Leserstimmen zu
Sofia trägt immer Schwarz

Paolo Cognetti

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Die Geschichte fängt mit ihrer Geburt und Kindheit Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre an, mit der Protagonistin Sofia. Sie ist nämlich ein rebellisch Kind die auch vom denken her ganz anders handelt welches sich nicht in eine Schublade stecken lässt., Umso älter sie wird desto mehr Freiheit will sie haben und ist ständig auf der Flucht. Sie flieht vor den Krisen der Eltern, will unbedingt Schauspielerin werden, verrennt sich allerdings in der Magersucht. Von Mailand, über Rom bis New York, Sofia ist überall und nirgends so wirklich zuhause... Schon zu Beginn war ich quasi im Roman gefangen und gefesselt ich habe mich schon relativ am Anfang mit der Protagonistin Sofia angefreundet . Sie ist vom Charakter eine sehr bemerkenswerte junge Frau, die mich während des Lesens stark bewegt hat , Sofias mit all ihrer Sprunghaftigkeit auf der Suche nach dem großen Ganzen und gerade das macht es wieder so faszinierend. Jedes Kapitel schildert eine neue Erzählung, eine weitere Eigenschaft, die es zu entdecken gilt. Toll fand ich Paolo Cognetti Schreibstil er war leicht und flüssig zu Lesen.. Auch sprachlich versteht er sein Handwerk und schafft es, mit scharfer Präzision die Dinge auf den Punkt zu bringen. Und genau das war auch der Grund warum ich dieses Buch in einem Rutsch weg gelesen habe weil mich der Erzählweise packen konnte. Ich kann dieser Roman nur weiter empfehlen die gerne zwischenmenschlichen Beziehungen mögen und mit einer wundervollen Protagonistin die eine starke Entwicklung durch gemacht hat. Ich möchte noch mehr Werke von Paolo Cognetti Lesen. Klare Lese Empfehlung von mir.

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Sofia ist Einzelkind, schläft aber mit einem zweiten leeren Bett in ihrem Kinderzimmer. Sie wird in eine Familie hineingeboren, in der sich Vater und Mutter streiten und sich ein zweites Kind wünschen. Vergeblich. Ihre Mutter leidet zunehmend an Depressionen und zieht sich zurück. Ihr Vater geht eine Affäre mit einer Kollegin ein, möchte sich aber nicht von seiner Frau scheiden lassen. Dazwischen lebt Sofia rebellisch und ringt nach Aufmerksamkeit. Zur Erstkommunion schneidet sie sich die Haare ab, wird magersüchtig und findet auch in ihrem zukünftigen Leben niemals Halt. In ihren Rollen als Schauspielerin blüht sie auf und scheint wie ausgewechselt. Sie ist glücklich. Doch sobald die Kameras aus sind, ist sie wieder Sofia: Eine einsame Frau, die nach Liebe lechzt, doch jeden Menschen von sich wegschiebt. Eine Gefangene ihrer selbst. Nach dem Roman Acht Berge war ich sehr von Paolo Cognettis Schreibart angetan. Ich ging mit hohen Erwartungen an dieses neue Buch und freute mich über schöne Naturbeschreibungen und eine sanfte, feinfühlige Art mit Worten umzugehen. Leider wurde ich etwas enttäuscht. In Sofia trägt immer schwarz ist in keiner Weise der Cognetti zu finden, den ich so sehr mochte. Er schreibt sehr abstrakt – der Text ist fragmentarisch zusammengesetzt – was mir auf der einen Seite gefällt, doch auf der anderen hätte er nach meinem Geschmack die Geschichte noch in extremere Richtungen lenken müssen. Ich habe viel Spaß an Formspielen und skurrilen Erzählungen, doch hier fehlt mir etwas. Es fehlt ein Wiedererkennungswert, denn leider ist der Inhalt sehr kurzweilig, was hier heißen soll: Am nächsten Tag wusste ich nicht mehr worum es ging. Interessante Ansätze, die mich leider etwas enttäuscht zurückgelassen haben. Daher gibt es leider für diese Buch keine Leseempfehlung von mir.

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In diesem Buch geht es um Sofia Muratore, eine unglückliche junge Frau, die in dieser Welt einfach keinen Platz für sich findet. Sie rebelliert, bringt sich in Gefahr, hält die Menschen in ihrem Umfeld auf Abstand und ist doch ständig auf der Suche nach Liebe, Glück und Geborgenheit. Mein Eindruck: Das Buch hat einen außergewöhnlichen, fast schon experimentellen Aufbau, da sich die Kapitel wie eigenständige Kurzgeschichten mit unterschiedlichen Erzählperspektiven verhalten. Und obwohl der Roman dadurch etwas zerstückelt wirkt, sind letztlich all diese Kapitel um Sofia herum angeordnet, drehen sich also mehr oder weniger um ihr Leben. Dadurch lässt sich Sofia natürlich nur schwer als klassische Protagonistin bezeichnen und ich kam ihr persönlich nicht besonders nah. Auch die Handlung erlangt durch diese spezielle Form nicht die Tiefe, die man von Romanen gewohnt ist, sodass ich gut nachvollziehen kann warum einige Leser Schwierigkeiten mit diesem Buch hatten. Mich hat das allerdings überhaupt nicht gestört, da ich den besonderen Stil und die tolle Sprache unheimlich mochte. Im Gegensatz zu „Acht Berge“ konzentriert sich der Autor in „Sofia trägt immer Schwarz“ auf die Gefühlswelt der Figuren und nicht auf opulente landschaftliche Beschreibungen. Beides beherrscht er ausgesprochen gut, sodass er die etwas düstere Atmosphäre durch Sofias Verlorenheit und Sehnsucht mit seinen Worten wunderbar einzufangen vermag. Fazit: Ein sehr spezielles Buch, dessen Aufbau und Stil sicherlich nicht jedem gefallen, da Handlung und Protagonistin durch die zerstückelte Struktur in den Hintergrund rücken. Mich konnten die schöne Sprache und experimentelle Form der Geschichte aber sofort begeistern, sodass ich nun schon sehnsüchtig auf die nächste Veröffentlichung von Paolo Cognetti warte. Eine Empfehlung.

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Es ist ein wundervoller Roman mit einer außergewöhnlichen Technik, den Paolo Cognetti hier vorgelegt hat, der mich begeistert hat. 10 Kurzgeschichten, die eigentlich alleine stehen könnten, verwoben zu einem Roman, in dessen Mittelpunkt Sofia steht, eine Dreiecksverbindung Vater – Tochter – Mutter, ein Blick in die Spätsiebziger von Norditalien. Aber das ist es nicht allein, denn auch die verschiedenen Perspektiven sind durchdacht gewählt, sie passen sich der Sicht des jeweiligen Erzählers an. Distanziert personal und dicht in der Ich- und Du-Perspektive wechselt die Nähe und die Sprache. Wem »Alles ist möglich« von Elisabeth Strout gefallen hat, wird auch von diesem Roman begeistert sein. Weiter zur Rezension: https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/sofia-tragt-immer-schwarz-von-paolo.html

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Irgendwann will ich in meinem Bücherregal nur Bücher haben die ich liebe. Dieses Buch wird dazu gehören. Ich mag die Art wie der Autor schreibt. Ein ständiger Wechsel der Perspektive. Man springt beim lesen nur so durch die Zeit. Mal nach vorne mal nach hinten. Mal erzählt sie, mal er, mal jemand ganz anderes. Und aus all dem entsteht ein Bild von Sofia die wie so viele irgendwie verloren ist, nicht ganz in diese Gesellschaft und diese Welt passt. Manchmal hat man das Gefühl Sofia endlich greifen und verstehen zu können und dann verfliegt alles wieder. Für Liebhaber von guter Literatur, für Menschen die es mögen, wenn der Autor noch viel Interpretationsspielraum lässt und für alle die sich gern mit zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen gibt es von mir eine Leseerfahrung.

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Enttäuschend

Von: Kathy30

17.01.2019

Der Inhalt: Sofia ist die Tochter von Rossana und Roberto. Die Mutter ist depressiv und der Vater flüchtet sich in seine Arbeit. Sofia bekommt keinen Halt und macht sich alleine auf die Suche nach Glück und einem Platz in dieser Welt. Ihre Tante Martha begleitet sie ein Stück bei ihrer Suche. Sofia möchte Schauspielerin werden und es verschlägt sie von Mailand nach Rom und dann nach New York. Das Cover: Ich bin durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Vorher kannte ich den Autor Paolo Conetti noch nicht und hatte auch noch nichts von ihm gelesen. Auf dem Cover ist eine schwarze, weibliche Person skizziert abgebildet, die sich von einem warm-gelben Hintergrund absticht. Die Sprache: Paolo Conetti beschreibt die Ereignisse in einer sehr bildlichen Sprache, die jedoch leicht verständlich ist. Meine Meinung: Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Zu gerne wollte ich wissen, was Sofia auf der Suche nach sich selbst erlebt und welche Erkenntnisse sie dadurch gewinnt. Die Geschichte fängt mit ihrer Geburt und Kindheit Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre an. Am Anfang ist mir Sofia noch sehr sympathisch und ich kann einen Bezug zu ihr herstellen. Auch die Figuren von Mutter und Vater gefallen mir anfänglich noch recht gut. Zur Mitte hin verliere ich dann jedoch die Verbindung zu den Figuren und sie distanzieren sich immer mehr. Sie werden mir gleichgültig und ich verliere das Interesse an ihrer Geschichte. Sofia kann ich überhaupt nicht mehr folgen. Ihre Handlungen machen weder Sinn für mich noch berühren sie mich in irgendeiner Weise. Der Autor trifft leider überhaupt nicht meinen Ton. Auch das Ende konnte mich nicht mehr umstimmen. Es passiert leider nichts was mich in irgendeiner Form bewegt, so dass die Seiten nur noch so dahinplätschern und ich froh war, als ich an der letzten Seite angelangt war und ich das Buch schließen konnte. Fazit: Die bildliche Sprache des Autors hat mir gut gefallen und die Geschichte ließ sich leicht lesen. Jedoch konnte ich mit dem Inhalt und den Personen nichts anfangen. Sie haben in mir nichts berührt. Literatur ist eben Geschmacksache und dieses Buch hat meinen Geschmack leider nicht getroffen.

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Gut geschrieben, die Geschichte selbst konnte mich aber nicht überzeugen! *** Sofia ist nicht glücklich. Nie quasi. Melancholisch und ohne Halt zieht sie durch die Welt. Stets auf der Suche nach einem Halt, einem Anker der sie zur Ruhe kommen lässt im Sturm ihres Lebens. JEDER hat sie gelesen, die 'Acht Berge' - jeder außer mir. Das Buch habe ich irgendwie verpasst. Der Klappentext des zweiten Buches von Paolo Cognatti konnte mich dafür sofort begeistern. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, aufgrund des Hypes um das vorherige Buch des Autors. Leider bin ich mit Sofia nicht warm geworden. *** Das schriftstellerische Talent des Autors steht außer Frage. Das Buch ist gut geschrieben, mit wenigen gut gewählten Worten schafft der Autor eine emotionale Stimmung (meist eine triste Stimmung). *** Eine Sache irritiert mich allerdings immer: Die Du-Form. Einzelne Kapitel sind in dieser Form verfasst, in dem Fall ist Du Sofia. Das stört mich extrem im Lesefluss. Es mag eine literarische Meisterleistung sein in diversen Persönlichkeits-Formen zu schreiben. Ich kann damit persönlich nicht viel anfangen. *** Wir schon gesagt ist die Stimmung recht trist. Bewusst trist. Sofias Leben ist von seelischen Rückschlägen geprägt. Sie wirkt antriebslos und impulsiv. Das ist an sich spannend, des diese charakterlichen Umstände machen Sofia wenig berechenbar (zu Beginn). Doch mir hat es der Autor damit nicht leicht gemacht mich für die Geschichte zu begeistern. Der spannendste Erzählstrang war des von Sofias Vater. Er war für mich der einzige der ein wenig Leben in sich hatte. ‚Sofia trägt immer schwarz‘, genauso sieht ihre Storyline aus, farblos. Ich habe mich besonders zum Ende hin durch die Seiten gekämpft, gelangweilt von der Geschichte. Ehrlicherweise hatte ich nicht das geringste Interesse wie es mit Sofia weiter geht.

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Cover Das Cover hat mich sofort angesprochen. Man sieht ein junges Mädchen oder eine Frau in einem dunklen Kleid vor einem rötlichen Hintergrund. Passend zum Titel und der Geschichte könnte es Sofia sein. Schreibstil Ich habe erst etwas gebraucht um ins Buch zu kommen. Der 1978 in Mailand geborene Autor hat das Buch in 10 Kapitel eingeteilt, die er unterschiedlichen Leuten gewidmet hat. Jedes ist aus einer anderen Perspektive und in einem anderen Schreibstil geschrieben. Ich wusste manchmal gar nicht aus welcher Sicht, die Geschichte gerade geschrieben ist und von welchen Personen die Rede ist und wie Sofia zu ihnen steht. In vielen Büchern finde ich solche Wechsel sehr interessant, weil sie einem den Roman näher bringen und das Geschehen aus mehrerer Seiten zeigen, hier war das leider nicht der Fall. Man kratzt nur an der Oberfläche und lernt Sofia gar nicht richtig kennen. Inhalt/Meinung Sofia wächst behütet bei ihren Eltern auf, doch die nach außen aufrecht erhaltene Idylle trügt. Sofias Mutter kommt teilweise gar nicht aus dem Bett und ihr Vater beginnt sich für eine andere Frau zu interessieren. Die Jugendliche beschließt eine zeitlang bei ihrer Tante zu wohnen, das auch nicht lange funktioniert. Mit Männern hat sie ebenfalls kein Glück und lässt keinen so richtig an sich heran. Ich würde gerne mehr über dieses Buch erzählen, aber ich bin nicht richtig in die Geschichte vorgedrungen und konnte mich auch nicht hineinfallen lassen. Obwohl ich das Buch komplett gelesen habe, kann ich nicht so richtig beurteilen, was es mir mitteilen will und was eigentlich darin passiert. Man erfährt sehr viele Einzelheiten über die unterschiedlichsten Nebenpersonen, denen Sofia begegnet und wie sie Sofia wahrnehmen, aber trotzdem kommt man der Hauptperson nicht wirklich nahe. Man kann ihre Gefühle und Handlungen nicht einordnen und verstehen, weil die Personen um sie herum sie ebenfalls nicht nachvollziehen können. Fazit Kein einfaches Buch, was sich schwierig einordnen lässt. Sowohl der Schreibstil, als auch der Inhalt lassen mich etwas enttäuscht zurück. Das Buch wurde mir vom Penguin Verlag zur Verfügung gestellt, dies beeinflusst in keiner Weise meine Meinung. Zum Buch Autor: Paolo Cognetti Übersetzer: Christiane Burkhardt Buchlänge: 235 Seiten Preis: 18 Euro Verlag: Penguin Verlag

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