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Angstmädchen Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19481-9

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Erschienen: 09.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Jenny Milewski (Autorin)

Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Aus dem Schwedischen von Maximilian Stadler
Originaltitel: Yuko
Originalverlag: Telegram

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19481-9

€ 10,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 09.01.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Angst

Von: Nicole Katharina Datum: 19.03.2017

www.goldkindchen.blogspot.com

Meine Meinung zum Thriller:
Angstmädchen

Aufmerksamkeit und Erwartung:
Diesen Punkt erwähne ich euch auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Als Studentin möchte man auch seine eigene Bude, und dafür nimmt man gerne fast alles in Kauf, doch Malin stellt immer mehr fest, irgendwas stimmt mit ihrem Studentenzimmer nicht, denn warum erscheinen immer wieder Pfützen auf dem Boden, warum stehen Dinge, die man wo an seinen Platz stellte, wo anders und was bedeutet es, das fremde schwarze Haare immer wieder aufkreuzen? Als dann auch noch ein Foto von jemanden auftaucht, der ihr fast aus dem Gesicht geschnitten wirkt, wir alles irgendwie mysteriöser.
Wird sie das Rätsel lösen und mit heiler Haut davon kommen?

Wie ich diese Geschichte empfunden habe:
Dieses Buch konnte mich erst ab der 177 Seite fesseln. Vorher fragte ich mich ständig, wohin will die Autorin mich führen, und was ist denn nun der wirkliche Kern der Geschichte und was hat das mit Thriller auf sich, normalerweise würde ich nach mindestens 150 Seiten das Buch weglegen, aber irgendwas wollte, das ich es nicht aus der Hand lege und weiter lesen werde. Ab der 177 Seite wusste ich warum, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste es in einem Schritt durchlesen.
Jedoch mit Thriller hat das Buch in meinen Augen nichts zutun, es ist für mich eher in dem Bereich Horror zu Hause.
Dafür aber unendlich spannend und ziemlich Gänsehautfeeling.
Gerade ab der Seite 200 kam irgendwie noch mehr Spannung auf und somit war es einfach durchzulesen.

Schreibstil:
Anfangs war er mir etwas zu ausufernd und ich fragte mich aufgrund der vielen Details, wo mich die Autorin hinführen möchte, gerade am Ende sehe ich zum Anfang des Buches keinen Sinn, dass 177 Seiten verschenkt worden sind, andererseits hat mich die Autorin dadurch an die Hand genommen und mich langsam in ihre Geschichte hineinweben können. Also auch wenn ich den Anfang etwas kritisch sehe, finde ich es allgemeinen sehr gut, wie mich die Geschichte in Beschlag genommen hat.

Geschichte:
Eine Geschichte die unter Studenten passieren könnte, natürlich nicht mit diesem Horror, jedoch wie man sich fremd in einer Stadt fühlen kann, und langsam in das Studium hineinfinden darf, und sich auch noch mit fremden Menschen auseinandersetzen darf, das findet man als junger Erwachsener sehr häufig, damit können sich junge Leser gut mit Malin identifizieren.
Die ersten Liebesbewegungen und die ersten Hoffnungen und Enttäuschungen fängt die Autorin hier sehr gut ein. Jedoch hebt sich das Buch dann doch wieder ab, weil wo findet man einen Geist, der es schafft Chaos anzurichten und sich nicht vertreiben lässt, nachts eine Beerdigung abhält und zugleich noch den Tod knapp vor Augen zu haben?
Für mich war jedoch am Ende das Ende etwas zu übertrieben und das fand ich etwas schade. Denn gerade am Ende hätte ich mir gewünscht die Autorin überrascht mich noch einmal. So wie sie es immer wieder während dem Buch geschafft hatte.
Was man dem Buch übrigens wirklich gut anmerkte ist, dass die Autorin sich wirklich mit ihrem Buch auseinander gesetzt hat und gut recherchieren konnte und dadurch wirklich lebhaft davon schreiben konnte, was ich mit Malin gerade erleben durfte.

Thema im Buch:
Wenn man das Buch aus der Autorinnen Sicht herunter bricht, geht es ihr vor allem um das Thema Sinn, und das wir zu sehr hinter dem Sinn der Dinge hinterherjagen, anstatt zu erkennen, nicht alles macht immer und unbedingt einen Sinn. Manches ist einfach so wie es ist.
Diesen Punkt an sich fand ich sehr spannend und finde es auch interessant wie Sie diesen Punkt in diesem Buch herausgeformt hatte.
Für mich stand aber auch noch im Vordergrund die ersten Schritte im Erwachsenen Leben zu betrachten und wie man sich gut damit auseinander setzen kann, ohne das man den Halt verliert. Auch zeigte Sie hier gut auf, dass nicht jeder junge Mensch die gleichen Bedingungen hat, wie ein anderer und doch auf der gleichen Stufe steht und es wirklich in jedem einzelnen liegt, was er mit seinem Leben anfängt.

Bewertung:
Ich bin von diesem Buch wirklich positiv überrascht, auch wenn ich das Buch einmal gerne auf die Seite gelegt hätte. Zum Glück hielt ich durch und konnte dadurch eine wahnwitzige und verrückte Malin begleiten durch ihr Leben zu laufen. Einziger Punkt der mich störte, dass die Einstufung die auf dem Buch steht in meinen Augen nicht wirklich realistisch wieder gibt, was das für ein Buch ist. Es ist eben KEIN Thriller in dem Sinne, es ist ein Buch das eher in die Horrorabteilung eingestuft gehört. Deswegen gebe ich hier auch einen Stern Abzug. Ansonsten bekommt das Buch vier Sterne. Es ist spannend gewesen, es hat meine Nerven gekitzelt und mir Gänsehautmomente beschert.

Eine Tote unter Lebenden

Von: Just another storyteller Datum: 17.03.2017

just-another-storyteller.blogspot.de/

Als die schüchterne Malin endlich ein Zimmer im Studentenwohnheim beziehen kann, ahnt sie noch nicht, welches Grauen dort bereits auf sie wartet und sie bis zum bitteren Ende verfolgt.

Die Studentin Malin bezieht wie gesagt ein Zimmer im Studentenwohnheim, in das niemand außer ihr einziehen wollte. Nach einigem Nachfragen findet die gebürtige Koreanerin heraus, dass sich nur eine Woche vor ihrem Einzug die japanische Austauschschülerin Yuko in eben jenem Zimmer das Leben genommen hat. Kurz darauf nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf. Türen schlagen unvermittelt zu, Schritte ertönen im Flur, obwohl niemand außer ihr in der Wohnung ist und sie beginnt ein blasses Gesicht im Spiegel zu sehen. Weilt der Geist einer Toten etwa noch unter den Lebenden?

Die Idee des Buches hat mich sofort angesprochen und mein Interesse geweckt. Ich liebe japanische Geisterlegenden und fand, dass diese gut in die Geschichte eingebettet wurden. Allerdings störte mich ein Faktor ganz besonders: Es war nichts Neues, nichts Fesselndes und Aufregendes. Besonders wenn man die Horrorfilmklassiker "The Ring" oder "The Grudge" kennt. Ich hätte mir von der Geschichte einfach mehr Individualität gewünscht, anstatt dass auf altbewährte Taktiken wie das Mädchen mit langem schwarzen Haar, blasser Haut und Nachtkleid zurückgegriffen wird. Natürlich versprüht die Geschichte dennoch einen gewissen Nervenkitzel besonders zum Schluss hin, denn im letzten Drittel stieg die Spannung rapide an. Die ersten zwei Drittel verliefen im Gegensatz dazu geradezu langsam und ein bisschen zäh. Die Handlung wollte einfach nicht ins Rollen kommen, doch das packende Finale machte das Ganze wieder ein bisschen Wett.

Die Charaktere waren mir manchmal ein bisschen schleierhaft, wie ich leider zugeben muss. Es wurden geradezu zwanghaft die Klischees vertreten: Ein Nerd, ein Draufgänger, eine Zicke, ein reicher Schnösel, eine Nymphomanin und natürlich das schüchterne Mädchen.
Malin spielte wie gesagt die Hauptrolle und durchschaute die ganze Angelegenheit ziemlich schnell. Allerdings war mir ihr Charakter alles andere als sympathisch. Ihre koreanische Herkunft war oft Gesprächsthema und sie kritisierte immer wieder die Tatsache, dass die Menschen nur auf Äußerlichkeiten achteten. Sobald sie jedoch selbst jemand fremden gegenüberstand, waren ihr eigenes Denken und Handeln nur so von Vorurteilen gespickt. Ein Beispiel: Sie fand es seltsam, dass der Dozent für Japanologie gar nicht wie ein Japaner aussah, sondern wie ein Schwede. Darüber konnte ich oftmals nur den Kopf schütteln.
Auch die Entscheidungen, die die einzelnen Personen oder in der Gruppe zusammen trafen, schienen in meinen Augen vollkommen übereilt und unüberlegt. Es wirkte beinahe so, als wolle die Autorin zwanghaft Spannung erzeugen, indem sie ihre Charaktere etwas Dummes tun ließ.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, wenn auch sehr einfach gehalten. Er hat mich nicht wirklich gefesselt, aber doch dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht aus der Hand lege.

Fazit:
Insgesamt ein spannender Thriller mit einem Hauch japanischer Mythologie, dem es jedoch leider an Individualität fehlt aufgrund der vielen vertretenen Klischees. Die Grundidee ist absolut genial, keine Frage, doch die Umsetzung hat mich leider ein wenig enttäuscht.

Vielen, vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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