Leserstimmen zu
Die Stunde des Assassinen

R.J. Barker

Assassinen-Reihe (1)

(2)
(6)
(6)
(3)
(0)
€ 15,99 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Dieses Buch ist nicht unbedingt ein typischer Vertreter der Assassinen-Lektüren. Es wird mehr wert auf das Intrigenspiel als auf das wirklich Mördertreiben gelegt. Das wird manche sicherlich enttäuschen, hat aber auch seinen Reiz. Mir selber fehlte dann doch etwas um die Welt wirklich plastisch wahr zunehme. So war dieses Buch eine nette Lektüre für zwischendurch aber leider auch nicht mehr.

Lesen Sie weiter

Das Cover hat mir einfach so gut gefallen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Über die Assassinen selbst weiß ich natürlich auch ein paar Sachen, aber nicht besonders viel. Umso mehr freute es mich, als ich das Buch lesen durfte. Der Schreibstiel ist flüssig und einfach zu lesen und man befindet sich sofort mitten im Geschehen. Girton ist trotz seiner Behinderung im Begriff der beste Auftragsmörder des Landes zu werden. Er war mir sofort sympathisch und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und ihn und seine Handlungen nachvollziehen. Auch die Rückblenden sind äußerst aufschlussreich. So erfährt man, wie er zu den Assassinen und seinem Meister kam und wie er zu dem wurde, was er heute ist. Besonders spannend finde ich die zahlreichen Intrigen, die erst nach und nach aufgedeckt werden und Girton immer wieder in große Gefahr bringen. Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Fazit Es ist eine wirklich spannende und interessante Geschichte mit wenigen langatmigen Stellen.

Lesen Sie weiter

Cover Wer wie ich einen kleinen Fabel für Assasinen hat, freut sich natürlich über dieses Cover. Eine vermummte Gestalt, düsteres Setting und passend dazu diese Schrift. Alles in allem macht es wirklich einen guten Eindruck. Noch besser hätte es mir zwar gefallen wenn er statt Schwertern Messer hätte, aber das ist jetzt meckern auf hohem Nivaue. ;) Handlung Girton Klumpfuß ist kurz davor, einer der besten Auftragsmörder des Landes zu werden, schließlich geht er bei Meister Karn in die Lehre, einer lebenden Legende im Geschäft mit dem Tod. Eines Nachts werden Girton und sein Meister jedoch an den Königshof gerufen: Innerhalb der dicken Steinmauern von Burg Maniyadoc wispert man hinter vorgehaltener Hand von einem geplanten Attentat auf den Kronprinzen. Getreu dem Motto "Um einen Mörder zu fangen, musst du einen Mörder schicken" heuert die Königin die beiden Assassinen an, um das Attentat zu verhindern. Weder Girton noch Meister Karn ahnen, dass der Anschlag auf den Prinzen erst der Beginn einer Reihe von Verschwörungen und Intrigen ist, die das gesamte Königreich in einen grauenhaften Krieg stürzen könnten, der auch vor loyalen Assassinen nicht haltmacht ... Charaktere Girton ist auf jeden Fall nicht der perfekte Kerl für dei Rolle des fast größten Assassinen im Land. Alleine wegen seine Behinderung. Doch er schafft Dinge, die ihm nie zugetraut wurden und das ist alleine seiner Meisterin Marela zu verdanken. Man gewinnt ihn lieb und merkt, wie er eben auch mal anders an Dinge herangeht. Aber man merkt auch, das er zwar ziemlich gut in seinem Job ist, aber ihm auch die Einsamkeit die damit verbunden ist in den Knochen sitzt. Und Marela ist einfach cool. ♥ Dagegen sticht der König ziemlich hervor ... Naja ich darf ja nicht zu viel verraten. ^-^ Schreibstil Der Stil ist flüssig wenn auch manchmal etwas langatmig. Die ganze Geschichte fast großteils nur auf der Burg spielen zu lassen war eine mutige Entscheidung. Zudem kommen die eher spärlichen Infos über die Außenwelt. Man erfährt das Magie eigentlich einem Todesurteil gleichkommt und das ein Magier die Welt fast völlig zerstört hat, aber groß in die Tiefe wird nicht gegangen. Das fand ich etwas schade. Meinung Dieses Buch ist nicht unbedingt ein typischer Vertreter der Assassinen-Lektüren. Es wird mehr wert auf das Intrigenspiel als auf das wirklich Mördertreiben gelegt. Das wird manche sicherlich enttäuschen, hat aber auch seinen Reiz. Mir selber fehlte dann doch etwas um die Welt wirklich plastisch wahr zunehme. So war dieses Buch eine nette Lektüre für zwischendurch aber leider auch nicht mehr.

Lesen Sie weiter

Titel: Die Stunde des Assassinen Autor: R.J. Barker Verlag: Heyne Verlag Seitenanzahl: 463 Seiten Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!♥ Inhalt/Klappentext: Girton Klumpfuß ist kurz davor, einer der besten Auftragsmörder des Landes zu werden, schließlich geht er bei Meister Karn in die Lehre, einer lebenden Legende im Geschäft mit dem Tod. Eines Nachts werden Girton und sein Meister jedoch an den Königshof gerufen: Innerhalb der dicken Steinmauern von Burg Maniyadoc wispert man hinter vorgehaltener Hand von einem geplanten Attentat auf den Kronprinzen. Getreu dem Motto "Um einen Mörder zu fangen, musst du einen Mörder schicken" heuert die Königin die beiden Assassinen an, um das Attentat zu verhindern. Weder Girton noch Meister Karn ahnen, dass der Anschlag auf den Prinzen erst der Beginn einer Reihe von Verschwörungen und Intrigen ist, die das gesamte Königreich in einen grauenhaften Krieg stürzen könnten, der auch vor loyalen Assassinen nicht haltmacht. (Quelle: Randomhouse) Mein Fazit: Ich war wirklich sehr gespannt was mich bei dieser Geschichte erwarten wird. Bücher über Assassinen habe ich zuvor noch nie gelesen. Daher war meine Neugier besonders groß. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor R.J. Baker konnte mich durch seinen tollen Schreibstil, der hervorragend zu Fantasy-Geschichten passt, überzeugen. Der Protagonist dieses Buches trägt den außergewöhnlichen Namen Girton Klumpfuß. Er wird als Lehrling des Meisters Karn vorgestellt, doch im Laufe der Handlung sieht man, das Girton mehr ist als das. Auch wird die Geschichte aus der Perspektive von Girton erzählt. Dadurch konnte man sich gut in alle Situationen hineinversetzen und miterleben. Für mich war er ein sehr interessanter Charakter. Es hat mir zu jeder Zeit viel Freude bereitet zu sehen, wie er sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. Der Charakter des Meister Karn hingegen war mir, ohne viel zu Verraten, oft sehr rätselhaft erschienen. "Die Stunde des Assassinen" ist ein toller Fantasyroman, der durchwegs mitreißend ist. Die Szenarien und Geschehnisse sind stets sehr detailiert und bildlich beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Alles in allem hat die Handlung eine ganz besondere Atmosphäre. Von Spannung bis hin zu humorvollen Stellen, die man Girtons trockenem Humor verdankt, ist alles dabei was zu einem guten Fantasyroman gehört. Für alle die Assassinen mögen, ist dieses Buch genau richtig. Ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne!

Lesen Sie weiter

Kurzbeschreibung: Girton Klumpfuß ist kurz davor, einer der besten Auftragsmörder des Landes zu werden, schließlich geht er bei Meister Karn in die Lehre, einer lebenden Legende im Geschäft mit dem Tod. Eines Nachts werden Girton und sein Meister jedoch an den Königshof gerufen: Innerhalb der dicken Steinmauern von Burg Maniyadoc wispert man hinter vorgehaltener Hand von einem geplanten Attentat auf den Kronprinzen. Getreu dem Motto »Um einen Mörder zu fangen, musst du einen Mörder schicken« heuert die Königin die beiden Assassinen an, um das Attentat zu verhindern. Weder Girton noch Meister Karn ahnen, dass der Anschlag auf den Prinzen erst der Beginn einer Reihe von Verschwörungen und Intrigen ist, die das gesamte Königreich in einen grauenhaften Krieg stürzen könnten, der auch vor loyalen Assassinen nicht haltmacht … Meinung: Der Name unseres Protagonisten in diesem Buch lautet Girton Klumpfuß. Ich gebe zu, ich musste lachen, als ich den Namen zum ersten Mal las und war gespannt, was für ein Charakter sich hinter diesem außergewöhnlichen Namen verbirgt: Ein Assassinen Lehrling heißt es im Klappentext. Doch Girton ist nicht mehr nur ein Lehrling, der sich alles sagen lässt. Er ist ein vielschichtiger Charakter mit eigener Meinung und interessanten Gedankengängen, der vieles zu hinterfragen beginnt. Berichtet wird die Geschichte aus seiner Perspektive, sodass man sich Girton am meisten verbunden fühlt. Im Laufe der Handlung erfahren Leser mehr über ihn, über seine Wünsche und Sehnsüchte, aber auch über seine Zweifel und Ängste. Girton ist in der Lage die schrecklichen Geschehnisse aus seiner Kindheit hinter sich zu lassen. Er traut sich im Laufe seiner Ausbildung immer mehr zu und beginnt, einiges zu hinterfragen anstatt Dinge einfach hinzunehmen. Außerdem fängt er an Geheimnisse zu haben. Es gibt im Laufe der Zeit Dinge, die Girton nicht einmal Merela Karn – seinem Meister – erzählen möchte, der er eigentlich sehr untergeordnet begegnet. Girton vollzieht so eine bemerkenswerte Charakterentwicklung, die Leser gespannt verfolgen dürfen. Für mich stellt Girton einen überaus authentischen und sympathischen Charakter dar. Und gleichzeitig ist er ein Charakter, den ich immer wieder bemitleidet habe. Aufgrund seiner Vergangenheit als Sklave und seiner Behinderung hat er beispielsweise große Probleme Anschluss zu finden, obwohl er sich so sehr nach einer richtigen Familie und Freunden sehnt. In ihm ist eine tiefe Einsamkeit verankert, die mich ebenso tief rührte. Meister Karn war für die meiste Zeit des Romans ein großes Fragezeichen für mich, auf das ich auch gar nicht genauer eingehen möchte, da sie für Leser die ein oder andere Überraschung parat hält. R. J. Barker hat mit ihr wirklich einen erstaunlichen Charakter erschaffen. Eine Meister-Assassine, die mit einem männlichen Titel angesprochen wird, von dunkler Hautfarbe ist und trotz ihres Alters eine überaus erfolgreiche Assassine darstellt. Zusammen mit Girton hinterfragen Leser in Die Stunde des Assassinen ihre Figur, was wirklich aufregend ist. Doch Die Stunde des Assassinen punktet bei mir nicht nur durch außergewöhnliche Figuren. Meiner Meinung nach ist die Handlung sehr gut durchdacht und absolut fesselnd. Man möchte wissen, wie sich Girton im Laufe der Lehre schlägt, welche Intrigen er aufdecken wird, und und und. Es scheint, als würde mit jeder neuen Seite ein weiteres Geheimnis zutage treten. Aber dennoch haben sich manche Passagen für mich etwas gezogen. Eine Grundspannung herrscht mit den unaufgedeckten Intrigen allemal, doch hin und wieder empfand ich die Kapitel als langatmig. Dabei bin ich mir sicher, dass R. J. Barker sich mit jedem Satz etwas gedacht hat. Man merkt nicht nur an den Figuren und dem Plot, dass er Herzblut in dieses Werk gesteckt hat, sondern auch am Einfallsreichtum der Betitelung der Orte und Namen. Wie einige der Namen und Orte ausgesprochen werden, ist mir auch nach dem Lesen ein Rätsel. Der Schreibstil von R. J. Barker ist dem Genre entsprechend und absolut mitreißend. Das bedeutet für mich, dass er – typisch für Fantasy – sehr sachlich ist, wenn es darum geht, die Ereignisse rund um Girton zu berichten. Dabei kommt die ein oder andere Anekdote aus Girtons Vergangenheit zutage und Leser erfahren viel über seine Ausbildung zum Assassinen, beispielsweise das erste Mal, dass er ein Leben nahm. Da Die Stunde des Assassinen aus Girtons Sicht erzählt wird, kommt seine Meinung zu bestimmten Personen und Dingen offen zum Vorschein. Girton beweist zudem einen trockenen Sinn für Humor, den man ihm, nach allem was er erlebte, gar nicht zutrauen würde. Der Erzählstil durch Girtons Augen hat einen ganz besonderen persönlichen Touch. Dabei ist es quasi wie eine Berichtserstattung von Girtons Lebens, als würde er Lesern als Freund von seinem Leben erzählen. Der Autor überzeugt dabei mit sanften Sätzen, die einen Hauch von Melancholie ausströmen. Durch diese Melancholie – wobei Melancholie auch nicht der passende Ausdruck ist – entsteht eine ganz besondere Atmosphäre beim Lesen. Fazit: Ein unterhaltsamer Fantasyschmöker, der Leser binnen der ersten Seiten zu fesseln weiß. R. J. Barker überzeugt neben seinem außergewöhnlichen Schreibstil mit Ideenreichtum und spannendem Plot!

Lesen Sie weiter

Rezension Ich habe eine große Schwäche für Assassinen. Deshalb habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Erwartungen wurden aber leider ziemlich enttäuscht. Bis zum Schluss habe ich beispielsweise nicht verstanden, warum die Charaktere ausgerechnet Assassinen sein müssen. Im gesamten Buch gibt es keine Szene, die sie nicht auch als Personen anderer Berufsgruppen wie Ritter oder Soldaten hätten lösen können. Ihr Auftrag ist, ein Leben zu retten, und nicht, eines zu nehmen. Also verbringen sie das ganze Buch damit, Informationen zu sammeln, um den Anschlag zu verhindern. Sie töten auch, ja, aber eher in Soldaten-Manier in einer blutigen Schlacht. Wer sich, so wie ich, auf ein Buch über Assassinen freut, wird bitter enttäuscht werden. Nicht einmal ihr Auftrag mutet ehrenhaft an, weil der Prinz, den sie retten sollen, ein dermaßen unsympathischer, arroganter, verzogener Bengel ist, dass ich mir fast schon gewünscht habe, sie würden scheitern, einfach damit er stirbt. Der Aspekt der Assassinen geht in diesem Buch vollkommen verloren. Durch das pausenlose Sammeln der Information kommt auch keine Spannung auf. Girton und sein Meister schleichen sich ganz zu Beginn in der Burg ein und verbringen die folgenden 400 Seiten damit, mögliche Verdächtige zu beobachten. In der ersten Hälfte des Buches werden lediglich immer und immer mehr mögliche Auftraggeber des Meuchelmörders vorgestellt, ohne dass sie genauer überwacht werden und ohne dass ihnen überhaupt in irgendeiner Art vermehrte Aufmerksamkeit zukommt. In der zweiten Hälfte spielt fast nur noch Girtons Privatleben eine Rolle. Da mir aber auch die Bindung zu den Charakteren gefehlt hat, fand ich es nicht interessanter, stattdessen etwas über die Figuren zu lernen. Zum Großteil las sich das Buch wie eine unendliche Einleitung, in der immer mehr Charaktere vorgestellt und in der Grundinformationen für den Rest der Geschichte gesammelt werden. Dabei wird die High Fantasy Welt aber fast völlig ignoriert, sodass es kaum Erklärungen zum Setting gibt und auch die immer mal angerissene Magie wird nicht näher erläutert. Damit war das Buch leider sehr langweilig. Mit der finalen Auflösung des Komplotts konnte ich dann auch nichts anfangen. Ich habe sie schlichtweg nicht verstanden. Gemeinsam mit Girton bin ich immer noch völlig im Dunklen getappt, als sein Meister aus heiterem Himmel die gesamten Intrigen aufgelöst hat. Es waren eine Menge Figuren beteiligt, die bis dahin kaum aufgetreten waren, gesetzeswidrige Machenschaften wurden aufgedeckt, von denen Girton überhaupt nichts mitbekommen hat, und Magie spielte irgendwie auch noch eine Rolle. Es ist eine Mischung aus allen möglichen Intrigen und Machtkämpfen, die zum Teil nicht einmal miteinander zusammen hängen, und zusammen ein riesiges Komplott bilden. Grundsätzlich ist gegen Komplexität natürlich nichts einzuwenden, aber hier kam die Erklärung wirklich aus heiterem Himmel. Schlussendlich war es ein Komplott, auf das es kaum bis keine Hinweise gab, weil Girtons Meister die eigentliche Ermittlungsarbeit geleistet und ihn (und damit auch den Leser) aber nicht auf dem Laufenden gehalten hat. Während hat sich Girton eigentlich nur seine Zeit vertrieben, Freunde gefunden und sich in das erste Mädchen verliebt, das er gesehen hat. Aus der Perspektive des Meisters wäre das Buch vielleicht spannend gewesen, Girton dagegen hat mich eher gelangweilt. Fazit Ich hatte mich auf eine Assassinen-Geschichte in einer High Fantasy Welt gefreut. Bekommen habe ich leider nichts davon. Dass Girton und sein Meister Assassinen sind, geht in dem Buch völlig unter, weil sie lediglich Informationen sammeln, um das Leben einer absolut ätzenden Figur zu retten, die ich am liebsten sterben sehen wollte. Zudem war die Geschichte langwierig und las sich wie eine unendliche Einleitung. Die Auflösung am Ende kommt aus heiterem Himmel und ohne Hinweise, da der Meister das Komplott durchschaut hat, während Girton, der Erzähler, damit beschäftigt war, ein Mädchen anzuschmachten. „Die Stunde des Assassinen“ hat eine interessante Grundkonstellation, war aber leider in Summe so langweilig, dass ich nur zwei Schreibfedern vergebe.

Lesen Sie weiter

Girton wächst als Sklave auf. Als er mit 6 Jahren auf dem Markt verkauft wird, will ihn keiner haben. Denn der Junge hat einen Klumpfuß. Doch er hat Glück und eine Frau kauft ihn. Sie stellt sich als Assassine heraus. Durch viele Jahre und lange harte Arbeit bildet sie Girton auch als Assassine aus. Eines Tages werden sie an den Königshof gerufen. Der Thronfolger ist in Gefahr und die beiden sollen einen weiteren Assassinen, der auf ihn angesetzt ist, aufspüren und eliminieren. Doch nicht nur einer ist hinter dem Königssohn her. Viele wollen seinen Tod sehen. „Die Stunde des Assassinen“ ist der Auftakt einer Serie aus der Feder des Autors R. J. Barker. Das Cover selbst ist schon mal ein Hingucker. Obwohl mir die Klamotten der Figur nicht gerade für Assassinen tauglich erscheinen und ich mich frage, wo der Bogen zu den Pfeilen ist. Die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken ist kurz, verspricht aber trotzdem ein spannendes Buch. Die Hauptfiguren selbst sind schon nicht ganz die Norm. Girton hat als Assassine einen Klumpfuß und muss lernen damit umzugehen. Sein Meister ist eine Frau, was auch nicht ganz üblich ist. Die Punkte fand ich eigentlich sehr gelungen. Mit dem Rest des Werkes hatte ich dann allerdings so meine Probleme. Es tauchen unendlich viele Personen auf. Und die meisten davon wollen dem Thronfolger an den Kragen. Es gibt so viele Intrigen und Verschwörungen, dass man fast nicht mehr durchblickt, wer jetzt was gegen wen hat. Es war mir einfach zu viel des Guten. Dazu kommt, dass ich eigentlich eine Geschichte über Assassinen erwartet hatte. Immerhin verspricht dies die Inhaltsangabe des Buches. Doch irgendwie bekam man wenig bis gar nichts in Sachen Assassinen Arbeit mit. Für mich war es am Ende eher ein detektivisches Duo, das bei Königs ermittelte. Im Grunde nicht schlecht, aber eben nicht, was ich von der Story erwartet habe. Die eigentliche Welt erscheint sehr düster und interessant. Jedoch spielt sich fast alles an einem Ort ab, was ich auch etwas schade finde. Kann allerdings noch sein, dass die weiteren Bände an anderen Orten spielen und es dann doch noch in der Hinsicht interessant wird. Was mir auch zu viel war, waren die ganzen Rückblicke von Girton in seine Kindheit und Ausbildung. Es war mir einfach zu langatmig. Man hätte das alles Kürzen können, dann wäre an den Stellen auch nicht so viel Luft aus der Spannung genommen worden, die ohnehin nicht sehr hoch war. Für 4 Sterne konnte mich der Inhalt nicht ganz überzeugen. Da der Band zwar der Start einer Serie ist, sich eigentlich aber abgeschlossen anfühlt, weiß ich noch nicht, ob ich den nächsten Teil noch lesen werde. Man kann das Buch lesen, wenn man die Assassinen komplett weg nimmt und vielleicht Krieger daraus macht. Würde dann wohl auch besser passen. Und wenn man Fan von ausufernden Intrigen ist. Vor allem, kann man nach diesem Band aufhören. Zumal es eh nicht wirklich erkennbar ist, dass es ein Mehrteiler sein soll. Nur im Innenteil kann man erkennen, dass der Originaltitel „Age of Assassins – The Wounded Kingdom Book 1“ ist. Kann ein nächster Teil kommen … muss aber nicht.

Lesen Sie weiter

Hätte ich bei diesem Buch nicht den Klappentext gelesen, wäre ich auf dieses Buch bestimmt nicht aufmerksam geworden, denn sowohl Cover als auch Titel finde ich eher durchschnittlich und hätte mich nicht zum Kaufen angeregt. Doch zum Glück spricht der Inhalt für sich. Ein Junge mit Klumpfuß als Assassinen-Lehrling, das geht?! Ja, es geht sehr wohl und Girton gibt einen herrlichen Hauptcharakter ab. Zwar hatte ich gerade zu Beginn des Buches das Gefühl, als würde ich die Zusammenhänge nicht richtig verstehen, doch als die Geschichte richtig Fahrt aufgenommen hat, hat sie mich völlig in ihren Bann gezogen. Girton muss hier verdeckt ermittlen und dabei den verhältnismäßig unfähigen, da verkrüppelten Knappen mimen, um dahinter zu kommen, wer denn nun (den alles andere als sympathischen) Thronerben eliminiert sehen will. Das Buch ist daher eine gelungene Mischung aus Fantasy gespickt natürlich mit eigenen Wesen und eigener Magie, und einem Krimi, denn es gilt einen noch nicht begangenen Mord aufzuklären. Währenddessen stößt Girton auf allerlei Hindernisse, denn am Königshof gibt es allerlei Intrigen und scheinbar auch mehr als nur zwei Parteien und Girton mittendrin, selbst stets kurz davor sein Leben bedroht zu sehen. Diese Mischung wirkt sehr gut und das Buch gestaltet sich dadurch schön spannend. Im Finale gerät alles in einen Wandel, den ich so nicht habe kommen sehen. Dies hat mir gut gefallen, ebenso wie die Tatsache, dass es sich hierbei zwar um einen Trilogieauftakt handelt, dieser jedoch so sehr in sich abgeschlossen ist, dass man entspannt auf den nächsten Teil warten kann. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Fortsetzungen. Fazit: Die Stunde des Assassinen ist ein wirklich gelungener Trilogieauftakt, was mich persönlich sehr überrascht hat, denn der Optik nach habe ich nicht wirklich viel erwartet. Wie gut, dass ich den Klappentext gelesen habe, denn ansonsten hätte ich einen wirklich spannenden Fantasy/Krimi-Mix verpasst.

Lesen Sie weiter