Leserstimmen zu
Das Buch der vergessenen Artisten

Vera Buck

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Ich habe es gern gelesen!

Von: TubiBrest

06.04.2020

Ein schönes Buch. Ich konnte es kaum weglegen. Vera Buck findet hier eine Nische, einen historischen Randbereich, den ich woanders noch nicht gefunden habe. Hier lese ich etwas über Personen, über die ich sonst noch nichts gelesen habe und deren Leben wirklich erzählenswert ist.

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Rezension zu „Das Buch der vergessenen Artisten von Vera Buck“ Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich abwechseln. 1902 ist Mathis 15 Jahre alt und 13. Sohn eines Bohnenbauers. Mathis hat als 13. Kind eines Bauern keine rosigen Aussichten. Zudem ist er kränklich und körperlich eingeschränkt. Er wird von seinen Brüdern gemobbt, verprügelt und schikaniert. Er wagt es kaum von einem schönem Leben zu träumen, bis er auf den Jahrmarkt geht und ihm sich eine ganz neue Welt eröffnet. Mehr oder weniger durch Zufall landet er im Schaustellergewerbe. 1935 beginnt er ein Buch zu schreiben. Als mit dem Beginn der Naziherrschaft immer mehr seiner Freunde und Kollegen grundlos verschwinden, schreibt er ihre Geschichten auf. Das Buch der vergessenen Artisten. Der Leser pendelt stets zwischen den Zeiten hin und her. Der eine Handlungsstrang erzählt die Geschichte von Mathis und wie er zum Jahrmarkt kommt. Der andere Handlungsstrang startet in Berlin 1935 und erzählt die Geschichte von Meta und Mathis, die zusammen in der Wohnwagensiedlung leben und sich mit kleinen Aufträgen über Wasser halten. Die Autorin hat einen schönen und leicht zu lesenden Schreibstil. Die Geschichte hat eine gute Portion Humor und liebenswerte Hauptcharaktere. Mathis und Meta sind so unterschiedlich und doch einander so nah, dass man sie im Laufe der Geschichte in das Herz schließt. Trotz allen Lobes für diese Geschichte muss ich zugeben, dass das Buch leider so seine Längen hat. Ich mochte den Handlungsstrang ab 1935 sehr und habe diese Abschnitte auch zügig und mit Freude gelesen. Die Geschichte ab 1902 wirkte dagegen jedoch ziemlich zäh und konnte mich leider auch nicht so richtig packen. Auch das Springen zwischen den Handlungssträngen wurde mit der Zeit unschön, da man immer wieder aus dem gerade Gelesenen gerissen wurde. Trotz all dem konnte mich das Buch überzeugen und ich habe es schon weiterempfohlen. Büchereule Jenny

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Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend und emotional geschrieben. Ein außergewöhnliches Thema sehr emotional erzählt. Ich habe regelrecht mitgefiebert und konnte mich sehr gut in die Personen und die Situationen reinversetzen. Der Stil der Erzählung war spannend und konnte mich packen. Ich werde dieses Buch gerne weiter verschenken und empfehlen.

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Tolles Buch

Von: Janina

22.12.2019

Zu Anfang, ich interessiere mich sehr, für die Kriegszeit, und für Menschen, die anders sind und etwas in der Welt bewirken Wahrscheinlich deswegen hat mir das Buch aus so gut gefallen Der Schreibstil war zwar sehr hoch, weswegen ich auch ein bisschen Zeit gebraucht habe dieses Buch durch zu lesen, aber dennoch war es sehr gut geschrieben und die Geschichte war so atemberaubend, ich hatte dieses Buch noch lange Zeit im Kopf Eine Leseempfehlung von mir

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Inhalt: Deutschland, 1902. Mathis ist der dreizehnte Sohn eines Bohnenbauern, sein Leben zwischen Äckern und Feldern scheint vorherbestimmt. Erst als der Jahrmarkt im Dorf Einzug hält, bekommt Mathis eine Ahnung von der großen, weiten Welt jenseits der Hügel, die den Ort umgeben. Eine Welt, in der elektrische Wunder, Kuriositäten und schillernde Showbühnen auf ihn warten und in der auch er einen Platz haben will. Zusammen mit den Schaustellern begibt sich Mathis auf eine außergewöhnliche Reise. Nach über dreißig Jahren als Röntgenkünstler lebt Mathis mit seiner Partnerin, der Kraftfrau Meta, in einer Wohnwagensiedlung am Rande Berlins. Es sind düstere Zeiten für die Artisten: Auftrittsverbote werden verhängt, Bühnen dichtgemacht. Doch in geheimen Clubs und Künstlertreffs lebt die Vergangenheit weiter. Genau wie in dem Buch, an dem Mathis schreibt – einem Buch, das Geheimnisse birgt und unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten darf … Meinung: Anfangen möchte ich wie immer beim Cover des Buches, welches mir wirklich sehr gut gefällt und auch mit der Geschichte, welche sich hinter den Buchdeckeln verbirgt, perfekt harmoniert. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen, jedoch meiner Meinung nach nicht sonderlich herausragend. Das Buch ließ sich hervorragend flüssig lesen, also stellt der etwas einfachere Schreibstil keinesfalls einen negativen Aspekt dar. Der Grund, weshalb mir das Buch nur etwas überdurchschnittlich gefallen hat (eigentlich würde ich 3,5 Sterne vergeben), waren wohl einfach meine etwas überzogenen Erwartungen, die ich aufgrund der vielen begeisterten Rezensionen an das Buch gestellt hatte. Das große Manko, das dieses Buch meiner Meinung nach aufweist, ist die Tatsache, dass die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen wird bzw. einige Passagen zu ausführlich beschrieben wurden, weswegen ich diese mit der Zeit einfach überspringen musste, da das Buch ja ein richtiger Klopper mit beinahe 800 Seiten ist. Die Geschichte an sich war wunderbar und ich mochte auch die Protagonisten sehr gerne, dem Buch haftete etwas Magisches an, was mir sehr gut gefiel. Trotz alledem, war ich von der Geschichte ein klitzekleines bisschen enttäuscht, was den Abzug von 1,5 Sternen rechtfertigt. Fazit: Eine tolle Geschichte mit sympathischen Charakteren, die allerdings ab und an ihre Längen hat.

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Autor: Vera Buck Verlag:Limes Genre: Histrorischer Roman Preis: 22,00 € (Hardcover) Seitenzahl: 752 Seiten Das Buch der vergessenen Artisten *Werbung Vielen Dank an das Bloggerportal und dem Verlag für das zu Verfügung gestellte Rezensionesexemplar! Klappentext Deutschland, 1902. Mathis ist der dreizehnte Sohn eines Bohnenbauern, sein Leben zwischen Äckern und Feldern scheint vorherbestimmt. Erst als der Jahrmarkt im Dorf Einzug hält, bekommt Mathis eine Ahnung von der großen, weiten Welt jenseits der Hügel, die den Ort umgeben. Eine Welt, in der elektrische Wunder, Kuriositäten und schillernde Showbühnen auf ihn warten und in der auch er einen Platz haben will. Zusammen mit den Schaustellern begibt sich Mathis auf eine außergewöhnliche Reise. Nach über dreißig Jahren als Röntgenkünstler lebt Mathis mit seiner Partnerin, der Kraftfrau Meta, in einer Wohnwagensiedlung am Rande Berlins. Es sind düstere Zeiten für die Artisten: Auftrittsverbote werden verhängt, Bühnen dichtgemacht. Doch in geheimen Clubs und Künstlertreffs lebt die Vergangenheit weiter. Genau wie in dem Buch, an dem Mathis schreibt – einem Buch, das Geheimnisse birgt und unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten darf … Inhalt Mathis, 13 Jahre alt und Sohn eines Bohnenbauers, wächst 1902 in einem kleinen, beschaulichen Dorf auf. Als in dieses beschauliche, kleine Dorf ein Jahrmarkt Halt macht, ist es eine Sensation, besonders für Mathis. Der keinerlei Spaß am Bohnen ernten pflegt und zudem auch noch allergisch auf Bohnen reagiert. Er ist daher begeistert und aus dem Staunen nicht mehr rauszubekommen, so fasziniert ist er von der Welt, die der Jahrmarkt für ihn ausstrahlt und so findet er zwischen all diesen Merkwürdigen Gestalten und Attraktionen endlich seine Bestimmung. Meine Meinung Die Idee der Autorin und die Geschichte haben mich, beim Klappentext lesen, schnell Neugierig gemacht. Mit einer solchen Thematik hatte ich vorher nicht befasst, daher war ich sehr angetan. Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig aber ab und an und auch eher zähflüssig. Es kommt im Buch leider des Öfteren zu Längen, was mich irgendwann wirklich richtig gestört hat weil es mir die Lust zum Weiterlesen genommen hat. Spielen tut die Geschichte in unterschiedlichen Zeiten, was ich zwar interessant fand aber mich teilweise auch stark verwirrt haben, weil ich auf die Zeitsprünge nicht immer ganz gefasst war. Der erste Teil des Buches befasst sich überwiegend mit dem Werdegang Mathis zum Künstler und dem Kennenlernen seiner zukünftigen Frau. 1935 hat Mathis viele Jahre als Künstler auf dem Jahrmarkt gearbeitet und lebt nun mit seiner Frau, der Kraftfrau Meta, in einer Wohnwagenkolonie mit allen Artisten zusammen. Doch die Zeiten der Unbekümmertheit sind rum. Dieser Teil beschäftigt sich mit der Zeit des Nationalsozialisten. Fazit Im Großen und Ganzen eine Geschichte, die lesenswert und fesselnd ist. Die Längen des Buches sind leider ziemlich störten und auch die von der Autorin oft zu detaillierten Beschreibung. Das Buch wäre einfach mit ein paar weniger Seiten angenehmer zu lesen gewesen. ✰✰

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Schönes Buch

Von: miri

25.03.2019

Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und ich hab es fast in einem Rutsch gelesen - das allein sagt ja schon viel aus! Es war spannend, originell und super geschrieben. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.

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Das Buch der vergessenen Artisten - Vera Buck Dies wird eine etwas längere Rezension, da das Buch unheimlich groß ist. Groß im Sinne von - viel Stoff. Wir haben hier drei verschiedene Zeitebenen. Wir beginnen mal mit dem Anfang. Hier sind wir im Dorf "Langweiler" 1902. Wir lernen einen 15-jährigen Mathis Bohnsack kennen. 13. Sohn einer Bohnenbauerfamilie. Als einziger Sohn ist er nicht kräftig und stark, er hat ein Hinkebein. Kann nicht vernünftig laufen, nicht stark zupacken und die Familie unterstützen. Zu allem Überfluss ist er auch noch allergisch gegen Bohnen. Als eines Tages der Rummel nach Langweiler kommt - sind alle Kinder hellauf begeistert. So etwas haben sie noch nie gesehen. Noch nie diesen Zauber gespürt. Vera Buck nimmt uns mit auf unseren allerersten Rummelbesuch - die Stimmung, die Atmosphäre... Die Beschreibungen von den verschiedensten Attraktionen, der Geschmack von Zuckerwatte, die bunten Lichter, Tiere, Manege, Vorführungen... Ich habe sie gespürt. Es war als wäre ich selbst wieder ein kleines Kind und erlebe das alles zum ersten Mal! Bitte stellt euch das Ganze nicht im Heute vor. Sondern in 1902. Als eine Röntgenmaschine noch nicht erforscht war - plötzlich konnte Mathis die Knochen der Menschen sehen und es sich nicht erklären. In der Nacht darauf fasst er seinen Entschluss - mal wieder von den Brüdern gepisakt und verprügelt, schnappt er sich ein Brot, zwei Äpfel und ein Geschirrhandtuch und bittet Meister Bo von der Röntgenmaschine ihn mitzunehmen. Hier beginnt unsere aufregende Reise. In der nächsten Zeitebene lernen wir den Mathis kennen, wie er gemeinsam mit seiner jüdischen Verlobten und deren Bruder gemeinsam in einer Wohnwagensiedlung lebt. In ständiger Angst des Jahres 1932 - 1936 von den Nazis geholt und vergast zu werden, versucht er ein Buch zu schreiben. Das Buch der vergessenen Artisten. Es ist Artisten mittlerweile fast vollständig untersagt aufzutreten. Sie müssen sich verstecken, führen ihre Kunststücke in verlassenen Hinterhöfen und Kellern vor um zumindest wenige Einnahmen zu haben. Sich essen beschaffen zu können. Dann passiert genau das wovor Meta immer schon Angst hatte - ihr Bruder Ernsti wird verschleppt. Gemeinsam machen sich Meta und Mathis auf die Suche nach ihm. Können sie ihn retten? Wer hat ihn sich geholt? Waren es die Nazis? Die dritte Zeitebene ist dann die Zeit dazwischen.. Die Zeit in der Mathis seine Karriere in Fahrt bringt. Er zieht beladen mit seiner Röntgenmaschine durch Deutschland und lernt dann schließlich in Frankreich Jahre später Meta und ihren Bruder kennen. Diese Zeitebenen sind immer unterschiedlich. Man muss hier zu Anfang des Kapitels auf die jeweilige Jahreszahl achten. Aber alle Zeitebenen sind gut durchdacht worden. Jede hat ihren ganz eigene Charme. Besonders aufregend fand ich wirklich die Anfangszeit... Wie Mathis sich seine Karriere aufgebaut hat und Meister Bo überredet hat ihn mitzunehmen, diese Begeisterung für die Maschine und das Umherreisen. Es spielen auch einige sehr bekannte Menschen in dem Buch mit - nicht zuletzt Marie Curie und ihr Ehemann Pierre. Die Erfinder des Röntgenwagens höchst selbst. Durch Mathis Nachforschungen für sein Buch lernen wir jede Menge interessanter Menschen kennen. Artisten mit den verschiedensten Künsten und Lebensgeschichten. Die unheimlich spannend gestaltet wurden. Das ganze Buch ist sehr liebevoll geschrieben. Sehr inbrünstig. Mit viel Überzeugung und unheimlich detailliert ausgeführt. So kommen auch die über 700 Seiten zusammen. Doch jede einzelne Seite ist es wert gewesen. Jede einzelne Seite war für mich absolut lesenswert. Und dass bei einem Buch welches so absolut überhaupt nicht mein Genre ist. Vera Buck hat hier etwas unglaublich schönes, tieftrauriges geschaffen. Ein 5 von 5 Sterne Buch!

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