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Leserstimmen (31)

Jenny Milewski: Angstmädchen

Angstmädchen Blick ins Buch

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€ 13,99 [D] inkl. MwSt.
€ 14,40 [A] | CHF 19,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43880-4

Erschienen: 09.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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Das Angstmädchen

Von: Chrissidiebuechereule Datum : 21.07.2017

bella2108.blogspot.com

Darum Gehts:

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Das ist das erste Buch was ich von der Autorin gelesen habe, und ich der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
Aber leider hat mich das Buch sehr enttäuscht.


Was hat mir nicht gefallen?
Ich suchte in diesem Buch Spannung und Gruselfaktor vergebens.
Das Buch plätscherte so vor sich hin, der Spannungsbogen wurde leider nicht ausgereizt, bzw. nicht beibehalten.
Das der Leser am Anfang der Geschichte mit dem Ende beginnt.
Eher ein Krimi /Horror als ein Thriller
Das der Leser die Angst von Malin nicht wirklich bei mir ankam, was schade war.
Auch fehlte mir die Wendungen und Unvorhergesehenes in dieser Geschichte.
Erst passiert kaum was dann auf einmal zu viel das man kaum mehr mitkommt.
Der feinschliff der Charaktere fehlte, noch ein bisschen mehr eingehen auf die Charaktere und sie zum Leben zu erwecken.

Was hat mir sehr gut gefallen?
Ich mochte die Charaktere denn Schreib still und die Umgebung die sehr genau dargestellt wurde. Marlin ist ein Charakter, wo viele Leser gespaltener Meinung sind. Ich mochte sie, auch wenn sie manchmal sehr theatralisch reagiert hat und manchmal echt nervte. Aber auch ihr fehlte der feinschliff
Die Suche nach dem Geist war teilweise auch sehr spannend, so wie das ermitteln was wirklich passiert ist.

Ich denke ich hatte zufiel Erwartungen an das Buch aber die Herausforderungen waren definitiv da, ein bisschen überarbeiten und versuchen denn Thriller Faktor dazu zu packen, bzw. einfach die Gänsehaut, die ich bei Thrillern Liebe blieben hier aus. Ich werde noch ein Buch von Jenny Milewski lesen da ich ihren Schreib still mag.

Angstmädchen

Von: Ira Christina Boysen Datum : 14.07.2017

jadesbuecherstube.blogspot.de/p/impressum.html

Der Einstieg in die Geschichte war bei mir etwas holperig, das ging aber sehr schnell vorbei, als ich merkte, dass die Geschichte am Ende anfängt und die junge Protagonistin Malin beginnt, ihre Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die eben zu jenem Ende führt. Malin selbst war mir von Anfang an sympathisch. Ich fieberte mit ihr, als sie darum kämpfte, dass ihr endlich jemand glaubte und dann, als sie immer wieder versuchte, Yuko loszuwerden.
Der Schreibstil von Jenny Milewski ist schön und flüssig und lässt sich gut lesen. Auf Schnörkel verzichtet sie hier ganz, allerdings würden diese auch nicht gut zur Geschichte passen.
Ebenso wird der Spannungsbogen gleich von Beginn an aufgebaut und bis zum Ende weiter ausgebaut, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Das Cover ist in Schwarz gehalten mit weißer Schrift und Haaren in Gelb. Insgesamt passt es sehr gut zur Geschichte.

Alles in allem hat mir dieses Buch trotz des leicht holperigen Starts einige schöne Lesestunden beschert und bekommt von mir

4 von 5 Sternen

Gruselmomente zwar vorhanden, aber kaum Spannung hinter der Geschichte

Von: Bücherparadies Datum : 28.04.2017

buecherparadies.eu

Ein Geist, der rumspukt, da wo man wohnt? Eigentlich unvorstellbar - doch, was wäre wenn? Und was tut man dagegen? Die Protagonistin hat damit zu kämpfen, erst damit, dass ihr jemand glaubt und dann, damit der Geist endgültig verschwindet.

Die junge Studentin Malin bekommt endlich ein Zimmer in einem Wohnheim. Dort hat sie eine Badewanne, was ihr zwar nicht behagt, aber sie hat es als einzige in diesem Wohnheim. Doch dann erfährt sie, dass vor einigen Tagen ein Mädchen namens Yuko genau in ihrem Zimmer, in ihrer Badewanne Selbstmord gemacht hat, indem sie sich die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet sie auch noch ein schwarzes Haarbüschel, das nicht ihres ist und auch eine blasse Gestalt erscheint ihr nachts. Da wird ihr klar, dass Yukos Geist noch immer in diesem Wohnheim spukt und es immer schlimmer wird. Gemeinsam mit den anderen Bewohnern versucht sie, diesen loszuwerden.

Ganz ehrlich? Der Klappentext hat viel mehr versprochen, als der Inhalt hergibt. Malin ist eigentlich recht sympathisch und man fiebert auch mit ihr mit und steht in allem hinter ihr. Man hätte wohl nicht anders gehandelt. Auch die anderen Charaktere sind gut gewählt, jeder hat seine eigenen Macken und seine ganz eigene Persönlichkeit. Dennoch versteht man nicht ganz, was Yuko eigentlich will und warum sie gerade dann auftaucht, als Malin einzieht und nicht schon vorher.

Das Buch an sich fängt mit dem Ende an, als Malin in Tokyo auf einem Hochhaus ist. Dann erzählt sie ihre Geschichte. Man erwartet nun eine spannende, Gänsehaut erregende Story. Gänsehaut hatte ich in der Tat öfters, da ich aber auch ein sehr ängstlicher Mensch angeht, was Geister angeht. Vor allem, wenn man das Buch abends liest und dann im Bett liegt und im Bad etwas umfällt, einfachso. Da traut man sich (wenn man wie ich ein Angsthase ist) dann gar nicht mehr raus, nicht mal mehr auf die Toilette. Trotzdem überzeugt die Autorin nicht ganz, es ist ein ständiges Auf und Ab und es passiert doch nichts originelles. Es gibt Momente, die lassen einen in einem Höchsttempo lesen, nur um dann wieder abgeflaut zu werden.

Der Schreibstil und die Dialoge sind gut ausgearbeitet und lassen, trotzdem fehlt der Geschichte die Spannung und der Schliff. Vor allem das Ende lässt doch noch einiges offen und Fragen stehen, die man doch gerne beantwortet gehabt hätte. Man weiß ja eigentlich am Anfang schon, wie es endet - erfährt aber nie ganz, wieso das so ist. Entweder habe ich nicht genug zwischen den Zeilen gelesen oder es war einfach nur sinnfrei.

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, weswegen ich es auch nicht weiterempfehlen kann an die Gruselfans unter uns, da es ehrlich gesagt doch einige viel bessere Grusellektüren gibt. Dadurch dass die Geschichte zwischendrin spannend war, was aber wieder abflaut und man die ganze Zeit bangt, den Grund für Malins Tun zu erfahren und wie sich das alles entwickelt bis dahin, konnte ich doch nicht aufhören zu lesen.

Angstmädchen

Von: Dunkles Kapitel Datum : 27.04.2017

dunkles-kapitel.com

Malin, eine junge Studentin, wagt den Schritt von einem kleinen Dorf in die Großstadt und bezieht ein Studentenheim. Sie lebt sich schnell ein und gewinnt ihre Mitbewohner nach und nach als Freunde. Malin hegt jedoch schon nach kurzer Zeit ein seltsames und unbehagliches Gefühl in ihrem neuen Zimmer. Lang wird ihr verschwiegen, dass sich in ihrer Badewanne zwei Wochen zuvor ein Mädchen das Leben genommen hatte. Die Geschehnisse werden immer impulsiver und auch ihre Mitbewohner können nicht mehr hinwegsehn. Ein Weg in die Welt der Toten bleibt keinem verschont.

Ich hatte das Buch schon einige Zeit im Bücherregal liegen und bin froh es endlich gelesen zu haben, denn dieses Buch hat mich in den Bann gezogen. Es fällt mir selten so leicht mich vollkommen mitreißen zu lassen, hierfür ein verdientes Kompliment an die Autorin. Außerdem gefiel mir der Schreibstil außerordentlich gut, flüssig und leicht zu lesen. Auch vor Spannung und Tragödien wird nicht haltgemacht. Die sehr detailreiche Beschreibung einiger Geschehnisse bescherte mir das ein oder andere mal Gänsehautfeeling. Ein tolles Buch in eine andere Welt. Eine geheimnisvolle Welt der Verstorbenen.

Autor: Jenny Milewski
Titel: Angstmädchen
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 333 Seiten
Preis: 14,40€
ISBN: 978-3-453-43880-4

am Thriller vorbei

Von: Carmen Datum : 23.04.2017

spiegelseelen.blogspot.de/

Mit voller Fahrt am Genre vorbei. Leider habe ich den Eindruck das es sich eher um ein Horror Buch handelt als um eine Thriller Geschichte. Manch einer wird fragen wo ist da der Unterschied. Er ist da und man findet ihn sehr einfach beim lesen, wenn die Gänsehaut Momente uns Schauer über den Rücken jagen. Obwohl die Geschichte am Anfang schnell Fahrt aufnimmt, so ist diese auch schnell wieder vorbei. Den schon in dem ersten drittel wird verraten was mit der Hauptprotagonistin geschieht. Warum also weiterlesen? Danach hält sich alles im ruhigen Fahrwasser und wir erleben keine neuen Höhenflüge. Der Schreibstil fordert zum Weiterlesen auf, den er ist zwar einfach gehalten aber flüssig und so erleben wir einen mässigen Schluss.

Ein sehr spannender Thriller.

Von: backmausi81 Datum : 05.04.2017

mausisleselust.blogspot.de/

Über das Buch:

Genre: Thriller
Verlag: Heyne (Link zum Buch)
ISBN: 9783453438804
Format: Taschenbuch
Preis: 13,99 Euro
Seiten: 333
Erschien: 2017
Originalsprache: Schwedisch
Originaltitel: YUKO erschien 2015

Vielen Dank dem Heyne Verlag und dem Bloggerportal für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Das Cover:

Das Cover finde ich sehr unauffällig. Sehr schlicht. Überhaupt nicht meins.

Die ersten 3 Sätze:

Es ist 06.35 Uhr, und die Sonne ist noch nicht über den Häusern auf der anderen Seite des Yoyogi-Parks aufgegangen. Aber man kann trotzdem erkennen, dass der Morgen anbricht. Die nächtliche Finsternis löst sich an den Rändern auf, und die Neonschilder scheinen mit jeder Minute, die vergeht, schwächer zu leuchten.

Meine Meinung:

Der Thriller fängt schon sehr spannend an. Und man ist gleich im Geschehen drin.
Mich hat die Geschichte irgendwie an Poltergeist erinnert und ich liebe es etwas schauriger. Und das ist dieser Thriller auf jeden Fall.
Man hoft die ganze Zeit, das Malin nicht durchdräht. Aber wie wäre es für einen selber in einem Zimmer zu wohnen, wo sich jemand das Leben genommen hat? Bestimmt nicht einfach.Und das war es für Malin auch nicht. Ganz im Gegenteil, ich fand es erschreckend was sie alles durchmachen musste.
Es passiert immer wieder was neues. Man hat kaum Zeit aufzuatmen, schon ist wieder was passiert.
Doch was passiert da? Man kommt eigentlich sehr schnell drauf, was los ist. Aber das stört den Lesefluss übeerhaupt nicht.
Das Ende fand ich schon sehr heftig und sehr gewaltätig und schaurig. Aber es ist das passende Ende für diese Geschichte.
Wer Bücher wie Bloddy Mary liebt, ist hier auf jeden Fall richtig. Denn es ist nie gut, die Ruhe der Toten zu stören.

Fazit:

Eis sehr spannender Thriller.

Über die Autorin:

Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Jenny Milewski - Angstmädchen

Von: gedankenbuecherei Datum : 30.03.2017

gedankenbuecherei.wordpress.com

Besonders angesprochen hat mich die Tatsache, dass es sich bei der Autorin um eine Schwedin handelt und auch die Handlung in Schweden platziert ist. Durch mein Skandinavistik Studium interessiere ich mich sehr für die skandinavischen Länder und damit auch für die daraus stammende Literatur. Allerdings muss man erwähnen, dass man hiervon nicht allzu viel mitbekommt. Viel präsenter sind die japanischen Elemente, die sich durch den Thriller hindurchziehen, da ja die Protagonistin ein aus Asien nach Schweden adoptiertes Kind ist und auch Yuko war eine aus Japan stammende Austauschstudentin in Schweden. Was mir aber hierbei sehr positiv aufgefallen ist, ist die detaillierte Recherche der Autorin, da alle diese japanischen Elemente sehr gut ausgearbeitet sind und man einen sehr guten Einblick in die japanische Mythologie bekommt.

Beim Lesen des Buches war ich immer wieder hin und hergerissen, ob es mir denn jetzt gefällt oder nicht. Irgendwie konnte es mich nicht ganz überzeugen, es hat mich nicht mitgerissen. Das lag wahrscheinlich auch an den Charakteren, die mir sehr platt erschienen. Auch für die Protagonistin Malin konnte ich keine wirkliche Sympathie aufbringen, ich war teilweise richtig genervt von dem ständigen Selbstmitleid. Dauernd fühlt sie sich angegriffen und als Außenseiter, aufgrund ihrer asiatischen Herkunft. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Und auch ihre Mitbwohner Torbjörn, Camilla, Rebekka, Pelle und Richard waren für mich nicht wirklich ernst zu nehmende Charaktere.

Die Handlung beginnt mit Malins Einzug in das Studentenwohnheim. Sie zieht in Yukos altes Zimmer und schnell erfährt sie auch von dem schrecklichen Ereignis, das sich in der Badewanne des Zimmers ereignet hat. Yuko hatte sich selbst die Pulsadern aufgeschnitten. Malin ist schockiert über diese Tatsache und fühlt sich selbstverständlich nicht mehr wirklich wohl. Sie fühlt sich mit Yuko verbunden und setzt es sich zum Ziel, die tragischen Hintergründe herauszufinden, die Yuko zu diesem Schritt getrieben haben. Nach und nach häufen sich die seltsamen Eregnisse auf ihrem Stockwerk im Wohnheim, seien es Schuhe, die im ganzen Flur verteilt wurden, oder auch ein komplett zerstörtes Wohnzimmer. Das ganze hat mich immer mehr an asiatische Horrorfilme erinnert, weshalb ich auch der Meinung bin, dass das Genre Thriller hier nicht wirklich zutrifft.

Nach einem ziemlich langwierigen Einstieg eskaliert die Situation auf einmal, als die Bewohner des Stockwerks Kontakt zu Yukos Geist aufnehmen und herausfinden, dass diese sich an ihnen rächen möchte. Malin befindet ich dann im Wetllauf gegen die Zeit, da die Vorfälle immer agressiver und brutaler werden. Sie muss dringend herausfinden, was Yuko so wütend gemacht hat. Die Auflösung dieser Frage empfand ich als unbefriedigend und etwas lächerlich.

FAZIT:
Im Großen und Ganzen muss ich also sagen, dass mich dieses Buch nicht wirlich überzeugen konnte. Es wirkt irgendwie wie ein netter Versuch, der missglückt ist. Vielleicht lag das aber auch an meinen Erwartungen, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Dieses Buch war meiner Meinung nach schwer zu bewerten, weil es wirklich nicht schlecht war, aber irgendwie auch nichts besonderes.

Schauriger Thriller aus Skandinavien

Von: Myrcella Datum : 27.03.2017

kaiserinvivien.blogspot.de/


Meine persönliche Meinung



Das Cover:
Das Cover ist entsprechend der Handlung richtig gut gelungen, wobei mir persönlich die Farbzusammensetzung jetzt nicht so zusagt. Jedoch vermitteln die Haare auf dem Cover schon einen recht gruseligen Eindruck, so dass man sich schon mal gleich auf die etwas schauerliche Atmosphäre einstimmen kann.


Die Handlung:
Der Einstieg ist recht einfach, man liest sich durch geschlagene 100 Seiten aus der Perspektive von der jungen Protagonistin Malin, die zum ersten Mal auf eigenen Beinen steht. Recht schüchtern versucht sie, mit allen gut auszukommen und freut sich auf ihr neues Leben im Studentenwohnheim. Leider passiert bis zum ersten Drittel des Buches nicht sehr viel. Ich lernte Malin näher kennen und fand sie auf Anhieb sehr sympathisch. Im weiteren Verlauf häufen sich mysteriöse Vorfälle, die der Handlung ein sehr gruseliges Flair verschaffen, was mir persönlich sehr gut gefallen hatte. Nur leider wurde mir schon recht früh die Spannung hier genommen, da sich das Buch quasi selbst spoilert, in dem man bereits zu Beginn erahnen kann, wie die Geschichte für Malin enden wird.

Die Horrorelemente waren sehr gut und auch an den richtigen Stellen eingefügt. Tatsächlich musste ich manchmal das Buch bei Seite legen und eine kleine Verschnaufpause einlegen. Bis zur letzten Seite fieberte ich mit der Protagonistin mit und hoffte, dass sich doch noch alles zum Guten für sie wenden würde.

Leider sind die Charaktere bis auf Malin allesamt recht farblos geschildert, so dass ich in dem Buch nur einen Draht zur Protagonistin aufbauen konnte.

Der Schreibstil hat mir hier recht gut gefallen, er war flüssig, trotz kleiner Längen im ersten Drittel des Buches.


Mein Fazit:
Für einen Mix aus Horror und Thriller fand ich das Buch recht unterhaltsam und kann es auch jederzeit weiterempfehlen. Für spannende und schaurige Lesestunden, die uns die Autorin hier beschert hat vergebe ich 4 von 5 möglichen Büchersternchen.

Angst

Von: Nicole Katharina Datum : 19.03.2017

www.goldkindchen.blogspot.com

Meine Meinung zum Thriller:
Angstmädchen

Aufmerksamkeit und Erwartung:
Diesen Punkt erwähne ich euch auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Als Studentin möchte man auch seine eigene Bude, und dafür nimmt man gerne fast alles in Kauf, doch Malin stellt immer mehr fest, irgendwas stimmt mit ihrem Studentenzimmer nicht, denn warum erscheinen immer wieder Pfützen auf dem Boden, warum stehen Dinge, die man wo an seinen Platz stellte, wo anders und was bedeutet es, das fremde schwarze Haare immer wieder aufkreuzen? Als dann auch noch ein Foto von jemanden auftaucht, der ihr fast aus dem Gesicht geschnitten wirkt, wir alles irgendwie mysteriöser.
Wird sie das Rätsel lösen und mit heiler Haut davon kommen?

Wie ich diese Geschichte empfunden habe:
Dieses Buch konnte mich erst ab der 177 Seite fesseln. Vorher fragte ich mich ständig, wohin will die Autorin mich führen, und was ist denn nun der wirkliche Kern der Geschichte und was hat das mit Thriller auf sich, normalerweise würde ich nach mindestens 150 Seiten das Buch weglegen, aber irgendwas wollte, das ich es nicht aus der Hand lege und weiter lesen werde. Ab der 177 Seite wusste ich warum, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste es in einem Schritt durchlesen.
Jedoch mit Thriller hat das Buch in meinen Augen nichts zutun, es ist für mich eher in dem Bereich Horror zu Hause.
Dafür aber unendlich spannend und ziemlich Gänsehautfeeling.
Gerade ab der Seite 200 kam irgendwie noch mehr Spannung auf und somit war es einfach durchzulesen.

Schreibstil:
Anfangs war er mir etwas zu ausufernd und ich fragte mich aufgrund der vielen Details, wo mich die Autorin hinführen möchte, gerade am Ende sehe ich zum Anfang des Buches keinen Sinn, dass 177 Seiten verschenkt worden sind, andererseits hat mich die Autorin dadurch an die Hand genommen und mich langsam in ihre Geschichte hineinweben können. Also auch wenn ich den Anfang etwas kritisch sehe, finde ich es allgemeinen sehr gut, wie mich die Geschichte in Beschlag genommen hat.

Geschichte:
Eine Geschichte die unter Studenten passieren könnte, natürlich nicht mit diesem Horror, jedoch wie man sich fremd in einer Stadt fühlen kann, und langsam in das Studium hineinfinden darf, und sich auch noch mit fremden Menschen auseinandersetzen darf, das findet man als junger Erwachsener sehr häufig, damit können sich junge Leser gut mit Malin identifizieren.
Die ersten Liebesbewegungen und die ersten Hoffnungen und Enttäuschungen fängt die Autorin hier sehr gut ein. Jedoch hebt sich das Buch dann doch wieder ab, weil wo findet man einen Geist, der es schafft Chaos anzurichten und sich nicht vertreiben lässt, nachts eine Beerdigung abhält und zugleich noch den Tod knapp vor Augen zu haben?
Für mich war jedoch am Ende das Ende etwas zu übertrieben und das fand ich etwas schade. Denn gerade am Ende hätte ich mir gewünscht die Autorin überrascht mich noch einmal. So wie sie es immer wieder während dem Buch geschafft hatte.
Was man dem Buch übrigens wirklich gut anmerkte ist, dass die Autorin sich wirklich mit ihrem Buch auseinander gesetzt hat und gut recherchieren konnte und dadurch wirklich lebhaft davon schreiben konnte, was ich mit Malin gerade erleben durfte.

Thema im Buch:
Wenn man das Buch aus der Autorinnen Sicht herunter bricht, geht es ihr vor allem um das Thema Sinn, und das wir zu sehr hinter dem Sinn der Dinge hinterherjagen, anstatt zu erkennen, nicht alles macht immer und unbedingt einen Sinn. Manches ist einfach so wie es ist.
Diesen Punkt an sich fand ich sehr spannend und finde es auch interessant wie Sie diesen Punkt in diesem Buch herausgeformt hatte.
Für mich stand aber auch noch im Vordergrund die ersten Schritte im Erwachsenen Leben zu betrachten und wie man sich gut damit auseinander setzen kann, ohne das man den Halt verliert. Auch zeigte Sie hier gut auf, dass nicht jeder junge Mensch die gleichen Bedingungen hat, wie ein anderer und doch auf der gleichen Stufe steht und es wirklich in jedem einzelnen liegt, was er mit seinem Leben anfängt.

Bewertung:
Ich bin von diesem Buch wirklich positiv überrascht, auch wenn ich das Buch einmal gerne auf die Seite gelegt hätte. Zum Glück hielt ich durch und konnte dadurch eine wahnwitzige und verrückte Malin begleiten durch ihr Leben zu laufen. Einziger Punkt der mich störte, dass die Einstufung die auf dem Buch steht in meinen Augen nicht wirklich realistisch wieder gibt, was das für ein Buch ist. Es ist eben KEIN Thriller in dem Sinne, es ist ein Buch das eher in die Horrorabteilung eingestuft gehört. Deswegen gebe ich hier auch einen Stern Abzug. Ansonsten bekommt das Buch vier Sterne. Es ist spannend gewesen, es hat meine Nerven gekitzelt und mir Gänsehautmomente beschert.

Eine Tote unter Lebenden

Von: Just another storyteller Datum : 17.03.2017

just-another-storyteller.blogspot.de/

Als die schüchterne Malin endlich ein Zimmer im Studentenwohnheim beziehen kann, ahnt sie noch nicht, welches Grauen dort bereits auf sie wartet und sie bis zum bitteren Ende verfolgt.

Die Studentin Malin bezieht wie gesagt ein Zimmer im Studentenwohnheim, in das niemand außer ihr einziehen wollte. Nach einigem Nachfragen findet die gebürtige Koreanerin heraus, dass sich nur eine Woche vor ihrem Einzug die japanische Austauschschülerin Yuko in eben jenem Zimmer das Leben genommen hat. Kurz darauf nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf. Türen schlagen unvermittelt zu, Schritte ertönen im Flur, obwohl niemand außer ihr in der Wohnung ist und sie beginnt ein blasses Gesicht im Spiegel zu sehen. Weilt der Geist einer Toten etwa noch unter den Lebenden?

Die Idee des Buches hat mich sofort angesprochen und mein Interesse geweckt. Ich liebe japanische Geisterlegenden und fand, dass diese gut in die Geschichte eingebettet wurden. Allerdings störte mich ein Faktor ganz besonders: Es war nichts Neues, nichts Fesselndes und Aufregendes. Besonders wenn man die Horrorfilmklassiker "The Ring" oder "The Grudge" kennt. Ich hätte mir von der Geschichte einfach mehr Individualität gewünscht, anstatt dass auf altbewährte Taktiken wie das Mädchen mit langem schwarzen Haar, blasser Haut und Nachtkleid zurückgegriffen wird. Natürlich versprüht die Geschichte dennoch einen gewissen Nervenkitzel besonders zum Schluss hin, denn im letzten Drittel stieg die Spannung rapide an. Die ersten zwei Drittel verliefen im Gegensatz dazu geradezu langsam und ein bisschen zäh. Die Handlung wollte einfach nicht ins Rollen kommen, doch das packende Finale machte das Ganze wieder ein bisschen Wett.

Die Charaktere waren mir manchmal ein bisschen schleierhaft, wie ich leider zugeben muss. Es wurden geradezu zwanghaft die Klischees vertreten: Ein Nerd, ein Draufgänger, eine Zicke, ein reicher Schnösel, eine Nymphomanin und natürlich das schüchterne Mädchen.
Malin spielte wie gesagt die Hauptrolle und durchschaute die ganze Angelegenheit ziemlich schnell. Allerdings war mir ihr Charakter alles andere als sympathisch. Ihre koreanische Herkunft war oft Gesprächsthema und sie kritisierte immer wieder die Tatsache, dass die Menschen nur auf Äußerlichkeiten achteten. Sobald sie jedoch selbst jemand fremden gegenüberstand, waren ihr eigenes Denken und Handeln nur so von Vorurteilen gespickt. Ein Beispiel: Sie fand es seltsam, dass der Dozent für Japanologie gar nicht wie ein Japaner aussah, sondern wie ein Schwede. Darüber konnte ich oftmals nur den Kopf schütteln.
Auch die Entscheidungen, die die einzelnen Personen oder in der Gruppe zusammen trafen, schienen in meinen Augen vollkommen übereilt und unüberlegt. Es wirkte beinahe so, als wolle die Autorin zwanghaft Spannung erzeugen, indem sie ihre Charaktere etwas Dummes tun ließ.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, wenn auch sehr einfach gehalten. Er hat mich nicht wirklich gefesselt, aber doch dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht aus der Hand lege.

Fazit:
Insgesamt ein spannender Thriller mit einem Hauch japanischer Mythologie, dem es jedoch leider an Individualität fehlt aufgrund der vielen vertretenen Klischees. Die Grundidee ist absolut genial, keine Frage, doch die Umsetzung hat mich leider ein wenig enttäuscht.

Vielen, vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

leider nicht meins

Von: Frauke Gerdes Datum : 15.03.2017

tattoosandbooksandfood.blogspot.de/p/books.html?m=0

Zum Inhalt

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Zur Autorin (Quelle Randomhouse)

Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Meine Meinung

Ich konnte mich leider kaum auf das Buch einlassen. Die Story war für mich einfach zu strange. Es hat mich dann doch sehr an den Film "The Grudge" erinnert. Ich war nicht auf soviel japanischen Einfluss gefasst. Für mich hatte das Buch wenig mit einem Thiller gemein, eher mit einem leichten Horrorbuch.

Mystery-Thriller mit Elementen der asiatischen Kultur

Von: Schattenkämpferin Datum : 10.03.2017

www.schattenwege.net

Malin freut sich – endlich raus aus ihrem Kaff, endlich rein ins Studentenleben, endlich die Möglichkeit, ein neues Ich zu werden und kennenzulernen. Sie ist unglaublich aufgeregt, weil es endlich mit einem Zimmer im Studentenwohnheim geklappt hat und sie aus dem muffigen Durchgangszimmer ausziehen kann, das zwei Monate lang ihr Zuhause war. Nun teilt sie sich den Wohnraum mit fünf weiteren Studenten und ist gespannt, wie sich dieses gestalten wird. Aber schon kurz nach Malins Einzug häufen sich seltsame Ereignisse und auch ihre Mitbewohner verhalten sich ziemlich seltsam. Als die junge Studentin Nachforschungen anstellt, findet sie schnell heraus, dass sich erst kurz vor ihrem Einzug ein Mädchen – Yuko, eine Austauschschülerin aus Japan – das Leben genommen hat. In ihrem Badezimmer, in ihrer Badewanne. Zuerst tut Malin dies nur als seltsamen Zufall und unglücklichen Schicksalsschlag ab, doch dann häufen sich die mysteriösen Vorfälle. Schließlich müssen sie selbst und ihre Mitbewohner einsehen, dass sie auf ihrem Stockwerk noch jemand wohnt … und dieser Jemand nicht einfach so verschwinden wird.

"Ich denke, dass unser Leben von einer ganzen Perlenkette aus Ereignissen und Entscheidungen geformt wird. Manche sind so unbedeutend wie Kieselsteine, die von einem Fluss mitgerissen werden, ohne etwas zu bewirken. Andere sind wie Felsblöcke, die die Richtung des Stroms auf immer verändern. Aber was ein Kieselstein ist und was ein Steinblock, weiß man nicht immer so leicht. Und die Folgen unserer Entscheidungen, getroffen nach bestem Wissen und Gewissen und mit allen in dem Moment zugänglichen Informationen, werden uns zumeist erst im Nachhinein bewusst. Wenn alles zu spät ist."
(Seite 11/12)

Endlich bekommen Fans von Jenny Milewski endlich den ersehnten Nachschub. Doch der Leser sollte darauf gefasst sein, dass sich hier kein Vergleich zum Debüt-Thriller ziehen lässt. Denn mit "Angstmädchen" betritt die schwedische Autorin ein etwas anderes Gebiet. Zugegeben, mit "Skalpelltanz" wurde die persönliche Messlatte ziemlich hoch gelegt, sodass man als Leser mit gewissen Erwartungen an diesen zweiten Spannungsroman herangeht. Und die könnten auf den ersten Blick leider enttäuscht werden – denn Jenny Milewski hat sich definitiv weiterentwickelt und wagt sich hier an eine Thematik, die erst eine gewisse Zeit braucht, um ihre Wirkung in einem Thriller zu entfalten. Natürlich muss man als Leser dem Ganzen auch eine Chance geben und etwas Neuem aufgeschlossen sein. Wenn man das ist, erhält man mit "Angstmädchen" ein völlig anderes Gänsehautgefühl, als man es von normalen Thrillern vielleicht gewöhnt ist. Mit mystischen Elementen aus der asiatischen Kultur, die allerdings erst spät erläutert werden, wird hier auf eine ganz andere Art und Weise mit dem Genre gespielt – ein Spiel, das bei so manchem Genre-Fan möglicherweise in einem Ärgernis enden könnte. Wer sich aber öffnet und den fremdartigen Elementen Zugang gewährt, der wird trotzdem auf seine Kosten kommen.

Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, sich in einem anderen Genre zu bewegen, findet Jenny Milewski doch immer wieder Zugang zu den richtigen Punkten, um zu beweisen, dass auch "Angstmädchen" in den großen Bereich des Thrillers fällt. Zwar wäre eine genauere Einordnung in eines der Untergenre, wie zum Beispiel Mystery oder Paranormales, für manchen Leser vielleicht hilfreich gewesen, doch manchmal ist eine solche Unterteilung auch von Nachteil. So hat die Geschichte um Malin und Yuko die Möglichkeit, sich frei zu entfalten. Und auch wenn der Leser schon am Anfang sehr genau weiß, wie das Buch enden wird, ist es spannend, sich die Entwicklung in einer Art Zeitraffer anzuschauen. Mit ein bisschen Offenheit und einem Blick über den Tellerrand kann "Angstmädchen" durchaus auch bei kritischen Lesern für Gänsehautmomente und kribbelige Unterhaltung sorgen.

"Ohne Sinn im Dasein werden wir zu einer Herde verlorener Lämmer ohne Möglichkeit, nach Hause zu finden."
(Seite 317)

Fazit:

Mit ihrem zweiten Thriller tritt Jenny Milewski zurück auf die Bildfläche und liefert den Anhängern des Spannungsgenres dieses Mal eine etwas andere Art der Unterhaltung. Den Leser erwartet eher tiefgehender, unterschwelliger Thrill mit einer Menge Infos über die mystischen Details der asiatischen Kultur. Sicherlich zu Anfang erst einmal gewöhnungsbedürftig braucht "Angstmädchen" seine Zeit zum Entfalten. Doch einmal richtig in die Geschichte eingetaucht, kann man sich spätestens ab der Hälfte über so manchen Gänsehautmoment freuen. Man muss dem Ganzen nur eine Chance geben!

Wertung: dreieinhalb Schwertpaare

Handlung: 3.5 / 5
Charaktere: 4 / 5
Lesespaß: 3.5 / 5
Preis/Leistung: 3.5 / 5

vergisst man so schnell nicht wieder

Von: Sallys Books Datum : 09.03.2017

www.youtube.com/c/SallySkellington

Ich mag das Cover des Buches sehr gerne, aber ich finde es sehr schade das der Hintergrund nicht eine andere Farbe hat und die Haare schwarz sind wie im Buch, ich glaube dann hätte das Cover noch mehr Wirkung gezeigt.

Die Protagonistin Malin ist eine adoptiere Koreanerin, die als sie 3 Monate als war nach Schweden kam. Sie bekommt plötzlich eine Studentenbude, obwohl die Wartelisten für sowas ewig lang sind. Erst später erfährt sie das sich 1 Woche zuvor dort ein japanisches Mädchen umgebracht hat.
Malin mochte ich gerne, sie will den Sachen auf den Grund gehen, ist jedoch etwas schüchtern und traut sich nicht so schnell an andere Personen heran, weshalb sie auch nur eine Freundin hat. Jedoch wird sie in ihrer neuen bleibe sehr schnell gut angenommen, was mich sehr für sie gefreut hat. Man merkt bei ihr während des Storyverlaufes eine positive Entwicklung was ihr Selbstbewusstsein angeht.
Die anderen Mitbewohner spielen mehr oder weniger große Rollen in dem Roman. Da haben wir zum einen den coolen Pelle, der auf Grunge steht (man beachte, das ganze spielt in den 90ern) und der typische Kerl ist zu dem man anfangs aufschaut. Richard ist ein totaler Angeber, der immer alles besser weißt, wohingegen Torbjörn ein sehr ruhiger Genosse ist. Die beiden Mädels die dort noch wohnen heißen Rebecka - ein Mädchen das bei den Kerlen sehr gut im Umlauf ist und Camilla, die leicht Sportbesessen erscheint und sehr auf ihr Aussehen achtet.

Der Schreibstil des Buches ist einfach zu lesen, man kommt im Buch sehr gut mit und auch schnell voran. Für mich hat sich die Geschichte komplett anders entwickelt als ich Anfangs gedacht habe. Das fand ich persönlich aber nicht schlimm, denn diese Art von Geschichten mag ich eigentlich besonders gerne und es war unfassbar Spannend was alles passiert und wie es überhaupt dazu gekommen ist.
Man erfährt bereits im Ersten Kapitel was am Ende passieren wird, denn hier sehen wir die Protagonistin bereits 10 Jahre später. Ich mag sowas gerne, könnte mir aber vorstellen das es viele Leute stören könnte.


Die Autorin:
Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.



Mein Fazit:
Eine atemberaubende Geschichte, die ich nicht so schnell vergesse.

Kein Thriller!

Von: Justine Wynne Gacy Datum : 27.02.2017

justinewynnegacy.blogspot.de/

Wie viele andere vor mir, muss auch ich so ziemlich an den Anfang dieser Rezension stellen, dass es sich ganz eindeutig nicht um einen Thriller handelt. Es ist eine Horrorgeschichte. Etwas zum Gruseln und auf jeden Fall das richtige Buch, für alle die Lust auf eine Geistergeschichte haben!

Für mich super

Von: Suse Datum : 22.02.2017

https://m.facebook.com/Buchverrueckt/?ref=page_internal

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Die Autorin:
Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Meine Meinung:
Ich habe die letzte Seite zugeschlagen und bin immer noch atemlos. All die negativen Stimmen zu diesem Buch kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand den Schreibstil der Autorin klasse und sehr anschaulich. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gefangen genommen. Eine Story die mich fesseln konnte. Ich mochte auch die Charaktere sehr gerne. Die Seiten sind nur so geflogen und ich habe auch keinen Vergleich zu einem Film gezogen.. Es ist hier kein harter Gruselfaktor aber dennoch schaurig und wenn man sich wirklich richtig auf die Geschichte einlässt, dann ist Gänsehaut vorprogramiert.

Ein Buch was ich wirklich jedem empfehlen kann. Es hat Spaß gemacht und war spannend. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Erzählstil und auch die Ausdrucksweise mochte ich sehr. Ich kann an dem Buch nichts schlechtes finden. Natürlich darf man hier nicht den ultimativen Gruselroman erwarten, aber gelungen ist das Buch auf jeden Fall.

Von mir gibt es die volle Empfehlung und Sterneanzahl. Ein Schätzchen in meinem Bücherregal und ich werde die Autorin im Auge behalten. Ihren ersten Roman möchte ich nun auch unbedingt lesen. Tolles Buch und lesenswert.

Yuko

Von: Miss PageTurner Datum : 11.02.2017

miss-page-turner.blogspot.de

Mit diesem Buch, zog ein schaurig spannender Roman bei mir ein.

Nach einem sehr neugierig machenden Prolog (über den ich aber nichts verrate ;) startet die Handlung unvermittelt mit Malins Einzug im Wohnheim. Für mich ganz nostalgisch, da ich auch zwei Jahre in einem ähnlichen Studentenwohnheim gelebt habe. Was mich überrascht hat ist, dass d Buch in den 90er spielt, genauer gesagt 1993. Das ein oder andere mal musste ich schmunzeln. Das waren noch Zeiten ohne Handys und als Informatik noch ein ganz neues Studienfach war.
Auf den ersten 50 Seiten bekommt man einen Einblick in Malins Welt und vor allem in das WG Leben. Man lernt die einzelnen Bewohner kennen, wovon jeder eine gut ausgearbeitete, individuelle Persönlichkeit hat, das fand ich gut. Auch Malin selbst war mir, wenn auch etwas schüchtern und unsicher sehr sympathisch.

Umso mehr fiebert man dann mit, wenn die unheimlichen Ereignisse ihren Gang nehmen. Denn auch wenn die Bewohner alle ihre Macken und Schwächen haben, gibt im Gegensatz zu vielen Horrorfilmen keinen wo man sagt: Der hat es nicht anders verdient. Es sind ganz normale Studenten, wie man sie in jeder x beliebigen Stadt antreffen kann. Junge Leute wie du und ich. Das macht das ganze gruseliger. Über Yuko selbst, möchte ich nichts verraten, aber ein bisschen hat das Ganze was von Ring, was aber nicht weiter verwunderlich ist, gehen sowohl dieses Buch als auch besagter Film auf den selben japanischen Mythos zurück.

Sehr interessant fand ich die Einbindung japanischer Folklore und die Hinweise auf kulturelle Unterscheide und die Probleme die sich dabei ergeben eine fremde Kultur verstehen zu wollen. Das Ende regt ein wenig zum Nachdenken über Sinn und Zweck von Globalisierung an.

Einziger Wermutstropfen: Ich hätte gerne mehr über Yuko und ihre Hintergründe erfahren. Warum ist sie so geworden wie sie ist? Welche Motive, Wünsche Ziele hatte sie? Das kam mir ein wenig zu kurz, deswegen nur 5/6 Dreiecken (nach meiner Blogbewertung).

Fazit:
Ein gelungener Horror/Thriller Roman, der zwar nicht das Rad neu erfindet, aber trotzdem spannend und gruselig ist.

Sehr gutes Mystery-Buch!

Von: Luiline Datum : 11.02.2017

luiline.blogspot.de

das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …
Trotz vieler gemischter Meinungen hat mich dieser Thriller sehr interessiert. Die Geschichte wird aus der Sich von Malin erzählt, die als Baby aus Südkorea adoptiert wurde und in Schweden aufgewachsen ist. Als sie 1992 zum studieren nach Linköping in ein Studentenwohnheim zieht, wird sich ihr Leben für immer verändern. Schon im Prolog, der zehn Jahre in der Zukunft spielt, wird angedeutet dass Malin einige verstörende Erlebnisse hatte.

Malin ist mir als Protagonistin sehr sympatisch gewesen, denn sie hat einen ruhigen Charakter und wirkt sehr unschuldig. Besonders am Anfang der Geschichte merkt man, dass sie sich in der WG erst zurecht finden muss. Ihre Mitbewohner haben ganz unterschiedliche Charakterzüge und für Malin ist es auch nicht leicht sich in die Gruppe zu integrieren.
Ich würde das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, sondern eher als Mysterie-Roman mit leichten Horrorelementen. Besonderns gut hat mir das Setting gefallen, ein Studentenwohnheim an einer Universität. Die Autorin hat die Atmosphäre sehr gut eingefangen und auch der Schreibstil hat mir gefallen.

Der Selbstmord von der vorherigen Bewohnerin Yuko, eine japanische Austauschstudentin, wirft für Malin viele Fragen auf und auf einmal passieren in der WG und in ihrem Zimmer merkwürdige und unerklärliche Dinge.

Die Entwicklung der Handlung hat mir sehr gut gefallen und man weiß beim Lesen nicht genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Besonders zum Ende hin hat mich die Autorin positiv überrascht. Trotzdem bleiben für mich Fragen offen, aber das ist bei diesem Buch denke ich gewollt und man muss als Leser selbst überlegen, was am Ende passiert sein könnte.

Fazit:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und besonders die Mystery-Elemente haben die Geschichte sehr interessant gemacht. Das gewisse Etwas hat noch gefehlt, daher ziehe ich einen Stern ab.
Daher gibt es von mir 4 Sterne!

Supergruseliger und spannender Roman

Von: Buchfeeteam Datum : 04.02.2017

www.buchfeeteam.blogspot.de

Inhalt

Malin ist eine Exotin - als koreanisches Baby nach Schweden adoptiert. Deshalb fühlt sie sich auch als junge Frau immer noch wie eine Fremde im eigenen Land, da sie jeder für eine Außenseiterin hält statt für eine in Schweden aufgewachsene Studentin.

Zum Glück hat sie an der Uni wenigstens ihre beste Freundin Johanna, von der sie sich aber entfremdet, nachdem sie endlich ein Zimmer in einer der begehrten Studenten - WGs bekommen hat.

Doch Ihre Mitbewohner verhalten sich ihr gegenüber irgendwie merkwürdig. Sie scheinen etwas zu verschweigen, und in der WG und vor allem in Malins Zimmer geschehen immer öfter merkwürdige Dinge und sie sieht Dinge, die nicht real sind.

Nur langsam findet Malin heraus, was die Ursache des Ganzen sein könnte - und als sie Hilfe sucht, stößt sie zuerst auf wenig Verständnis. Doch schon bald häufen sich die Ereignisse derart, dass auch die Personen in Malins Umgebung nicht mehr vorgeben können, nichts davon mitzubekommen.

Malin beginnt tiefer zu graben und stößt auf ein uraltes Mysterium, dass ihr klar macht, dass manche Dinge einfach Böse sind.


Beurteilung

Dieses Buch ließ mir - im positiven Sinn- wirklich beim Lesen die Haare zu Berge stehen.
Ich will nicht spoilern und sage daher nur: Wenn Ihr Gruselfilme wie "the Ring", "paranormal activity" oder "the Grudge" gut gefunden habt, dann MÜSST ihr dieses Buch lesen.

Erstaunlich, wie die Autorin es geschafft hat, ohne die Möglichkeit einer visuellen Darstellung die Ereignisse so gruselig und plastisch in Worten wiederzugeben, dass man die Szenerie wie im Kino vor sich sieht beim Lesen.

Malin ist dazu die perfekte Protagonistin, die man einfach gern haben muss - auf der einen Seite tut sie einem leid, unverstanden wie sie ist, auf der anderen Seite kann man sie aber nur bewundern, da sie trotz ihrer Probleme auf andere Menschen zugeht und daran glaubt, jedes Problem lösen und den Dingen auf den Grund gehen zu können.

Auch die verschiedenen Charaktere, die die Autorin in die Wohngemeinschaft eingebaut hat, lassen jeden Leser seinen "Seelenverwandten" finden - auch wenn die Zusammenstellung schon ziemlich klischeehaft ist. Aber das stört nicht.

Die Spannung baut sich sehr schnell auf und steigert sich kontinuierlich bis ins fast Unerträgliche. Bis kurz vor Schluss denkt man, dass der Roman wie die klassischen Horrorfilme ausgeht - doch weit gefehlt, lasst Euch von dem etwas typischen und bekannt vorkommenden Verlauf am Anfang nicht einlullen!

Wer sich gruseln will, ist hier definitiv richtig, und man legt das Buch am Ende schon noch irgendwie mit dem unguten Gefühl zur Seite, sich einmal mehr umzuschauen und beim Blick in den Spiegel auch in die dunklen Ecken hinter einem schauen zu wollen.

Grusel: 5 Punkte
Spannung: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Lesefluss: 5 Punkte

Fazit: Klare Leseempfehlund mit 5 von 5 Rezisternchen!

Klischeehaft, aber auch wunderbar schaurig

Von: Sonne Datum : 29.01.2017

www.back-down-to-earth.de/

Ich hatte den Lappen aus den Putzsachen in dem Schrank geholt und gerade wieder einen Schritt in Richtung Bad gemacht, als ich eine plötzliche Bewegung wahrnahm, aufschrie und den Lappen fallen ließ. Gleich hinter der Badezimmertür war der Spiegel zu sehen, er glitzerte schwach in dem matten Schein der Straßenlaterne vor dem Fenster. Und genau als ich mich umdrehte, hatte ich gesehen, wie sich drinnen im Spiegel etwas bewegte. Oder besser gesagt jemand.
Es hatte nur einen Augenblick gedauert, und durch die Dunkelheit im Raum war das Bild verschwommen, aber ich war dennoch sicher, etwas gesehen zu haben. Eine schemenhafte Gestalt in Weiß, die hastig von einer Seite des Spiegels zur anderen gehuscht war, gebückt und mit abgewandtem Gesicht.
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INHALT:
Malin erhält endlich ein Zimmer in einem Studentenwohnheim - ihr eigenes kleines Reich und damit keine Untermiete mehr bei der griesgrämigen Frau, bei der sie vorher wohnte. Die Freundin, die ihr beim Umzug hilft, ist begeistert vom Zimmer, insbesondere von dem angrenzenden Bad mit Badewanne. Doch Malin überkommt schnell ein ungutes Gefühl, das sich bestätigt, als sie etwas Schreckliches erfährt: Dass sich in dieser Badewanne ihre Vormieterin Yuko die Pulsadern aufgeschnitten und damit umgebracht hat. Bald geschehen seltsame Dinge - sie findet überall schwarze Haarbüschel, Wasserpfützen tauchen aus dem Nichts auf, der Fernseher schaltet von selbst um. Und als sie auch noch eine Gestalt in Weiß zu sehen beginnt, ahnt sie Böses. Yuko ist noch immer da. Doch was will sie?

MEINE MEINUNG:
Jenny Milewski vereint in "Angstmädchen" Thriller und Horror zu einem packenden und schaurigen Roman - auch wenn sie dabei kaum ein Klischee auslässt. Ein totes Mädchen? Check. Seltsame Vorkommnisse? Check. Unwissende Protagonistin? Check. Eine gruselige Gestalt mit langen schwarzen Haaren? Aber sowas von Check. Da ich jedoch ein furchtbarer Angsthase bin, hat mich das eher weniger gestört - vor allem, weil die Autorin das auf gelungene Weise mit japanischen Geistergeschichten verbindet, die einem nicht wenige Schauer über den Rücken jagen.

Malin ist eine zumeist glaubwürdige und sympathische Protagonistin, deren Gefühle nachvollziehbar sind - ihr Wunsch, akzeptiert und angenommen zu werden, ihre leise mitschwingende Einsamkeit, ihre schüchterne Art. Manchmal geht sie zu wenig aus sich heraus, sodass sie Gelegenheiten ungenutzt verstreichen lässt, aber es gibt auch immer wieder tolle Momente, in denen sie Verantwortung übernimmt. Ihre Mitbewohner sind leider eher Klischees, und auch, wenn sie einen manchmal zu überraschen wissen, hat man vom Nerd, vom Besserwisser oder von der Zicke schon oft genug gelesen. Yuko ist wohl die interessanteste und wichtigste Figur des Romans, aber man erfährt nur wenig über sie und ihre Hintergründe. Letztendlich ist das aber auch nicht so schlimm - denn wirkliche Antworten hätte das sowieso nicht gegeben.

Der Autorin gelingt es sehr schnell, eine bedrohliche und bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Das geht schon damit los, wie erschrocken die Studenten beim Anblick von Malin sind, weil sie Yuko so ähnlich sieht. Die Vorkommnisse beginnen klein und unbedeutend, werden aber schnell immer heftiger und gruseliger. Ich gebe zu, ich hatte mindestens eine schlaflose Nacht, weil die Stimmung so intensiv war - obwohl man all das eigentlich aus jedem 08/15-Horrorfilm kennt, war es als Buch doch noch mal etwas anderes. Man darf aber nicht damit rechnen, zum Schluss komplett aufgeklärt zu werden. Es geht um Onryō, um japanisches Volkstum, das im Gegensatz zu modernen oder westlichen Geistergeschichten keinen Sinn hinter Erscheinungen sieht - sondern diese mehr hinnimmt. Das muss man mögen, sonst ist die Enttäuschung wohl unausweichlich. Ich finde den Gedanken interessant wie fürchterlich, weswegen der Schluss meiner Meinung nach perfekt zum Rest passt.

FAZIT:
Jenny Milewski erzählt eine schaurige, faszinierende Geistergeschichte, inspiriert von japanischer Folklore und ungemein spannend - auch wenn sie dabei so ungefähr jedes Stereotyp mitnimmt. Trotzdem konnte ich mich nicht losreißen und schlafen sowieso nicht. Wer auf der Suche nach Nervenkitzel ist, sollte es hiermit probieren. 4 Punkte!

Mischung aus The Grudge und The Ring

Von: Nessis Bücherregal Datum : 29.01.2017

blog.nessisbuecherregal.de/

Mit „Angstmädchen“ legt die Autorin eher eine Grusellektüre als einen Thriller im Stil von Stephen King (wie vom Verlag versprochen) vor, die aber mit einer authentischen Protagonistin und gut ausgearbeiteten Nebencharakteren überzeugen kann.

Wer kein Fan von Das-Ende-zu-Beginn-Geschichten ist, sollte gleich zu einem anderen Buch greifen, denn hier ist nach dem ersten Kapitel schon klar, auf was das Ganze hinauslaufen wird. Auch verwundert bleibe ich bei der Wahl des Covers zurück, da es um ein japanisches Mädchen geht, das schwarze Haare hat, und wir hier blonde Locken gezeigt bekommen. Falls es hier eine Message zu entdecken gibt, habe ich sie leider nicht gefunden. Wir bekommen diese Story direkt aus Sicht von Malin, der Protagonistin, erzählt. Der Erzählstil ist geradlinig und einfach gehalten, was gerade in den spannenden Szenen von Vorteil ist, weil die Autorin so direkt zur Sache kommt. Auch die Wahl der Perspektive ist goldrichtig, da Malin doch eher ein verschlossener Charakter ist, der viel mit sich selbst ausmacht.

Generell positiv möchte ich die Darstellung der Personen hervorheben. Egal, ob Haupt- oder Nebencharakter, man hatte immer ein klares Bild vor Augen, wie sich ein Mensch gibt oder ist. Malin war mir zu Beginn noch etwas befremdlich, da wir – wie schon erwähnt – erst eine ganz andere Protagonistin vor Augen geführt bekommen. Eine, die schon die ganze Geschichte hinter sich hat und sich natürlich deutlich anders verhält als dieses schüchterne Mädchen, das sie eigentlich einmal war. Die Wandlung an sich ist nachvollziehbar dargestellt und authentisch.

Die Nebencharaktere haben mir fast noch besser gefallen, da wir es hier zwar auch mit Stereotypen zu tun haben, aber manche eben doch herausragende Individuen sind. Gerade Pelle – einer der Mitbewohner – hat mir sehr gut gefallen, weil er sich nicht immer so verhalten hat, wie man es eigentlich von ihm erwartet hätte. Aber auch die anderen Charaktere haben immer eine Portion Menschlichkeit mit auf den Weg bekommen, sodass sie durchweg authentisch waren und man emotional mit ihnen mitfiebern konnte.

Der größte Kritikpunkt geht wohl an die Spannung. Erst einmal muss ich deutlich sagen, dass es sich nicht um einen Thriller im klassischen Sinne handelt. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass wir es mit einem Remake aus „The Grudge“ und „The Ring“ zu tun hatten. Klar, die japanische Geistersage stand ganz eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens, aber ich würde die Lektüre doch eher unter leichtem Grusel bzw. Horror einordnen. Noch dazu kam, dass in der ersten Hälfte nicht wirklich Spannung aufkam. Die Geschichte war generell sehr vorhersehbar, was an vielen Stellen den Überraschungsmoment genommen hat. Lediglich im letzten Drittel konnte ich doch noch halbwegs gefesselt werden, was aber vor allem an der Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen lag. Das Ende war durch das erste Kapitel schon bekannt und hat leider auch keine neuen Erkenntnisse gebracht.

Insgesamt eine solide Story, die vor allem durch gut ausgearbeitete Charaktere überzeugen kann, allerdings viel Boden im Bereich der Spannung und Individualität der Geschichte verliert. Kein Vergleich mit anderen großartigen Horrorautoren, aber vielleicht kann die Autorin mit ihren eigenen Geschichten überzeugen, wenn sie beim nächsten Mal etwas mehr im Bereich der Spannung ausbaut.

Angstmädchen

Von: Mel aus Hiddenhausen Datum : 27.01.2017

lesezauber.net

Habt ihr schon euch mal Filme wie Ringu, Ju-On oder das Original von Dark Water angesehen? Wenn ihr diese Frage mit einem Nicken beantworten könnt, dann offenbart euch Angstmädchen nichts Neues an der Gruselfront.

Der Anfang des Buches war schon mal ziemlich holprig. Nach ein paar Seiten legte ich es erstmal zur Seite und kümmerte mich um andere Dinge. Als ein paar Tage verstrichen waren, griff ich dann wieder zum Schmöker und kam dann doch noch in die Geschichte rein.

Die Protagonistin Malin war mir nicht sonderlich sympathisch. Ständig zerfloss sie in Selbstmitleid und zerpflückte Aussagen ihrer Gesprächspartner bis ins kleinste Detail ins Negative. Ihre Kommilitonen waren allesamt blass dargestellt und konnten in mir auch keine Sympathie wecken.

Zwar fand ich die Idee, Horror im Studentenwohnheim zu erzeugen, sehr interessant, dennoch hat es bei mir einfach nicht gefunkt. Viele Wiederholungen (oh, diese Haare, diese furchtbaren Haare...nanu ein Schuhhaufen auf dem Flur...) erzeugten bei mir einfach keinen Grusel, sondern riefen einfach Parallelen zu bereits gesehenen Horrorfilmen auf den Plan.

Die Mär eines Mädchens mit langen schwarzen Haaren kann vielleicht meinen Freund mit Mädchenstimme kreischen lassen (der hat nämlich wirklich noch Bammel davor) , mich langweilt es fast nur noch.

Mein Fazit
Langweilig und ohne Charme. Für mich war das leider nichts.

Das Buch fängt harmlos an, man hat Zeit alles zu verstehen und steigert sich dann in ein Horrorszenario.

Von: MoneP Datum : 27.01.2017

www.gq-magazin.de/auto-technik/promotion/live-it-in-style-es-geht-rund-mit-dem-htc-one-m9

Der Klappentext nahm mich sofort in seinen Bann und ich musste dieses Buch einfach lesen. Ich wollte endlich mal wieder etwas, wovor ich mich gruselte. Der Anfang gefiel mir nicht, da ich ungern den Schluss als erstes lese. Allerdings waren es nur wenige Seiten, die nichts aus dem Buch verrieten, weshalb ich darüber noch hinwegsehen kann. Als ich weiter las habe ich mich zuerst gewundert. Das Buch schien harmlos zu sein und ich hatte das Gefühl, mich in den Buch getäuscht zu haben. Doch es ging einfach nur etwas ruhiger los. Man konnte die Charaktere erst einmal kennenlernen, was mir sehr gut gefiel. Ich erfuhr das Malin froh war, endlich ein Studentenzimmer bekommen zu haben. Aber wieso so kurzfristig? Wieso musste sie sich so schnell entscheiden? Sie machte sich keine Gedanken deshalb. Vielleicht hatte jemand sein Studium abgebrochen und sie musste sich schnell entscheiden, bevor ein anderer sich das Zimmer schnappte. Als sie das Zimmer jedoch nahm und merkwürdige Dinge geschahen, versuchte sie sich einzureden, dass sie sich das einbildete. Doch dann erfuhr sie, was schreckliches in ihrem Zimmer passiert ist und es lässt sie nicht los. Sie will mehr über dieses Mädchen erfahren und als sich alle einig sind das hier etwas nicht stimmt, beschließen sie eine Seance abzuhalten...

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, so das man sich wirklich auf den Inhalt konzentrieren kann und nicht ständig wiederholt lesen muss, wenn man etwas nicht versteht. Das Buch fing harmlos an und steigerte sich dann wirklich so sehr, dass auch ich mich gruselte. Ich bin jemand, der denkt, man sollte niemals die Ruhe der Toten stören. Ouija ? Bloody Mary? Ne ne. Nicht jeder glaubt an solche Sachen, aber es gibt Dinge, die man nicht provozieren sollte. Und nicht alles, was wir rufen ist uns wohlgesonnen. Dies ist zumindest meine Meinung.

Top Thriller, nichts für schwache Nerven......

Von: Lesezauber Datum : 23.01.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Kurzbeschreibung
Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Meinung
Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch die Anfrage vom Verlag. Der Klappentext hörte sich extrem spannend an und somit war klar, dass ich es lesen möchte, vor allem weil es ja auch genau in mein Lieblingsgenre Thriller passt.

Der Einstieg ins Buch gestaltete sich als sehr einfach und relativ ruhig. Ich wurde ins Studentenleben rund um Malin eingewiesen, die Charaktere wurden mir vorgestellt und es begann in einem gemäßigten Tempo. Malin kam neu in die WG und hatte so gar keine Ahnung, warum ausgerechnet sie das einzige Zimmer mit Bad bekommen hatte. Bis sie es eines Tages von einem ihrer Mitbewohner erfährt. Und dann beginnen die seltsamen Vorfälle. Haare in der Badewanne, die Schuhe immer durcheinander geworfen, eine blasse Gestalt in ihrem Zimmer. Nach und nach kommt Malin der Sache auf die Spur, welche so gar nicht erfreulich ist….

Ich kann nur sagen, dass Buch hat mich in den Bann gezogen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und hatte es somit schnell durch. Es baute sich eine Spannung auf, die gruseliger nicht sein konnte. Gänsehaut pur, Ekel und Verwunderung inbegriffen. Viele unerwartete Wendungen und Ereignisse traten ein und ich verbrachte einige Zeit wirklich nur mit Kopf schütteln, weil ich einfach so überhaupt nicht damit gerechnet hätte. Die Angst der Mitwirkenden war zu jeder Zeit spürbar und das war richtig gruselig.

Die Charaktere waren klasse. Jeder für sich einzigartig und alle verschieden. Sie fügten sich perfekt in das Geschehen hinein und machten daraus eine runde Sache. Ich fühlte mich mit jedem irgendwie verbunden, auch wenn sie mir nicht immer sympathisch waren. Ihre Handlungsweisen faszinierten mich, auch wenn nicht immer alles logisch war. Die Umgebungsbeschreibungen trafen auch genau meinen Geschmack und somit kam ich um ein tolles Kopfkino nicht herum und konnte meiner Phantasie freien Lauf lassen.

Der Schreibstil der Autorin war sehr einnehmend, aber dennoch leicht zu lesen. Sie verstand es, mit den Gefühlen des Lesers zu spielen. Ein Buch, das definitiv nichts für schwache Nerven ist.

Fazit
Bei „Angstmädchen“ gibt es von meiner Seite her nichts auszusetzen. Viel Spannung, eine düstere Atmosphäre und ausdrucksstarke Charaktere machten dieses Buch für mich zu einem absoluten Meisterwerk. Solche Bücher sollte es öfters geben und ich hoffe, schon bald wieder etwas von Jenny Milewski lesen zu dürfen. Die volle Punktzahl von 5 Sternen vergebe ich mit Genuss und hänge noch eine unbedingte Leseempfehlung für jeden Thrillerfan an.

Leider habe ich mich nicht gegruselt

Von: Nini Datum : 22.01.2017

ninis-kleine-fluchten.blogspot.com

Die Geschichte beginnt mit vielen Fragezeichen, da der Prolog eher einem Ende als einem Anfang gleicht. Und das stimmt auch, denn die Handlung zeigt auf, warum Malin am Ende der Geschichte dort hingelangt, wo wir sie am Anfang treffen.

Man kommt gut in die Geschichte hinein und anfangs gleicht sie mehr einem unterhaltsamen Roman als einem Thriller, ist aber durchweg interessant geschrieben. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin wichtige Puzzleteile, die zum Verständnis des Gesamtkontexes notwendig sind, wie nebenbei einstreut. Auch positiv fand ich die japanische Mythologie, die hier zum Zuge kommt und in Ansätzen erklärt wird.

Generell ist der Lesefluss gut, es wird nicht langweilig, was anfangs daherrührt, dass man auf das, was im Klappentext angekündigt wird, wartet und später, dass man wissen will, wie es weiter geht. Die unterschiedlichen Charaktere sind nachvollziehbar, wenn auch meist recht oberflächlich angelegt.

Enttäuscht hat mich allerdings der paranormale Part. "Jenny Milewski schreibt im Geist von Stephen King" hat eine Zeitung geschrieben. Es mag entsprechend an meiner Erwartungshaltung gelegen haben, aber bei Stephen King kommt der Punkt, wo man beinahe angstvoll die Seiten umblättert und gleichzeitig gar nicht anders kann, als weiterzulesen, obwohl man weiß, dass das Grauen einen weiter umfangen halten wird. Genau diesen Punkt konnte die Autorin bei mir nicht erreichen. Ja, es ist furchtbar, was im Wohnheim vor sich geht, aber ich habe mich einfach nicht gegruselt! Und genau das habe ich gewollt und erwartet - es war eher ein "versucht und gewollt" als ein "gekonnt", was ich sehr schade fand.

Absolut genial

Von: Petra Donatz aus Solingen Datum : 19.01.2017

leseratte1969.blogspot.de/2017/01/lesefuchs-rezension-angstmadchen-jenny.html#more

Klappentext

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Die Autorin
Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Meine Meinung

Story
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich habe Richard Laymons „Der Keller“ sofort beiseite gelegt und mit Angstmädchen angefangen. Die Story hat mich kein bisschen enttäuscht, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Spannung und Grusel kamen ziemlich schnell im Buch auf, das Buch hat sich nicht in die Länge gezogen.

Schreibstil
Jenny Milewski drückt sich einfach mit den Worten aus, die Handlung ist einfach zu verstehen. Das Buch ist komplett in der personalen Erzählperspektive geschrieben. Milewski verzichtet auf detaillierte Charakter- und Umgebungsbeschreibungen, hält diese sehr kurz, aber trotzdem so gut, dass man es sich gut vorstellen kann.

Charaktere
Mit Malin konnte ich sofort sympathisieren. Ich begleitete sie gerne durch die Geschichte und auch die anderen Charaktere kamen nicht zu kurz. Jeder Charakter hat seine deutlichen Charakterzüge, man erkennt ziemlich schnell, wen man mag und wen man nicht mag.

Mein Fazit

Angstmädchen war ein Spitzenbuch und ich hätte gerne noch weitere hundert Seiten gelesen. Ich habe mich gegruselt, wie es bei Büchern dieser Art sein sollte. Wie ich finde ein Muss für Liebhaber von solchen Romanen! Das Buch bekommt von mir absolute Leseempfehlung und fünf Lesefüchse mit einem dicken Plus dahinter.

Gnadenlos, düster und mit spürbaren Grauen durchzogen

Von: Magische Momente Datum : 18.01.2017

www.magischemomentefuermich.blogspot.com

Jenny Milewski hat ein Buch zu Papier gebracht, das es schafft das pure Grauen auszulösen.
Vorsicht, man sollte es nicht abends lesen.
Es könnte passieren, das man danach Angst hat, einzuschlafen.
Die Geschichte ansich beginnt sehr ruhig und entspannt. Man könnte fast sagen, es ist die Ruhe vor dem Sturm.
Was mir besonders gut gefallen hat, man bekommt einen sehr guten Einblick in das Studentenleben.
Man kann sich sofort sehr gut in das Leben und die Studenten hineinversetzen.
Konflikte, Rivalitäten, Freundschaften all das wird davon bestimmt.
Eigentlich ein wirklich gutes Leben. Doch nicht hier.
Denn das pure Grauen wartet nur darauf, auszubrechen und die Hölle auf Erden zu bereiten.
Die junge Malin ist hierbei die Hauptprotagonistin. Eine junge Frau, die mir sofort sympathisch war. Sie ist kein Mensch ohne Fehler. Sie ist nett, hilfsbereit und sehr sanft in ihrem Wesen.
Als sie in das Wohnheim einzieht ahnt sie nicht, was es für sie bereithalten würde.
Schon bald gehen seltsame Dinge vor sich und was sich anfangs noch rational erklären ließ, tut es bald schon nicht mehr.
Automatisch fragt man sich, was ist damals tatsächlich passiert?
Hat sich Yuko tatsächlich umgebracht oder waren da andere Hände im Spiel?
Ein Umstand der mir keine Ruhe gelassen hat.
Denn es muss doch für alles eine Erklärung geben, oder?
Je mehr man im Geschehen voranschritt, umso mehr fasste eine eiskalte Hand in meinen Nacken.
Die Nerven sind aufs äußerste gespannt und pures Adrenalin durchflutete mich.
Angst, Wut, Zweifel und die schiere unglaubliche, spürbare Verzweiflung packte mich.
Man weiß nicht was man glauben soll.
Wo liegt der Ursprung des Ganzen?
Was ist der tatsächliche Auslöser?
Man fiebert so unglaublich mit den Charaktere mit, das es einen den Boden unter den Füßen wegzieht.
Keine Seite ist wie die letzte. Ständig ereignen sich neue Dinge. Die Karten werden neu gemischt und es zeichnen sich immer schlimmere Dinge ab.
Man kann es nicht verstehen, nicht begreifen.
Es ist da und nimmt völlig für sich ein.
Die Wendungen die hier offenbart werden, sind wirklich unglaublich und machen größeren Dingen Platz.
Es ist die reinste Achterbahnfahrt der Gefühle.
Ein purer Adrenalinrausch.
Das Buch ist von vorn bis hinten toll aufgebaut und die Spannung erhöht sich dabei immer mehr.
Auch die Entwicklung Malins ist mir dabei positiv aufgefallen. Sie wird stärker, mutiger und wächst an allem.
Ebenso die anderen Charaktere die mir wirklich gut gefallen haben. Vor allem weil sie so unterschiedlich waren.
Der Abschluss des Ganzen passt einfach und hat mir gut gefallen.
Es ist eins dieser Bücher, die wirklich tief unter die Haut gehen und die einfach auch nicht loslassen.
Ich hätte nie gedacht, das sich hier so ein Schätzchen verbirgt.
Am schlimmsten dabei ist die eigene Fantasie, die das ganze noch realer erscheinen lässt.
Vorsicht. Nichts für zartbesaitete Nerven.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Malin, was ihr mehr Raum und Tiefe schenkt.
Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig und nehmen für sich ein.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind nicht immer automatisch logisch zu erklären, jedoch immer nachvollziehbar gestaltet.
Die Atmosphäre ist düster, unheilvoll und von einem spürbaren Grauen durchzogen.
Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.
Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
Das Cover und derr Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

Fazit:
"Angstmädchen" ist eins dieser Bücher die von Anfang an packen und die man nicht mehr zur Seite legen kann.
Gnadenlos, düster und mit spürbaren Grauen durchzogen.
Ein Thriller, der mir Gänsehaut beschert hat und der doch auch in einem gewissen Sinne nachdenklich gemacht hat.
Vorsicht! Nichts für zatbesaitete Nerven und man sollte es auch nicht unbedingt abends lesen.

Angst wächst stetig, aber zu langsam

Von: Jules Barrois Datum : 11.01.2017

https://julesbarrois.wordpress.com

"Angstmädchen" spielt überwiegend im Studentenwohnheim an der Universität Linköping, wo die Wirtschaftsstudentin Malin Granström, die aus einer kleinen Stadt kommt, ein Zimmer bezieht. Und es gibt sogar eine Badewanne, ein großer Luxus für Studenten. Malin, die schüchtern und etwas zurückgezogen ist, sieht ihre Chance für ein sozialeres Leben mit anderen Studenten. Immerhin wohnen auf ihrem Flur Pelle, Camilla, Richard, Torbjörn und Rebecka. Aber es kommt anders. Eine Reihe von seltsamen Ereignisse geschehen.
Wer war die japanischen Studentin, die in dem Zimmer vor Malin wohnte? Was geschah mit ihr, und warum hat sie ihre Sachen in einem Lagerraum des Kellers gelassen? Wo kommen die seltsamen Haarbüschel in der Wanne her? Ja, das schöne Bad, was geschieht eigentlich dort? Wissen die Nachbarn auf dem Korridor mehr, als sie enthüllen?
Schritt für Schritt verwandelt sich das Leben auf ihrem Flur zu einem schrecklichen Chaos
Jenny Milewski entwickelt eine Geschichte, die gruselig sein soll. Dabei bewegt sie sich zwischen einer Art japanischem Geisterfilm und amerikanischem College-Jugendfilm, wobei sie das Ganze in Schweden ansiedelt. Die Handlung ist weder innovativ noch komplex. So ergibt sich ein Grusel- oder gar Horroreffekt nur in sehr moderaten Dosierungen. Irgendwie entwickelt sich die Geschichte äußerst langatmig. Und sie endet so, wie schon ganz am Anfang angedeutet.
Ich habe nicht das Original gelesen. Vielleicht kommt im Schwedischen eine Atmosphäre zustande. In der deutschen Übersetzung ist die Sprache ziemlich einfach und überschaubar. Die Charaktere bleiben oberflächlich und sehr blass. Einige Nachlässigkeiten beim Gebrauch der indirekten Rede und des Konjunktivs stören. So bereitet das Buch kein großes Lesevergnügen.
Wer ein ausgesprochener Fan dieser Art Geschichten mit harmlosem Gruseleffekt ist, und wer vielleicht etwas mehr erfahren will über japanischen Geisterglauben, für den mag das Buch ganz annehmbar sein.

Angstmädchen

Von: Thrillertante Datum : 11.01.2017

www.thrillertante.blogspot.de

Die 19jährige Malin zieht in ein Studentenwohnheim. Ein Zimmer zu bekommen ist recht schwierig, darum freut sie sich umso mehr, dass es für sie geklappt hat. Auch wenn das Zimmer erst richtig wohnlich gestaltet werden muss, freut sie sich, denn ihr Zimmer ist das Einzige, das über eine Badewanne verfügt. Ihre Mitbewohner reagieren anfangs recht reserviert auf Malin aber die Studentin gibt sich große Mühe um "dazuzugehören". Später erfährt sie, dass kurz vor ihr eine Studentin namens Yuko in ihrem Zimmer gewohnt hat und sich in der Badewanne die Pulsadern aufgeschnitten hat und gestorben ist. Rätselhafte Dinge geschwehen. Malin sieht eine schemenhafte Gestalt im Spiegel, Schuhe, die sauber aufgeräumt waren liegen verstreut im Flur und Malin findet lange schwarze Haare in ihrer Badewanne. Das ist allerdings erst der Anfang....

So, anschnallen, es wird gruselig, sehr gruselig! Gerade jetzt, wo ich meine Rezension tippe, habe ich schon wieder eine Gänsehaut...

Bei "Angstmädchen" handelt es sich nicht um einen klassischen "Wer-ist-der-Täter-Thriller", sondern vielmehr um eine Gruselstory, die es in sich hat.

Der Thriller beginnt recht ruhig. Klar, habe ich auch gerätselt, wer und vor allem warum, der Geist Schuhe im Flur verteilt und was hat Malin damit zu tun? Jenny Milewski führt den Leser in kurzen Kapiteln durch die Story. Zuerst lernen wir die Mitbewohner von Malin kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt einen Nerd, einen Besserwisser, einen Charmanten, eine - in meinen Augen fast nymphomanische - Studentin und eine Studentin, deren der Blick anderer auf ihr Erscheinungsbild das Wichtigste zu sein scheint. Irgendwie passt die ganz normale und sehr schüchterne Malin da gar nicht richtig rein. Allerdings gibt sie sich große Mühe um mit ihren Mitbewohnern gut auszukommen.

Malin fällt es schwer, ihren Mitbewohnern von ihren rätselhaften Erlebnissen zu erzählen und keiner mag ihr so richtig glauben. Als die Vorkommnisse immer heftiger werden kommen die Studenten allerdings auch zu dem Schluß, dass irgendetwas unheimliches geschieht.

Die Story liest sich sehr gut weg. Auf den ersten 100 - 150 Seiten begleitet den Leser Malins Angst, allerdings habe ich das mehr von außen betrachtet, fühlte mich nicht so mittendrin wie das sonst oft der Fall ist. Von einer Seite zur Anderen zieht der Thriller aber dermaßen an, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Story wird immer unheimlicher, gruseliger und ich gebe zu, dass mir das Buch echte Angst gemacht hat.

Ich lese ja bekanntlich viele Thriller. Axtmörder und dergleichen machen mir eigentlich keine große Angst, wenn es aber mit Übersinnlichen anfängt, schnellt mein Puls und mein Herzschlag in die Höhe.Tatsächlich war es so, dass ich das Buch nicht abends alleine mit meiner Leselampe lesen konnte, denn ich habe mich um meinen wohlverdienten Nachtschlaf gesorgt.

Ich habe zur Story eigentlich schon genug gesagt, man muss es einfach selber gelesen haben!

Das Buch ist unheimlich, stellenweise echt eklig und wenn man zartbesaitet ist - so wie ich, was paranormale Phänomene betrifft - ist "Angstmädchen" wirklich heftig! Deshalb eine Warnung vorweg!

Wer den Film "Ring" gesehen hat, wird "Angstmädchen" lieben, obwohl sich die beiden Storys nicht wirklich gleichen aber ich musste immer wieder an den Film während des Lesens denken. Ich für meinen Teil, kann diesen Film nicht sehen, ohne danach in Therapie gehen zu müssen :D

Lesen, im ersten Drittel durchhalten und dann warm anziehen. Die Gänsehaut, die mir "Angstmädchen" beschert hat, war echt erstklassig! Deshalb gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung! Viel Spaß beim Gruseln!

Ein feiner Horrorroman

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum : 09.01.2017

www.hallo-buch.de

Jenny Milewski versteht es ganz hervorragend, subtile Spannung und Horrorfeeling in einer ganz normalen Studentenstory unterzubringen. Es läuft einem immer wieder auf Neue eiskalt den Rücken herunter, wenn Malin mitbekommt, dass irgendetwas in ihrem Zimmer nicht stimmt. Doch sie genießt auch das Studentenleben und freut sich über die Freundschaft, die langsam mit ihren Mitbewohnern entsteht. Milewksi beschäftigt sich in “Mädchenangst” mit Poltergeistern und japanischen Horrorstories und -legenden, wie wir sie z.B. aus dem Film “Yo-on: The Grudge” mit Sarah Michelle Gellar oder aus “The Ring” kennen. So lernen wir etwas über die japanische Horrorkultur und insbesondere über den (nicht nur) dort bekannten Gedanken der Schuld, die Menschen auf sich geladen haben und nicht mehr abstreifen können, bis sie gesühnt ist. Aus diesem fernöstlichen Okkult-Horrormix spinnt Milewski einen feinen Horrorroman, der nicht übertrieben blutrünstig, sondern ein Schmankerl für alle Fans der subtilen Gänsehaut ist.

Ein gelungener Thriller mit einer kleinen Schwäche ;)

Von: Booknaerrisch Datum : 09.01.2017

booknaerrisch.blogspot.de/

Meinung:

Als Malin in ihr erstes eigenes Studentenzimmer ziehen kann, ist sie überglücklich. Doch leider wird dieser Zustand nicht von Dauer sein... Denn nicht nur ihre WG-Mitbewohner sind irgendwie seltsam, sondern auch mit ihrem Zimmer -oder besser gesagt Bad-, scheint etwas nicht zu stimmen.
Als sie dann erfährt, dass sich die vorherige Bewohnerin Yuko in ihrer Badewanne das Leben nahm, ist es schon fast zu spät! Denn seltsame und beängstigende Vorkommnisse haben längst ihren Lauf genommen...

Als ich den Klappentext des Buches las, war ich sofort hin und weg. Düster und geheimnisvoll, genau so wie ich es mag!
Natürlich musste ich mich gleich über das Schätzchen hermachen aber was dabei herauskam, lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.

Kommen wir zuerst zum Schreibstil. Die Autorin erzählt aus Malins Perspektive, in zumeist kurzen, überschaubaren Sätzen. Gerade zu Beginn wirken diese auf mich stellenweise etwas abgehakt. Dies legt sich jedoch im Verlauf der Geschichte und weicht einem angenehmen Lesefluss.

Das Thema der Story ist wirklich interessant und birgt viel Potential. Leider braucht die Autorin jedoch etwas "Anlauf". Gerade zu Beginn waren mir die Charaktere etwas blass, irgendwie fehlte mir einfach der Bezug. So konnte ich weder nachvollziehen, warum Malin ständig weint -mal aus Zorn, mal aus Trauer- oder warum sie derart besessen von der toten Yuko ist. Für mich hat sich Jenny Milewski etwas zuviel Mühe mit dem Drumherum gegeben, was auf mich etwas langatmig wirkte.
Aber dann... Ja dann ging es so richtig los! ,
Kurz vor der Mitte des Buches zieht die Story dermaßen an, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte! Ab diesem Moment kommt alles zusammen, was ich mir beim Lesen des Klappentextes erhofft hatte. Spannung, Mystery und Gefahren in einer derart rasanten Geschwindigkeit, dass es ein wahrer Genuss ist!
Aber ich muss euch warnen. Die Art und Weise, wie sich die Geschehnisse ab dem Moment überschlagen, ist nichts für zartbesaitete Gemüter! Es wird auch schon mal spooky und vor allem blutig ;)

Alles in allem war "Angstmädchen" für mich ein gelungener Thriller! Denn das, was mich anfangs an Länge störte, macht die Rasanz und Action des Rests definitiv wett!