bester letzter Sommer“ ist ein tolles berührendes Jugendbuch von Anne Freytag. Leider war die Handlungen nicht wirklich überraschend und auch die Charaktere nichts Besonderes. Dennoch ist es ein wirklich tolles Buch, das sich alle anschauen sollten, die Lust auf eine gefühlvolle und traurige Geschichte haben.

Wunderschön und traurig

Von: Luisasbuecherwelt Datum : 24.08.2016

https://luisasbuecherwelt.wordpress.com

Meinung:

Wo soll ich nur anfangen?

Während ich diese Rezension schreibe, sitze ich auf dem Balkon unseres Hotelzimmers am Gardasee. Ich hatte meine Abonnenten gefragt, ob sie Bücher kennen, die in Italien“spielen“ und mir wurde dieses Buch empflohlen. Und ich finde es total toll, dass ich so auf dieses Buch gestoßen bin. Das Cover ist einfach total passend. Es zeigt im großen und ganzen, was im Buch passierte, aber es gibt trotzdem nicht zu viel von der Geschichte preis. Was ich auch total schön fand, war, dass im Buch eine Karte vom Gardasee und Teskars Playlist abgebildet war. Der Schreibstil war einfach so locker und leicht zu lesen, dass die Geschichte nur so dahin geflogen ist. Aber auch das Thema an sich war einfach sehr lesenswert. Vorab muss ich sagen, dass es kein Buch für zwischendurch zum weglesen ist, es ist ein Buch, was einen zum Denken anregt. Aber dazu später mehr.

Ich habe mich also zusammen mit Oskar und Tessa auf dieses große Abenteuer nach Italien gemacht. Ich glaube, da ich gerade selbst in Italien bin, finde ich das Buch noch umso schöner. Mein Hotel lag zehn Minuten von Riva del Garda entfernt und da war es natürlich klar, dass ich den ein oder anderen Ort wiedererkannt habe.

Jeder Charakter hatte seine ganz eigene Art und das gefiel mir total gut.

Oskar war einfach ein sehr liebenswürdiger und verständnisvoller Junge, den man einfach nur in sein Herz schließen musste. Was mir aber an ihm auch besonders gut gefiel, war die Verletzlichkeit. Ja, das klingt jetzt vielleicht ein wenig eigenartig, aber meiner Meinung nach waren gerade die verletztlichen Seiten an ihm sehr interessant zu Lesen. Außerdem gefiel es mir auch total gut, dass am Ende einige Seiten aus seiner Sicht geschrieben wurden, denn so hatte man einen total guten Einblick, wie es so in ihm aussah und mit was er allem zu kämpfen hatte.

Tessa fand ich als Protagonistin total toll! Sie war lieb, hatte einen wundervollen Humor und passte einfach perfekt zu Oskar. Ihre ganze Art gefiel mir eigentlich total gut, aber trotzdem gab es immer wieder Dinge, die mich sehr an ihr störten. Und damit meine ich ihre ständigen Gedankengänge, in denen es meist nur um ihre Selbstzweifel ging. Immer wieder konnte sie nicht glauben, dass jemand sie mögen konnte. Ganz zu schweigen lieben… Sie dachte oft darüber nach, ob sie denn nun hübsch oder geliebt genug wäre, für das erste Mal. Sie konnte Oskar oft nicht glauben, dass er wirklich ein, in ihren Augen, so hässliches Mädchen lieben konnte. Sie hatte Albträume, in denen sie wieder nur darin bestätigt wurde, dass sie nicht geliebt wurde und das störte mich echt.

Trotzdem konnte ich Tessa auf eine Weise auch total verstehen, schließlich hat ja jeder Selbstzweifel. Naja und irgendwie konnte ich ihr das ganze geklage in den Gedanken nicht übel nehmen, schließlich hatte sie wirklich nicht mehr das längste Leben vor sich.

Und gerade das hat mich immer wieder zum Nachdenken angeregt. Plötzlich wurde einem bewusst, wie schnell das Leben doch vorbei sein kann und wie wenig man doch in dieser Zeit erlebt hatte.

Tessa meinte an einer Stelle so etwas wie, dass sie super in der Schule gewesen war und sich auch sonst einfach in allem Mühe gab. Sie ließ sich kaum Freizeit, denn die hätte sie ja eigentlich später haben sollen. ( leider habe ich so eine Stelle nicht mehr wiedergefunden, deshalb musste ich es jetzt aus dem Kopf aufschreiben. ;)) Man merkte gerade an diesen Stellen, dass sie gar nicht darauf vorbereitet war, dass ihr Leben wirklich so schnell zu Ende sein könnte.

Ich glaube trotzdem, dass das Buch uns etwas wichtiges sagen möchte, und zwar, dass das Leben aufhören kann, bevor man richtig gelebt hat und man aus diesem Grund am besten so schnell wie möglich damit anfangen sollte. Aber egal, wie lang das Leben sein würde, solange man es mit seinen liebsten Menschen verbringt, kann es nur schön sein.

Ich bin nicht der größte Fan von Roadtrip- Büchern, trotzdem gefiel mir dieses Buch total gut. Die Liebesgeschichte von Tessa und Oskar ist nicht wie jede andere, denn eine Zukunft hatte diese Liebe von Anfang an nicht. Trotzdem ist es einfach eine wundervolle Liebesgeschichte, in der Trauer und Glück eine große Rolle spielen.

Mein Lieblings Zitat war aus dem Brief von Tessa:
Liebe ist genug, und ich wurde geliebt.



Fazit:

Wie gesagt, das Buch ist etwas, was einen sehr zum Denken anregt. Es ist etwas Besonderes und ich hatte total Spaß beim Lesen. Aus diesem Grund werde ich dem Buch 4,5 Sterne geben. Es ist wirklich eine Leseempfehlung!

Mein bester letzter Sommer

Von: Phiechen Datum : 23.08.2016

phiechenswunderwelt.blogspot.de

Inhalt:

Tessa ist ein liebevolles schüchternes Mädchen, welches mit einer unheilbaren Krankheit lebt. Die Ärzte geben ihr nur noch ein paar Wochen. Ihr Leben ist trist und öde. Doch eines Tages trifft bzw. sieht sie diesen Jungen und kann ihren Blick nicht mehr abwenden. Doch sie darf niemanden an sich heranlassen. Wer würde sie schon lieben- einen Krüppel.
Als sie diesen Jungen mit den blauen Augen nach mehreren Monaten wiedersieht, weiß sie noch nicht, dass er ihr Leben verändern wird. Es wird ihr letzter Sommer und der Erste, den sie so richtig gelebt hat- dank Oskar.

Fazit:

Die Geschichte um Teskar ist gefühlvoll, traurig und sehr zum Lachen. Man bekommt einen anderen Blick aufs Leben. Man lebt intensiver- es kann jeden Tag etwas passieren. Das Cover ist schlicht und einfach gehalten. Dennoch hat es Wirkung! Es stellt verschiedene Symbole der Geschichte dar. Die Kopfhörer stehen für Tessa und ihre Liebe zur Musik. Das Auto mit den Beiden darauf zeigt die Geschichte an sich. Wenn man es liest, versteht man es! =)
Der Einstieg ist Klasse! Schon gleich gefühlvoll und total geladen. Die Gefühle von Tessa werden so schön beschrieben. Man ist sofort in der Story und kann sich gleich mit ihr identifizieren. Tessa und Oskar als Protagonisten sind sehr gut dargestellt und man kann verstehen, was die Beiden durchmachen. Liebe, Eifersucht, Hass und Trauer, und doch schaffen sie einfach alles. Es ist toll mitzuerleben, wie Oskar sich nicht von Tessas Krankheit abschrecken lässt. Das hin und her bis die Beiden sich hoffnungsvoll ineinander verlieben ist an manchen Stellen so amüsant. Frei nach dem Motto "Was sich neckt, das liebt sich!" Im Verlauf der Geschichte erleben wir eine romantische Liebesgeschichte, die aber auch sehr problematisch ist. Die Geschichte ist chronologisch und nachvollziehbar aufgebaut. Der Schreibstil von Anne Freytag lässt sich fließend lesen. Jedes Detail ist so gut beschrieben, dass man das ganze Buch über Kopfkino hat. Das Ende des Buches ist sehr traurig und ziemlich plötzlich gewesen. Doch irgendwie wusste man die ganze Zeit, dass es so kommen wird. Man wurde langsam und sicher darauf vorbereitet. Und jetzt mal ehrlich, der Tod kann jeder Zeit kommen- urplötzlich!
Anne Freytag versteht es den Leser zu packen und nicht vor Ende des Buches wieder loszulassen. Es ist ein wunderschönes Jugendbuch, welches über Liebe und Verlust spricht. Es fesselt einen und nimmt einen mit auf eine unvergessliche Reise. Tessa und Oskar erleben den Sommer ihres Leben und lassen uns ein Teil dessen sein. Jedes Mädchen wünscht sich so einen Oskar!!
Das Buch bekommt fünf von fünf Sternen von mir, weil es einfach nur unbeschreiblich ist!

!! Taschentuch-Alarm !!

Von: MamamachtPause Datum : 14.08.2016

mamamachtpause.blogspot.de/

Die 17-jährige Tessa erfährt das sie bald sterben muss. Bisher hat sie immer nur auf ihre Zukunft hingearbeitet, aber diese wird sie nicht mehr erleben. Sie verbarrikadiert sich daraufhin in ihrem Zimmer, und möchte einfach nur noch auf den Tod warten. Dann trifft sie auf Oskar, und dieser wird ihr kurzes Leben was sie noch hat verändern. Mit ihm lernt sie es in den Tag zu leben, und erlebt mit ihm zusammen einen besten letzten Sommer ...

Wenn man den Klappentext von "Mein bester letzter Sommer" liest, weiß man sofort auf was man sich hier einlassen muss. Der Tod ist kein einfaches Thema, und dennoch betrifft es irgendwann jeden von uns.

Die Autorin Anne Freytag hat ihre Protagonistin Tessa wunderbar dargestellt - besonders ihre Gefühle. Ich wusste gar nicht, das ein Buch so viele Emotionen wie in dieser Geschichte hervorholen kann. Dies ist ja nicht nur bei Tessa so gewesen, sondern auch bei mir als Leserin. Mal war ich mit ihr wütend und traurig, und auch genauso verbittert wie sie über die Tatsache das sie bald sterben muss, ... Ob ihre Hilflosigkeit, oder ihre Wut und die Ungewissheit - all das bekommt der Leser mit. Anne Freytag hat mit ihrer Protagonistin auf jeden Fall eine absolut real wirkende Person erschaffen.

"Mein bester letzter Sommer" ist ein Buch das dem Leser vermittelt, seine Träume und Wünsche nicht aufzuschieben, sondern zu verwirklichen solange es noch geht. Dabei habe ich dann sofort an den Spruch "Lebe heute, denn du weißt nicht was morgen ist" gedacht.

Ein Buch, das du garantiert so lange nicht aus der Hand legen wirst, sobald du die erste Seite aufgeschlagen hast!! Halte dir auch unbedingt Taschentücher bereit, denn die wirst du brauchen...

Trauriges, berührendes Buch

Von: Vici's kleine Bücherwelt Datum : 13.08.2016

vicisbuecherwelt.blogspot.de/

Der Inhalt:
Tessa ist 16 als sie erfährt, dass ihre Uhr des Lebens schneller tickt, als die von anderen. 1 Jahr später ist sie immer noch sauer auf ihre Mutter, die dies schon seit Tessas Kindesalter wusste. Schließlich war ihr ganzes Leben eine Lüge.

Nun bedauert Tessa, dass sie sich mit allem Zeit gelassen und auf den perfekten Moment gewartet hat; den 1. Freund, etc. Generell einfach so richtig frei zu leben!

Um den Rest ihres Lebens zu genießen, fährt sie mit Oskar nach Italien um dieses neue Land zu erkunden.

Vielleicht bekommt sie sogar noch ihren ersten Freund?

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein schöner Liebesroman. Er berührt und - ich habe sogar mitgezählt - bringt einen sogar ziemlich oft zum weinen (mich 9 mal).
Die Personen sind total sympathisch und von der Autorin perfekt erfunden: Sie sind mir echt ans Herz gewachsen!
Ich selber würde dieses Buch in 3 Teile einteilen:
1. Teil = traurig, 2. Teil = schön, 3. Teil = noch viel mehr trauriger

Ich würde es an alle Mädels im Jugendalter empfehlen, die Liebe in Büchern lieben :)

Eine nette Liebesgeschichte mit verschenktem Potential

Von: Umblättern Datum : 12.08.2016

umblaettern.com

Mittlerweile habe ich ja schon einige Bücher gelesen, die nach dem Prinzip funktionieren, dass ein junger Mensch an der Schwelle des Todes noch einmal etwas ganz Wunderbares erlebt. Manche davon waren toll. Manche haben mir das Herz gebrochen. Und manche hinterlassen eher das Gefühl bei mir: Äh, ja, das wars schon? Entgegen des großen Hypes und der Lobeshymnen, die überall geschwungen werden, zählte Mein bester letzter Sommer für mich leider zu genau dieser Kategorie.

Irgendwie kann man ja fast gar nicht anders, als sich an Schema F halten. Man braucht also diesen jungen Menschen – Tessa –, der an einer tödlichen Krankheit leidet – Herzfehler –, der möglichst sein ganzes junges Leben damit verschwendet hat, gegen ebenjene Krankheit zu kämpfen und den Kampf aber ziemlich sicher verliert. Dann braucht man den zweifellos umwerfenden Love Interest – Oskar-, den man erst einmal weit von sich wegschieben muss, weil ja bald tot und ganz schlimm und gebrochenes Herz und so, um sich ihm dann doch zu ergeben, weil Carpe Diem. Wäre es nur das gewesen, dann wäre das nicht so schlimm. So funktioniert das einfach mit diesen Büchern. Und es hat auch funktioniert, denn geheult hab ich am Ende ja trotzdem.

Was mich tatsächlich mehr gestört hat, war, dass ich mir von dem Roadtrip, den Tessa und Oskar machen, wesentlich mehr erwartet hätte. Ich hatte das permanente Gefühl, es ginge eigentlich nur darum, dass die beiden Knutschen, Kuscheln und irgendwann auch Sex miteinander haben. Dabei machen sie ganz tolle Dinge zusammen in Italien – ich würde mich zum Beispiel auch gerne mit dem Einkaufswagen durch eine romantische italienische Innenstadt kutschieren lassen. Davon wollte ich mehr lesen! Ich wollte lesen, wie die beiden die Städte genießen, wie sie beschreiben, was sie sehen, wie sie mehr abklappern als nur Eisdielen und Pizzerien. Leider blieb bei mir das schale Gefühl zurück, dass sie das alles, was sie getan haben, auch in Deutschland hätten haben können, denn ihre Reiseroute wirkte eher so, als müssten diese Orte halt mal erwähnt werden.

Auch viel Konflikt- und Aufarbeitungspotenzial wurde für mich nicht richtig genutzt. Nachdem Tessa und ihre Mutter ewig um das Thema der Lüge herumschleichen, um sich dann so richtig darüber zu fetzen und es dann zu klären, bleibt der Rest irgendwie auf der Strecke. Wie geht Tessa damit um, dass ihr Vater sich lieber um seinen Job als um sie gekümmert hat? Was macht sie aus dem, was sie über ihre Schwester erfährt? Und wie geht es Oskar, der drauf und dran ist, schon wieder jemanden in seinem kurzen Leben an den Tod zu verlieren? Dagegen fand ich Probleme wie „Findet Oskar meine Narbe nicht sexy?“ dann doch eher unwichtig, obwohl sie so einen prominenten Platz in Tessas Kopf einnehmen.

Natürlich gab es auch die tollen Seiten an diesem Buch, der Hype ist ja nicht komplett unbegründet. Davon abgesehen, dass Tessa und Oskar als Paar zusammen natürlich unheimlich zuckrig süß sind, gab es die Momente, die einem bildlich vor Augen standen – das waren meistens auch die intensivsten zwischen ihnen. Wie sie gemeinsam auf dem Autodach in den Himmel blicken. Tessa im Scheinwerferlicht des Autos. Vielleicht lag das auch daran, dass sie gedanklich mit Musik unterlegt waren und ich so ein Musikjunkie bin, der Lieder mit Büchern verbindet. Der Musikgeschmack war einfach einwandfrei! Auch muss man einfach die wunderschöne Gestaltung des Buchs hervorheben – innen und außen ist es ein echter Hinkucker!

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du bald stirbst?

Von: Ein kleiner Punkt in der Welt Datum : 10.07.2016

einkleinerpunktinderwelt.blogspot.de

Tessa ist 17 Jahre alt, Jungfrau und hat keinen Führerschein. Dafür hat sie ein Loch im Herz und weiß, dass sie in absehbarer Zeit sterben wird. Ihr ganzes Leben lang hat sie für ihre Zukunft gelebt und war die Vorzeigetochter, die sich jeder wünscht. Sie spielte zwei Instrumente, war in der Schule sehr gut und hatte eine Zusage für eine Eliteuni. Nachdem sie von ihrem Schicksal erfährt, fällt sie in eine tiefes Loch mit dem Gefühl im Leben noch nichts erreicht zu haben. Doch dann trifft sie Oskar.
Dieser versucht sie nun entgegen aller Empfehlungen auf eine letzte Reise mitzunehmen, auf der Tessa ihren Kontrollzwang ablegt und zum ersten Mal für den Moment und für sich lebt.

"Du wirst sagen, dass es das schwerer machen wird, und das stimmt, aber man kann nicht nicht leben, nur weil man am Ende gehen muss. Vielleicht haben wir wirklich nur noch Wochen, vielleicht sind es nicht einmal mehr Monate, aber wir haben den Moment."

Auf den ersten Blick scheint Tessa's Leben perfekt zu sein. Sie lebt behütet und bekommt alles was sie sich wünscht. Im Gegenzug ist ihr Vater jedoch nicht oft Zuhause und auch ihre Schwester scheint sich immer weiter von ihr zu entfernen.
Auch wenn sie dies nicht so sieht, liegt das zum Großteil an ihrer Beschränktheit auf ihr eigenes Leben. In jeglichen Diskussionen fällt lediglich das Argument ihres nahenden Todes, was mich auf Dauer doch gestört hat, denn in ihrem Umkreis bemüht sich jeder, ihr die letzten Tage erträglich zu machen und im Gegenzug verkriecht sie sich nur umso mehr.
Ein weiteres Problem stellt für Tessa ihre Narbe dar, die ihrer Meinung nach ihren ganzen Oberkörper entstellt. Natürlich muss jeder selbst mit solchen Dingen umgehen lernen. Ich für meinen Teil fand dies etwas anfeindend, denn ich selber habe auch zwei größere Narben an meinem Bein und würde sie als Schande empfinden.
Auf der anderen Seite bietet dieses Buch jedoch auch so viele wunderbare Aspekte.
In den verschiedensten Momenten fragen sich Oskar und Tessa nach dem perfekten Song für den Moment. Somit bekommt man als Leser durch die Kombination mit der Musik (wenn man diese dann tatsächlich "mithört") noch einen ganz anderen Eindruck von ihren Erlebnissen.

Noch dazu führt ihr Roadtrip die Beiden nach Italien und dieser Teil der Geschichte so bildhaft erzählt, dass man sich schon bald selber mit einem leckeren Stück Pizza und einem Eis an den Stränden Italiens sieht.
Am beeindruckendsten fand ich jedoch den Charakter von Oskar. Anstatt geschockt Abstand von Tessa zu nehmen, nachdem er von ihrer Krankheit erfährt, bindet es ihn eher noch enger an sie. Jeder andere hätte aus einer Art Selbstschutz Abstand genommen, doch er sieht die verbleibende Zeit als Chance ihr die schönsten Tage ihres Lebens zu bescheren.

Alles in allem war "Mein bester letzter Sommer" eine sehr schöne Geschichte, die sich schnell weg liest. Leider war das Ende vorhersehbar, was dem Buch jedoch keinen Abbruch getan hat.
Am liebsten würde ich nun selber gern meine Sachen packen und mich einfach zwanglos auf einen Roadtrip Richtung Italien aufmachen. Vor allem gerade in dieser Zeit, wo der Sommer hier im Norden noch nicht ganz angekommen zu sein scheint, ist dies das ideale Buch, um in die richtige Stimmung für die Ferien zu kommen.

bezaubernd ehrlich

Von: tinaliestvor Datum : 02.07.2016

tinaliestvor.de

Tessa wird sterben, das ich gleich zu Anfang an klar. Die ersten Seiten beginnen mit der Wahrheit und ja, die ist traurig und gemein.
Mit der bitteren Wahrheit konfrontiert, rebelliert Tessa mit 100 % Sarkasmus und einer ausgeleierten Jogginghose. Sie wird niemals achtzehn werden, niemals Sex haben und findet sich wohl oder übel mit dieser Situation ab. Doch dann tritt Oskar in ihr Leben und Tessas Welt dreht sich wieder, aber der Tod steht quasi schon vor der Tür. Tessa braucht keinen Boyfriend, sie braucht einen Freund zum Sterben und Oskar, der sich in seine „Krabbe“ verliebt hat, kann ihr das nicht abschlagen und lädt Tessa auf einen Roadtripp durch Italien ein…

Eine wirklich bezaubernd und vor allem ehrliche Story über die Liebe, das Sterben und den Verlust. Begleitet von einer atemberaubend gut ausgewählten Playlist umgibt mich diese Story um Tessa und deren Tod wie eine Wolke, aus der es schwer fällt, heraus in die Realität zu fallen!

Ein hochemotionales mitreißendes Jugendbuch, das mich restlos begeistert hat!

Von: Manja Datum : 22.06.2016

www.manjasbuchregal.de

Meine Meinung
Anne Freytag ist eine Autorin, die mir bisher vollkommen unbekannt war. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Jugendroman „Mein bester letzter Sommer“.

Die beiden Protagonisten Tessa und Oskar haben mir unheimlich gut gefallen.
Tessa ist ein wirklich sehr sympathisches Mädchen. Ihre Kindheit war behütet, immer alles vorbildlich und genauso wie man es von ihr erwartet hat. Doch nun, da sie weiß das sich ihr Leben immer mehr dem Ende entgegen neigt, Tessa ist ziemlich krank, weiß sie aber auch sie hat eigentlich nie wirklich gelebt. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, will die Zeit, die ihr bleibt nun nutzen sich beispielsweise endlich mal verlieben, oder mal eine Party feiern.
Oskar ist ein ebenso richtig toller Charakter. Er ist jemand der genau weiß wie er Tessa zu nehmen hat. Als er in ihr Leben tritt ändert sich bei ihr so einiges. Sie will immer mehr leben. Oskar ist es auch der Tessa einen letzten ganz tollen Sommer schenken möchte und das obwohl er selbst auch etwas Schlimmes erlebt hat.

Die Nebenfiguren, wie Tessas Schwester oder auch ihre Mutter, sind ebenso gut beschrieben. Sie bieten aber auch jede Menge Konfliktpotential.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Anne Freytag hat mich von Anfang an abgeholt und bis zum Ende hin gefangen gehalten. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, war komplett gefesselt und wollte eigentlich immer nur eines, weiterlesen, Tessa und Oskar auf ihrem Weg begleiten.
Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus Sicht von Tessa. Man ist so als Leser immer direkt bei ihr, kann sich in sie hineinversetzen, mit ihr mitfiebern und mitleiden. Im späteren Verlauf wechselt die Perspektive auch mal zu Oskar, so dass man auch seine Gedanken und Gefühle nachvollziehen kann. Die Perspektiven passen hier einfach wie die Faust aufs Auge.
Die Handlung, hach ja ich weiß gar nicht so genau wie ich meine Gedanken hierzu ausdrücken soll. Sie ist total schön beschrieben, man spürt einfach das Tessa und Oskar sich mit jeder Seite näherkommen, das Tessa aber auch mit jedem neuen Tag mehr Leben will. Es geht hier hoch emotional zu, man sollte als Leser auch die Packung Taschentücher in greifbarer Nähe haben. Die Geschichte von Tessa und Oskar berührt und trifft mitten ins Herz.

Das Ende, oh man, wie sehr habe ich mir ein Happy End gewünscht. Doch das wäre hier sehr unrealistisch rübergekommen. Ich hatte auch etwas Angst vor dem Ende, das gebe ich zu. Aber ich habe weitergelesen und am Ende hats mir dann doch das Herz gebrochen. Ich habe geweint und ich bin mir absolut sicher ich bin nicht die Einzige und werde es auch nicht bleiben. Es ist einfach unendlich traurig und berührend.

Fazit
Zusammenfassend kann ich sagen ist „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag ein hochemotionales rundum gelungenes Jugendbuch, das mich von Anfang an mitgerissen hat.
Authentische absolut sympathische Charaktere, ein leicht lesbarer Stil der Autorin, der mich von Beginn an für sich gewinnen konnte und eine Handlung, die toll beschrieben ist, berührt und mitten ins Herz trifft, haben mich beeindruckt und restlos begeistert.
Lesen! Unbedingt!

Dieses Buch brennt sich in dein Herz hinein!

Von: Carolin Stürmer Bücherwanderin Datum : 20.06.2016

www.buecherwanderin.blogspot.de

Es sind stets die besonderen Geschichten, die das Leben schreibt. Auch die 17-jährige Tessa wollte von je her diese besonderen Geschichten, die nur ihr gehören. Für diese war es ihr wert zu warten. Auf den richtigen Moment, auf den richtigen Zeitpunkt... Doch Tessa hat keine Zeit mehr! Sie wird sterben und das schon bald.
Als sie zufällig Oskar begegnet ist sie vom ersten Augenblick an hin und weg. Aber auch Oskar scheint es nicht anders zu gehen und zwischen den beiden entsteht eine Liebe, die so schnell vielleicht nicht zu begreifen ist. Aber doch wagen sie den Schritt und gehen noch viel weiter. Denn Oskar hat einen Plan. Sie wollen nach Italien und dort den letzten Sommer gemeinsam verbringen....

Tessas Leben ist vorbei bevor es überhaupt angefangen hat. Mit 17 Jahren hat sie erfahren, dass sie bald sterben wird. In den letzten Wochen wurde ihr Leben von ihrer Wut, ihrer Verzweiflung und ihrer Trauer beherrscht. Sie hat sich von allem und jedem zurückgezogen und am meisten vor sich selbst. Erst als Oskar in ihr Leben tritt, blüht sie auf und wacht auf aus einer Phase voller Melancholie und Einsamkeit.
Oskar ist 19 Jahre alt und verliebt sich vom ersten Moment an in Tessa. Er schafft es als Erster seit langem hinter Tessas Fassade zu blicken und ihren Schutzwall einzureißen. Als er ihr Geheimnis erfährt, tritt er nicht die Flucht an, sondern stellt sich mutig dem Schicksal entgegen, die Liebe seines Lebens bald wieder zu verlieren. Er weicht Tessa nicht von der Seite und ist treu und loyal.
Er beschützt sie, er unterstützt sie und schenkt ihr die schönsten Wochen ihres doch so kurzen Lebens.

Die Autorin Anne Freytag hat zwei realistische und sympathische Charaktere gezeichnet. Sowohl Tessa als auch Oskar mochte ich sehr. Anfangs noch sehr in sich gekehrt, blüht Tessa in Oskars Nähe immer mehr auf und auch Oskar wächst mit Tessas Lebensmut mit. Die beiden werden eins, sie werden zu "Teskar". Ihre Liebe entwickelt sich mit jedem einzelnen Schritt zu etwas Großen, zu etwas Ganzen. Ich fand es toll , wie sie ihren Plan eine Autorreise nach Italien zu machen, umsetzten. Zu gerne wäre ich mitgefahren. Zu gerne wäre ich dabei gewesen als stiller Mitfahrer, als unsichtbarer Gast. Ich war beeindruckt, wie stark Oskar doch ist. Alle beide ließen mich teilhaben an eine kurze Episode in ihrem Leben, die für beide so wichtig sein wird.

Schon auf den ersten Seiten war ich gefangen von Tessas Schicksal und Oskars Gefühlen. Die beiden haben mich auf eine Reise mitgenommen, die vielleicht kein gutes Ende hat, aber für Oskar und Tessa einfach nur gut war. Die beiden begegnen sich jeden Tag aufs Neue und verstehen schnell, dass ihre Gefühle das sind, was sie für immer in Erinnerung haben werden. Tessa schließt Frieden mit ihrem Schicksal, mit ihrer Familie und mit sich selbst.

Anne Freytag hat eine wirklich schöne Art zu schreiben und dem Leser Tessas Gedanken näher zu bringen. Dieses Buch strotzt nicht vor Aktion oder epochalen Ereignissen. Es sind die leisen Töne und die kleinen Geschehnisse, die sich in mein Leserherz schlichen und sich dort fest verankert haben. Dieses Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Man kann es einfach nur lieben. Ich habe so manche Träne verdrückt, so manchem Lied der Playlist gelauscht und gleichzeitig musste ich an manchen Stellen auch lachen. Die Handlung lässt einen durch viele Emotionen wandern und hinterlässt seine Spuren. Genauso wie Tessa in Oskars Herzen eine tiefe Spur hinterlassen wird.
Von erster Seite an konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen. Es hat mich gefesselt und ich kann jedem, der dieses Buch noch nicht gelesen hat, es nur empfehlen und auf eine Reise zu gehen, die voller Leben und Liebe ist.

Anne Freytag hat ein besonderes Buch geschaffen, welches einen nicht mehr so schnell los lässt. Trotz des traurigen Themas sprüht "Mein bester letzter Sommer" voller Leben.
Es hinterlässt seine Spuren in den Gedanken und im Herzen des Lesers, und beeindruckt mit viel Gefühl. "Teskar" ließen mich mitfühlen, mitlachen und mitweinen. Sie nahmen mich mit auf eine besondere letzte Reise und schenkten mir einzigartige Stunden, in der ich die Welt da draußen ein wenig vergessen konnte.

Von mir gibt es

Mein bester letzter Sommer

Von: Merendina Datum : 13.06.2016

www.merendinabloggt.wordpress.com

Heute möchte ich euch ein Jugendbuch vorstellen, das auch für erwachsene Leser auf jeden Fall sehr interessant ist: Anne Freytags „Mein bester letzter Sommer“.

Bereits der Klappentext hörte sich für mich sehr interessant an und auch das Buccover gefiel mir sehr gut. Man sieht darauf einen blauen Kreis, der wohl die Welt darstellen soll. Oben ist ein Auto zu sehen, auf dessen Dach ein Mädchen und ein Junge mit dem Rücken zum Leser sitzen. Im Vordergrund sind Kopfhörer abgebildet. Der Titel des Romans ist in die blaue Kugel gedruckt.

Sowohl Titel als auch Coverbild passen perfekt zum Roman.

Die Hauptfigur, Tess, ist 17 und hat wegen einer schweren Krankheit nicht mehr lange zu leben. Eines Tages lernt sie Oskar kennen und verliebt sich in ihn. Schon bald erzählt sie Oskar davon, dass sie bald sterben wird. Doch obwohl Tess am Anfang Bedenken hat, geht der junge Mann mit dem sterbenskranken Mädchen eine Beziehung ein. Zusammen beschließen sie, einen Roadtrip nach Italien zu machen und auf dieser Reise den letzten Sommer für Tess so schön wie möglich zu gestalten.

Mich hat das Buch schon nach der ersten Seite in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen. Beim Lesen habe ich mir ständig gewünscht, das Buch würde noch viel mehr Seiten haben, denn schon gleich am Anfang war klar, dass, wenn die letzte Seite gelesen sein würde, Tess nicht mehr am Leben sein würde.

Tess und Oskar waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinversetzen, habe mitgelitten und hätte mir für die beiden eine schöne, gemeinsame Zukunft gewünscht. Oskar geht besonders liebvoll mit der todkranken Tess um und schafft es, sie sehr glücklich zu machen, auch wenn ihre Kräfte von Stunde zu Stunde weniger werden. So fährt er sie, ohne sich dabei etwas zu denken, mit einem Einkaufswagen durch eine italienische Stadt. An manchen Stellen gelingt es Oskar sogar, dass Tess für kurze Zeit ihre schwere Krankheit vergisst.

Die Sprache im Buch ist einfach und bestens lesbar. Anfangs wird das meiste aus Tess‘ Sicht erzählt, später findet man immer wieder Kapitel, die von Oskar erzählt werden.

Beim Lesen musste ich oft innehalten, denn die Geschichte ist schon sehr traurig.

Im Inneren des Buches findet man eine kleine Karte mit den Stationen der Reise der beiden jungen Leute. Außerdem gibt es eine Playlist mit den Liedern, die für Tess und Oskar in ihrer gemeinsamen Zeit wichtig waren.

Ich gebe diesem wundervollen, aber seht traurigen Roman volle Punktzahl: 5 Sternchen und kann ihn bestens weiterempfehlen.

Ein 368 seitiger Liebesbrief an das Leben

Von: Jana aka Sunshine Datum : 12.06.2016

sunnyskleinerbuecherblog.tumblr.com

Mein bester letzter Sommer
(Anne Freytag)
heyne fliegt-Verlag
14,99 €(Hardcover)
368 Seiten
erschienen 08.März 2016

Klappentext:
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
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„Tes?“, flüstert Oskar und drückt meine Hand. Ich schaue ihn an. „Was?“ „Hör endlich auf zu denken.“ Aufhören zu denken? Ich weiß nicht mal, wie das geht. Er dreht sich auf die Seite und stützt sich auf dem Ellenbogen ab. Die Art, wie er mich ansieht, lässt mich schlucken. „Mach die Augen zu.“ „Aber…“ „Mach. Sie. ZU.“ Und dann tue ich es. Ich lasse mich fallen…

Wer will schon etwas mit einer 17-jährigen Jungfrau ohne Führerschein zu tun haben, die noch dazu bald sterben wird? Niemand. Davon zumindest ist die schüchterne Tessa überzeugt und verbarrikadiert sich seit Wochen in ihrem Zimmer. Tessa ist schwer krank - jeder schlag ihres Herzens könnte ihr letzter sein. Das macht traurig und wütend. Wütend, weil sie ich Leben nicht mehr leben, nie das Abi feiern oder in eine WG ziehen kann. Tessa wird nie in Oxford ans Konservatorium gehen oder einen Jungen küssen. Doch dann taucht plötzlich Oskar auf. Und er lässt nicht locker. Auch nicht, als Tessa ihn wegzustoßen versucht. Und so findet sich Tessa plötzlich mit Oskar und seinem klapprigen Volvo in Italien wieder und stellte fest, dass jeder Tag, jede Stunde das pure Glück bedeuten kann, wenn du sie mit dem Menschen verbringst, der dich so liebt, wie du bist…

Reihe?:
Nöp

Erste Eindruck/ Cover:
Erst einmal danke an den Heyne fliegt Verlag für dieses Rezensionsexemplar ein und eine sehr, sehr große Entschuldigung dafür das die Rezension erst jetzt kommt, aber ich mach nächste Jahr Abi und deswegen steh ich momentan ziemlich unter Stress.

Das Cover ist zauberhaft, von den Farben sehr schlicht und trotzdem etwas besonders. Außerdem fand ich die kleinen Symbole, die Anzeigen aus welcher Perspektive erzählt wird, über den Kapitel sehr süß. Das Buch ist einfach unaufdringlich von außen genau wie von innen.

Nach den ersten Seiten:
Ich habe dieses Buch auf dem Flug nach Barcelona, wo ich auf Klassenfahrt war, begonnen, den Hauptteil auf dem Rückflug und die letzten 50 Seiten bei uns im Garten. Also gibt es diesmal kein nach den ersten Seiten.

Meine Meinung:
Dieses Buch war süß, ein bisschen klassisch, aber ich mag solche Geschichten. Tessa ist ein Charakter mit dem sich jeder irgendwie identifizieren kann, auch wenn man nicht grade stirbt. Denn seien wir mal ehrlich fast jedes Mädchen und vielleicht auch jeder Junge, dazu
kann ich ja als Mädchen nichts sagen, hat wegen irgendwas Komplexe. Sei es eine zu große Nase, abstehende Ohren oder sonst etwas. Manche dieser Komplexe sind unbegründet andere sind begründet, aber eins ist ganz klar jeder ist dadurch irgendwie eingeschränkt.

Und Oskar ist einfach der Perfekte, normalerweise hasse ich es wenn in Büchern der Protagonist zu perfekt ist, aber bei Oskar war das irgendwie süß und ich wünsche jedem Mädchen ihren eigenen persönlichen Oskar, der mit ihr nach Italien reißt, denn das Leben ist kostbar.

Und so lässt sich meiner Meinung nach das ganze Buch zusammenfassen, denn dieses Buch ist einfach ein 268 seitiger Liebesbrief an das Leben.

Happy End?:
Ich möchte nicht spoilern, aber ich glaube jedem ist zu Beginn klar wie es ausgeht.

Sternebewertung:
♥♥♥♥4,5

Alles Liebe eure Jana aka Sunshine ♥

Dies Buch ist einfach alles: intensiv und lebensbejahend und unendlich traurig.

Von: Sanja Datum : 11.06.2016

www.buchverrueck.de

Zum Buch:
Tessa ist 17 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben noch vor sich. Eigentlich. Doch Tessa ist unheilbar krank und hat nur noch wenige Wochen zu leben. Sie träumt von ihrem ersten perfekten Kuss. Dem ersten Sex mit der großen Liebe. Das wird sie jedoch nicht mehr erleben.
Tessa ist sauer, auf ihre Familie und dieses beschissene kurze Leben. Sie ist ohnmächtig, denn sie kann nichts dagegen tun. Sie kann einfach nur noch warten. Warten auf den Tod. Doch dann taucht plötzlich Oskar auf. Oskar, der hinter ihre Fassade blickt und nicht locker lässt. Er macht ihr einen ungewöhnlichen Vorschlag und schon bald brechen die beiden auf nach Italien, zu ihrem besten und letzten Sommer ihres Lebens.

Meine Meinung:
Tessa ist ein verletzliches Mädchen, in sich gekehrt. Sie hat schon fast mit ihrem Leben abgeschlossen. Statt die Zeit sinnvoll zu nutzen, vergräbt sie sich in ihrem Zimmer und plant ihre eigene Beerdigung. Als sie Oskar kennenlernt, löst er etwas in ihr aus. Gefühle und diesen unbändigen Hunger nach Leben. Nicht nur ihm gegenüber, beginnt sie sich zu öffnen, sondern auch ihrer Familie gegenüber. Doch sie will sich ihre Gefühle zu Oskar nicht eingestehen. Will sie sogar unterbinden, bis er ihr unmissverständlich klar macht, dass er bei ihr bleiben wird. Sie verlieben sich in einander. Ganz langsam und zaghaft. So als könnte das Band, dass sie beide verbindet, entzwei brechen.

"Wenn dich dieser eine Mensch berührt, der dich berührt, bleibt die Welt stehen.
Anne Freytag // Mein bester letzter Sommer // S. 74"

Schon zu Beginn ist schnell klar: das ist kein Buch für „mal eben zwischendurch“. Das ist ein Buch mit Herz und Romantik, aber auch Schmerz. Es ist wie eine leichte Brise, die zu einem gewaltigen Orkan heranwächst und mich als Leser traurig und dankbar zugleich zurücklässt. Traurig, weil es einfach Schicksale gibt, die sind nicht fair. Niemals. Und dankbar, weil ich einfach Chancen im Leben habe, die andere niemals haben werden. Man sollte jeden Tag intensiv leben. Auskosten. Wie schnell verrinnt der Sand im Stundenglas des Lebens.

"Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in den du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben.
Anne Freytag // Mein bester letzter Sommer // S. 24"

In Begleitung der eigenen Tessa-und-Oskar-Playlist, erlebt man den Sommer in Italien, mit all seinen Höhen und Tiefen. Es gibt Momente, da möchte ich Tessa einfach nur schütteln und wachrütteln. Doch auch Oskar hat eine dunkle Seite, die bald zum Vorschein kommt. Und trotzdem gibt es immer wieder Momente, in denen sie einfach nur glücklich sind.

Ich habe das Buch bereits vor einigen Tagen beendet, brauchte aber diese Zeit zum Nachdenken. Über mich und mein Leben. Das ist es, was das Buch mit dir anstellt. Es hält dir den Spiegel vor und lässt dich unweigerlich nachdenklich zurück. Es katapultiert dich wieder in deine Jugend. Mitten hinein in die Sturm-und-Drang-Zeit. Doch was ist, wenn man niemals die Möglichkeit hat, dieses Leben zu leben? Man sich niemals wird verlieben können? Heiraten? Die eigenen Kinder wird aufwachsen sehen? Ich möchte es mir nicht ausmalen. Ich möchte einfach nur glücklich sein über das, was ich bereits erleben konnte und noch erleben werde.

Und ja, ich werde einen anderen Blick auf die Dinge haben. Meinen Blick fokussieren. Heranzoomen. Genießen. Lieben. Lachen. Leben.

Fazit:
Dies Buch ist einfach alles: intensiv und lebensbejahend und unendlich traurig. Es ist aber auch auf eine unglaubliche Art fröhlich. Es ist wie der Sommer und wie die Liebe. Diese eine große Liebe, die dir den Boden unter den Füßen wegzieht. Es ist wie der Sand, der durch die Finger gleitet. Es ist einfach nur wunderschön.

Manchmal steht der Anfang erst am Ende

Von: Martin Hanns Datum : 08.06.2016

buchwellenreiter.blogspot.de/

Ich lese selten Bücher, ohne mich vorher ausführlich zu informieren. Auch in diesem Falle habe ich es so gehandhabt. Bereits wenige Tage nach Erscheinen gab es die ersten Rezensionen dazu. Die allererste war nicht nur positiv. Viele, die folgten, drehten dieses Bild und machten mir einigen Mut, dass es sich um ein richtig gutes Buch handeln könnte. Oft sprachen die, meist weiblichen, Blogger an, dass gerade das Ende sie sehr zu Tränen gerührt habe, dass sie an ganz vielen Stellen kurz aus dem Buch aufblicken mussten, um sich die Folgen des Weinens aus dem Gesicht zu wischen. Mir war bewusst, dass auch mich dieses Buch nicht kalt lassen würde. Aber ebenso felsenfest davon überzeugt war ich, dass ich nicht weinen werde. Ich war noch nie der Typ, der bei Büchern solch arge Gefühle entwickelt, dass es zu Tränen, Angst oder sonstigen Emotionen kommt. Diese Überzeugung hat mich durch das Buch getragen. Sie hat mich, bis wenige Seiten vor Schluss, recht behalten lassen. Und dann kam das Ende, dann kam die letzte Seite, dann der letzte Satz und dann … die Tränen. Anne Freytag hat es also doch geschafft, dass ich bei einem Buch nicht nur nachdenke, nicht nur mein Leben und mein Handeln in Frage stelle, nicht nur Interesse für ein Thema bekomme, sondern auch, dass ich weine. Und dass ein Taschentuch der Begleiter für die nächsten Minuten sein wird.

Dieses Buch hat es in sich. Es lässt dich nachdenken und grübeln, es lässt dich lachen, lächeln, schmunzeln und träumen. Und ganz am Schluss lässt es dich weinen.

„Mein bester letzter Sommer“ ist das Jugendbuch-Debüt der Autorin Anne Freytag, die Münchnerin hat sich bereits mit Liebesromanen und YoungAdult-Geschichten einen Namen gemacht. Außerdem veröffentlicht sie in der Verlagsgruppe Droemer Knaur auch Romane unter dem Namen Ally Taylor. Diese Romane spielen in den USA und auch dort spielt LIEBE eine große Rolle.

Im Prolog zu diesem Roman lernen wir sehr schnell Tessa kennen und erfahren, dass sie etwas in sich trägt, was ihr über kurz oder lang das Leben aus dem Körper ziehen wird. Inzwischen weiß auch die 17-Jährige selbst, an was sie leidet und wie es um ihre Gesundheit steht. Schlagartig wird ihr bewusst, dass sie im Leben ständig nur gewartet hat. Sie hat auf den perfekten Kuss, auf den perfekten Jungen, auf den perfekten Moment gewartet. Und nun besteht die Gefahr, dass sie all diese Dinge nicht mehr erleben wird, weil das Warten überhand genommen hat. Doch dann taucht er auf. Oskar.

Relativ bald erfährt Oskar, wie schlimm es wirklich um Tessa steht, wie weit die Krankheit schon fortgeschritten ist und wie viel Zeit ihr noch bleiben könnte, wenn es einen optimalen Verlauf gibt. Viele Jugendliche hätten jetzt Angst, würden versteinert im Zimmer sitzen und trauern. Doch Oskar nicht. Er macht Pläne, er zeigt Tessa, wie schön die Welt sein kann, wie toll es sich anfühlt, geliebt zu werden. Er trägt sie auf Händen, schenkt ihr Momente, auf die das Mädchen ein ganzes, kurzes Leben lang gewartet hat und bereitet ihr einen wirklich besten letzten Sommer. Einen Sommer in Italien. Sie fahren nach Mailand, Rom und Florenz, tanzen im Regen, schlafen im Kofferraum seines Autos und verbringen eine gemeinsame Zeit, die niemand so schnell vergisst. Doch dann kommt das Ende, die Tränen und die ganz großen Gefühle.

Die Geschichte wird zu großen Teilen in der ICH-Form aus Tessa´s Sicht erzählt. Diese Erzählform hat mich anfangs etwas verwundert. Ich habe mich gefragt, wie es der Autorin gelingen soll, den Tod eines Menschen in der ICH-Form zu erzählen. Aber wird am Ende überhaupt der Tod stehen? Oder gibt es Chancen, die Hoffnung machen? Ist wirklich jede Hoffnung schon nach dem Prolog verloren? Auch Oskar kommt an manchen Stellen zu Wort. Und an ganz wenigen Punkten lässt er sich seine Verzweiflung anmerken. Jedoch nie so, dass Tessa es spürt oder gar ein schlechtes Gewissen bekommen könnte.

Wie oben schon angesprochen gab es für mich sehr viele Momente, die mich wahnsinnig nachdenklich gemacht haben. Einer dieser Momente war, als ich das folgende Zitat auf Seite 24 gelesen habe:



„Das Leben wird nicht definiert von Momenten, in denen du atmest, sondern von Momenten, die dir den Atem rauben“




Was unser Leben wirklich wert ist, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen, Dinge zu tun, auf die wir Lust haben und den Menschen zu sagen, was wir fühlen, das spüren wir erst, wenn es zu spät ist. Aber dann können wir froh sein, wenn wir einen Oskar haben, der uns zeigt, dass es nie zu spät ist, an das Leben zu glauben oder den Moment zu nehmen und einen Besonderen daraus zu machen.

Ich habe hier ein Buch gelesen, was von Anfang bis Ende einen wahnsinnig tollen, gefühlvollen, sensiblen und dennoch humorvollen, leichten und durchdachten Schreibstil hat. Dass es im Verlag „HEYNE FLIEGT“ erschienen ist, ist sicher ein Omen dafür, dass man durch die Absätze nur so fliegt und am Ende im Sessel sitzt und sich fragt, wo diese 368 Seiten hin sind.

Diesem Roman weniger als 5 Sterne zu geben, wäre für mich undenkbar. Jedoch muss man dieses Buch als das lesen, was es eben ist. Ein Jugendroman. Wären die Protagonisten älter, würde einem an der einen oder anderen Stelle die Weitsicht und die Zukunftsorientierung fehlen. Aber gerade die sind es, die diesem Jugendbuch die Frische verleihen und die mir die Lust am Lesen immer aufrecht erhalten haben.

Wem kann ich dieses Buch nun empfehlen? Wer sollte es lesen?

Die Antwort ist so klar, wie Kloßbrühe … Jeder!

Emotional, traurig und schön

Von: Bookalicious/Vanny Datum : 08.06.2016

www.bookalicious8.blogspot.de

Meinung: Dieses Buch ist traurig schön.
Tessa hat ihre Zukunft geplant. Sie hat auf perfekte Momente für alles gewartet, denn schließlich ist sie erst 17 und hat jede Menge Zeit, dachte sie. Doch es sollte anders kommen... Sie würde sterben und zwar bald. [Hach, ich sitze hier und schon ist dieser Kloß im Hals wieder da.].
Sie hat so vieles verpasst, weil sie es in Zukunft tun wollte. Reisen, einen festen Freund, ihr erstes Mal. Jetzt würde sie nichts mehr erleben können und dann tauchte Oskar auf.
Er macht ihr Mut. Er ist an ihrer Seite. Er liebt sie.

Zitat: »Die einen sehen eine Pusteblume, die anderen einen Wunsch.«

Anne hat eine unglaublich tragische, schöne Geschichte erschaffen, die einem echt unter die Haut geht. Ihre Worte sind gewaltig, so gut gewählt.. Ihr glaubt nicht, wie viele wunderschöne Zitate und Momente ich markiert habe. Unfassbar.
Ich habe so viel weinen müssen. Okay, erstmal...

Es hat mich umgehauen. Die beiden Protagonisten sind wirklich stark. Es fällt schwer, es in Worte zu packen. Ich habe selten so extrem mitgelitten [ich leide immer mit, aber hier eben extrem] - ich fand die ganze Welt ebenso ungerecht. Wieso? Warum musste es sie treffen? Wo Tes doch so jung ist und leben will. Sie will etwas erleben, etwas schaffen, sich verlieben. Ich liebe Oskar - ich liebe ihn nicht wie einen "Bookboyfriend", nein, ich bin dankbar dafür, dass er Tessa so vieles geschenkt hat, wovon sie geglaubt hatte, dass es das für sie nicht mehr geben würde. Es ist unglaublich schön - zu erleben wir glücklich sie beide ZUSAMMEN sein können.
Sie sind beide so jung, aber so stark, mutig, voller Liebe.

Es ist eine sehr gefühlvolle Geschichte, die dem Leser alles bietet. Liebe, Witz, Glück, Wut, ja, sogar Hoffnung, denn man hofft, dass ein Wunder geschieht.

Fazit:
***** - 5 Sterne.
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight.

Es raubt dem Leser dem Atem - und das nicht nur beim Schluchzen.