Leserstimmen zu
Dort, wo die Zeit entsteht

Claudia Wengenroth

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Hat mich leider nicht erreicht...

Von: Nicole

21.11.2020

Ich habe mich auf das Buch gefreut, weil sich die Inhaltsangabe sehr vielverpsrechend angehört hat, und auch weil wir selber das erste Mal in den Bergen waren. Am Anfang war es noch recht spannend, und ich war neugierig, was wie weitergeht. Aber leider hat mich das Buch ca. ab der Hälfte überhaupt nicht mehr gefesselt, ich war unkonzentiert und konnte nicht mehr folgen, was nun Traum und was Realität war. Ich hab es weggelegt und nicht zu Ende gelesen - obwohl ich gerne wüsste wie es ausgeht, aber ich hab keine Lust mehr, mich durch den Rest zu "quälen". Die Handlung war manchmal schwer zu verfolgen, der Schreibstil ändert sich teilweise ins Poetische... Schade, auch weil das Buch ja sehr gute Bewertungen hat - mich hat es leider nicht erreicht.

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Ich habe das Buch "Dort, wo die Zeit entsteht" mit Erwartung begonnen zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist mir anfangs wenig zugänglich gewesen, was sich aber rasch geändert hat. Die Schilderungen des Alltags der Protagonistin waren für mich schlüssig und nachvollziehbar. Der Rest, alles, was um diesen Bestandteil des Buches herum geschildert und beschrieben wurde, war für mich nicht in Verbindung mit der Protagonistin und ihrem Leben zu bringen. Ich habe bis zum Ende durchgehalten, in der Hoffnung, dass sich mir die Handlung und der Inhalt doch noch gänzlich erschließen. Leider war dem nicht so. ABER: Zwei oder drei Tage, nachdem ich das Buch beendet hatte, erschlossen sich mir, ohne dass ich aktiv an das Buch oder die Handlung gedacht habe, aus dem Nichts die Zusammenhänge und die möglichen Deutungen dessen, was mich bis dahin eher verwirrt hatte. Und es ergibt alles einen Sinn, so dass ich das Buch seit gestern erneute lese und einen in sich schlüssigen Eindruck habe.

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Das Buch "Dort wo die Zeit entsteht" von Claudia Wengenroth habe ich mit sehr großem Interesse gelesen. Gerade in der Corona Zeit ist meines Erachtens das Thema Zeit und Selbstfindung sehr akut. Auf den Inhalt war ich deshalb neugierig und nach dem Lesen des Buches kann ich sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden. Die Berghütte , das Wetter der Bergwelt und die dargestellten Eigenarten der Personen kann man sehr gut nachvollziehen. Interessant sind auch die von der Autorin benutzten Metaphern (z. Bsp. ein junger Wind oder die kleinen vergesslichen Winde"), welche die Intensität der beschriebenen Bergmystik nochmals verstärken. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und die beschriebene Selbstfindung inklusive der Mystik kann man sehr gut nachvollziehen. Fazit: Das Buch ist zu empfehlen und sehr lesenswert!

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Dort, wo die Zeit entsteht

Von: Silvia Weßolowski

20.11.2020

Die junge Ärztin Katharina ist an einem Punkt im Leben angekommen, an dem sie sich und ihren Alltag im Krankenhaus hinterfragt. Sie betrachtet sich und ihr Handeln von aussen und ist sich bewusst, dass es im Leben für vieles nicht nur eine Wahrheit gibt. Doch welchen Regeln will sie folgen, welches sind ihre eigenen und welche auferlegt? Sie fährt über den Jahreswechsel in eine einsame Hütte in den Bergen, um Abstand zu gewinnen und ihre Gedanken zu ordnen. Dort trifft sie auf die rätselhafte Irmelin, die zu der mysteriösen Stimmung passt, die sie in der Hütte beschleicht. Auch Schneestürme und seltsame Träume tragen dazu bei, dass Katharina sich ganz auf sich selbst fokussiert. Die Autorin schreibt bildgewaltig und in kurzen Sätzen. Ihre Aussagen wiederholt sie häufig, um der Szene mehr Gewicht zu verleihen - was aber gelegentlich den Fluss der Geschichte hemmt. Durch die düstere Umgebung der Hütte und der unterschwelligen Angst der Katharina baut sich hintergründig eine Spannung auf, die in der Mitte des Buches ihren Höhepunkt findet. Die differenzierte Beschreibung des Moments sowie Katharinas verworrene Gedanken ziehen den Leser in seinen Bann. Ein tiefgründiges Buch, das zum Nachdenken anregt. Ich würde es eher als düster beschreiben, da dies auch die gefühlte Lebenssituation der Katharina ist. Die mysteriöse Stimmung überträgt sich auf den Leser. Der Schluss kommt dann recht abrupt. Wer es tiefgründig mag – klare Empfehlung. Für mich persönlich ist die Handlung teilweise zu verworren.

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In ihrem Erstlingswerk „Dort, wo die Zeit entsteht“ entführt uns Claudia Wengenroth in die magische Bergwelt und die Kraft unserer Träume während der Rauhnächte. Mich hat die stille und doch starke Erzählweise in die Geschichte hineingezogen. Irmelin wird als die Alte und Katharina als die Junge bezeichnet. Als Leserin erhascht man die Botschaft des alten und neuen Jahres, der Erfahrenen und der Unerfahrenen bzw. Forschenden. Diese besondere Magie des Sehens, Wissens und Fühlens ohne zu wissen und doch zu wissen. Die ersten zwei Drittel der Geschichte habe ich verschlungen. Dabei wurde so viel bei mir angeregt, dass ich das letzte Drittel langsamer lesen mußte. Fasst Seite für Seite. Auch gingen meine Erwartungen, wie die Geschichte weiter geht, in eigene Bahnen und diese mußten erst wieder zurück in die Geschichte finden. Mir hat die Geschichte viel gegeben. Ich mag es, wenn altes Wissen in neue Texte einfließt und über die Magie dieser Welt erzählt wird, wie wir unser Leben selbst gestalten und deshalb auch dafür verantwortlich sind. Oder das Geschichten, die wir in den Rauhnächten erzählen, sich verselbständigen, um die Welt gehen und die Figuren darin ein Eigenleben entwickeln. Es lohnt sich, tiefer in diese Geschichte einzutauchen, denn die tiefergründigen Gedanken wollen auch entdeckt werden. Dies gelingt bestimmt besonders gut zur Zeit der Rauhnächte zwischen dem 24. Dezember und 06. Januar. „Dort, wo die Zeit entsteht“ ist ein stilles Buch. Es läßt den Lärm draußen und dringt tief in unser Selbst hinein. Fazit: Ein ganz besonderes Buch für alle, die Antworten auf Fragen und sich selbst suchen. Ein Kleinod, dass besonders in Frauen, deren magische Aspekte wecken wird.

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Die perfekte Reise zu mir selbst

Von: raphaela_2000

17.11.2020

Eine wunderbare, einmalige Geschichte einer jungen Frau, die das Leben für kurze Zeit hinter sich lässt und die Ruhe sowie Einsamkeit sucht. Ich war sofort am Geschehen beteiligt, es war, als wäre ich im Buch selber integriert, so naturgetreu und so detailliert sind die Protagonistinnen "Die Junge" und "Die Alte" beschrieben. Ein Weg, eine Reise zu sich selber, den die Alte vermutlich bereits Jahre vor der Jungen unternehmen durfte. Man spürt sofort zu Beginn diese Ruhe in den Bergen, die Natur, der Schnee, die Hütte, alles in allem klingt unglaublich stimmig und einzigartig. Ich wäre gerne dort. Dieses Gefühl hatte ich beim lesen des ganzes Buches, dort sein zu wollen und auf zu atmen, das scheint so leicht zu sein. Der leichte Schreibstil machte richtig Lust auf diesen Weg zur Hütte. Die perfekte Lektüre für die Vorweihnachtszeit. Auch ein tolles Geschenk!

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Innere Zufriedenheit finden

Von: Everett

16.11.2020

Die Hütte steht am Berghang und wartet. Nur Irmelin aus dem Dorf kann sich ihr nähern ohne zu vergessen und kümmert sich um die Hütte. Dann kommt die junge Katharina zur Hütte, auf der Suche nach Abstand zum Abeitsleben im Krankenhaus. Durch Andeutungen von Irmelin, der Einsamkeit und Träume findet Katharina langsam zurück zu sich selber, oder versteht nur etwas mehr vom Berg? Das Thema, die Umgebung, das leicht mystische hat mich interessiert. Auch das Cover finde ich sehr schön, ansprechend und passend zum Buch. Mich konnte die Geschichte aber nicht mitnehmen, die Beschreibungen der Natur haben mir gefallen. Die täglichen Handlungen in der Hütte werden mir zu ausgiebig beschrieben, wohl um die Entschleunigung darzustellen und den Weg in den Traum, wenn es denn einer ist, zu ebnen. Mich konnte es in der Art nicht überzeugen, mir hat etwas gefehlt und gerade was so eine Geschichte ausmacht, dass man als Leser gefühlsmäßig mit eintaucht und miterlebt, war für mich nicht vorhanden. Das Buch lässt mich etwas ratlos zurück, ich erahne den Ansatz, vermisse für mich den in-tensiven Umsatz. Ich weiß, dass es nicht mein Stil ist, deshalb drei Sterne von mir.

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Finde dich selbst

Von: Kathrin

16.11.2020

Zunächst zur Gestaltung des Covers. Dieses zeigt eine Hütte im Schnee, diese ist aber verschwommen. Als ich dazu den klappentext gelesen habe ist mir gleich in den sinn gekommen das die Protagonistin, Katharina, nur noch eine verschwommene sicht auf ihre Umwelt hat. Und tatsächlich will sie, Katharina, dem Alltag entfliehen und sucht in einer Hütte auf dem Berg ruhe. Es mutet alles sehr mystisch und auch geheimnisvoll an. Sie bekommt nur Besuch von der Bergbäuerin Irmelin. Ein sehr tiefgreifendes Buch. Man selber denkt auch über seinen Alltag nach. Einziger Kritikpunkt den ich anbringen möchte, sind die kurzen sätze zu beginn. Dies hat mir den einstig in das Buch etwas erschwert. Aber nach ein paar Seiten wird es besser und man kommt nicht mehr aus dem lesen raus. Eine klare Empfehlung meinerseits.

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