Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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Schwedenfeeling

Von: Nele

15.05.2019

Ein Thriller aus Schweden - das klingt verheißungvoll! "Löwenzahnkind" von Lina Bengtsdotter erfüllt die Verheißung voll und ganz. Nicht die Verheißung von brutalsten Morden und bluttriefenden Seiten. Aber das ist auch nicht notwendig, um einen gelungenen Thriller vorzulegen. Düsternis, menschliche Abgründe, Entgleisungen, innere Zweifel, Verzweilfung, depressive Abstürze, menschliche Fehltritte... Was Lesende erwartet, ist der Wunsch, das Buch nicht weglegen zu müssen! Es fesselt von der ersten bis zur letzen Seite! Auch wenn es nicht so thrillt, dass man vor Grusel und Angst die ganze Nacht Licht an lässt. Die Spannung bei "Löwenzahnkind" ist subtiler. Es wird in angenehmem Sprachstil verbildlicht wie ambivalent Menschen sich verhalten und wie sehr kindliche Erfahrungen in Erwachsenen nachwirken und darüberhinaus wie das Leben der Eltern Auswirkungn auf das Leben der Kinder hat. Wer sich mit Schweden mal auseinander gesetzt hat oder gar mal dort war, kann das Land riechen und alles beschriebene wiedererkennen: Landschaft, Lebensgefühl, Einsamkeit abgelegener Orte, usw. Wer Literatur liebt, wird sich freuen über die Querverweise in literarische Klassiker. Wer sich mit Jugendlichen auskennt, wird die dargestellte Lebenswelt der Jugendlichen und deren Umgang mit Erwartungen und Möglichkeiten nachvollziehen können. Dies ist ein Thriller, in dem es auf sehr angenehme Art menschelt. Obwohl manche Dinge für Thriller und Krimi geübte Lesende vorhersehbar sind, gab es immer wieder überraschende Facetten und das Lesen ist nie langweilig geworden. Am Ende muss man leider sagen,dass der Plot sehr realistisch ist. Leider, weil man sich nicht damit trösten kann, dass alles nur Fiktion ist - es erscheint wie aus dem wahren Leben erzählt.

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Das Buch beginnt damit, die Protagonistin näher unter die Lupe zu nehmen und man merkt sofort, dass sie verschiedene Probleme hat und ihr (Privat-)Leben nicht gut verläuft. Nichts wirklich Neues für einen typischen skandinavischen Thriller. Die Handlung spielt in der ziemlich trostlos beschriebenen schwedischen Kleinstadt Gullspang, in der eine 17 jährige Schülerin seit Tagen verschwunden ist. Während der Ermittlungen erfährt man auch mehr und mehr aus der Vergangenheit der Ermittlerin, bis die Erzählstränge am Ende ineinander laufen. Der Plot ist nicht wirklich neu und überraschend, nimmt aber in der Mitte des Buches Fahrt auf und bleibt bis zum Schluss spannend. Ich werde Teil 2 auf jeden Fall auch lesen.

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Charlie Lager die Ermittlerin aus Stockholm ist vom Leben gezeichnet, denn sie hat ihre Kindheit mit ihrer alkoholkranken Mutter in einer kleinen schwedischen Stadt verbracht, und genau dorthin führt sie dieser Fall zurück. Die 17jährige Annabelle ist verschwunden... Charlie tritt die Reise in ihre dunkle und schwere Vergangenheit an, auf der verzweifelten Suche nach dem jungen Mädchen. Sie wird mit ihren Ängsten und Hoffnungen konfrontiert und steht dabei vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Dieses Debüt hat Potenial. Geschickt, spannend und äußerst versiert hat die Autorin diesen facettenreichen Krimi konstruiert, der beim Lesen eine ungeahnte Sogwirkung enwickelt, der man sich kaum entziehen kann. Überraschung und Spannung bis zuletzt garantiert. Lesen empfehlenswert!

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Flirrender Sommer

Von: Patricia A.

12.05.2019

Sommer in Schweden.... nicht dem Büllerbü-Schweden, sondern das trostlose Dorf, das (nicht nur) Jugendliche mit Alkohol und Drogen versuchen auszuhalten. Ein verschwundenes Mädchen, eine zurückkehrende Polizistin, Protagonisten mit mehr als einem Problem. Auf mehreren Zeitebenen erzählt wird klar, dass sich das Leben dort nicht wirklich zum Besseren gewendet hat. Langeweile, Perspektivlosigkeit - was macht das mit den Menschen? Bleibt am Ende die Frage nach dem deutschen Titel. Im Original einfach nur der Name des verschwundenen Mädchens, war das unverwüstliche, sich durchkämpfende nicht meine erste Assoziation mit Annabelle. Fazit: Eher ein solider Krimi mit Sozialstudie denn ein Thriller.

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Ein Buch zum Mitfiebern

Von: Michelle

12.05.2019

Ich kannte die Autorin vorher nicht. Jedoch habe ich nach den ersten paar Seiten schon nicht mehr aufhören können zu lesen. Man fühlt mit der Protagonistin mit und kommt nicht auf das Ende. Durch die Verschrobenheit der Protagonistin ist das Buch im gleichen Moment witzig, traurig und spannend.

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nette Unterhaltung aber nichts besonderes

Von: Schlumpfine007

11.05.2019

Das Buch ist nett geschrieben aber nichts besonderes. Netter Zeitvertreib für zwischendurch aber nicht besonders fesselnd. Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeiten die in den Kapiteln wechseln. Es braucht eine Zeit bis man den Zusammenhang zwischen der Geschichte versteht. Zum Schluss hin hat sich ein bisschen Spannung aufgebaut. Das Ende kam sehr abrupt ohne jedes Highlight oder Aufklärung der Geschichte. Alles in allem war es ein netter Zeitverteib aber nichts besonderes. Deswegen nur drei Sterne.

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