Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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Der erste Band "Löwenzahnkind" einer Reihe um die Ermittlerin Charlie Lager, beginnt von der ersten Seite an spannend. Charlie ist eine eigenwillige, brillante Ermittlerin, die gerne etwas zu viel trinkt und ein Beziehungsproblem zu haben scheint. Erzählt wird über verschiedene Personen und verschiedene Zeitebenen. Bei einem Handlungsstrang ist anfangs noch gar nicht klar, wie die Personen in Zusammenhang zu der Story stehen. Das wird allerdings am Ende der Geschichte aufgeklärt. Wir nehmen teil an der Ermittlungsarbeit von Charlie und ihrem Team, erfahren sehr viel über Charlies Vergangenheit und erleben in einem Handlungsstrang mit, was mit Annabelle passiert ist. Die Geschichte ist fesselnd und spannend geschrieben, mit sehr viel Atmosphäre. Die Charaktere sind sehr interessant und lebendig dargestellt. Ein richtig starkes Krimidebüt hat Lina Bengtsdotter da hingelegt. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Charlie Lager.

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Löwenzahnkind

Von: Lana Ange

13.06.2019

Bei Löwenzahnkind handelt es sich um einen Krimi/ Thriller der in Schweden spielt. Hauptsächlich wird aus der Sicht von der Ermittlerin Charlie geschrieben, es wird aber auch gewechselt. Diese Sichtwechsel sind gut, um manches besser zu verstehen aber auch verwirrend, da sie oft nur noch mehr Fragen aufwerfen. Die Protagonisten finde ich oft einfach nur nervig und ich kann mir nicht vorstellen, dass Schweden so sind. Keiner kam mir in dem Buch " normal" vor. Untreue, Eheprobleme, viel zu viel Alkohol, Drogen und merkwürdige Freundschaften sind anscheinend nichts besonderes. Die Protagonisten zogen einen einfach nicht ins Buch und fesselten einen damit auch nicht. Besonders Rosa nervte mich seit ihrem ersten Auftritt und es wurde nicht besser. Die Handlung plätschert vor sich hin. Spannung baut sich nicht einmal so richtig auf, wobei das Buch ab ungefähr der Hälfte besser wird. Haltet bis dahin durch. Oft hatte ich das Gefühl, dass sich nichts tut und man das Gleiche ein paar Seiten vorher schon einmal gelesen hatte. Dazu fand ich das Ende auch nicht gut und vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und gut zu lesen. Wäre es spannender gewesen, hätte man das Buch schnell durchlesen können. Die Beschreibungen der Orte fließen sehr schön und bildlich immer wieder mit im Text ein, ohne das man es richtig bemerkt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein Buch für zwischendurch ist, von den man nicht zu viel erwarten darf, dass man aber schön am Strand/Garten/Balkon oder wo man möchte lesen kann.

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In Gullspång, einer Kleinstadt in Westschweden, verschwindet in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle. Zur Unterstützung der lokalen Polizei wird Stockholms beste Ermittlerin Charlie Lager zusammen mit ihrem Kollegen dorthin beordert. Doch die hat nicht nur ein Alkohol- und Medikamentenproblem, sondern auch eine dunkle Vergangenheit in Gullspång… „Löwenzahnkind“ – der erste Roman der schwedischen Autorin Lina Bengtsdotter – soll der Auftakt zu einer ganzen Charlie Lager-Serie sein. Zwar wird das Werk als Thriller angepriesen, von Aufbau und Stil her würde ich das ganze aber eher als klassischen Kriminalroman einordnen. Der Einstieg in die Reihe ist der Autorin meiner Meinung nach ganz gut gelungen, auch wenn ich ihn nicht unbedingt als Highlight unter den Schweden-Krimis bezeichnen würde. Die meiste Zeit wird mehr oder weniger ermittelt und befragt, über das verschwundene Mädchen erfährt man nur in Form von Rückblenden. Das ist manchmal etwas ermüdend, da es scheinbar keinerlei Fortschritt gibt. Interessanter ist da schon das Privatleben der Ermittlerin: neben den bereits angesprochenen privaten Problemen von Charlie ist deren Vergangenheit in Gullspång sowie noch weiter zurückliegende Ereignisse – die ebenfalls in Form von Rückblenden erzählt werden – von großer Bedeutung für das Verständnis von Charlies Seelenleben. Insofern kann man diesen ersten Band der Reihe auch mehr als Einführung der Hauptperson und weniger als eigenständigen Krimi sehen. Die Auflösung des eigentlichen „Hauptfalls“ in diesem Buch ist dann bezeichnenderweise auch eher unspektakulär, ja fast schon enttäuschend. Fazit: mit Charlie Lager gibt es zwar eine neue, interessante skandinavische Ermittlerin mit viel (Erzähl-)Potential, die bei ihrem ersten Fall aber nur bedingt überzeugt und noch deutlich Luft nach oben lässt.

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Spannend

Von: winti

10.06.2019

Ich fand den Thriller enorm spannend. Schon das Cover macht neugierig und ist ein echter Hingucker, aber auch der Inhalt ist fesselnd und aufregend. Durch den tollen Schreibstil kommt man sofort mitten ins Geschehen hinein. Die Spannung ist von der ersten Seite an da und kann durch einige überraschende Wendungen auch bis zum Ende hin erhalten bleiben. Die Figuren sind undurchsichtig und stark. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur empfehlen.

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Thriller der nachdenklich stimmt

Von: S. Krieger

10.06.2019

Bereits das Cover lässt eine düstere und dunkle Geschichte erwarten, passt aber hervorragend zum Buch und erfüllt die Erwartungen voll. Da es sich um den ersten Fall der Ermittlerin Charlie Lager von der Stockholmer Polizei handelt, den Lina Bengtsdotter veröffentlicht hat, erlebt man eine Frau die zwar sehr schnell die Erfolgsleiter bei der Polizei erklommen hat, die sich aber ihren eigenen Dämonen wie Alkohol, Medikamenten und Männern stellen muss. Ihr Chef setzt grosse Erwartungen in sie und gibt ihr zusammen mit einem Kollegen den Vermisstenfall der 17jährigen Annabelle Roos in der Kleinstadt Gullspange, nichtsahnend das gerade hier die alten Wunden aus Charlies Vergangenheit geweckt werden und sie sich nicht nur den Ermittlungen, sondern auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen muss. Das Buch wird in kurzen Kapiteln gehalten die den Leser immer wieder in einen anderen Handlungsstrang der Geschichte ziehen und die Spannung so sehr gut erhalten. Es wird zwischen drei verschiedenen Handlungen gewechselt, welche einmal den aktuellen Vermisstenfall betreffen, die Vergangenheit von Charlie und den damit verbundenen Menschen denen sie hier immer wieder begegnet und zwei Freundinnen Rose und Alice, deren Verknüpfung zum Fall und Charlie selbst erst ziemlich spät zu verstehen sind. Alle Beteiligten ob nun Ermittler, Bewohner der Kleinstadt, Menschen aus der Vergangenheit deren Geschichten erzählt werden oder auch den Kollegen und deren Familien, ergeben ein stimmiges Bild das eine Gesellschaft zeigt die ein Miteinander versucht aber an den Kleinigkeit des Lebens verzweifelt und durch Unstimmigkeiten und Missverständnisse das Leben erschwert. Die Verzweiflung einer Mutter die nur ihre Tochter wiederfinden möchte, die Freunde des Mädchens die alle etwas zu verbergen scheinen, die örtliche Polizei die zu viel Einmischung in ihre Kompetenzen befürchtet und eine Ermittlerin die mehr und mehr ihre eigene Vergangenheit und die Verknüpfungen in den aktuellen Fall erlebt, all das erzeugt Spannung ohne Ende. Ein Buch nichts für schwache Nerven, denn die vielen Wendungen der Autorin um immer wieder auf falsche Spuren geführt zu werden, liest sich düster und erzeugt Gänsehaut bezüglich dieser Geschichte. Ein Buch das langsam die Spannung aufbaut und bis zum Schluß erhält, absolut lesenswert und auf weitere Fäll der Ermittlerin hoffen lässt.

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An sich ist die Story interessant und mit einem richtig guten Ende. Nur zwischendurch sind die Phasen in die Vergangenheit etwas zäh.

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Charlie Lager.....was habe ich sie geliebt. Abgründig, voller Geheimnisse, exzessiv und soooo klug. Jede Seite mit ihr und über sie war einfach ein Genuss. Naja, es ging aber nicht nur um Charlie, sondern auch um die vermisste Annabelle. Auch ein Mädchen mit scheinbar einigen Geheimnissen. Auf der einen Seite liebt sie Partys, Alkohol und Männer, auf der anderen Seite hat sie sehr gerne ihre Ruhe und liest viel. Die gesamten Leute im Ort waren mir ebenfalls ein einziges Rätsel. Seltsam, verschlossen oder halt einfach irgendwie sonderbar. Niemand scheint alles zu erzählen, jeder scheint mehr zu wissen. Aber was ist denn nun an dem Abend, als Annabelle verschwand, geschehen? Ich hatte da einige Dinge im Kopf, war mir aber nicht sicher, denn man wird immer wieder absichtlich auf falsche Fährten gelenkt. Immer wieder kommt Charlie ins Spiel, sie kennt einige der Bewohner noch von früher. Die Ermittlungen haben richtig Spaß gemacht, auch wenn Charlie und ihr Kollege lange Zeit im dunkeln tappen. Die vielen endlosen Fäden fügen sich Stück für Stück und nur ganz langsam zusammen. In einigen Kapiteln liest man "aus einer anderen Zeit". Diese Kapitel waren mitunter wirklich erschreckend und ich war gespannt, welche Personen dort dahinterstecken, auch wenn ich eine dunkle Vorahnung hatte. Diese Kapitel sind wichtig für die spätere Auflösung. Diese kam erst wirklich ganz am Ende und hat mich dann doch etwas verwundert zurückgelassen. Fragen bleiben keine mehr offen, ich würde auf jeden Fall gerne noch viel mehr über Charlie lesen.

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"Alter Schwede“, mein neuester Thriller, die Nummer 1 aus dem Ikealand hat es ganz schön in sich. Gänsehaut puuuuur mit vielen Wirrungen, falschen Fährten und gut durchdachten Finten. Und so kommt es, dass ich bei den doch recht angenehmen Temperaturen fröstele. Aber später dazu mehr. Das Cover vom „Löwenzahnkind“ gefällt mir ausgesprochen gut. Es passt meiner Meinung nach sehr gut zur Thematik und Stimmung des Buches. Vor einer in dunkles Licht getauchten Anhöhe, kontrastiert in der Bildmitte ein weißes Haus. Präsent im Vordergrund liegt, in rötliches Licht getaucht, ein kleiner See, aus dem in großen leuchtend roten Glanz-Lettern der Titel prangt. Das Ganze wirkt auf mich sehr düster und geheimnisvoll. Gespannt fange ich an zu lesen und werde nicht enttäuscht. Die Protagonisten sind trefflich gewählt und gut beschrieben. Die Ermittlerin Charlie Lager könnte es tatsächlich so geben, eingeschlossen die schrulligen Nachbarn. In meiner Phantasie stelle ich es mir zumindest genauso vor. Als Schwedentouristin finde ich es natürlich klasse, dass es den Ort Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden, tatsächlich gibt. So etwas finde ich immer besonders aufregend. Es regt mein Kopfkino an und ich stelle mir dann immer vor, selber vor Ort an den beschriebenen Stellen zu recherchieren und nachzuforschen. Das verschwundene Mädchen Annabell wird wie ein authentischer, sympathischer Teenager dargestellt. Der Schreibstil der Autorin Lina Bengtsdotter ist der Thematik des Falls angemessen und leicht zu verstehen. Das Buch nimmt schnell an Fahrt auf und ist sehr, sehr spannend. Es unterteilt sich in zirka drei grobe Handlungsstränge. Rückblick, Gegenwart und ein Blick in die Zukunft mit der Auflösung. Dazwischen viele Geheimnisse, Lügen, falsche Fährten und viel Schweigen. Aber auch das kann ich mir, in und bei, den Schweden so gut vorstellen. Sich erproben, cool sein, hin und wieder eine Zigarette gönnen oder ein Bier trinken. Jugendliche wollen sich erproben, ihre Grenzen austesten. Die Folgen von Drogen und oder Alkohol nehmen sie nicht so schnell wahr. Und zack sitzen sie in der Drogensumpf- Falle, so wie die geschilderten Teenies oder die Kommissarin selber eben. Aber das macht letztendlich ja auch einen guten Schwedenkrimi aus. Das Düstere, geheimnisvolle, das Böse in friedlicher Landschaft und eben alkoholkranke oder leicht depressive Ermittler der Polizei. Grins, und irgendwie können sie auch gar nicht anders sein, wenn man das Land und seine Bewohner so vor Augen hat und sich auch die Einöde und laaaangen Winter so vor seinem geistigen Auge vorstellt. Pendant dazu der Löwenzahn. Er wächst überall, selbst an den unmöglichsten Stellen. Gewöhnlich, wild, leicht, leuchtend gelb und fröhlich. Wahrscheinlich wurde deshalb auch der treffende Titel gewählt. Zum Glück werden die Fragmente und Puzzleteilchen, die zur Auflösung und Klärung des Schicksals von Annabell gehören, aber nicht in der Versenkung verschwinden und schlussendlich aufgelöst werden. Und so werdet ihr meine Gänsehautmomente, die ich bis zum Schluss hatte bestimmt verstehen können ohne, dass ich zu viel von dem wirklich fesselnden Pageturnern verrate. Das Lesen des Thrillers lohnt sich definitiv ☺! Inhalt: Sie ist Stockholms beste Ermittlerin – doch sie hat Leichen im Keller ... Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist … Die Autorin: Lina Bengtsdotter wuchs in der schwedischen Kleinstadt Gullspång auf, die sie zum Setting ihrer Thriller-Serie um die Ermittlerin Charlie Lager machte. »Löwenzahnkind«, der erste Teil der Reihe, wurde zu einem Sensationserfolg: Es war das bestverkaufte Debüt des Jahres in Schweden und erscheint in 20 Ländern. Lina Bengtsdotter lebt heute in Stockholm. Fazit: 4**** „Löwenzahnkind“ ist im Penguin Verlag erschienen. Das broschierte Buch hat 448 packende Seiten.

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