Leserstimmen zu
Das Mädchen mit den roten Schuhen

Jodi Picoult

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Zum Buch: Das Cover ist identisch mit dem Buch "Kleine große Schritte" und weicht nur in der Hintergrundfarbe ab. Mir gefällt es in der Version sogar noch besser, weil die Blüten hervorragend zur Geltung kommen. Diese Kurzgeschichte gibt es nur als ebook. Meine Meinung: Nachdem ich "Kleine große Schritte" von Jodi Picoult verschlungen habe, musste ich mir sofort diese Kurzgeschichte in der Onlineausleihe besorgen und machte mir einen schönen Leseabend. Ruth ist noch ein kleines Mädchen und steht vor ihrem ersten Schultag in der renommierten Dalton School, die sie zusammen mit Christine besuchen wird. Die Vorfreude ist groß, doch schnell bemerkt Ruth, dass in der Schule alles anders ist. Sie ist dort die einzige Schwarze und bekommt das nicht nur von ihren Mitschülern zu spüren - selbst Christine verändert sich im Umfeld ihrer Freundinnen. In dieser e-Short Story, die die Vorgeschichte zu "Kleine große Schritte" ist, lernte ich die Protagonistin Ruth als Kind kennen und konnte mich in ihre Gedanken und Gefühle viel intensiver hineinversetzen. Sie musste als junges Mädchen einiges einstecken und war dem Rassismus ausgeliefert. Jeden Tag bekam sie zu spüren, dass sie andersartig ist und verstand nicht, warum zwischen Schule und Zuhause Welten liegen. Ich las diese Story nach der Hauptgeschichte und fand es in der Reihenfolge gelesen sogar am besten. So konnte ich Ruths Gedankengänge und Handlungen viel besser nachvollziehen und mir ein neues Bild von ihr und Christine machen. Im Grunde genommen spielt es aber keine Rolle, in welcher Abfolge es gelesen wird. In beiden Fällen wird man belohnt mit weiteren Informationen zu Ruth und ihrer Familie. Jodi Picoult hat die Gabe eine Geschichte realitätsnah und lebendig an den Leser heranzuführen. Ich konnte hier direkt in die Geschehnisse eintauchen und miterleben, was die Charaktere fühlen und denken. Es ist unfassbar, wie die Schriftstellerin mein Innerstes berühren konnte. Ich möchte noch betonen, dass der Ausdruck "Schwarze" Teil des Buches ist und ich deshalb diesen Wortlaut verwendet habe. Für mich gibt es keine Unterschiede, ob ein Mensch nun hell, dunkel, gelb oder mischfarbig ist. Für mich ist jeder Mensch besonders und einzigartig, egal welche Hautfarbe oder Herkunft er hat. Fazit: "Das Mädchen mit den roten Schuhen" ist die Vorgeschichte zu "Kleine große Schritte" von Jodi Picoult in der ich die Protagonistin Ruth Brooks (Jefferson) als junges Mädchen kennenlernen durfte. Ein gelungenes Prequel, was neugierig auf das Buch macht und im nachhinein mir einen tiefschürfenden Einblick gewährte. ~ Rassendiskriminierung ~ gefühlvoll und lebendig ~ eine perfekte Ergänzung zum Roman "Kleine große Schritte"

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Die Kurzgeschichte von Jodi Picoult ist die Vorgeschichte zum Roman „Kleine große Schritte“ Sie umfasst etwa 70 Seiten und ist nur als eBook erhältlich. Die Geschichte erschien noch vor dem Roman als Teaser. Hauptprotagonistin ist Ruth Brooks, ein achtjähriges, dunkelhäutiges Mädchen, welches Ende der 70er Jahre die Möglichkeit bekommt, eine Eliteschule in New York zu besuchen. Ruth lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in Harlem und sie ist die einzige Schülerin aus dieser Gegend auf der Schule. Ruth nimmt ihre einmalige Chance sehr ernst. Doch trotz all ihrer Bemühungen gehört sie nicht richtig dazu. Schnell wird Ruth klar, dass es im Leben nicht darauf ankommt, wie gut oder schlecht du bist, wie sehr du dich bemühst, sondern dass du den optischen Standards einer Gesellschaft entsprichst, der du angehören willst. Jodi Picoult beschreibt die Welt des kleinen Mädchens voller Melancholie und Emotionen. Und obwohl es sich „nur“ um eine Kurzgeschichte handelt, ist es eine Geschichte voller Tiefgang, Ermahnung und einer Botschaft. Rassismus fängt im Kleinen an und wir alle sind dazu angehalten, etwas dagegen zu tun.

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Diese Kurzgeschichte wurde als Teaser zu Picoults “Grosse kleine Schritte” als E-Buch veröffentlicht. In diesem Prequel lernen wir Ruth als achtjähriges Mädchen kennen, das ein Stipendium in einer Privatschule gewonnen hat. Christina, die Tochter der Arbeitgeberin ihrer Mutter, ist ihre beste Freundin und geht auch dort zur Schule. Ruth freut sich und ist motiviert, zu beweisen, dass sie das Stipendium verdient hat. Womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass ihr Farbigsein so stark zum Thema würde. Christina benimmt sich in der Schule, im Kreise ihrer Freundinnen, ihr gegenüber ganz anders, als zuhause. Einige der neuen Klassenkameradinnen lehnen sie offen ab, und andere, darunter auch die Lehrerin, geben sich so grosse Mühe, ganz besonders nett zu sein, dass es schon fast lächerlich wirkt. So wird die Hautfarbe auch dann, wenn sie nicht erwähnt wird, wird immer wieder zum Thema gemacht, obwohl Ruth grosse Anstrengungen darauf verwendet, nicht aufzufallen. Kann man als Mitglied einer Minderheit überhaupt dazugehören? Mit dieser Frage sind Farbige in Europa und Nordamerika ständig konfrontiert. Sie hier mit den Augen eines achtjährigen Mädchens zu betrachten, tut weh und regt zum Nachdenken über das eigene Verhalten und den eigenen Alltagsrassismus an.

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Am 2. Oktober ist Jodi Picoults neuer Roman "Kleine große Schritte" erschienen und als Vorgeschmack zu eben diesem Roman wurde eine Kurzgeschichte als eBook veröffentlich. Darin wird die Kindheit von Ruth Brooks geschildert. Ruth ist die Protagonistin in "Kleine große Schritte" und durch die Kurzgeschichte erhalten die Leser*innen einen Einblick in Ruths Vergangenheit und können sich so ein besseres Bild von dem Charakter machen. Wie sehr diese Einblicke helfen, ihr Denken und Handeln im Roman "Kleine große Schritte" nachzuvollziehen, werde ich nach der Lektüre des Romans natürlich noch genauer berichten. Meine Meinung: Diese Kurzgeschichte bietet einen Einblick in die Kindheit von Ruth. Sie geht als einzige Person of Colour auf eine Schule, auf der sonst nur reiche, weiße, privilegierte Kinder sind. Dort macht sie schon früh Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzung. Auf den wenigen Seiten hat Picoult es geschafft, mir ein gutes Bild von den Personen zu vermitteln. Durch den (wie immer) sehr schön Schreibstil der Autorin konnte ich mich sehr gut in die Personen hineinversetzen. Schon auf diesen wenigen Seiten werden wichtige Fragen zum Thema Rassismus aufgeworfen und die Art und Weise, wie das Thema behandelt wird, gefällt mir bisher sehr. Diese Kurzgeschichte ist mit Sicherheit eine spannende Ergänzung zu dem im Oktober erschienenen Roman. Ich freue mich jetzt schon sehr auf "Kleine große Schritte". "Das Mädchen mit den roten Schuhen" war eine gute Einstimmung, hat mich sehr neugierig auf den Roman gemacht und meine Vorfreude noch mal gesteigert. Fazit: Ein paar wenige Seiten, die schon viel vermitteln. Sie ermöglichen einem einen Einblick in die Kindheit der Protagonistin Ruth, was sie bewegt und geformt hat. Picoult beweist einmal mehr, dass sie wirklich schreiben kann. Diese Kurzgeschichte ist eine schöne Ergänzung zum Roman "Kleine große Schritte" und macht Lust auf die Lektüre! "Das Mädchen mit den roten Schuhen" kann aber auch für sich alleine stehen und bietet auf wenigen Seiten viel Stoff zum Nachdenken.

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"Das Mädchen mit den roten Schuhen" ist eine Kurzgeschichte, eine Vorgeschichte zum eigentlichen Roman "Kleine große Schritte", doch schon diese 70 Seiten lassen mich ungeduldig auf den eigentlichen Roman warten.  Es geht hier um das Mädchen Ruth. Sie hat es geschafft und wird auf einer Eliteschule in New York angenommen. Nichts wünscht sich Ruth so sehr, als von den anderen Jungen und Mädchen akzeptiert zu werden. Sie möchte dabei sein, ein Teil vom Ganzen werden, doch Ruth ist schwarz. Sie ist das einzige schwarze Mädchen an dieser Schule und sie bekommt vom ersten Tag an zu spüren, dass sie anders ist als die anderen.  "Das Mädchen mit den roten Schuhen" - das ist wieder eine echte Jodi-Picoult-Geschichte. Eine Geschichte über Rassismus, aktuell wie nie. Von der ersten Zeile an wird man in die Geschichte mit hineingezogen. Man möchte Ruth Brooks helfen, sie an die Hand nehmen. Sie, die mit ihrer Mutter, der Schwester und der Oma in eher ärmlichen Verhältnissen in Harlem wohnt und doch auf eine Eliteschule gehen darf.  Dies ist nur eine kleine Vorgeschichte. Es ist klar, dass ich das Buch "Kleine große Schritte" lesen MUSS!

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Inhalt: 1979. Die achtjährige Ruth Brooks fängt auf einer neuen Schule an – als einzige Schwarze. Zwar ist sie mit Christina befreundet, dem Mädchen, für dessen Familie Ruths Mutter arbeitet, doch in der Schule distanziert sich Christina von der schwarzen Freundin. Trotz ihrer freundlichen Bemühungen, sich zu integrieren, wird Ruth das Leben von manchen Mitschülern schwergemacht. Meine Meinung: Da die Geschichte aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird, ist auch die Sprache recht kindlich. Es sind größtenteils sehr kurze, einfache Sätze. Einerseits hat mich das etwas genervt, andererseits kann man sich so gut in die kindliche Seele hineindenken. Allerdings wirkt Ruth manchmal auch schon recht reif für ihr Alter. Zuweilen habe ich das als Diskrepanz empfunden. „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ ist die Vorgeschichte von Jodi Picoults neuem Roman „Kleine große Schritte“, der am 2. Oktober 2017 erscheint. Als Appetitanreger ist diese kurze Geschichte gut geeignet, als Stand alone fände ich sie etwas zu mager. So wird man aber gut in die Geschichte von Ruth eingeführt, die zeigt, dass auch heute noch zwischen Schwarz und Weiß Welten liegen können.

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Als grosser Fan von Jodi Picoults Bücher, musste ich natürlich auch das kurze E-Book zu ihrem nächsten Roman lesen. Es klingt unheimlich gut! Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen und ich bin sehr flott durch das E-Book gekommen. Ich habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen, wobei man hier auch sagen muss, dass es leider nicht so lang ist. Von mir aus hätte die Kurzgeschichte ruhig ein wenig länger sein können. Wir begleiten die kleine Ruth an ihren ersten Tagen in einer Schule; an sich nichts Besonderes, aber sie ist das einzige schwarze Kind. Sie macht Erfahrungen, die nicht immer schön sind.... Ich fand es sehr interessant, die Sache mit den Rassenunterschieden aus der Sicht eines Kindes zu sehen und genau deshalb hätte ich mir noch ein wenig mehr von der Geschichte gewünscht. Hoffentlich werden wir im Roman dann noch ein wenig mehr über Ruths Kindheit erfahren! Sie hat die Unbeschwertheit, die ich an Kindern bewundere. Sie sehen die Welt mit anderen Augen, sind unschuldig und kennen meist das Übel der Welt nicht - zumindest so lange nicht, bis es ihnen gezeigt wird. Da die Geschichte relativ kurz war, hat man nur einen kleinen Einblick in die Charaktere bekommen. Das Cover <3 Es ist einfach ein Traum! <3 Aber alles in allem eine schöne Kurzgeschichte, die von mir 4 Sterne bekommt

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