Leserstimmen zu
Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Walter Moers

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Pünktlich zur Weihnachtszeit erzählt uns Walter Moers, wie Weihnachten (Hamoulimepp) in der Lindwurmfeste gefeiert wird. Das es dabei nicht nur gesittet zu geht, war glaube ich jedem klar. Toll ist einfach wieder mal, auf was für kuriose Ideen der liebe Herr Moers kommt. Wobei, Verzeihung, er ist ja nur der Übersetzer. Das Buch führt uns zuerst noch mal kurz an ein paar Figuren heran, danach folgt ein langer Brief von Hildegunst von Mythenmetz an seinen langjährigen Freund Hachmed Ben Kibitzer, indem er ihm alles über Hamoulimepp erzählt. Anschließend folgen einige Schautafeln, auf die im Brief immer wieder verwiesen wird. Dort finden sich zahlreiche bunte Illustrationen. Zum Schluss gibt es sogar noch eine Leseprobe zum bald erscheinenden, neuen Buch. Für mich war es wieder ein toller Ausflug in die Welt von Zamonien. Ich habe viel neues erfahren und konnte mehr als einmal laut lachen. Und wer Weihnachten nicht ganz so sehr mag, ist hier ebenfalls goldrichtig. Hildegunst ist von Hamoulimepp nämlich auch alles andere als begeistert und lässt kein gutes Haar zurück.

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"Man kann sterben - wie blöde ist das denn? Wenn man sich nicht mal auf sich selbst verlassen kann, auf wen dann?" (S. 29) Schon kurz nach dem Aufklappen wird klar, dass es sich bei diesem Buch um ein richtiges Schmuckstück handelt. Auch ohne Schutzumschlag macht das Buch ordentlich was her. Beinahe auf jeder Seite finden sich detailreiche tolle Illustrationen. Optisch also absolut ein Genuss. Fragt sich also nur, ob der Inhalt da auch mithalten kann. Das Büchlein ist recht dünn. Es besteht zur Hälfte aus einem Brief von Hildegunst an Hachmed. Der Rest zeigt Taxonomische Tafeln mit Zeichnungen. Schnell wird klar: Es gibt kein wirkliches Weihnachten auf der Lindwurmfeste, jedoch ein Fest, was einige Parallelen aufweist. Dieses Fest nennt sich Hamoulimepp. Walter Moers schreibt wie gewohnt fantasiereich und humorvoll. Dieses Mal hatte ich aber den Eindruck, dass viel mehr Persönliches in diesem kleinen Büchlein steckt. Ein ums andere Mal erwähnt der Autor wie barbarisch es ist, den Kindern jahrelang vorzugaukeln, dass es so etwas wie den Weihnachtsmann gibt. Nur um ihnen dann irgendwann ein böses Erwachen zu bescheren, wenn sie die Wahrheit erkennen. Das riecht nach einem Kindheitstrauma =). Walter Moers beschreibt den alljährlichen Brauch mit spitzer Zunge und findet nicht selten das Haar in der Suppe. Kein Wunder, so heißt doch der vollständige Titel des Buches: "Weihnachten auf der Lindwurmfeste oder warum ich Hamoulimepp hasse". Aber letzlich findet auch er an Teilen dieser Tradition durchaus Gefallen. Mit dem Feuerlosen Feuerwerk konnte er auch mich begeistern. Fazit: Mit "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" liefert Walter Moers weitere interessante Einblicke in die Traditionen Zamoniens. Besonders optisch ist das Büchlein ein wahrer Genuss. Für alle Zamonien-Fans sicherlich Nice-to-read aber nicht unbedingt ein Must-Read.

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Eine bibliophile Kostbarkeit! Wunderbar hintersinnige Abrechnung mit dem Konsumrausch zu Weihnachten und bestens geeignet um diese auch den Kindern vorzulesen. Das Buch ist in Form eines Briefes verfasst und mit phantasievollen Bildern ausgestattet. Ich finde es wirklich richtig toll und freue mich auf eine Fortsetzung und die Rückkehr nach Zamonien.

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In diesem Buch finden wir einen Briefwechsel zwischen dem zamonischen Literaturgiganten Hildegunst von Mythenmetz mit dem Privatgelehrten und Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, in dem der Lindwurm seinem Freund den Brauchtum und die Traditionen des „Hamoulimepp“ näher erklärt. Er spricht über die zweifelhafte Herkunft des Hamouli und des Mepp, über verschiedenste Rituale und Gewohnheiten bis hin zu den wenigen positiven Aspekten, die Hildegunst dieser dreitägigen Feierlichkeit abgewinnen kann. Darüber hinaus erfährt man auch viele spannende Informationen über das Leben auf der Lindwurmfeste, welche Vegetation vorherrscht und inwiefern die rostigen Gnome Ähnlichkeiten mit den Hamoulimeppwurmzwergen aufweisen. Wenn man näher auf die Schreibweise in diesem Buch eingeht, lesen wir hier eine besser strukturierte Mythenmetz’sche Abschweifung, deren plaudernder Tonfall wieder die unverwechselbare Handschrift und literarischen Eigenheiten der Lindwürmer trägt. Mythenmetz‘ Hass und Verachtung gleiten sehr schnell ins Komische ab und das von ihm erzeugte Drama ist ein perfektes Stilmittel, um seine Abneigung gegen (fast) alles, was Hamoulimepp ausmacht zu verdeutlichen. Wie immer brilliert Walter Moers nicht nur durch seine gekonnte Übersetzung aus dem Zamonischen, auch die Gestaltung ist wieder mal ein Traum: Der Brief ist in der Optik eines Pergamentbriefes auf schwarzem Grund abgebildet, mit einigen wenigen Fußnoten (die Anmerkungen des Übersetzers enthalten), sowie Bildtafeln, die das von Hildegunst Beschriebene illustrieren und ein Bild zu den Beschreibungen liefern. Dieser Briefwechsel ist etwas für jeden, der mit einem Augenzwinkern auf Weihnachten schauen möchte und sich genug für fremde Kulturen interessiert, um auch zamonische Bräuche kennenlernen zu wollen!

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Dieses Buch umfasst einen Brief von Hildegund von Mythenmetz an den Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, in dem sich Hildegund über ein zamonisches Fest auslässt, nämlich das Hamoulimepp. Dieser Brief vom zamonischen Großschriftsteller Hildegund von Mythenmetz sichtete Walter Moers, als der diesen Briefwechsel sichtete und stellte dabei fest, dass die Lindwürmer hier ein Fest begehen, das ähnlich unserem Weihnachtsfest ist und abläuft. Bislang habe ich ja noch kein Buch von Walter Moers gelesen, lediglich die verfilmten Geschichten vom Käpt’n Blaubär sind mir natürlich ein Begriff. Umso gespannter war ich auf dieses Buch, das schon optisch wunderbar daher kommt – es wirkt unheimlich wertig und ist optisch wirklich schön gemacht. Auch unter dem Schutzumschlag geht es bunt bebildert weiter, ein praktisches Lesebändchen dient als Lesezeichen. Vielleicht sollte man sich gleich vorm Lesen bewusst sein, dass dies absolut kein alltägliches Buch ist. (Wobei, was ist schon alltäglich?) Es ist eine geniale und sehr phantasievolle Erzählung über Zamonien und den dortigen Brauch des Hamoulimepp. Diesen Brauch schildert Hildegund von Mythenmetz in sämtlichen Facetten und Farben, was auch dank den vorn im Buch vorgestellten vorkommenden Protagonisten sowie den hinten im Buch angebrachten taxonomischen Tafeln zusätzlich anzusehen ist. Hier findet man die beschriebenen Dinge (von der Inkarnation von Hamoulimepp über die Felsengeiereier bis hin zu den Musikinstrumenten der Lindwürmer) in gezeichneter Form vor – so wunderbar, dass man sich daran fast nicht satt sehen kann. Die Illustrationen von Lydia Rode finde ich sehr gelungen. Es macht einfach Spaß, diese anzusehen und hier soviel zu entdecken, was das geschriebene Wort zusätzlich beschreibt. Ich habe mich dabei sehr amüsiert. Die Geschichte rund um diesen Weihnachts-ähnlichen Brauch hat mir sehr gut gefallen, ist sie doch sehr gut überlegt und ausgeführt. Es ist interessant, welche Parallele es hier gibt. Natürlich ist es hier vom Schreibstil keine einfache Literatur, sondern wirklich durchdacht, aber sie ist gut verständlich, finde ich. Für mich war das lesenswerte Unterhaltung, die ich sehr genossen habe. Inhaltlich gut verständlich, da ja alles genau erklärt wird. Ich kann dieses tolle Buch wirklich nur empfehlen, es hat unheimlich Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und die Bilder anzusehen, wirklich eine phantasievolle, amüsante und unterhaltsame Erzählung. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen dafür.

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Humorvoll

Von: lena kaspers

16.02.2019

Walter Moers hat einen sehr eigenartigen Schreibstil den man mögen muss aber wenn man das tut dann bekommt man eine Humorvolle Erklärung an Weihnachten mit Kritischen Aspekten wirklich sehr gut gelungen. Wirklich Humorvolle Erklärung über Weihnachten.

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Weihnachten auf der Lindwurmfeste ist ein Briefroman, der auf dem fiktiven Kontinent Zamonien angesiedelt ist. Der Roman besteht aus dem Briefverkehr zwischen Hildegunst von Mythenmetz und Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer über das dem unseren Weihnachtsfest ähnelnde Hamoulimepp. Eine Geschichte über Hamoulimepp – oder doch über Weihnachten? Das Brauchtum dauert drei Tage und wird jährlich von den Charakteren des Lindwurm begannen. Die Namen gebenden Figuren Hamoulie und Mepp sind unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Rupprecht verblüffend ähnlich. Der Schöpfer des Käpt’n Blaubär Walter Moers wurde als Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere bekannt. So schuf er unter anderem die Comicwelten um ‚Adolf, die Nazisau‘, ‚Das kleine Arschloch‘ und Käpt’n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, welche auf dem gleichen Kontinent spielen. Zu seinen Bestsellern aus der Welt Zamoniens zählen ‚Die Stadt der träumenden Bücher‘, ‚Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär‘ sowie als Letztes ‚Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr‘. Kurzbiographie von Walter Moers Der aus Mönchengladbach stammende Moers ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Comic-Zeichner und Illustrator. Zu Walter Moers‘ Markenzeichen zählt neben seinen satirischen Comics und seinen zahlreichen Zamonien-Romanen unter anderem seine öffentlichkeitsscheue Art, denn er gibt selten Interviews und lässt sich ebenfalls kaum fotografisch ablichten. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung schlug sich Moers mit Gelegenheitsjobs durch und brachte sich selbst mit großem Erfolg das Zeichnen bei. 1988 erschien seine erste Geschichte um Käpt’n Blaubär und Hein Blöd, welche große Beliebtheit genoß und in Fernsehen, Musicals und Kinderbüchern verbreitet wurde. Seine erste Publikation als Comic-Zeichner war bereits im Jahr 1984. Seine zunächst cartoonartigen, ironischen Comics, die sich durch eine bewusste Verletzung der Political Correctnes auszeichnen, brachten ihm große Bekanntheit und Veröffentlichungen zum Beispiel in der Titanic. Moers‘ Stil ist insgesamt sehr vom Grotesken geprägt und beinhaltet viele Wortspiele, Anspielungen und Anagramme, die insbesondere in den Zamonien-Romanen deutlich werden und seine große Leidenschaft für Literatur, Sprache und Geschichte zeigen. Zwischengeschobene Werke sind meist nicht so prickelnd Vorne weg gestehe ich, dass ich alle Werke um den fiktiven Kontinent Zamonien besitze. Die Bücher nehmen eine ganze Regalreihe ein. Ich würde mich durchaus als Fan der Werke von Walter Moers bezeichnen. Um so verwunderter war ich über dieses „Buch“. Soweit noch die vorsichtige Formulierung. Ich habe lange gebraucht um das dünne Buch zu Ende zu lesen und mich zu überwinden doch noch eine Kritik zu schreiben. Für eingefleischte Zamonienfans werde ich heute wohl die Rolle des Laptantidel Latuda übernehmen müssen. Nach Band zwei der Buchhaim-Trilogie „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ sorgte Walter Moers mit einem Cliffhanger am Ende des Buches für einen Aufschrei unter den Fans. Das Warten auf die Fortsetzung der Abenteuer des Lindwurms und Dichterfürsten Hildegunst von Mythenmetz dauert nun schon seit 2011 an. Immer wieder wurden neue Veröffentlichungstermine benannt, die nicht gehalten werden konnten. Es erinnert mich fatal an die Eröffnungstermine beim Flughafen Berlin/ Brandenburg. Das lange erwarte Buch von Walter Moers erscheint am 8. Oktober 2024 mit dem Titel „Das Schloss der Träumenden Bücher“. Ich bin gespannt, ob es dann auch wirklich klappt. Während dessen… Walter Moers: Weihnachten auf der Lindwurmfeste oder: Warum ich Hamoulimepp hasse Mit Illustrationen von Walter Moers, Lydia Rode In der Zwischenzeit müssen wir uns mit „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ und „Der Bücherdrache“ und eben „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ begnügen. Wie schon die vorherigen Bände und Geschichten, ist auch dieses „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ wieder wunderschön und hochwertig gestaltet und wie „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ von Lydia Rode detailreich illustriert worden. Allerdings besteht lediglich die Hälfte der wenigen 112 Seiten aus dem lange ersehnten Text und die andere aus Illustrationen und einer Leseprobe zu Moers neuem Buch. Die Geschichte, die jedoch präsentiert wird, ist lesenswert, aber weder besonders spannend noch mit der vom Autor gewohnten Raffinesse geschrieben. Im Kern wird unser Weihnachtsfest durch mehr oder weniger gelungenem sarkastischen Humor auf die Schippe genommen. Das doch recht abrupten Schlusswort des Briefes hat mich erleichtert aufstöhnen lassen, dass die Qual nun endlich ein Ende hat. Leider durchgefallen „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ ist in meinen Augen leider genau das, was dem Buch von Kritikern vorgeworfen wird: ein mehr oder weniger geschickter Marketingversuch um die zum Teil verprellten Fans pünktlich zum vergangenen Weihnachtsgeschäft aus der Reserve zu locken. Mein Fazit: Gestaltung wie immer wunderschön, inhaltlich komplett durchgefallen, mehr Marketing als Buch und daher nur geeigenet die eigene Moers Sammlung vollständig zu halten.

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Wie feiert man eigentlich Weihnachten in Zamonien? Gar nicht natürlich, auch wenn alle Bewohner Zamoniens so ihre eigenen Bräuche pflegen. Auf der Lindwurmfeste feiert man beispielsweise Hamoulimepp und viele der in diesem Zuge zelebrierten Bräuche erinnern doch sehr an unser irdisches Weihnachtsfest. Hildegunst von Mythenmetz ist allerdings kein Freund der wirren Sitten und klagt in einem Brief an seinen engen Freund Hachmed Ben Kibitzer sein Leid. Bei "Weihnachten auf der Lindwurmfeste" handelt es sich nicht um einen klassischen Briefroman, sondern um einen einzelnen langen Brief von Mythenmetz an Ben Kibitzer. Der Übersetzer Moers beschreibt jedoch in seinem Vorwort, das Mythenmetz in verschiedenen Briefen von den Hamoulimepp-Bräuchen berichtet und es gibt mitunter Sprünge in der Form, gut möglich also, dass hier verschiedene Briefe zu einem zusammengebastelt wurden. Der Brief liest sich in einem guten Rutsch durch und offenbart vielfach alte Aberglauben, der sich von Hamoulimepp auf das christliche Weihnachtsfest übertragen lässt. Aber auch abseits des Themas erhält man als zamonienbegeisterter Fan einen tieferen Einblick in Kultur und Lebensweise der Lindwürmer. Fazit: Interessanter Einblick in die lindwurm'sche Kultur in gewohnt sprachverliebtem Stile Moers! Durch die Briefform sehr kurzweilig und dennoch dichtgedrängt an Informationen über Zamoniens Bräuche.

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