Leserstimmen zu
Der Outsider

Stephen King

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Hörbuch MP3-CD
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Inhalt: Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugen und sämtliche Indizien weisen auf genau eine Person hin die sich hinter diesem Mord verstecken soll und zwar der allseits beliebte Englischlehrer und Baseballcoach Terry Maitland. Der zweifache Vater und liebevolle Ehemann hat zwar einige Beweise die den Mord bestätigen, aber auf der anderen Seite ein handfestes Alibi. Terry wird vor aller Öffentlichkeit festgenommen um seine Unschuld zu beweisen. Hat er dieses Verbrechen begangen oder ist er doch unschuldig ? Meine Meinung: Das warten hat endlich ein Ende. Nach Sleeping Beauties was im Jahr 2017 bereits für mich ein großes Highlight war erschien nun endlich am 28.08.2018 das neue Werk des Meisters des Horrors. Der Outsider ist der neue Titel des neuen Thrillers von Stephen King. Und da ich genau wie bei Sleeping Beauties der Stimme von David Nathan lauschen wollte, habe ich sämtliche Zeit investiert und mich dem Hörbuch gewidmet. Auch in diesem Buch hat David Nathan mich mit seiner angenehmen Stimme von der ersten Minute an unterhalten und die Hörzeit verging (trotz der Länge von 1149 Minuten!) für mich wie im Flug. Von der Art der Geschichte erinnert der Outsider mich sehr an die Bill Hodges Trilogie und im Laufe der Geschichte ist mir immer mehr klar geworden, dass dieses Buch eine Art Nachfolger der Trilogie ist. Wenn man die Bill Hodges Trilogie von Stephen King also noch nicht gelesen hat sollte man dies vorher umgehend tun ! Sonst Spoilergefahr ! Die Geschichte an sich konnte mich wieder absolut fesseln und überraschen. Die Erwartungen die ich anfangs an dieses Buch hatte wurden vollkommen über den Haufen geworfen als ich begann dieses Buch zu hören. Die Ermittlergeschichte die ich in diesem Buch erwartet hatte war in diesem Buch sehr schnell abgeharkt und entwickelte sich zu einer völlig neuen. Außerdem gab es Wendungen in diesem Buch wo mir einfach die Spucke wegblieb und selbst mich als Stephen King-Kenner noch überraschte. Fazit: Mit seinem neuen Buch hat Stephen King mich wieder völlig auf seine Seite gezogen und mir wieder Lust auf mehr Horror des Meisters verschafft. Der Outsider ist eine absolute Empfehlung für jeden Stephen King-Fan oder der es werden möchte. Dieses Buch bzw. Hörbuch verschafft dem Leser (oder Zuhörer) einige Stunden voll Spannung, Nervenkitzel und Überraschungen. Von mir bekam der Outsider 5 von 5 Sterne.

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Stephen King teilt seinen neuen Roman “Der Outsider” in zwei Hälften. Geht es im ersten Teil um die Vorverurteilung eines Mitbürgers, dessen Tat eindeutig bewiesen scheint, aber noch nicht gerichtlich bestätigt ist. King zeigt, wie schnell Menschen, die vorher Nachbarn, Bekannte oder sogar Freunde waren, bereit sind, das Schlimmste anzunehmen und bald auch öffentlich ihre Abscheu zu zeigen – der Weg von wütender Empörung zum haltlosen Mob ist kurz. Und er führt vor, wie schnell sich die ermittelnden Behörden auf einen Täter einschießen können, wenn der öffentliche Druck groß und das Eingeständnis eines Irrtums unangenehm ist. Doch er lässt seinen verantwortlichen Ermittler auch lernen und seinen Fehler so gut es geht wieder gut machen. Mit dem Auftauchen von Kings Heldin Holly, die wir schon aus “Finderlohn” und “Mind Control” kennen, bekommt der Thriller im zweiten Teil dann seinen typischen Stephen King-Horror-Thrill mit vielen übernatürlichen Grusel- und Ekeleffekten. Wieder spielt die Story im nur vordergründig idyllischen ländlichen Amerika und wieder schafft er es ganz großartig, sich in kleinen feinen Randbemerkungen kritisch zu aktuellen gesellschaftlichen Themen zu äußern, ohne dabei seine packend-gruselige Story außer Acht zu lassen. “Der Outsider” ist hervorragend von David Nathan gelesen, der mit seiner Stimme jedes spannende Hörbuch so richtig rockt.

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King eben. Das ist auf keinen Fall abwertend gemeint. Es ist einfach ein King – unterhaltsam, spannend, an einigen Stellen zum wohligen Schaudern (naja, ganz so wohlig waren Würmer und Maden dann doch nicht). Das ganze grandios wie immer gelesen von David Nathan. 4,5 Sterne von mir. Und damit wäre eigentlich schon alles gesagt ;) Ich will aber nicht verschweigen, dass ich mich über das Wiedertreffen von Holly Gibney gefreut habe. Mochte ich sie schon an der Seite von Bill Hodges sehr gern, durfte sie einen richtig großen Schritt in der Entwicklung machen und hat sich meiner Meinung nach zum echten Sympathieträger gemausert. Ich mag es, wie sie gestandenen Detektives nach und nach klar macht, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die man mit Schulweisheit nicht erklären kann. Vor allem mag ich es, wie King uns an ihren Gedanken teilhaben lässt. Aber auch die anderen Charaktere ließen nichts zu wünschen übrig – glaubwürdig, nicht klischeehaft und mit Ecken und Kanten versehen. Man muss nicht alle mögen, aber man kann ihnen und ihren Motiven und Handlungen folgen. Alles in allem kann ich mich nur wiederholen: ein richtig guter King, dem diesmal auch am Ende nicht ganz so sehr die Luft ausging, wie ich es schon oft bei ihm erlebt habe. Und ich wünsche mir wirklich innigst, dass der Verlag nie auf die Idee kommt, einen anderen Sprecher für Kings Werke zu verpflichten. Nathan ist für mich einfach DIE deutsche Stimme Stephen Kings. Fazit: Sehr gute Thriller-Kost, für alle, die eine Prise Mysterie nicht schreckt.

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Mein Spannungsroman des Jahres. Von Anfang an habe ich atemlos gelauscht und ich war traurig, als das Hörbuch zu Ende war. Gespannt verfolgt man den Kriminalfall um Terry Maitland, welcher beschuldigt wird, einen Jungen brutal geschändet zu haben. Denn obwohl alle Indizien gegen Terry sprechen, gibt es auch unwiderlegbare Beweise, dass er sich weit entfernt aufgehalten hat. Aber wie kann es sein, dass er an zwei Orten gleichzeitig war? Langsam aber schleicht sich die Legende um das portugiesisch- spanisch-mexikanische Monster El Coco in den Roman, Figuren mussten fatale Fehler eingestehen und wandeln sich unter dieser Erkenntnis. Und dann beginnt die Monsterjagd, welche nicht weniger spannend ist als der Kriminalfall. Es empfiehlt sich, vor die Bill Hodges – Trilogie gelesen zu haben, was ich schleunigst nachholen werde. Es kann auch nicht schaden, vorher William Wilson gelesen zu haben. Dazu kommen u.a. Seitenhiebe auf Stanley Kubrick und Kind bringt noch einmal zum Ausdruck, was er von dessen Verfilmung von *The Shining* hält – nämlich gar nichts. *Der Outsider* ist jedoch mehr als ein einfacher Krimi, Trump ist überall präsent, man verdächtigt einander, ihn gewählt zu haben, wenn man dies nicht gerade durch Autoaufkleber und Poster kundtut. Es herrscht ein allgemeines gegenseitiges Misstrauen, welches den Fall Terry Maitland so richtig zur Explosion bringt. Die Infrastruktur ist verkommen, die Straßen gleichen Buckelpisten, zwischen den Eisenbahnschienen wuchert das Unkraut. Fazit 19 Stunden atemlose Hochspannung. Ich habe mich prächtig unterhalten gefühlt.

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Inhalt Ein elfjähriger Junge wird tot aufgefunden. Misshandelt und ermordet. Viele Zeugen melden sich, dass sie den hiesigen Coach gesehen hätten. Doch dieser streitet alles vehement ab. Immer mehr Beweise und Zeugenaussagen sammeln sich. Daraufhin wird der Coach verhaftet. Der zuständige Detective, und außerdem der Vater von einem der Schützlinge des Coaches, leitet die Ermittlungen und gewinnt immer mehr die Befürchtung, dass die Zeugen recht hätten. Doch Ist der Coach wirklich schuld oder steckt jemand (oder etwas) anderes dahinter. Meine Meinung über dieses Buch/ Hörbuch Ich habe das Hörbuch gehört. Es wurde wieder von David Nathan vertont. Er hat eine sehr tiefe, aber auch angenehme und auch spannungsverbreitende Stimme. Man hört gern zu. Doch durch seine Stimme verfalle ich sehr oft dazu, an der Story vorbei zu hören, was nicht so praktisch ist. Aber dennoch mag ich sie sehr gern anhören. Der Start hat mir sehr gut gefallen. Da gab es den Anfang, wo das Kind gefunden wird und die ganzen Vernehmungen und Ermittlungen. Dazwischen wurde auch geschaut, ob der Coach wohl doch die Wahrheit sagt. Es wurde alles überprüft. Bisher hatte ich noch nie das perfekte Buch von Stephen King für mich gefunden und am Anfang dachte ich, dass das genau die Richtung ist, die ich sehr gerne mag. Doch dann kam der Umschwung und es erinnerte mich plötzlich an ES, was mir nicht gut gefallen hat. Wäre der Anfang nicht so super gewesen, hätte es wohl schlechter abgeschnitten. Was mich diesmal gar nicht so sehr gestört hatte, wie bei anderen Büchern: Die langen Umschreibungen und Erklärungen von Orten, Dingen, Gegebenheiten usw. Das passte sehr gut hier rein. Ich finde es jedenfalls sehr schade, dass ich letztendlich nur 3 Sterne vergeben kann.

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