Leserstimmen zu
Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

Lena Kiefer

Die Ophelia Scale-Reihe (1)

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Unglaublich spannende Agentendystopie

Von: Blintschik

20.02.2019

Die Welt in der Zukunft ist hochtechnisiert, doch plötzlich wird die ganze Technik verboten und schränkt die Menschen ein. Ophelia schließt sich deshalb einer Widerstandsgruppe an, um die Welt zu verändern. Und dann bekommt sie die Chance in die Wachgarde des Königs aufgenommen zu werden und kommt dabei dem König so nah, der für alles verantwortlich ist. Dieses Buch ist wie ein actiongeladener und total spannender Agentenfilm mit einer Prise Romantik. Ich bin schnell in die Geschichte rein gekommen und konnt sofort mit den Personen mitfühlen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, weshalb ich beim Lesen richtig in die Geschichte abgetaucht bin. Besonders hat mir diese futuristische Welt gefallen, die garnicht mal so anders ist als unsere reale Welt und doch etwas science-fictionhaftes an sich hat. Dabei wird man nicht mit vielen Infos vollgeschrieben und doch wirkt die Welt komplex und gut durchdacht. Und das gilt auch für die Handlung, die mich im Laufe des Buches richtig in ihren Bann gezogen hat. Erst kam mir die Geschichte ein bisschen wie ein Mix auf Divergent und Mission Impossible vor, aber schnell habe ich gemerkt, dass da viel mejr dahinter ist. Ich liebe es einfach, dass man als Leser einfach nicht richtig weiß wer welche Geheimnisse hat und wer die Guten und die Bösen sind oder ob es die überhaupt gibt. Das bringt einen zum Mitdenken und hat die Handlung bis zum allerletzten Satz spannend gehalten. Auch die langsame Entwicklung der Protagonistin hat mir gut gefallen. Dabei ist sie nicht einfach nur gewachsen an ihren Erlebnissen, sondern ist auch mal rückfällig und hat zwischen richtig und falsch geschwankt, was sie sehr menschlich wirken lässt. Die Romantik ist wirklich süß. Sie wirkt ebenfalls real und ohne viel Kitsch und baut sich langsam und natürlich auf. Zusammengefasst ist dieses Buch unglaublich spannend und ich bin regelrecht in der Geschichte versunken bis ich schockiert gemerkt habe, dass es zuende ist und ich auf den nächsten Teil warten muss. Außerdem spricht es ein aktuelles und wirklich interessantes Thema an, welches zum Nachdenken bringt und dem Buch etwas Tiefe verleiht. Allgemein finde ich das Buch wirklich super und kann es nur weiter empfehlen.

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Eins vorneweg: ich spare mir Angaben zum Inhalt, denn das könnte Ihr im Klappentext oder anderen Rezensionen schon nachlesen und spoilern möchte ich nicht. Ophelia, die 18 jährige Hauptdarstellerin, ist eine starke Frauenfigur. Da sie ihre Entscheidungen und Positionen öfter hinterfragt und manchen inneren Kampf mit sich austrägt, wirkt sie sehr glaubhaft und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie sich zwar verliebt, das Buch aber nicht in rosarote Schwärmereien abtriftet und nicht ihr einziges Ziel ist, einen Typen abzukriegen. Spannend wird das Ganze auch dadurch, dass nicht alles komplett vorhersehbar ist, sondern dass die Handlung mehrere, unerwartete Wendungen nimmt. Leider - und das ist der einzige Grund für meinen Punktabzug - tut sie das auch am Ende des Buches, das dann mit einem Cliffhanger aufhört. Das muss man mögen. Ich hasse es, wenn ich bis zum Erscheinen des nächsten Bandes warten muss, um zu erfahren wie es weitergeht. An mancher Stelle hätte ich mir mehr Schilderungen dazu gewünscht, welche Technik es nicht mehr gibt und welche Auswirkungen das auf den Alltag des Einzelnen, aber auch auf die Gesellschaft hat. Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Das Buch liest sich flüssig und man mag es nicht aus der Hand legen. Mir persönlich etwas zu kitschig ist das Cover. Vermutlich hätte es mich in der Buchhandlung nicht angesprochen. Passend zur Handlung hätte ich mir etwas Moderneres gewünscht. Ganz klare Leseempfehlung! Ich freue mich schon auf Band 2.

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Lena Kiefer zeichnet ein Bild von einer düsteren Zukunft: Europa ist unter einem König vereinigt, der die völlige 'Abkehr' von jeglicher Technologie angeordnet und durchgesetzt hat. Alle technischen Errungenschaften, die wir heute bereits kennen, und noch einige mehr, die es im 22. Jahrhundert gab (geben wird), um der Menschheit das Leben angenehmer zu machen, sind von heute auf morgen verboten. Ehemalige Ingenieure beschäftigen sich nun mit dem Züchten von Tomaten, um den Speiseplan der Familie aufzupeppen. Alles wird vom König und seiner Regierung kontrolliert und reguliert. Die meisten finden sich damit ab, aber einige wenige begehren dagegen auf – natürlich im Verborgenen. Zu dieser Bewegung, ReVerse, gehört auch die Protagonistin Ophelia. Sie ist 18 Jahre alt und hatte gerade die große Liebe gefunden (ein Widerstandskämpfer wie sie), als ihr diese nach einer missglückten Aktion gegen das Regime durch eine Gehirnwäsche mit anschließendem "Reboot", einem so genannten 'Clearing', genommen beziehungsweise auf das geistige Niveau eines Zehnjährigen "heruntergefahren" wird. Aus Rache, und weil sie überzeigt ist, dass die Menschheit die Technologie zurück¬bekommen muss, lässt sie sich von ReVerse als Attentäterin auf den König rekrutieren. Und ab da wird alles erst richtig spannend! Lena Kiefer schreibt flüssig und fesselnd; am liebsten möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen und in einem Rutsch durchlesen. Die Charaktere sind sympathisch (jedenfalls die, die es sein sollen 😉) und über-zeugend, so wie ihre jeweilige Motivation – einige sind jedoch auch undurchschaubar und rätselhaft, so dass man als Leser bis zum abrupten Ende (des ersten Bandes, zum Glück, nicht der ganzen Geschichte!) nicht sicher sein kann, wer welche Rolle spielt (oder doch nicht?) und wer auf wessen Seite steht. Wer manipuliert wen? Wer ist nur eine Schachfigur, die auf dem Spielbrett hin- und hergeschoben wird? Durch den "Cliffhanger" zum Schluss bleibt es spannend und die Vorfreude und Erwartungshaltung gegenüber Band 2 steigt beinahe ins Unermessliche! P.S. Wer sich bei der Erläuterung für 'die Abkehr" an "Terminator" erinnert fühlt – da gibt es schon gewisse Parallelen, auch bei den Personen, aber das stört nicht, ganz im Gegenteil, es untermauert die These, dass irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft Künstliche Intelligenzen die Herrschaft über die Erde übernehmen und die Menschheit auslöschen werden. Eine beängstigende aber sicher nicht völlig abwegige Zukunftsvision…

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Bin begeistert!!

Von: Laura

09.02.2019

Man sagt zwar, dass ein Buch nicht nach seinem Umschlag bewertet werden soll, jedoch tendiere ich persönlich dazu genau das zu tun. Allein schon die schöne Gestaltung des Umschlags hat mir hier Lust auf's Lesen gemacht. Es hat zwar eine Weile gedauert bis ich mit der Protagonistin Ophelia wirklich warm wurde, trotzdem ist sie eine gute Heldin. (Fun fact: nach dem zweiten Kapitel dachte ich mir schon, dass dieses Buch als Netflix Orginal Serie total cool wäre.) Ich möchte zwar nicht zu viel verraten, aber bereits am Anfang hat mich "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" irgendwie an "Die Bestimmung" von Veronica Roth erinnert. Wer die Bücher mochte und generell gern YA liest wird hier, denke ich, zufrieden sein. Weiterhin ist der Schreibstil von Lena Kiefer angenehm und leicht zu lesen; man kommt auch sehr schnell wieder in die Handlung, falls man es mal kurz unterbrochen hat. Alles in einem bin ich begeistert und freue mich auf den Rest der Triologie!

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Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich nicht, dass das so interessant wird. Ich wollte mich kurz ein Überblick schaffen und bin bis 4 Uhr morgens am Lesen geblieben. Das ist mir seitdem ersten Teil von Harry Potter nicht mehr passiert. Das Buch ist sehr bildhaft geschrieben, jedes einzelne Detail ausführlich beschrieben, es wurde an jede Kleinigkeit gedacht. Am Anfang erinnerte das Buch ein wenig an The Mokingjay , aber im positiven Sinne und danach wurde immer und immer spannender. Ich hoffe, dass es zu einer Verfilmung kommt.

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Buchhandlung Mrs. Books

Von: Annkathrin Stüttgen aus Meerbusch

28.01.2019

Das Buch war außerordentlich gut und hob sich von den meisten Dystopien ab. Toll, dass es von einer deutschen Autorin stammt. Mich erinnerte die Geschichte sehr an: Die Rote Königin von Aveyard, etwas Tribute von Panem und auch die Bestimmung von Roth. Hier mein kurzer Leseeindruck, in einen kurzen Satz, den ich auch für unseren Monatstipp (April) nutzen werde: "WOW. Was für eine spannende und vielschichtige Story rund um die junge Rebellin Ophelia. Überraschende Wendungen, Intrigen und der Kampf um die Zukunft Europas machen aus der All Age Dystopie einen echten Pageturner."

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