Leserstimmen zu
Tot bist du perfekt

JP Delaney

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ACHTUNG! SPOILER! Abbie wacht auf, geliebte Ehefrau und liebende Mutter - damit fängt alles an. Zweifel an ihrem wahren Ich machen sich nach und nach breit, Erinnerungen kehren zurück, doch irgendetwas stimmt nicht. Ist es Ihre Erinnerung? Ihr Körper? Oder ihr Mann? Dieser erzählt ihr, dass er sie erschaffen hat. Doch warum? Hatte sie einen Unfall und er musste ihr alles neu beibringen? Oder schlimmer? Ja es ist schlimmer! Sie ist nicht mehr sie selbst. Ihre Seele wurde in einen Roboter gepflanzt, einer künstlichen Intelligenz. Nach und nach kommen ihre Erinnerungen zurück und sie stellt Nachforschungen an. Was ist vor 5 Jahren geschehen? Hatte sie einen Unfall? Oder war sie ….tot? Hintergrund dieser Geschichte ist die Liebe eines Mannes zu einer Frau, die er durch einen tragischen Sportunfall verloren hat. Seine geliebte Frau Abbie hinterlässt nicht nur ihn, sondern auch ihren autistischen Sohn Danny. In seiner unermesslichen Trauer entwickelt einen Cobot. Eine Form von einer künstlichen Intelligenz mit Gefühlen und lässt somit seine Frau Abbie zurückkehren. Doch Abbie, der Cobot, denkt und fühlt wie die vermisste Abbie Cullen-Scott und beginnt an Tims Geschichte zu zweifeln. Eine Frage steht nun im Vordergrund: Was ist wirklich an dem Tag von Abbies verschwinden passiert. Meine Meinung Die Geschichte spiegelt die Vergangenheit und Gegenwart wider und macht es daher so interessant. Man kann sich als Leser in die Gestalt der Abbie einfühlen und bekommt eine Gänsehaut, bei dem, was man im Laufe des Buches erfährt. Fazit Das Buch hat viele Facetten, die mich stellenweise gefesselt haben und dann doch wieder gelangweilt haben. Trotzdem ist es lesenswert und führt einem vor Augen, was alles möglich sein könnte…in der Zukunft.

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Worum geht's? Kurzgesagt, es geht um künstliche Intelligenz. Die Firma von Tim entwickelt Roboter, die fühlen und selbstständig denken können. Nachdem seine Frau Abbie verschwunden ist, erschafft er die als KI Roboter. Und dieser fühlt, denkt und handelt eigenständig. Sie soll ihm helfen, die richtige Abbie zu finden. Damit beginnt ein spannendes Rätsel darum, was mit der wahren Abbie vor fünf Jahren passiert ist. Außerdem spielt das Thema Autismus hier eine wichtige Rolle. Das ganze wird aus der Perspektive von der künstlichen Abbie beschrieben aber in der zweiten Person, so dass man denkt, man wird selbst angesprochen. Außerdem wechselt die Erzählperspektive abwechselnd zwischen KI Abbie und einem Rückblick über die Beziehung zwischen Tim und Abbie aus Sicht des Teams von Tims Firma. Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich. Mich lässt dieses Buch auch etwas verwirrt zurück, aber ich fand es insgesamt eigentlich echt gut gemacht. Mal was anderes und mit diesem Thema habe ich echt nicht gerechnet. Spannende Wendungen und interessante Geschichte. Ich bin zwar irgendwie unschlüssig, gebe aber 4/5 ⭐.

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Stell dir vor, du wachst in einem Krankenhaus auf und deine ganze Welt hat sich verändert. Dein Mann sieht nicht mehr so aus, wie am "Tag zuvor" und auch dein Sohn ist schon größer. Wenn du dann aber auch noch merkst, daß du ganze 5 Jahre fort warst, müsstest du ja dezent in Sorge verfallen, oder?! Und was wäre, wenn du nun kein Mensch mehr wärst? ---- Wir haben hier eine komplizierte Geschichte, die durch die wechselnde Erzählweise verwirrend erscheint. Abwechselnd wird in der "Wir" und in der "Du" Form erzählt, was mich persönlich immer wieder mit Fragen zurück gelassen hat... Wer ist die Person die dich so sehr beobachtet, daß er alles kommentieren kann, was du machst? Und tatsächlich erfährt man dies zum Schluss. Das ganze Buch ist sehr spannend, wenn auch nicht immer sehr logisch. Es behandelt verschiedene Themen, wie zum Beispiel Autismus, obsessive Liebe und künstliche Intelligenz, im Ganzen also eine sehr interessante Mischung... Wenn sie denn gut gemacht ist. Und tatsächlich verbindet sich hier alles zu einer Story, die dich absolut nicht mehr los lassen wird. Da ich von dem Autor schon "the girl before" gelesen habe und nicht so sehr überzeugt war, war dieses Buch ein Neustart mit dem Autoren. Und ich wurde nicht enttäuscht. Daher gibt von mir eine klare Leseempfehlung 🥳

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Gewaltig!

Von: _bookerella_

02.07.2020

Der Klappentext hat vom ersten Moment an meine Neugierde geweckt und doch habe ich etwas völlig anderes erwartet. Trotz des unkonventionellen Themas und des für mich etwas schwierigen Einstiegs, fesselte mich die Story sehr. Zwar hielt meine Skepsis lange an, doch ich konnte dennoch nicht davon ablassen. Je verwirrter ich wurde und je mehr ich zweifelte, umso tiefer steckte ich schon im Konflikt. Abbigail ist vor Jahren verstorben. Dennoch öffnet sie zu Beginn der Geschichte plötzlich ihre Augen und erkennt augenblicklich ihren Ehemann Tim. Doch sie ist es nicht wirklich. Naja nicht ganz zumindest. Und doch beginnen die beiden ihr gemeinsames Leben mit ihrem autistschen Sohn Danny wieder aufleben zu lassen. Plötzlich tauchen nach und nach immer wieder Hinweise und versteckte Geheimnisse auf, die die Spannung unglaublich befeuern und tausende Fragenzeichen über meinem Kopf aufsteigen ließen. Ich muss zugeben, dass ich immer wieder Lesepausen brauchte, nicht weil die Story langweilig ist, sondern weil sie in meinem Kopf unglaublich viel Raum beansprucht hat und ich sie immer wieder ein bisschen sacken lassen musste. Und letztlich wuchs sie mir fast über den Kopf. Ich bin wenig technikaffin und demnach gab es regelmäßig Passagen, die mir sehr zäh vorkamen. Insgesamt musste ich mich doch schon etwas durch die Geschichte kämpfen, weil sie so anders ist. So unerwartet und so originell. Ich bin völlig beeindruckt von der Idee die dahinter steckt und habe immer wieder neue Ansätze entwickelt wie es weiter gehen könnte. Ich lag ausnahmslos immer daneben. Es ist abgedreht, es ist speziell und es hat mein Denken völlig auf den Kopf gestellt. Die Zukunftsvisionen die sich dadurch entfalten sind ebenso erschreckend wie faszinierend. Ich weiß, ich drücke mich hier zum Teil schwammig aus. Aber ich möchte den Knackpunkt an Abbies Erwachen nicht verraten. Die Schockwelle soll euch ebenso eiskalt erwischen wie mich. Denn meiner Meinung nach sollte man relativ unwissend und unvoreingenommen an die Story herangehen. Denn das Gesamtbild ist letztlich gewaltig!

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Der Titel schon mal spannend, der Klappentext vielversprechend. Aber auch der Lesestoff? Bin hin und hergerissen. Versprochen wurde folgendes: "Du schlägst die Augen auf und etwas stimmt nicht. Du weißt nicht, was dir passiert ist. Du liegst in einem fremden Bett. In einem Krankenhaus. Neben dir steht dein Mann Tim, ein erfolgreicher Unternehmer. Er hat Tränen in den Augen, weil du – seine geliebte, perfekte Frau – am Leben bist. Du denkst, du hättest einen schweren Unfall gehabt. Doch dann sagt Tim: Wir haben jahrelang daran gearbeitet, dass ich dich wiederbekommen konnte Du entdeckst dein Leben wie mit fremden Augen. Du ahnst Gefahr, aber du weißt nicht, wo genau sie lauert. Du weißt nur: Du musst wachsam sein. Denn irgendwo in deinem schönen Haus, bei deinen Liebsten liegt der Grund dafür – der Grund, warum du vor Jahren gestorben bist." Tim, der Ingenieur, der Mann der Roboter zum Leben erweckt und ihnen scheinbar eine Seele einhaucht. Abbie, die Superfrau, die nach einem Surfausflug nicht mehr zurückkehrt. Der autistische Sohn Danny und ein paar Randfiguren geben dem Roman die Charakter. Auto Delaney gelingt es alle authentisch darzustellen. Die Kapitel wechseln in der Erzählweise und nehmen gegen Ende des Buches nochmal eine - ja vielleicht - seltsame Wendung. Dem Leser sei angeraten normale Denkmodelle und -wege zu verlassen und der Phantasie Raum zu geben. Einerseits bleibt die Story um die verschwundene Abbie stet spannend, andererseits gelingt Delaney aber m.E. der gipfelnde Spannungsbogen nicht zu 100%, manchmal zerfasert die Geschichte ein wenig. Das Abbie in Form eines Roboters zunehmend "selbst lernt" und schlussendlich auch eigene Handlungen vornimmt, muss man der Fiktion erlauben. Das Tim mit dem Roboter Abbie einerseits seine Abbie wiederfinden will aber andererseits am Ende der Story etwas ganz anderes offenbar wird, ist inhaltlich irgendwie ebenso brillant wie erzählerisch manchmal schwer nachvollziehbar. Daher fällt es mir schwer, meine anfänglich Begeisterung für dieses ungewöhnliche Buch bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass der vermittelte Stoff einen Bogen vom Autismus bis hin zu künstlicher Intelligenz zu schlagen versucht, was ja nun ein sehr weites Feld ist. Ein etwas anderer Roman. Roboter mit Seele und Gefühl. Vermisste Ehefrau und besessener Ehemann. Dazu ein autistischer Sohn und bis zum Schluss nicht wirklich klar, was will uns die Geschichte eigentlich erzählen. Wem es geling, die teils surrealen Umstände "wegzudenken" und sich auf das Rätsel einzulassen, der mag seinen Spaß haben.

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Als Abbie in einem Krankenhaus aufwacht, denkt sie zunächst, sie hätte einen Unfall gehabt. Doch schnell stellt sich heraus, dass sie ein emotionsfähiger Roboter ist, der von ihrem Mann Tim, einem IT-Millionär aus dem Silicon Valley, gebaut wurde, als Ersatz für seine Frau Abbie, die vor 5 Jahren gestorben ist. Nach und nach erfährt Abbie, dass nicht alles ist wie es scheint und dass unter der Oberfläche der scheinbar perfekten Ehe gefährliche Geheimnisse verborgen waren. Irgendwo zwischen diesen Geheimnissen muss auch der Grund sein, wieso Abbie gestorben ist. Tatsächlich hatte ich etwas ganz anderes erwartet, als ich den Klappentext gelesen habe. Zunächst war ich etwas irritiert von der Wendung, die die Geschichte schon auf den ersten Seiten nahm, ich war aber auch gespannt, wie es sich weiter entwickeln würde. Was mir gut gefallen hat, war das interessante Themenspektrum, das sich zum Beispiel mit künstlicher Intelligenz, Autismus und Ethik befasst. Das Buch beinhaltet einige interessante Gedankenspiele und bemüht sich stets, Spannung aufzubauen. So richtig packen konnte es mich leider trotzdem nicht, teils auch, weil die Geschichte manchmal wirklich verwirrend ist. Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen, allerdings hat mir die Perspektive gar nicht zugesagt, die sich kapitelweise abwechselt. Mal erzählt ein bis zum Schluss unbekannter Erzähler aus der Wir-Perspektive, mal wird der Leser in der Du-Perspektive direkt angesprochen, was mir beim Lesen leider gar keinen Spaß gemacht hat. Zwar wird der Grund hierfür am Ende enthüllt, trotzdem hat das für mich den Lesespaß einfach beeinträchtigt. Trotz allem ist die Idee klasse, man hätte sie aber besser umsetzen können.

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Genial

Von: Michaela

28.06.2020

Sie wacht auf in einem Krankenhaus? Was ist bloß mit ihr geschehen? Hatte sie einen Unfall? Tim ist ein Programmierer der eine eigene Firma hat. Er ist völlig besessen von seiner Frau Abbie. Vor sechs Jahren verschwand Abbie und Tim hat dieses nie verschmerzen können. So hat er Abbie den Cobot erschaffen. Am Anfang habe ich gedacht was ist das für eine Geschichte, aber je mehr ich gelesen habe so begeistertwar ich von der Story zu folgen. Seite für Seite zog an mir voran und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Hier handelt es sich um einen psychologischen Spannungsroman. Ein sehr guter Thriller der für den Leser viel Spannung und viele überraschende Wendungen bereit hält. Das Ende war wirklich der Hammer. Schon lange nicht mehr so ein gutes Buch gelesen.

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Inhalt: Abbie Cullen erwacht nach einem Unfall im Krankenhaus. Ihr Ehemann ist bei ihr, aber sie weiß nicht, was passiert ist. Doch sehr schnell wird klar, dass sie kein Mensch, sondern ein Cobot mit Abbies Identität ist. Tim, ihr Ehemann, scheint sie entwickelt zu haben, da er nicht ohne Abbie leben wollte. Doch nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und die Cobot-Abbie zweifelt irgendwann daran, ob Abbie tatsächlich gestorben ist und was ansonsten passiert sein könnte. Während sie sich auf die Suche nach der Wahrheit macht, bringt sie sich selbst immer mehr in Gefahr. Charaktere: Die Charaktere fand ich alle sehr authentisch. Vor allem Abbie und Tim werden sehr detailliert dargestellt und man erfährt im Verlauf der Geschichte immer mehr über ihre Gedankengänge und Antriebe. Auch Danny, der Sohn der beiden, fand ich sehr gut dargestellt. Er leidet am Heller-Syndrom und meiner Meinung nach wurde die Erkrankung sehr gut dargestellt. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Anfangs war ich von der Erzählperspektive etwas verwirrt, da der Leser oft persönlich angesprochen wird, bzw. einiges in der "Du-Form" geschrieben ist. Ich habe mich aber schnell daran gewöhnt und letztendlich fand ich den Hintergedanken dieser speziellen Perspektive grandios. Die Geschichte wird immer wieder abwechselnd aus der Sicht des Cobots und einer anderen Sicht geschrieben. Wessen Sicht diese zweite ist, wird aber erst ganz am Ende klar, was ich ebenfalls sehr spannend fand. Meine Meinung: Am Anfang des Buches war ich mir nicht ganz sicher, wieso es ein Thriller sein soll. Die Spannung ist aber relativ schnell entstanden und vor allem gegen Ende des Buches war die Geschichte wirklich sehr spannend und fesselnd. Die Geschichte an sich hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich fand die Idee, dass das Buch hauptsächlich aus Sicht eines Cobots geschrieben ist, sehr interessant. Außerdem hat mir die unerwartete Wendung auf den letzten Seiten des Buches wahnsinnig gut gefallen und ich hätte wirklich niemals mit so einem Ende gerechnet. Insgesamt fand ich das Buch also wirklich gut, mir hat aber zeitweise, vor allem zu Beginn und im Mittelteil, etwas Nervenkitzel und Spannung gefehlt.

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