Leserstimmen zu
Eine Liebe in Neapel

Heddi Goodrich

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Freiheit oder Familie

Von: Manu

12.02.2020

Pietro und Heddi lernen sich in Neapel kennen und lieben. Sie passen wunderbar zusammen, wäre da nicht die Herkunft der beiden, die eine grosse Kluft zwischen ihnen entstehen lässt. Ob sie diese überwinden können, lässt das Buch bis zur letzten Seite offen. Dadurch mag man den Roman gar nicht aus der Hand legen und liest es in einem Rutsch weg. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, in der Ich-Form aus Sicht von Heddi geschrieben, deren Hass-Liebe zu Neapel stark zu spüren ist. Für jede Romantikerin und Italien-Liebhaberin eine Muss-Lektüre!

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Studium, Liebe, Lust und das wahre Leben

Von: Lesemaus

12.02.2020

Das Cover macht sehr neugierig auf den Roman. Heddi, eine Amerikanerin kommt als Austauschschülerin nach Italien. Da es ihr in der Familie sehr gefällt absolviert sie auch das Studium in Neapel. Sie lernt in der Zeit die Menschen noch besser kennen, es ist eine andere Mentalität als in ihrer eigentlichen Heimat. Heddi lernt in der Wohngemeinschaft auch Pietro, einen Geologiestudenten kennen. Es beginnt eine unerwartete und sehr intensive Liebe zwischen ihnen. Pietro nimmt Heddi auch mit zu seinen Eltern. Seine Mutter Lidia zeigt Heddi durch ihr Verhalten von Anfang an, dass sie dort nicht willkommen ist. So kommt es wie es kommen muss auch zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Liebenden. Der Roman ist sehr flüssig und verständlich geschrieben und auch die Zeit der 90er Jahre. Die zwischen Heddi und Pietro ausgetauschten Mails geben im Laufe der Liebesgeschichte leider schon den Hinweis auf den Ausgang des Romans. Der Roman ist sehr zu empfehlen!

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Liebe in den 90er

Von: Tashi

12.02.2020

Teilweise ist das Buch recht langatmig mit vielen Teilen die nicht relevant sind für die Geschichte. Mein Fazit für dieses Buch: Lässt sich lesen und man möchte wissen wie es endet, aber es sind lange Durststrecken zu überwinden

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Wunderbare und gefühlvolle Erzählung

Von: Sunshine

10.02.2020

Eine wunderbare Geschichte, voll von Gefühlen, ohne dabei zu sentimental zu sein. Die Geschichte lässt einen Abtauchen in die Welt von Heddi und Pietro und man verliert sich beim Lesen in den Gassen und Gefühlen von Neapel. Einfach großartig!

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nicht ganz überzeugend

Von: ac

10.02.2020

Der Roman „Eine Liebe in Neapel“ erzählt von der Liebe zweier Studenten in Neapel mit unterschiedlicher Herkunft. Heddi, gleichnamig mit der Autorin, ist Amerikanerin und Pietro ist Italiener. Letzter kommt aus einer Bauernfamilie aus der Nähe von Neapel. Die Konflikte mit seinen Eltern wegen seiner amerikanischen Freundin belasten die Beziehung. Auch wenn es nicht explizit erwähnt wird, wird ersichtlich, dass die Autorin teilweise ihre eigene Geschichte erzählt, als Indiz die Nutzung des eigenen Vornamens für die Protagonistin. Immer wieder beschreibt die Autorin das Spanische Viertel in Neapel, deren Bewohner und das Ambiente. Der Roman wechselt zwischen Emails aus der Gegenwart, die das Ende der Liebe zwischen Heddi und Pietro beleuchten und der Erzählung über den Verlauf der Liebe in der Vergangenheit. Es wird aus der Perspektive der Protagonistin Heddi erzählt. Ich persönlich finde diesen Kontrast störend, da von Anfang an klar ist, dass diese Liebe nicht von Dauer ist. Auch die wiederkehrende Unterbrechung des Erzählflusses hat es mir erschwert, der Erzählung zu folgen. Daher hat es eine Weile gebraucht, in den Roman einzutauchen und mich auf die Protagonisten Heddi und Pietro einzulassen.

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Atmosphärisch dicht

Von: Anna B.

10.02.2020

Eine wunderbare Liebesgeschichte, die ein Leben lang von Bedeutung ist, an keiner Stille kitschig. Heddi, eine junge Amerikanerin, schon als Autauschschülerin nach Neapel gekommen, hat auch in Neapel ein Studium begonnen und fühlt sich wohl in dieser Stadt wie auch in ihrer vertrauten Clique.Sie lebt in einer WG, wo sie sich zuhause fühlt. und dann bringt einer ihrer Bekannten zu ihrem Geburtstag einen jungen Mann mit, den Geologiestudenten Pietro, den sie noch nicht kennt, der ihr eine Kassette mit selbst zusammengestellten Songs mitgebracht hat. Von Anfang an ist da eine Verbindung zu spüren und es entwickelt sich langsam aber intensiv eine ganz besondere Beziehung. Es dauert nicht lange und sie verbringt auch ein Wochenende mit ihm bei seinen Eltern auf dem Land, wo sie aber schnell die Ablehnung der Mutter spürt, die sich damit überhaupt nicht anfreunden kann, was auch bei weiteren Besuchen immer deutlicher wird. Und immer ist da bei aller Leidenschaft und Intensität der Gefühle füreinander auch dieser Zweispalt, die große Liebe hier, die in diese Stadt eingebettet ist und das ganz andere Leben, die Wurzeln von Pietro auf dem Lande. Werden die beiden Ihre spürbare Liebe trotz aller Widerstände leben können? Was mich vor allem fasziniert hat an diesem Roman ist die atmosphärische Dichte. Neapel in den 90iger Jahren wird greifbar, man riecht es förmlich, man hört das Geknatter der Roller, das Geschrei der Nachbarn, das Leben im Wirrwarr der engen labyrinthischen Gassen entsteht vor dem inneren Auge! Und immer wieder der Vulkan, der mal bedrohlich wirkt und mal fasziniert. Die Autorin beschreibt kunstvoll und eindringlich alles, was sie gefühlsmäßig umgibt immer in Verbindung mit dieser Stadt, die bei allem auch Gesetzlosen aber immer faszinierend bleibt. Spannend auch die Form: Es wechseln sich Mails und Erzählungen ab. Aus den Mails wird ersichtlich, dass die beiden nicht zusammengeblieben sind und jahrelang nichts voneinander gehört haben, aber dann beginnt Pietro sich auf diesem Wege anzunähern und so entsteht die zweite Ebene. Hier wird deutlich, dass da immer noch Verbundenheit und Liebe ist, trotz getrennter Welten. Heddi lebt mittlerweile in Neuseeland. Kann ein Neuanfang gelingen? Super komponiert, sprachlich ausgesprochen reizvoll, viel Atmosphäre und Einblick in die seelische Tiefe vor allem der Ich- Erzählerin! Lesenswert!

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Eine ausschweifende Hassliebe

Von: Sabrina

10.02.2020

"Eine Liebe in Neapel" hat mich vom Klappentext her sehr angesprochen, jedoch konnte es meine Erwartungen während des Lesens leider nicht erfüllen. Die Liebe zur Stadt sowie die zwischenmenschlichen Liebesbeziehungen werden zwar gut transportiert und wandeln oft zwischen Hass und Liebe, was insbesondere gut durch den Charakter von Heddi verdeutlicht wird, jedoch verliert sich die Autorin meiner Meinung nach zu sehr in Details, Ausschweifungen und Beobachtungen, die vom Wesentlichen ablenken. Durch eine regelmäßig eingebundene eMail-Kommunikation, die einen Ausblick auf die Zukunft gibt, wird ein gewisser Spannungsbogen aufgebaut, welcher zwar letztlich zu einem Ergebnis führt, das jedoch nicht sehr überraschend ist und dann doch vorhersehbar war und somit den Spannungsbogen in gewisser Weise einbrechen lässt. Leider habe ich nicht, wie beim Lesen anderer Bücher, die Freude und Ungeduld aufs Weiterlesen empfunden, jedoch sind solch "schwierigere" Bücher vielleicht auch gerade die, die einem in Erinnerung bleiben...

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Eine Liebe in Neapel

Von: Andrea Sch.

09.02.2020

Die Beschreibung der italienischen Lebensweise und des Studentenlebens in Italien in den 90ern hat mir sehr gut gefallen. Man hat das Gefühl, richtig einzutauchen in Land und Leute. Die Liebesgeschichte hingegen hat mir nicht so gut gefallen. Mit den beiden Hauptfiguren bin ich nicht recht warm geworden. Die Geschichte selbst ist ohne richtige Höhepunkte vor sich hingeplätschert.

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